Product Description 26 Frauen über harte Jobs und irre Kunden Erscheinungsjahr: 2010 Einsteiger/Laien Gewicht: 215 gr / Abmessungen: 187 mm x 118 mm Von Schröder, Alena Der Kunde ist König und benimmt sich auch so Sie sind immer in Eile, oft genervt und wissen alles besser. Weil sie dafür bezahlen, müssen andere ihren Dreck wegmachen, die Kinder hüten, Sonderwünsche erfüllen und stets zu Diensten sein. Und wenn was schiefläuft, dann meinen sie, nach allen Regeln der Kunst motzen zu dürfen. Kunden! Sie bringen selbst die geduldigste Verkäuferin auf die Palme, lassen die erfahrene Putzfrau an Mord denken und die kampferprobte Flugbegleiterin die Notlandung herbeiwünschen. In dem Buch der BRIGITTE-Autorin Alena Schröder erzählen 26 Frauen aus ganz Deutschland die Wahrheit über ihren Job und erklären auch, warum Dienstleistung trotz allem immer wieder Spaß macht. Skandalös, komisch, traurig was Frauen erleben, wenn sie für andere arbeiten.
Buch:
Kubanisches Tagebuch
Autor:
Ernesto Che Guevara, Ausgabe vom 22. Sept. 2008, Broschiert, Verkaufsrang 89510
Product Description Biographie Erscheinungsjahr: 2010 m. Abb. Gewicht: 1063 gr / Abmessungen: 227 mm x 150 mm Von Longerich, Peter Pressestimmen: "Ohne Zweifel ist Longerich eine zeitgemäße, gerade im Hinblick auf die Propaganda und die Kulturpolitik des Dritten Reiches weiterführende Studie gelungen Als Darstellung auf aktuellem Stand vor allem des gesamten Tagebuchmaterials ist sein Buch unbedingt lesenswert." (Die Welt) Leseprobe: "Am 30. April 1945 entschloß sich der amtierende Reichskanzler Dr. Joseph Goebbels, wenige Stunden nachdem ihm dieses Amt durch Hitlers Tod zugefallen war, einen Versuch zu unternehmen, seinen mehrfach angekündigten Suizid hinauszuzögern. Goebbels verfaßte ein Schreiben an den "Obersten Befehlshaber der Streitkräfte der Sowjetunion", in dem er ihm den Selbstmord Hitlers und die in Kraft getretene Nachfolgeregelung mitteilte - der Diktator hatte gleichzeitig mit Goebbels'' Beförderung verfügt, daß Großadmiral Karl Dönitz das Amt des Reichspräsidenten übernehmen sollte. Darüber hinaus unterbreitete Goebbels in seinem Schreiben ein Angebot für einen Waffenstillstand und anschließende Friedensverhandlungen. Generalstabschef Hans Krebs, der seit seiner Dienstzeit an der Militärmission in Moskau Russisch sprach, unternahm es, die Frontlinie, die nur noch wenige hundert Meter von der Reichskanzlei entfernt verlief, zu überqueren, und überbrachte den Brief am frühen Morgen Generaloberst Wassili Tschuikow, dem Befehlshaber der 8. Gardearmee, der sein Hauptquartier in Tempelhof aufgeschlagen hatte. Dieser setzte sich mit Marschall Georgi Schukow, dem Oberbefehlshaber der Sowjetarmee in der Schlacht um Berlin, in Verbindung, der wiederum den sowjetischen Diktator Josef Stalin informierte. Einige Stunden später traf die Antwort aus Moskau ein: Ein
