Product Description Eine indische Dichtung Erscheinungsjahr: 2010 8. Aufl. Gewicht: 196 gr / Abmessungen: 177 mm x 109 mm x 16 mm Von Hesse, Hermann Nach den erfolgreichen Sonderausgaben von Das Glasperlenspiel und Unterm Rad, die im vergangenen Jahr das Hesse-Jubiläum begleiteten, folgt nun Hesses weltberühmte, u.a. aus den Eindrücken einer Asienreise geborene Legende in gleicher Ausstattung: in transparentem Folienumschlag und mit einem Lesebändchen. "Für mich bleibt Hesses Siddhartha eines der einfachsten, schönsten und tiefsten Bücher, die ich je gelesen habe. C. G. Jung langweilt mich zuweilen unsäglich - aber das tun ja die meisten Psychologen -, wie Hesse es schafft, uns ZEN zu vermitteln, ohne das Wort überhaupt je zu erwähnen." Henry Miller
Roman. Nachw. v. Tilman Westphalen Erscheinungsjahr: 2009 29. Aufl. Gewicht: 168 gr / Abmessung: 19 cm Von Remarque, Erich M. Die Geschichte des ersten Weltkrieges, erzählt aus der Sicht eines einfachen Soldaten: Der neunzehnjährige Paul Bäumer kommt als ahnungsloser Kriegsfreiwilliger von der Schulbank an die Front - und erlebt statt der erwarteten Kriegsbegeisterung und Abenteuer die ganze Brutalität des Gemetzels und das sinnlose Sterben seiner Kameraden. In diesem langjährigen literarischen Bestseller beschwört Remarque die Schrecken des Ersten Weltkrieges mit zupackender Lebendigkeit und einer Sprache, die für jede Generation wieder neu spricht. Pressestimmen: "Ein vollkommenes Kunstwerk und unzweifelhafte Wahrheit zugleich." Stefan Zweig "Dieses Buch hat den Friedensnobelpreis verdient." Hamburger Abendblatt Will man den Wehrdienst verweigern und Zivildienst ableisten, dann sollte man in der Gewissensprüfung darlegen können, warum man sich denn keinen Dienst an der Waffe vorstellen kann. Und mehr als einmal dürfte dann als Begründung die Lektüre von Erich Maria Remarques Im Westen nicht Neues folgen. Dieser Roman schildert aufs Eindringlichste die schauerlichen Erlebnisse des Soldaten Paul Bäumer an der Westfront des Ersten Weltkrieges, wo sich Deutsche und Alliierte in einem grausamen Grabenkrieg gegenüberstanden. Aber eigentlich sind Schauplatz und Zeit bedeutungslos, beherrschend ist das sinnlose Töten und die zu reinem Menschenmaterial degradierten Soldaten, die schon lange den Glauben an den "gerechten Krieg" aufgegeben haben. Hier ist kein Platz für klischeehaft mutige Helden, Verlierer sind sie letztlich alle, die da im Schlamm der Schützengräben liegen. So mancher Leser wird nach diesem Roman seine Meinung zu Krieg und Militärdienst geändert haben. Wer heute noch glaubt, Krieg könne eine heldenhafte Sache sein, der kennt das Buch wahrscheinlich nicht und sollte einmal einen Blick hinein werfen. Danach ist er entweder eines besseren belehrt oder scheinbar schon völlig abgestumpft. -Joachim Hohwieler
Erscheinungsjahr: 2005 Gewicht: 159 gr / Abmessung: 19 cm Von Brussig, Thomas Die Sonnenallee hatte vierhundertelf Hausnummern. Ganze zweiunddreißig davon im Osten. Die am kürzeren Ende wohnten, kamen vielleicht ein bisschen zu kurz, aber was sie erlebten, war köstlich... Mit skurrilem Witz erzählt Tomas Bussig von seiner Generation, die auf dem Sprung ins vereinte Land gewesen ist, ohne den Absprung auch nur zu ahnen. Wehmut kommt nur auf, weil es die frühe Jugend war; sich diese nicht nehmen zu lassen ist Brussigs vehementer Anspruch. Micha liebt Miriam. Nur ist er da leider nicht der Einzige. Denn Miriam ist "das Ereignis" schlechthin, was sich vor allem daran zeigt, daß auf der Straße "ein ganz anderer Rhythmus" einsetzt, wenn sie das Haus verläßt: Ehrfürchtig stoppen die