Product Description Ein Mandarin aus dem China des 10. Jahrhunderts versetzt sich mit Hilfe eines 'Zeit-Reise-Kompasses' in die heutige Zeit. Er überspringt nicht nur tausend Jahre, sondern landet auch in einem völlig anderen Kulturkreis in einer modernen Großstadt, deren Name in seinen Ohren wie Min-chen klingt und die in Ba Yan liegt. Verwirrt und wißbegierig stürzt sich Kao-tai in ein Abenteuer, von dem er nicht weiß, wie es ausgehen wird. In Briefen an seinen Freund im Reich der Mitte schildert er seine Erlebnisse und Eindrücke, erzählt vom seltsamen Leben der 'Großnasen', von ihren kulturellen und technischen Errungenschaften und versucht Beobachtungen und Vorgänge zu interpretieren, die ihm selbst zunächst unverständlich sind.
Product Description Erscheinungsjahr: 2010 m. zahlr. meist farb. Illustr. ab 8 J. Aus d. Französ. v. Elisabeth Edl Gewicht: 205 gr / Abmessungen: 200 mm x 140 mm x 17 mm Von Saint-Exupéry, Antoine de / Übersetzt v. Edl, Elisabeth Leseprobe: In diesem Augenblick erschien der Fuchs. "Guten Tag ", sagte der Fuchs. "Guten Tag ", antwortete höflich der kleine Prinz, der sich umdrehte, aber nichts sah.""Ich bin da ", sagte die Stimme, "unter dem Apfelbaum... " "Wer bist du", sagte der kleine Prinz. "Du bist sehr hübsch..." "Ich bin ein Fuchs", sagte der Fuchs. "Komm und spiel mit mir", schlug ihm der kleine Prinz vor. "Ich bin so traurig..." "Ich kann nicht mit dir spielen", sagte der Fuchs. "Ich bin noch nicht gezähmt!" "Ah, Verzeihung", sagte der kleine Prinz. Aber nach einer Überlegung fügte er hinzu: "Was bedeutet "zähmen" ?" "Du bist nicht von hier", sagte der Fuchs, "was suchst du ?" "Ich suche die Menschen", sagte der kleine Prinz. "Was bedeutet "zähmen" ?" "Die Menschen", sagte der Fuchs, "die haben Gewehre und schießen. Das ist lästig. Sie ziehen auch Hühner auf. Das ist ihr einziges Interesse. Du suchst Hühner ?" "Nein", sagte der kleine Prinz, "ich suche Freunde. Was heißt "zähmen" ?" "Zähmen, das ist eine in Vergessenheit geratene Sache", sagte der Fuchs. "Es bedeutet, sich "vertraut machen"." "Vertraut machen ?" "Gewiß", sagte der Fuchs, "noch bist du für mich nichts als ein kleiner Junge, der hunderttausend andererer Jungen völlig gleicht. Ich brauche dich nicht, und du brauchst mich ebensowenig. Ich bin für dich nur ein Fuchs, der hunderttausend Füchsen gleicht. Aber wenn du mich zähmst, werden wir einander brauchen. Du wirst für mich einzig sein in der Welt. Ich werde für dich einzig sein in der Welt..."
