Mein zweiter Einsatz in Afghanistan. Der Spiegel-Bestseller Erscheinungsjahr: 2011 Erw. Ausg. m. zahlr. Farbfotos auf Taf., 2 Ktn. Einsteiger/Laien Gewicht: 329 gr / Abmessungen: 189 mm x 120 mm x 27 mm Von Wohlgethan, Achim In "Endstation Kabul" wurde die deutsche Öffentlichkeit erstmals ungeschminkt mit der Realität des deutschen Afghanistan-Einsatzes konfrontiert. In seinem zweiten Buch berichtet Wohlgethan über seinen zweiten Einsatz, der ihn nach Kundus führte. Als Mitglied der Vorauskräfte baute er dort - inmitten von Truppen feindlicher Warlords - den deutschen Stützpunkt im unerschlossenen Norden des Landes mit auf. Raketenbeschüsse, absurde Regelungen, gefährliche Erkundungstouren bis an die Grenzen Chinas und Konflikte innerhalb der Truppe waren an der Tagesordnung. Mit seinem Insiderbericht bringt er uns nicht nur die Lage in dem umkämpften Land, sondern auch die Mängel der Bundeswehr und die Probleme der Soldaten in ihrem gefährlichen Einsatz nahe. Erfahren Sie mehr unter http://www.operation-kundus.de/ Pressestimmen: "Wohlgethans Bericht hat eine ganz neue Plattform für die Diskussion über den Afghanistan-Einsatz geschaffen. Es ist ein besonderes Verdienst des Buches, dass es für die Binnensicht der Truppe eine Öffentlichkeit geschaffen hat." taz "Eine spannende Lektüre, durch die man mehr von der Situation der Bundeswehrsoldaten am Hindukusch erfährt, als auf schönen Fotos von Ministerbesuchen zu sehen ist. Wohlgethan hat nach dem Erfolg seines ersten Afghanistan-Berichts nachgelegt und spart auch diesmal nicht mit Kritik an der Politik." Handelsblatt / 27.11.2009 "Wohlgethan berichtet sehr emotional und macht absolut keine Mödergrube aus seinem Herzen. Auch wenn man manches, was er berichtet, nicht ganz 100-prozentig nehmen soll Gut eineinhalb Jahre nach seinem kontrovers diskutierten Insiderbericht Endstation Kabul, in dem Achim Wohlgethan, getarnt als Abenteuerreportage die Missstände des Bundeswehreinsatzes zur Verteidigung der Freiheit Deutschlands am Hindukusch anprangerte, hat er nun nachgelegt. Operation Kundus lautet der Titel der Fortsetzung, die sich um den zweiten, nur vier Monate dauernden Einsatz des Fallschirmspringers bei einem Spezialzug zur Tiefenaufklärung dreht. In einer Zeit, in der die Bundeswehr zunehmend Opfer von Terroranschlägen zu beklagen hat und massenweise Soldaten mit posttraumatischen Belastungsstörungen, Burnout-Syndromen oder Drogenproblemen entlässt, kommen Bücher gerade recht, die zur eigenen Positionsbestimmung in der mit mancherlei Tabu belegten Diskussion über Sinn und Unsinn der deutschen Militärpräsenz im Ausland beitragen. Dies dürfte auch Achim Wohlgethan nicht unwesentlich dazu motiviert haben, seine Erlebnisse zu Papier bringen zu lassen. Dass die mit reichlich Spannung und Action garnierten Schilderungen des deprimierenden Alltags zwischen Militärcamp und Patrouille, wo an jeder Straßenecke dubiose Gestalten herumlungern oder mit irgendwelchen verdächtigen Päckchen unterm Arm Angst und Schrecken verbreiten, in einer Zeit spielt, als der Norden Afghanistans noch als ein Hort der Ruhe und des Friedens galt, wo die deutschen Truppen gern gesehene Aufbauhelfer waren, wird dabei