Autofahrer, Bauarbeitern fallen die Preßlufthammer aus der Hand, und die Grenzsoldaten auf dem Wachtturm im Todesstreifen reißen ihre Ferngläser herum. Thomas Brussigs von Erinnerungen an die früheste Jugend inspiriertes Werk spielt nämlich Am kürzeren Ende der Sonnenallee; und damit sind jene sechzig Meter der kilometerlangen Straße gemeint, die zu Mauer-Zeiten in der DDR-Hauptstadt lagen. Michas Eroberung der "Schulschönsten" vollzieht sich daher unter der demütigenden Beobachtung durch westdeutsche Abiturklassen, die von ihrem Aussichtsturm am längeren Straßenende aus auf den Osten herunterspotten. Dort ziehen neben Miriam, Micha und dessen Clique eine subversive Existentialistin, dubiose Schallplattenhändler, ein angstbesetzter Westonkel und lästige Staatsdiener ihre Kreise; dort wird man zu linientreuen Diskussionsbeiträgen verdonnert, hört verbotene Songs und bewerkstelligt mit Asthma-Medikamenten astreine Drogen-Exzesse. Mit anderen - nämlich Michas - Worten: "Es war von vorn bis hinten zum Kotzen, aber wir haben uns prächtig amüsiert". Und prächtiges Amüsement stellte sich auch auf seiten der Rezensentin ein: Wie schon in seinem Erfolgsroman Helden wie wir erweist sich Thomas Brussig als begnadeter Komiker; treibt er Personal und Ereignisse in eine schrille Groteske. Bei alledem aber klingt der Ton in den Geschichten vom kürzeren Ende der Sonnenallee leiser: Brussigs Ost-Topographie kommt - zehn Jahre nach dem Mauerfall - trotz aller Schrägheit, nicht unzärtlich daher. Übrigens will der Autor sein Werk keinesfalls als "Buch zum Film" verstanden wissen. Zwar basiert es auf dem preisgekrönten Sonnenallee-Drehbuch, das er gemeinsam mit dem Regisseur Leander Haußmann verfaßte. Aber die cineastische Mauerkomödie erlebte an Brussigs Schreibtisch noch einmal die eine oder andere Akzentverschiebung und wurde um etliche Episoden reicher. -Christine Wahl
Product Description Novelle Erscheinungsjahr: 2000 Gewicht: 160 gr / Abmessungen: 191 mm x 120 mm x 11 mm Von Timm, Uwe Lena Brück, über 80, lebt im Altersheim. Von ihr heißt es, sie habe die Currywurst erfunden. Der Erzähler dieser Novelle besucht sie, um Näheres zu erfahren. Lena Brück berichtet, zuerst von ganz alltägliche Dingen und dann von einer unerhörten Begebenheit: Kurz vor Kriegsende hat sie einen jungen Marinesoldaten in ihrer Hamburger Wohnung versteckt und ein Liebesverhältnis mit ihm angefangen. Da der Deserteur Frau und Kind besitzt, die er wiedersehen möchte, verschweigt sie ihm, daß die Stadt kapituliert hat. Sie hält ihn in ihrer Wohnung fest, versorgt ihn mit Geschichten und Gerichten, bereitet Wildgemüse, Eichelkaffee, falsche Krebssuppe - bis er den Geschmackssinn verliert.
Product Description Erscheinungsjahr: 2007 Gewicht: 145 gr / Abmessungen: 177 mm x 108 mm x 15 mm Von Hesse, Hermann "Es war einmal einer namens Harry, genannt der Steppenwolf. Er ging auf zwei Beinen, trug Kleider und war ein Mensch, aber eigentlich war er doch eben ein Steppenwolf." Der erstmals 1927 erschienene Roman Der Steppenwolf vor allem begründet den Weltruf Hermann Hesses und ist dasjenige Buch, das die internationale Renaissance seines Autors in den sechziger und siebziger Jahren ausgelöst hat. Der Steppenwolf ist die Geschichte von Harry Haller, der sich im Zustand völliger Entfremdung von seiner bürgerlichen Welt "eine geniale, eine unbegrenzte furchtbare Leidensfähigkeit herangebildet" hat. Die innere Zerrissenheit Hallers spiegelt die Erscheinungen der modernen Massen- und Industriegesellschaft wider und reflektiert kultur- und zivilisationskritische Strömungen des 20. Jahrhunderts.
