Product Description Roman. Ungekürzter Text Erscheinungsjahr: 2004 Gewicht: 209 gr Von Fontane, Theodor / Von Lehmann, Elke; Lehmann, Uwe Nach einer behüteten Kindheit heiratet die 17jährige Effi, dem Willen ihrer Eltern entsprechend, den fast 20 Jahre älteren Baron von Innstetten, ein Jugendfreund ihrer Mutter, dem sie nach Kessin, einem kleinen Ort an der Ostsee folgt. In dem etwas unheimlich anmutenden Haus des Barons vereinsamt die junge, phantasievolle und lebhafte Effi, der es schwerfällt, in ihrer neuen Heimat Anschluß zu finden. Auch die Geburt ihrer Tochter kann sie nicht über ihre innere Vereinsamung hinwegtäuschen. Viel von ihrem Mann alleingelassen, geht Effi, der die Lüge eigentlich zuwider ist, fast gegen ihren Willen eine Liebesbeziehung zu dem neuen Bezirkskommandanten Crampas ein, der sie zuvor lange vergeblich umworben hatte. Diese eher leidenschaftslose Beziehung ist zu Effis Erleichterung beendet, als ihr Mann nach Berlin versetzt wird. Die Zeit in Berlin gestaltet sich harmonisch - bis Innstetten durch Zufall Briefe findet, die Crampas während der Kessiner Zeit an Effi geschrieben hatte.
Buch:
Morenga: Roman
Autor:
Uwe Timm, Ausgabe vom 1. Januar 2000, Taschenbuch, Verkaufsrang 20140
Product Description Deutsch-Südwestafrika, 1904. Beginn eines erbarmungslosen Kolonialkrieges,den das Deutsche Kaiserreich gegen aufständische Hereros und Hottentottenführt. An der Spitze der für ihre Freiheit kämpfenden Schwarzen steht JakobMorenga, ein früherer Minenarbeiter. Was damals in dem heute unabhängigenNamibia geschah, hat Uwe Timm in einer geschickten Montage von historischenDokumenten und fiktiven Aufzeichnungen zu einem grandiosen historischenRoman verdichtet.
Buch:
Leben des Galilei - Lektüreschlüssel.
Autor:
Unbekannt, Taschenbuch, Verkaufsrang 27146
Product Description Erscheinungsjahr: 2002 Gewicht: 52 gr / Abmessung: 15 cm Von Payrhuber, Franz-Josef / Von Brecht, Bertolt Pressestimmen: "Endlich, endlich, endlich! Kein verzweifeltes Hin- und Herpauken mehr vor der Deutsch-Klausur, keine Ohnmachtsanfälle mehr, weil man die eigene Schrift im Schulheft nicht mehr entzfiffern kann, den Lehrer nicht verstanden hat oder - Spaß muss sein - die Hälfte des Unterrichts in der Schul-Cafeteria abgehangen hat. Reclam macht s möglich, deutlich entspannter zu lernen: ''Lektüreschlüssel für Schüler'' heißt die neue Reihe des Verlages, in der Klassiker der deutschen Literatur genau so aufgearbeitet werden, wie man s braucht für eine Prüfung. (...) Der Lektüreschlüssel ist fast zu gut, um ihn den Schülern zu überlassen. Da dürften auch Lehrer zugreifen. Clever!" - Generalanzeiger
Buch:
Irrungen Wirrungen
Autor:
Theodor Fontane, Ausgabe vom 1986, Taschenbuch, Verkaufsrang 93846
Product Description Roman Erscheinungsjahr: 2010 27. Aufl. Gewicht: 145 gr / Abmessungen: 176 mm x 107 mm x 14 mm Von Koeppen, Wolfgang "Tauben im Gras", 1951 erstmals erschienen, ist der erste Roman jener "Trilogie des Scheiterns", mit der Wolfgang Koeppen eine erste kritische Bestandsaufnahme der sich formierenden Bundesrepublik Deutschland gab. Mit Vehemenz und unerbittlicher Schärfe analysiert Koeppen die Rückstände jener Ideologien und Verhaltensweisen, die zu Faschismus und Krieg geführt haben und die schließlich in den fünfziger Jahren die Restauration der überkommenen Verhältnisse protegierten. Dabei ist das literarische Verfahren von "Tauben im Gras" ein kaleidoskopartiges: Der ganze Roman schildert Gestalten und Vorgänge eines einzigen Tages im München des Jahres 1949. Mit einer Fülle genauer atmospärischer Details zeichnet Koeppen den Nachkriegsalltag dieser Stadt, die sein Protagonist, der verhinderte Schriftsteller Philipp, wie ein Schlachtfeld erlebt, wie ein undurchdringliches "Pandämonium".