geflissentlich übergangen. Ein dramaturgisch geschickter Höhepunkt: das Tagebuch von Anja, der braven Soldatenfrau, die mit ihren Schilderungen über das Warten und Bangen um den Geliebten im Felde fast zu Tränen rührt. "Ich habe diese quälenden Träume miterlebt, wenn Achim nachts schweißgebadet hochschoss, wild um sich schlagend. Ich konnte ihn in diesen Zeiten nur in die Arme nehmen und versuchen, ihn zu beruhigen, ihn wieder ins Hier und Jetzt zurückzuholen?" Reichlich Stoff für ganz großes Gefühlskino! Man darf jetzt schon gespannt sein, wohin es unseren Helden in Folge drei verschlagen wird. Wo er doch vor drei Jahren seinen Dienst bei der Bundeswehr quittiert hat, um freiberuflich als Sicherheitsberater zu arbeiten. ? Arnold Abstreiter
Buch:
Auf eine Zigarette mit Helmut Schmidt
Autor:
Helmut Schmidt, Giovanni DiLorenzo, Ausgabe vom 5. Febr. 2009, Gebunden, Verkaufsrang 16349
Product Description Erscheinungsjahr: 2009 m. Fotos. Gewicht: 350 gr / Abmessung: 19,5 cm Von Schmidt, Helmut; Lorenzo, Giovanni di Politik, Privates und erlebte Geschichte - Gespräche mit dem berühmtesten Raucher der Republik "Helmut Schmidt raucht ja nicht nur Zigaretten. Jedes Mal bringt er Schnupftabak mit und trinkt dazu Kaffee mit Milch und extra viel Zucker. Unsereins würde angesichts dieser Dröhnung wie Rumpelstilzchen durch die Flure hüpfen. Schmidt dagegen ist dann überhaupt erst auf Betriebstemperatur." (Giovanni di Lorenzo im "Spiegel" vom 28. April 2008) Seit anderthalb Jahren bittet Giovanni di Lorenzo den Altkanzler jeden Freitagmittag auf eine Zigarette in sein Büro am Hamburger Speersort. Dann beginnt das Wortgefecht, ein Wechselspiel von Zeigen und Verbergen, Provozieren und Zurechtweisen, Anschauung und Analyse, das inzwischen mehr als eine Million alter wie junger Leser der "Zeit" begeistert: Viele von ihnen beginnen die Lektüre ihres Blattes jede Woche mit dem Magazin - ganz hinten auf der letzten Seite. Die Interviews dauern mal zehn Minuten, mal auch eine Stunde, und danach bleiben die Fenster im Büro des Chefredakteurs immer übers ganze Wochenende geöffnet. Damit sich der Rauch verzieht. Übrig bleibt eine einzigartige Mischung aus Politischem, Privatem und erlebter Geschichte: von Schmidts Wut auf Investmentbanker über den Walzer, den er einst mit Gracia Patricia tanzte, bis hin zu seiner Schulzeit mit Loki. Es gibt keinen zweiten Politiker in Deutschland, von dem man dergleichen so gern lesen möchte. Doch Helmut Schmidt ist nicht nur der berühmteste Raucher der Republik, er ist ein Zeuge des 20. Jahrhunderts, dessen Autorität bis heute ungebrochen ist. Hier leistet sich noch jemand ganz furchtlos eine Meinung - manchmal brachial vorgetragen, me
Buch:
Notaufnahme: Alltag zwischen Leben und Tod
Autor:
Fred Sellin, Ausgabe vom 12. Januar 2009, Taschenbuch, Verkaufsrang 38266