Sie ist jung. Sie studiert. Und sie steht darauf, andere auf den Knien zu sehen. Um ihre dominante Veranlagung ausleben zu können, heuert Nora Schwarz in einem SM-Studio an. Während sie tagsüber an der Universität die schüchterne Studentin gibt, weidet sie sich abends an Männern, die ihr die Stiefel küssen, sich auspeitschen oder Elektroschocks verpassen lassen und dafür auch noch Geld auf den Tisch legen. Als Domina erlebt sie die kuriosesten Kundenwünsche und blickt in die tiefsten Abgründe der menschlichen Phantasie. Wer Argumente für die Sexualisierung der Gesellschaft im Zeitalter der frei verfügbaren Pornografie sucht, braucht sich nur auf dem Buchmarkt und in den Bestsellerlisten umzusehen. Was vor nicht allzu langer Zeit garantiert noch auf dem Index jugendgefährdender Schriften gelandet wäre, findet sich heute in den Programmen der seriösesten Verlagshäuser. Bestes Beispiel dafür sind die Lessons in Lack, die ? gelinde gesagt ? softpornografischen Memoiren einer Domina, die sich hinter dem Pseudonym Nora Schwarz verbirgt (was eher ein PR-Gag sein dürfte angesichts ihrer gleichnamigen Website, wo sie sogar auf Fotos posiert). Wenn man den Verlautbarungen glauben darf, sollen sich gleich mehrere Verlage gegenseitig überboten haben, um die Erinnerungen der Endzwanzigerin an ihren nicht ganz alltäglichen Studentenjob herausbringen zu dürfen. Erzählt wird die Geschichte einer jungen Frau, die bereits als 13-jährige einen heimlichen Hang zur Menschenquälerei entwickelt haben will, will heißen zu "folterspannendenden Werken, in denen es um Piraten ging, grimmige Hausmärchen, zensierte homerische Epen und mystische Vampirepen". Was dazu führte, dass sie, kaum volljährig und auf der Uni, erst einen "Guantanamo-Schnupperkurs im Wohnzimmer einer Privat-Domina" besuchte, um danach als professionelle Sklaventreiberin in einem Sadomaso-Studio anzuheuern. Eine "gnadenlos offene Schilderung einer Karriere im SM-Milieu" wird dem Leser versprochen. Geboten wird ihm zwar über weite Strecken dann doch nur eine Aneinanderreihung bekannter Klischees, doch sprachlich zieht die Autorin überaus deftig vom Leder. Das muss man nicht mögen, aber wer?s mag, wird sicher sein Vergnügen daran haben. ? Franz Klotz
Buch:
Hitler: 1889-1945
Autor:
Ian Kershaw, Ausgabe vom 3. Aug. 2009, Broschiert, Verkaufsrang 90022
Die Biographie Erscheinungsjahr: 2009 2. Aufl. farb. Fototaf. Gewicht: 570 gr / Abmessungen: 215 mm x 135 mm Von Hujer, Marc Die drei Leben des Arnold Schwarzenegger Machtbewusst und charmant, ehrgeizig und unkonventionell- das ist Arnold Schwarzenegger, eine der bekanntesten und schillerndsten Persönlichkeiten der Gegenwart. Wie es der frühere Bodybuilder erst zum "Terminator" und dann bis in die höchsten Kreise der amerikanischen Gesellschaft und Politik geschafft hat und wie das "System Schwarzenegger" funktioniert, schildert Marc Hujer in seiner fesselnden Biographie. Arnold Schwarzenegger hat einen bemerkenswerten Wandel vom Bodybuilder und Filmstar zum ernstzunehmenden Politiker durchgemacht: Seit 2003 ist der aus kleinen Verhältnissen in Österreich stammende Schwarzenegger Gouverneur von Kalifornien, und seine Auftritte und Entscheidungen werden nicht nur in den USA, sondern auch international beachtet. Marc Hujer, der viele Personen aus dem engeren familiären und politischen Umfeld Schwarzeneggers befragen konnte, schildert erstmals ausführlich Schwarzeneggers ehrgeizigen Aufstieg in die Klasse politischer Schwergewichte. Er beschreibt das "System Schwarzenegger", den internationalen "Hofstaat", das Netzwerk, das er über Parteigrenzen hinweg geknüpft hat, und die Beziehungen, die bis in die höchsten und altehrwürdigen Kreise der amerikanischen Politik