Buch:
Gesammelte Werke in Einzelausgaben - Philosophische Schriften Band 3: Das Sein und das Nichts - Versuch einer phänomenologischen Ontologie
Autor:
Jean-Paul Sartre, Ausgabe vom 1. Juli 1993, Taschenbuch, Verkaufsrang 26148
Versuch einer phänomenologischen Ontologie. Hrsg. v. Traugott König. In neuer Übers. v. Hans Schöneberg u. Traugott König Erscheinungsjahr: 2009 15. Aufl. Gewicht: 630 gr / Abmessung: 19 cm Von Sartre, Jean-Paul Auch mehr als fünfzig Jahre nach seiner Erstveröffentlichung in Deutschland vermittelt dieses Hauptwerk französischer Philosophie neue Denkimpulse. "Das Sein und das Nichts" stellt eindrucksvoll die unverminderte Aktualität Sartres auch im veränderten geistigen Kontext unter Beweis. Auch in der Philosophie gibt es Moden - war der Existentialismus in den 50er Jahren in aller Munde, so scheint heute kein Hahn mehr nach ihm zu krähen. Dabei hätte uns die Existenzphilosophie gerade in diesen postmodernen und individualisierten Zeiten so einiges über den Menschen zu sagen. Dies gilt in besonderem Maße für Das Sein und das Nichts, Jean-Paul Sartres monumentales Hauptwerk. Denn statt mit einer Ontologie (wie der Untertitel nahelegt), haben wir es mit einer Anthropologie zu tun: der Bestimmung der Seinsweise des Menschen, in deren Mittelpunkt Sartre den Begriff der Freiheit stellt. "Der Mensch ist zur Freiheit verurteilt" - weil er sich immer wieder neu entwerfen muss, vor der Wahl steht und sein momentanes Sein negieren und überschreiten muss, immer auf der Suche nach einer Identität, die nie zu erreichen ist, weil ein Riss durch das menschliche Sein geht, der nie verschwindet. Besonders faszinierend sind die Abschnitte, die sich mit den zwischenmenschlichen Beziehungen befassen. Denn Sartre analysiert das Verhältnis zum anderen auf sehr originelle Weise: über den Blick. Andererseits rückt er zwei Phänomene exemplarisch in den Vordergrund, die von der Philosophie meist sträflich missachtet werden - das Begehren und die Liebe. Wie bei vielen großen Werken der Philosophiegeschichte muss man auch bei diesem einräumen, dass es nicht gerade einfach zu lesen ist. Das liegt vor allem daran, dass Sartre am Denken anderer Philosophen - vor allem Hegel, Heidegger und Husserl - anknüpft und auch deren spezielle Terminologie übernimmt. Allerdings verdanken wir Husserls phänomenologischer Methode auch die frischesten und ansprechendsten Passagen, die so gar nichts von der üblichen Abgehobenheit und Lebensferne philosophischen Denkens an sich haben. Wenn etwa am Beispiel einer Verabredung mit Pierre im Café und der unerwarteten Abwesenheit Pierres der Begriff des Nichts erläutert wird. Gerade das hatte Sartre an der Phänomenologie so begeistert: ihr Ansetzen an den Alltagssituationen. Oder wie Raymond Aron es ausdrückte: "Wenn du Phänomenologe bist , kannst du über diesen Cocktail reden - und es ist Philosophie!" Und diese Methode hat Jean-Paul Sartre, der Pariser Kaffeehausliterat, meisterlich beherrscht. -Christian Stahl
Buch:
Gedichte fürs Gedächtnis: Zum Inwendig-Lernen und Auswendig-Sagen