Erscheinungsjahr: 2007 m. 16 farb. Fototaf. Gewicht: 297 gr / Abmessung: 19 cm Von Buhrow, Tom; Stamer, Sabine Tom Buhrow und seine Frau Sabine Stamer berichten: Anhand eigener Erlebnisse und Erfahrungen, angereichert mit Hintergrundwissen, Fakten und Zahlen, machen uns die Autoren mit dem heutigen Alltag Amerikas vertraut. Sie schreiben über Sitten und Unsitten, Freiheiten und ungeschriebene Gesetze, Politik und Privatleben. Zehn Jahre haben der ARD-Nachrichtenmann Tom Buhrow und seine Frau, die Journalistin Sabine Stamer, mit ihrer Familie in den USA gelebt - und aus ihren Erfahrungen mit leichter Feder ein ebenso unterhaltsames wie zugleich lehrreiches Büchlein gemacht, das ganz besonders all jenen zur Lektüre empfohlen sei, die sich selbst auf einen längeren USA-Aufenthalt vorbereiten wollen. Mein Amerika ? Dein Amerika ist ein sehr persönliches Resümee. Es berichtet über das ganz alltägliche Leben in den USA, vom Ankommen über die Suche nach einem Haus, die Begegnungen mit den Menschen, mit denen einen der Alltag, Urlaub oder Freunde so alles zusammenführen, über das Leben in der Hauptstadt und der Provinz, über Benimmregeln, (sexuelle) Verklemmtheiten, religiösen Eifer und vieles, vieles mehr. Manches der Vorurteile, die man über das Leben unter dem Sternenbanner so haben mag, kann man hier bestätigt finden, wobei es stets, wie die Autoren auf sympathische Weise deutlich machen, sehr auf die Perspektive ankommt, aus der man das Ganze in den Blick nimmt. Und eben darin besteht die Stärke des Buches: dass es die Autoren nämlich verstanden haben - insofern ist der Titel Programm -, ihre jeweilige Sicht am Ende nicht immer unbedingt über einen Kamm zu scheren. Stattdessen lassen sie uns indirekt teilhaben an ihrem Zwiegespräch über das, was sie gemeinsam erlebt und was sie daraus jeder für sich und beide gemeinsam über dieses wundersame Amerika gelernt haben. Und gelernt haben sie nicht zuletzt, dass man dieses Land bei allen Widersprüchlichkeiten tatsächlich doch auch lieb gewinnen kann. Daran jedenfalls besteht kein Zweifel: Leichten Herzens haben Tom Buhrow und Sabine Stamer "ihr" Amerika gewiss nicht verlassen, es ist ihnen vielmehr ganz offensichtlich, trotz aller Widersprüchlichkeiten, als ein Stück Heimat ans Herz gewachsen. - Hasso Greb
Buch:
Endstation Kabul: Als deutscher Soldat in Afghanistan - ein Insiderbericht
Autor:
Achim Wohlgethan, Dirk Schulze, Ausgabe vom 1. Juli 2009, Taschenbuch, Verkaufsrang 59438
Als deutscher Soldat in Afghanistan - ein Insiderbericht Erscheinungsjahr: 2009 Erw. Ausg. m. Dok., 24 farb. Fototaf. Gewicht: 330 gr / Abmessungen: 189 mm x 120 mm x 26 mm Von Wohlgethan, Achim / Von Schulze, Dirk Wie fühlt es sich an, als deutscher Soldat in den Straßen von Kabul zu patrouillieren? Wie reagiert man, wenn plötzlich ein Kind mit einer Waffe vor einem steht? Und wie geht man als Soldat mit der ständigen Bedrohung um? In seinem Erfahrungsbericht gewährt der Fallschirmjäger Achim Wohlgethan erstmals einen ungeschönten Einblick in den Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr. Mit seinem Insiderbericht bringt er uns nicht nur Land und Leute, sondern auch die Probleme der deutschen Armee und der internationalen Afghanistan-Politik nahe. Ein packendes und längst fälliges Buch, das die Diskussion um die gefährliche Auslandsmission der Bundeswehr auf eine neue Basis gestellt hat. Pressestimmen: "Keine Frage, ein brisantes, schockierendes Buch, es widerspricht der politischen Heuchelei, es rüttelt auf, weil deutlich wird, welchen Risiken die Bundeswehrsoldaten