reichen. Hujer liefert ein faszinierendes Porträt des Ausnahmepolitikers, der sich selten um die Zwänge der Parteipolitik kümmert, nun aber angesichts der Finanzkrise vor fast unlösbaren Aufgaben steht. Marc Hujer hat unter deutschsprachigen Journalisten den besten Zugang zu Schwarzenegger und seinem Umfeld. Pressestimmen: "Eine Biographie, die zu den anregendsten Büchern dieses Jahre Marc Hujer hat ? biografisch gesehen -, ein Eigentor fabriziert. Ihm ist das Kunststück gelungen, auf gerade mal achteinhalb Seiten seines Vorworts das Wirkprinzip des Systems Schwarzenegger völlig schlüssig vorzuführen. Und ist ihm dabei gleich selbst auf den Leim gegangen. Aus der anfänglich unverhohlenen Abneigung des ehemaligen Waldorfschülers gegenüber der hedonistisch-schlichten Bel Air-Macho-Clique mitsamt ihren Harley- und Zigarren-Ritualen, entstand die reinste Liebe, als Hujer selber die Lizenz zum Mitfeiern erwarb. Plötzlich war der frühere "Süddeutsche?-Korrespondent und heutige "SPIEGEL?-Reporter ganz nah dran an Arnold und seiner Gang, einer Mixtur aus Günstlingen und Kumpels, die das Hotel California zu ihrer Spielwiese erkoren haben. Einzige Spielregel: Bei Indiskretion drohen die eisige Miene des Chefs ? und der sofortige Ausschluss. Mehr braucht es nicht im System Schwarzenegger. Keine Bange, Marc Hujer kommt natürlich auch seiner Chronistenpflicht nach und liefert die solide recherchierte Saga vom Übermenschen aus der Steiermark. Eines Jungen, der nach gestörter Vaterbeziehung Körper (und Geist) gegen die Widrigkeiten dieser Welt abzupanzern begann und sich mit eisernem Willen und unter strikter Missachtung eines sich wandelnden 68er-Männerbildes in der kuriosen Welt der Bodybuilder-Szene hochpumpte (wie die teils quietschkomischen Fotos belegen). Ungläubig staunen wir Schlaffis, mit welch terminatorhaft klar definiertem Ziel unser Held das große Wasser überquerte, um es in Hollywood zur dialogarmen, aber körperpräsenten Kultmaschine zu bringen. Schließlich die letzte, die erstaunlichste Mutation: Kaiser von Kalifornien. Höher geht?s nimmer. Vergleichbares hat nur noch ein anderer Österreicher geschafft. Dies alles sind aber nur schnöde Fülldaten eines Lebens. Das Wirkprinzip S. ist simpler gestrickt, siehe Vorwort. Man nehme ein kantiges Genie mit Tunnelblick, in seinen autistischen Qualitäten fast schon seiner berühmtesten Figur ähnelnd. Die Fähigkeit, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Unangreifbar werden. Dazu eine magische Anziehungskraft, die fast schon mafiöse Abhängigkeiten schafft. Der treue, aber strenge Umgang mit den immergleichen Buddies, darunter Secondhand-Gladiator Ralf Moeller, Das Caffe Roma, in dem man Hof hält. Das "Schatzi on Main?, ein steiermark?scher Albtraum-Fresstempel in Santa Monica. Die qualmende Montecristo No. 2, Häme gegenüber Stallone, erstaunliches Macho-Gebahren gegenüber der eigenen Frau. Priorität haben die traditionellen Harley-Rides ins Umland, Absagen werden nicht toleriert. Eine Jungswelt, an der Marc Hujer schnuppern durfte ? und sich prompt am Virus ihres Leaders infizierte. Inzwischen, so gibt er zu, träumt er von seinem Meister und, man höre und staune, selbst die Hujer-Kinder malen Männlein mit fetten Zigarren. Vielleicht sollte man zu große Nähe doch meiden. ?Ravi Unger