Buch:
Stolz und Vorurteil: Roman: Buch zum Film
Autor:
Jane Austen, Ausgabe vom 23. Sept. 2005, Taschenbuch, Verkaufsrang 35209
Aus der Amazon.de-Redaktion Mal nachdenken. Wie kam ich zu Jane Austen? Richtig! Eine Freundin von mir verschlang all ihre Bücher regelrecht und forderte mich immer wieder mal auf, doch auch mal was von ihr zu lesen. Höfliche Ablehnung meinerseits. Was gingen mich die langweiligen Salongespräche englischer Herrschaften an? Der Druck wurde verstärkt und als schließlich beinahe die Beziehungsfrage darüber gestellt wurde, entschloß ich mich zur Lektüre.Stolz und Vorurteil wurde mir wärmstens empfohlen! "Es ist eine allgemein anerkannte Wahrheit, daß ein Junggeselle im Besitz eines schönen Vermögens nichts dringenderes braucht, als eine Frau!" In diesem Falle ist der reiche Freier Mr. Darcy, der auf einem Ball Elisabeth, die intelligente Protagonistin unseres Romans, kennenlernt. Zuerst findet sie nichts als Verachtung für diesen hochmütigen Schnösel und sein abfälliges Gehabe. Elisabeths Mutter, eine geldgierige Dame, sähe nichts lieber, als die Verheiratung ihrer Tochter und den damit verbundenen gesellschaftlichen Aufstieg. Vater Bennet, in langjährigem Ehepandämonium zum Zyniker geworden, hält sich aus allem raus. Darcy wiederum verachtet die Bennets ihrer Vulgarität und ihres niedrigen Standes wegen. Ein Happy-End scheint ausgeschlossen - doch es kommt anders. Hoppla, das waren ja geschliffenste Dialoge! Jane Austen durchleuchtet und entlarvt diese in der Kälte der Konventionen erstarrte, snobistische und dünkelhafte englische Gesellschaft mit leichtestem Ton. Das Streitgespräch zwischen Elisabeth und Darcys Tante gehört zu einem der vielen Highlights dieses Romans, der, 1813 veröffentlicht, vom Publikum begeistert aufgenommen wurde. Gleichzeitig schuf Austen, die in ihren Romanen stets menschliche Schwächen und Torheiten veranschaulichte und ihren Figuren mittels brillianter Dialoge Leben einhauchte, eine der hinreißendsten Frauengestalten in der Literaturgeschichte überhaupt - Elisabeth Bennett. Zu empfehlen ist übrigens auch die Lektüre des englischen Originals Pride and Prejudice, da die Übersetzungen dem sprachlichen Genie Austens nie ganz gerecht werden. -Ravi Unger 1
Product Description Engl.-Dtsch. Übertr. u. hrsg. v. Herbert Geisen Gewicht: 120 gr Von Shakespeare, William "Du willst schon fort? Es ist noch längst nicht Tag: Es war die Nachtigall und nicht die Lerche, Die deinem Ohr ins bange Innre drang; Sie singt bei Nacht auf dem Granatbaum dort: Geliebter glaub''s es war die Nachtigall." Diese Worte Julias an Romeo hat wohl jeder schon einmal gehört. Die Geschichte der beiden Liebenden aus Verona, die wegen einer Familienfehde nicht zusammenkommen konnten, ist dank William Shakespeare weltberühmt geworden. Immer wieder wird sie neu inszeniert, immer wieder reizt sie Film- und Theaterregisseure zu neuen Interpretationen.
Product Description Text von Erich Kästner: Einband und Illustrationen von Walter Trier. Zum ersten Mal darf Emil allein nach Berlin fahren. Seine Großmutter und die Kusine Pony Hütchen erwarten ihn am Blumenstand im Bahnhof Friedrichstraße. Aber Emil kommt nicht, auch nicht mit dem nächsten Zug. Während die Großmutter und Pony Hütchen noch überlegen, was sie tun sollen, hat Emil sich schon in eine aufregende Verfolgungsjagd gestürzt. Quer durch die große fremde Stadt, immer hinter dem Dieb her, der ihm im Zug sein ganzes Geld gestohlen hat. Zum Glück