Zum Inwendig-Lernen und Auswendig-Sagen. Nachw. v. Klaus von Dohnanyi Erscheinungsjahr: 2001 11. Aufl. Gewicht: 555 gr / Abmessung: 22,5 cm Von Hahn, Ulla Dichtung ist das älteste Gedächtnis der Menschheit, unser frühester Besitz. Aber wo in diesem Gedächtnis ist heute die Lyrik geblieben? Sind wir im Begriff, das poetische Gedächtnis der Menschheit, diesen alten Schatz zu verlieren? Anders als die Prosa, die mit vollem Vergnügen still gelesen werden kann, will Dichtung rezitiert und gehört werden. Die Wörter im Mund zu formen, ist ebenso Teil des Genusses wie den Klang in der Luft zu hören. Gedichte auswendig zu lernen, trainiert nicht nur das Gedächtnis, sondern auch das Gehör. Sie zu sprechen, sie in den Mund zu nehmen, ihren Klangkörper zu erforschen, ist eine ganz und gar sinnliche Erfahrung. Man beobachte nur einmal Kinder, wenn sie ihre ersten Verse lernen, ihre Freude am Reim, der Wiederholung, der Hebung und Senkung der Silben. "Gedichte fürs Gedächtnis" ist eine Sammlung von gut einhundert Gedichten, ausgewählt speziell zum Auswendiglernen und für eine besonders intensive Weise des stillen Lesens, eines Lesens, das ein erster Schritt zum Auswendiglernen ist. Die Auswahl umfaßt eine Vielzahl Genres: Lieder und Balladen, Sonette, Gedankenlyrik und Meditationen. Sie schließt nicht nur Höhepunkte deutscher Dichtung ein, sondern auch vergessene Kostbarkeiten. Von den Klassikern bis in unser Jahrhundert reicht die Sammlung, die den Leser nicht nur erfreuen, sondern auch verlocken soll, seine Freude am Gedicht mit anderen zu teilen. Gedichte gehören eben nicht nur ins stille Kämmerlein, sondern auch ins tägliche Leben. Fast ist man versucht zu sagen, dieses Buch gehört in jeden Haushalt. Mit Gedichten ist es ja so eine Sache. In jungen Jahren wird man gequält mit ihnen, der "Erlkönig" kommt einem zu den Ohren raus. Im günstigsten Falle greift man später wieder mal nach ihnen, bevorzugt an hohen Feiertagen, um sie danach gleich wieder im hintersten Winkel des Bücherregals verschwinden zu lassen. Für die meisten Menschen ist die Versform Feindgebiet. Damit ist es nun vorbei. Welche Labsal so ein Gedicht sein kann, wie diese quellklaren Gedanken die Mühen des Alltags einfach wegwischen und uns aufbauen können, macht uns Ulla Hahns Anthologie Gedichte fürs Gedächtnis deutlich. Das Buch kommt ja wirklich wunderschön daher in seinem Schuber in Edelfarben und gestochenster Typografie. Ulla Hahn hat etwa einhundert ihrer Lieblingsgedichte vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert hier versammelt. Im Vorwort gibt sie durchaus kluge Anregungen zum "richtigen" Umgang mit den Werken. Das Inwendig-Lernen eines Gedichtes ist ihr Anliegen, was nichts mit dem pädagogisch-sturen Auswendig-Lernen zu tun hat. Learning by heart, eben. Und man sollte sich nicht scheuen es laut zu lesen, ein Gedicht erschließt sich nicht über das Auge. Also dann, Brecht, Kästner, Goethe, Heine, Rilkes wunderschönes "Panther"-Gedicht, alle sind hier versammelt und erwarten ihren Liebhaber. Was auf den ersten Blick etwas fremdartig anmutet, erweist sich in der Praxis als äußerst hilfreich: Internet-Adressen, die jedem Gedicht beigefügt sind für diejenigen, die sich über einen Dichter oder dessen Werk weiter informieren möchten. Clever, Frau Hahn. Hoffentlich findet diese Anthologie nicht nur ihren Weg ins Arbeitszimmer einiger Studienräte, die eh bereits alles kennen, sondern ins Herz derjenigen, die sich für Poesie schon verlorengeglaubt hielten. -Ravi Unger
Buch:
Dein Gesicht morgen - Bd - 1: Fieber und Lanze
Autor:
Javier Marías, Ausgabe vom Okt. 2004, Gebunden, Verkaufsrang 115313
Product Description Erscheinungsjahr: 2000 2. Aufl. Nachdr. Gewicht: 395 gr / Abmessung: 21 cm Von Confais, Jean-Paul Die "Grammaire explicative" gibt einen Überblick über die wichtigsten Probleme der französischen Grammatik. Sie wendet sich an Fortgeschrittene (Kollegstufe, Sekundarstufe II, Französischstudenten) und kann auch als Übersetzungslexikon und Nachschlagewerk verwendet werden.