Buch:
Vom Gesellschaftsvertrag
Autor:
Jean J Rousseau, Ausgabe vom 1986, Taschenbuch, Verkaufsrang 88997
Product Description Im Gesellschaftsvertrag, unterteilt in vier Bücher, fasst Rousseau denStaat als einen von freien Bürgern geschlossenen Vertrag auf, in dem sichdie freiwillige Vereinigung der Einzelwillen zu einem Gesamtwillen vollziehe.Rousseau fordert eine Verfassung, in der die natürliche und unveräußerlicheFreiheit in Einklang mit dem Maß an Gewalt, das vom Wesen staatlicher Ordnungnun einmal nicht wegzudenken ist, zu bringen ist.. Die Grundlage rechtmäßigerHerrschaft kann laut Rousseau nur auf Übereinkunft gegründet werden.
Roman Erscheinungsjahr: 1991 Gewicht: 563 gr Von Mann, Thomas Ein kurzer Besuch in einem Davoser Sanatorium wird für Hans Castorp zu einem siebenjährigen Aufenthalt, der Kurort wird zur Bühne für die europäische Befindlichkeit vor dem Ersten Weltkrieg. Mit dem "Zauberberg" (1924) schrieb Thomas Mann einen der bedeutendsten Romane des 20.Jahrhunderts. Wenn irgendwann einmal ein Preis für den besten Buchtitel vergeben werden sollte, würde für mich Thomas Manns Zauberberg ganz oben auf die Liste gehören. Noch bevor ich das Buch gelesen hatte, weckte schon das Wort Neugier auf eine magische Welt. Nun, wer den Zauberberg kennt, weiß, daß dies kein Buch von fremden Feenwelten ist, und doch waltet hier eindeutig Magie. Die erste magische Leistung besteht darin, eine Handlung, die in einem Satz zusammengefaßt werden kann, auf 1.000 Seiten zu packen: Der junge Hamburger Hans Castorp, Sproß einer Patrizierfamilie lebt bis zum Ausbruch des ersten Weltkriegs sieben Jahre in einem Schweizer Luxussanatorium für Lungenkranke, ohne selbst krank zu sein. Die zweite magische Leistung ist Thomas Manns Sprache, die auch in tausend Jahren nichts von ihrer Kraft verloren haben wird. Die dritte magische Leistung ist die Behandlung der Figuren, die alle mehr mehr sind als bloße Protagonisten. Sie sind Exponate ihrer Zeit, jede für sich repräsentiert einen Teil geistigen Lebens in einer Ära, deren Ende sich vollzog während Thomas Mann am Zauberberg saß und schrieb. Die vierte magische Leistung schließlich, die zauberbergigste vielleicht, ist das Spiel mit dem Leser. Oder besser: das Spiel mit der Geschwindigkeit des Lesers. Thomas Mann erreicht, daß dem Leser zehn Minuten Lesen wie eine halbe Stunde Lesen vorkommen, und zwar genau dann, wenn Hans Castorp denkt, er habe eine halbe Stunde geträumt. Wie sich herausstellt, waren es zehn Minuten. Elf Jahre hat Thomas Mann an dem Buch geschrieben, das doch eigentlich nur eine Weiterführung des Themas aus Tod in Venedig sein sollte. Es wurde einer der meist gelesenen deutschen Romane. Zu recht. -Bettina Albert
Roman Erscheinungsjahr: 2007 60. Aufl. In neuer Übers. v. Uli Aumüller Gewicht: 130 gr / Abmessung: 19 cm Von Camus, Albert / Übersetzt v. Aumüller, Uli "Ich begriff, daß ich das Gleichgewicht des Tages, das ungewöhnliche Schweigen eines Strandes zerstört hatte, an dem ich glücklich gewesen war. Dann schoß ich noch viermal auf einen leblosen Körper, in den die Kugeln eindrangen, ohne daß man es sah. Und es waren gleichsam vier kurze Schläge an das Tor des Unheils." Die Geschichte eines jungen Franzosen in Algerien, den ein lächerlicher Zufall zum Mörder macht, wurde 1942 im besetzten Frankreich zu einer literarischen Sensation und bedeutete den schriftstellerischen Durchbruch für Albert Camus. Die Sonne sei Schuld gewesen, er habe den Araber am Strand nicht erschießen wollen. Mit dieser Erklärung erntet der Büroangestellte