ausgesetzt sind. Zudem besticht es durch klare Sprache und durch Authentizität [...]" (01.03.08/ Stuttgarter Nachrichten / Winfried Weithofer) "... ein lesenswerter Bericht eines Unteroffiziers über die Anfänge des Afghanistan-Einsatzes." (FAZ / 15.2.2008 / Stephan Löwenstein) "Endstation Kabul ist mehr als das erste Buch über den Afghanistan-Einsatz aus der Feder eines Bundeswehrsoldaten ( ). Wohlgethans Bericht hat eine ganz neue Plattform für die Diskussion über den Afghanistan-Einsatz geschaffen. Plötzlich spielen die Gefühle von Soldaten eine Rolle. Es ist ein besonderes Verdienst des Buches, dass es für die Binnensicht der Truppe eine Öffentlichkeit geschaffen hat." (taz / 12. Ap Der "Top Secret?-Stempel auf dem Cover von Achim Wohlgethans "Insiderbericht" Endstation Kabul über den Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr verspricht sensationelle Enthüllungen. Zwar erweist sich das, was der ehemalige Stabsunteroffizier und sein Co-Autor, der Ex-Hauptmann und ehemalige Presseoffizier Dirk Schulze, in ihrem Buch dann tatsächlich berichten, als vielleicht doch nicht ganz so spektakulär, wie mancher gehofft (oder auch befürchtet) haben mag. Einige mehr oder weniger brisante und auch schockierende Details hat die Lektüre aber doch zu bieten. Damit sind nicht nur die schon öfter gehörten Klagen über eine teilweise äußerst mangelhafte Ausrüstung der Truppe gemeint - oder darüber, dass in Kabul eintreffende Bundeswehrsoldaten zu Beginn der Mission noch mit zivilen Charterbussen zu ihrem Camp gefahren wurden, bis bei einem Selbstmordanschlag vier Insassen eines solchen Transports starben und weitere 29 verletzt wurden. Manche Passagen des Buches sind sogar von einer gewissen Komik: etwa die, in denen davon berichtet wird, wie sich die Truppe während Wohlgethans Dienstzeit in Afghanistan auf die Besuche von Politikern (die die Autoren auch als "Gefechtsfeldtouristen" bezeichnen) vorbereitete, oder jene, in denen uns die Inkompetenz mancher, sich bisweilen auch widersprechender Befehlshaber vor Augen geführt wird. Darüber mag man schmunzeln. Alles andere als zum Schmunzeln aber ist etwas anderes, das zwischen solchen, für einen "Insiderbericht" irgendwie ja erwartbaren "Enthüllungen" beinahe untergeht und das man nur deshalb nicht überliest, weil es auf das Grausamste in Erinnerung ruft, dass die Operation "Enduring Freedom" letztlich doch nichts anderes als ein Kriegseinsatz ist - mit allen Konsequenzen! Dazu gehört der Umstand, dass die Regeln der Menschlichkeit ungeachtet etwaiger UN-Konventionen offenbar manchmal nur eingeschränkt gelten: Wenn wir Wohlgethans und Schulzes Schilderungen glauben dürfen, haben ISAF-Soldaten nämlich auch schon einmal Kinder zum Aufspüren von Minen missbraucht, indem sie Äpfel ins Feld warfen und ihre Reaktion abwarteten: Wenn die Kinder losliefen, ohne dass eine Mine explodierte, "galt das Gelände als unvermint. Liefen sie nicht los, wurden Spezialkräfte zur Entschärfung gerufen". - Andreas Vierecke, Literaturanzeiger.de
Buch:
Hitler: Eine Biographie
Autor:
Joachim Fest, Ausgabe vom 1. Januar 1998, Taschenbuch, Verkaufsrang 45598