Product Description Ein dramatisches Gedicht in fünf Aufzügen. Gymnasiale Oberstufe Erscheinungsjahr: 2008 Nachdr. Gewicht: 177 gr / Abmessung: 18,5 cm Von Lessing, Gotthold E. / Hrsg. v. Diekhans, Johannes / Von Diekhans, Johannes Ziel der Reihe ist es, Schülerinnen und Schülern möglichst benutzerfreundliche Ausgaben traditioneller und neuer Schullektüren vorzulegen. Die Textausgaben enthalten den Primärtext mit Zeilenzählern und einen ausreichend breiten Rand für Notizen; Worterklärungen befinden sich jeweils unten auf den Seiten. An den Primärtext schließen sich einige ausgewählte, im Unterricht einsetzbare Sekundärtexte an, die den Schülerinnen und Schülern das Verständnis des Primärtextes erleichtern. Zum Teil werden auch methodische Hilfen gegeben, zum Beispiel zu Möglichkeiten der Textanalyse, zu Charakterisierungen und anderen Aufsatzformen.
Roman Erscheinungsjahr: 2008 Gewicht: 142 gr / Abmessungen: 178 mm x 108 mm x 14 mm Von Wolf, Christa Als Frau des Argonauten Jason lebt Medea in Korinth, wohin sie ihm aus ihrer Heimat Kolchis gefolgt ist. Im königlichen Palast Korinths gerät sie in ein Spiel aus Verleumdungen, Intrigen und Lügen. Der Kampf um die Macht steht im Mittelpunkt, und Medea soll als Sündenbock geopfert werden. Die Medea der griechischen Tragödie, die Barbarin, Giftmischerin, die rachsüchtige Mörderin - hier wird diese Frauenfigur aus dem jahrtausealten Mythos gelöst, das überkommene Bild revidiert. In ihrem Erfolgsroman erzähltChrista Wolf die Geschichte der Medea neu und entwirft das Porträt einer eigenwilligen, ungewöhnlichen Frau. Als Frau des Argonauten Jason lebt Medea in Korinth, wohin sie ihm aus ihrer Heimat Kolchis gefolgt ist. Im königlichen Palast Korinths gerät sie in ein Spiel aus Verleumdungen, Intrigen und Lügen. Der Kampf um die Macht steht im Mittelpunkt, und Medea soll als Sündenbock geopfert werden. Die Medea der griechischen Tragödie, die Barbarin, Giftmischerin, die rachsüchtige Mörderin hier wird diese Frauenfigur aus dem jahrtausendealten Mythos gelöst, das überkommene Bild revidiert. In ihrem Erfolgsroman erzählt Christa Wolf die Geschichte der Medea neu und entwirft das Porträt einer eigenwilligen, ungewöhnlichen Frau. Den Medeastoff des Euripides hat Christa Wolf eigenwillig und gekonnt verändert. Medea wird reingewaschen: zuviel will ich nicht verraten. Nachdem sie von Jason verstoßen wurde, wird sie gar zu einer antiken, Pestkranke pflegenden Mutter Teresa. Das Verfahren, die Hauptpersonen in einem inneren Dialog die Handlung erzählen zu lassen, ist keinesfalls neu, scheint sogar recht modisch zu sein (Margaret Atwood Alias Grace). Der psychologische Vorteil dieses Verfahrens wird mit weniger Lebendigkeit bezahlt. Trotzdem ist Medea flott zu lesen. Die Handlung wird zwar nicht streng chronologisch entwickelt, macht aber auch keine verständnishemmenden Sprünge. Die Veränderungen benutzt Christa Wolf um zu zeigen, daß Fremdenfeindlichkeit, mangelnde Zivilcourage und Herabsetzung des Fremden schon seit der Antike unbewältigte Probleme vieler Kulturen sind. Der Kampf um die Thronfolge bei den Kolchern, noch ausgeprägter bei den Korinthern wäre einem Shakespeare-Drama angemessen. Die lesenden Männern werden bei der Zauberin Kirke, bekannt aus - nein, nicht aus dem Fernsehen - sondern der Odyssee, aufhorchen. Verwandelt Kirke doch glatt Männer in Schweine. Womit zumindest bewiesen ist, daß nicht alle Männer Schweine sind. Wie könnte sonst Kirke ihre Kunst beweisen? Medea von Christa Wolf ist spannend, ideenreich und lesenswert.