Meursault vor Gericht nur Gelächter. Der Staatsanwalt fordert seinen Kopf und klagt ihn der Unmenschlichkeit an. Meursaults grundlegende Schuld besteht jedoch darin, ein Sonderling zu sein, gesellschaftliche Spielregeln zu mißachten, am Grab seiner Mutter nicht geweint und tags drauf eine Liebschaft begonnen zu haben. Man wird lange suchen müssen nach einem Roman, in dem eine Philosophie (aus Camus' zeitgleich entstandenem Essay über das Absurde Der Mythos von Sisyphos) ähnlich elegant und überzeugend in Literatur verwandelt wird. Und erstaunlich, wie betörend klar und frisch die Sprache in Camus' frühem Meisterwerk heute noch wirkt, wie kunstvoll Aufbau und Motivführung sind. Meersault ist ein Anti-Held par excellence: Abgesehen von kleinen sinnlichen Genüssen lebt er unauffällig, gelangweilt und passiv sein unbedeutsames Leben. Er läßt sich treiben, wenn er nichts zu sagen hat, redet er auch nicht, und als ihn Maria fragt, ob er sie heiraten wolle, ringt er sich nur ein "das ist mir einerlei" ab. Erst angesichts des Todesurteils beginnt er nachzudenken und wird sich bewußt, daß er glücklich gewesen war und es immer noch ist. Als der Gefängnispriester ihn, den Ungläubigen, zu gottesfürchtiger Buße anhält, schleudert er ihm wütend sein eigenes Glaubensbekenntnis "dieses ganzen absurden Lebens" ins Gesicht und unterwirft sich endgültig "der zärtlichen Gleichgültigkeit der Welt", der er sich "brüderlich" verbunden fühlt. Er hat nur noch einen Wunsch: "Am Tag meiner Hinrichtung viele Zuschauer, die mich mit Schreien des Hasses empfangen". -Christian Stahl
Übertr., erl. u. hrsg. v. Wolfgang Franke Gewicht: 92 gr Von Shakespeare, William / Übersetzt v. Franke, Wolfgang Mit Shakespearedramen ging es mir wie mit Schokoladenkeksen. Einmal probiert, konnte ich einfach nicht mehr aufhören. Eins nach dem anderen habe ich verschlungen. Wie meisterhaft sind seine Dramen aufgebaut - Wie perfekt deutet jede Exposition das Geschehen der folgenden Akte an! Wie wundervoll die Sprache, die Bilder. Die Werke dieses genialsten aller Dichter sind einfach traumhaft und wohl auch deshalb am häufigsten gespielt und verfilmt. Besonders das Stück, das in der Johannisnacht spielt: Im Sommernachtstraum tummeln sich in der lauen, wundersamen Nacht allerlei Gestalten: edle Paare aus der höfischen Welt, einfache Handwerker, zauberhafte Wesen aus dem Reich der Elfen. Shakespeare verwebt diese unterschiedlichen Personenkreise überaus kunstvoll miteinander. Knüpft hier eine Verbindung zwischen zwei Liebenden, knotet dort eine Verwirrung in die Beziehung und löst am Ende alle verworrenen Fäden mit genialem Geschick zum Wohlgefallen aller wieder auf. Über 400 Jahre ist dieser Traum um verwirrte Liebende alt, und doch hat er nichts von seiner strahlenden Schönheit eingebüßt. Auch heute erfreut Puck, der Kobold, uns mit seinem Schabernack, läßt uns die anrührende Unbeholfenheit der Handwerker herzlich lachen, bangen wir mit den Liebenden, daß sich die richtigen Paare zusammenfinden mögen. Der Sommernachtstraum, eine Komödie über die Liebe, ist so voller turbulent komischer Szenen und wundersamer Einfälle, daß man zunächst gar nicht bemerkt, welch zynische Auffassung hier zugrunde liegt: Die Menschen sind den Launen der durch und durch amoralischen Elfenwesen wehrlos ausgeliefert. Und die Liebe ist nichts als Narrheit. Trieb, der nicht zu kontrollieren ist - schon gar nicht mit Vernunft! Egal! Am Ende bleibt's ein wunderschöner Traum, den man am liebsten gleich noch einmal träumen möchte. -Anne Hauschild