Aus der Amazon.de-Redaktion Wenn eine biografische Studie über Adolf Hitler 30 Jahre nach ihrem ersten Erscheinen zum wiederholten Male neu aufgelegt wird, dann muss das gute Gründe haben. Und die hat es in der Tat! Denn trotz der vereinzelt vorgetragenen Kritik, die von Joachim Fest verfolgte biografische Methode sei überholt, und trotz der Tatsache, dass in der historischen Forschung zu Hitler längst neue Meilensteine gesetzt worden sind (namentlich etwa mit der zweibändigen Biografie von Ian Kershaw): Fests Arbeit ist neben der von Alan Bullock in mancherlei Hinsicht bis heute state of the art. Und das gilt nicht nur für die für das Genre ungewöhnliche literarische Qualität. Es gilt vielmehr auch für die Frage, welche persönlichen, gesellschaftlichen und historischen Ursachen hinter dem retrospektiv immer unverständlicher erscheinenden Aufstieg Hitlers wirksam waren. Anders als Kershaw, in dessen Hitler-Biografie der Protagonist am Ende gleichsam als Ergebnis und Sprachrohr der allenthalben waltenden sozialen Energie erscheint und als Person beinahe aus dem Blick gerät, bleibt Fest bei seiner Darstellung stets eng bei der Person Hitler. Dabei verliert er die soziohistorischen Gründe für die Möglichkeit von dessen "Erfolg" nicht aus den Augen. Im Gegenteil: Immer wieder zeigt der Autor, wie sehr einzelne Fassetten der Pathologie des Diktators mit konkreten wie diffusen Bedürfnissen, Gefühlen und Ressentiments anderer Einzelner ebenso wie der "Masse" korrespondierten. Auch Fests Hitler-Biografie liefert nur einen Mosaikstein - immerhin aber einen sehr wichtigen - für das immer noch längst nicht vollständige historisch- und sozialbiografische Bild, das wir uns von dem Phänomen Hitler und all dem, was damit zusammen hängt, machen müssen. Und dieses Bild müssen wir uns nicht nur machen, um die Vergangenheit zu begreifen, sondern auch, um unsere Gegenwart besser zu verstehen. Denn wenn Fest mit seinem Buch eines deutlich gemacht hat, dann dies: Hitler markiert nicht nur das Ende einer Epoche, er steht vielmehr auch am Anfang unserer Gegenwart, die "ohne die Kenntnis der hier dargestellten Geschichte" nicht verstanden werden kann, wie der Autor im Vorwort schreibt - auch wenn diese Geschichte, was ihren Hauptdarsteller anbelangt, den größten Schrecken aus dessen primitiv-monströser Trivialität bezieht, wie das vielleicht beste Kapitel "Blick auf eine Unperson" eindrucksvoll und bis heute unüberholt belegt. -Andreas Vierecke 1
Helmut Schmidt, Giovanni di Lorenzo, Ausgabe vom 17. Aug. 2010, Kindle Edition, Verkaufsrang 647
180.000 verkaufte Exemplare: Der SPIEGEL-Bestseller jetzt als KiWi-Paperback ? mit neuen Gesprächen!"Helmut Schmidt raucht ja nicht nur Zigaretten. Jedes Mal bringt er Schnupftabak mit und trinkt dazu Kaffee mit Milch und extra viel Zucker. Unsereins würde angesichts dieser Dröhnung wie Rumpelstilzchen durch die Flure hüpfen. Schmidt dagegen ist dann überhaupt erst auf Betriebstemperatur." Giovanni di Lorenzo im SPIEGELMehr als eineinhalb Jahre lang hat Giovanni di Lorenzo den Altkanzler jeden Freitagmittag auf eine Zigarette in sein Büro am Hamburger Speersort gebeten. Dann begann das Wortgefecht, ein Wechselspiel von Zeigen und Verbergen, Provozieren und Zurechtweisen, Anschauung und Analyse, das mehr als eine Million alter wie junger Leser der ZEIT begeistert hat: Viele von ihnen haben die Lektüre ihres Blattes jede Woche mit dem Magazin begonnen ? ganz hinten auf der letzten Seite. Die Interviews dauerten mal zehn Minuten, mal auch eine Stunde, und danach blieben die Fenster im Büro des Chefredakteurs immer übers ganze Wochenende geöffnet. Damit sich der Rauch verzog. Übrig blieb eine einzigartige Mischung aus Politischem, Privatem und erlebter Geschichte: von Schmidts Wut auf Investmentbanker über den Walzer, den er einst mit Gracia Patricia tanzte, bis hin zu seiner Schulzeit mit Loki. Es gibt keinen zweiten Politiker in Deutschland, von dem man dergleichen so gern lesen möchte. Doch Helmut Schmidt ist nicht nur der berühmteste Raucher der Republik, er ist ein Zeuge des 20. Jahrhunderts, dessen Autorität bis heute ungebrochen ist. Hier leistet sich noch jemand ganz furchtlos eine Meinung ? manchmal brachial vorgetragen, meistens aber mit diskretem hanseatischen Charme. Diese Ausgabe enthält fünf bisher in Buchform unveröffentlichte Gespräche, u.a. zu den Feierlichkeiten rund um Helmut Schmidts 90. Geburtstag. 180.000 verkaufte Exemplare: Der SPIEGEL-Bestseller jetzt als KiWi-Paperback ? mit neuen Gesprächen!"Helmut Schmidt raucht ja nicht nur Zigaretten. Jedes Mal bringt er Schnupftabak mit und trinkt dazu Kaffee mit Milch und extra viel Zucker. Unsereins würde angesichts dieser Dröhnung wie Rumpelstilzchen durch die Flure hüpfen. Schmidt dagegen ist dann überhaupt erst auf Betriebstemperatur." Giovanni di Lorenzo im SPIEGELMehr als eineinhalb Jahre lang hat Giovanni di Lorenzo den Altkanzler jeden Freitagmittag auf eine Zigarette in sein Büro am Hamburger Speersort gebeten. Dann begann das Wortgefecht, ein Wechselspiel von Zeigen und Verbergen, Provozieren und Zurechtweisen, Anschauung und Analyse, das mehr als eine Million alter wie junger Leser der ZEIT begeistert hat: Viele von ihnen haben die Lektüre ihres Blattes jede Woche mit dem Magazin begonnen ? ganz hinten auf der letzten Seite. Die Interviews dauerten mal zehn Minuten, mal auch eine Stunde, und danach blieben die Fenster im Büro des Chefredakteurs immer übers ganze Wochenende geöffnet. Damit sich der Rauch verzog. Übrig blieb eine einzigartige Mischung aus Politischem, Privatem und erlebter Geschichte: von Schmidts Wut auf Investmentbanker über den Walzer, den er einst mit Gracia Patricia tanzte, bis hin zu seiner Schulzeit mit Loki. Es gibt keinen zweiten Politiker in Deutschland, von dem man dergleichen so gern lesen möchte. Doch Helmut Schmidt ist nicht nur der berühmteste Raucher der Republik, er ist ein Zeuge des 20. Jahrhunderts, dessen Autorität bis heute ungebrochen ist. Hier leistet sich noch jemand ganz furchtlos eine Meinung ? manchmal brachial vorgetragen, meistens aber mit diskretem hanseatischen Charme. Diese Ausgabe enthält fünf bisher in Buchform unveröffentlichte Gespräche, u.a. zu den Feierlichkeiten rund um Helmut Schmidts 90. Geburtstag.
Buch:
Keine große Sache: Coffee to go oder wie man den Traum vom eigenen Unternehmen verwirklicht
Autor:
Vanessa Kullmann, Ausgabe vom 6. Okt. 2008, Taschenbuch, Verkaufsrang 11923