Kaiserschnitt und Kaiserschnittmütter: Frauen erzählen, was sie erlebten und wie sie ihren Kaiserschnitt verarbeitet haben - Einfühlsame Unterstützung .. - Ein Mutmacher zur seelischen Versöhnung
Autor:
Brigitte Renate Meissner, Ausgabe vom Mai 2010, Taschenbuch, Verkaufsrang 99394
Aus der Amazon.de-Redaktion Feynman-Fans gibt es viele. Mit gutem Grund: Feynmans Erkennungszeichen sind für viele eben nicht Kreide und Rechenschieber, sondern seine Bongotrommeln. Wahrscheinlich hat dieser Hauch des Unkonventionellen den Piper Verlag dazu bewogen, mit Was soll das alles? den Wortlaut dreier Vorträge, die Feynman im Jahre 1963 bestritten hat, nun auch in Deutsch zu veröffentlichen. Ich bin nicht sicher, ob man dem Vorzeigephysiker damit einen Gefallen getan hat. Sicher, die Punkte, um die Feynman seine Gedanken laut Umschlagtext kreisen lassen möchte, lassen einiges erhoffen: Es soll gehen um das Verhältnis von Physik und Religion, Ufos, die Wissenschaftsfeindlichkeit der Menschen, Esoterik. In seinem ersten Vortrag bleibt Feynman auch dicht an seinem Thema (Was ist Wissenschaft, und wie wirkt sie sich auf den Alltag aus), hier macht er auf mitreißende Weise greifbar, was Forscher in ihre Laboratorien treibt. Dieses Niveau kann Feynman aber leider nicht halten. Im zweiten Kapitel wirbeln seine Ideen zunächst mit gewohnter Brillianz um den Zwiespalt zwischen Religion und Wissenschaft, bevor er beim Stichwort Ethik abschweift und leider allzu diffus wird: Er spricht lange über Glauben und Moral, um dann festzustellen, dass man sich als Physiker hier mit einem Urteil lieber zurückhält - und sich im übrigen besser nur über Dinge streitet, die man quasi experimentell klären kann. Schade, dass da nicht mehr herauskommt. Über die folgende Kommunistenschelte will man gerne hinwegsehen, immerhin war kalter Krieg. Der dritte Vortrag aber ist ein Sammelsurium von Ansichten zu diesem und jenem, etwa Kritik an der NASA, Überlegungen zum Ursprung von Ideen, zu Risiken der Atomkraft, zum Humbug Psychoanalyse - leider oft nur angedacht und nicht zu Ende geführt. Von der Welterklärung, die der Titel in Aussicht stellt, ist in diesem Buch, erst recht in diesem Teil, leider nur wenig zu finden. Also: Reingucken oder nicht? Was soll das alles? lässt sich durchaus mit Gewinn lesen, es sind immer noch viele wertvolle Denkanstöße drin. Letztlich aber machte sich Feynman hier zu Dingen Gedanken, von denen er wenig versteht. Was man aber von diesem sym-pathischen Ausnahmeforscher auf jeden Fall lernen kann, ist, "ich weiß es nicht" zu sagen, wenn man sich mit einem Punkt nicht auskennt - vielleicht macht das manche seiner Ausführungen so unbestimmt. Also: Wer mehr über Feynmans Gedankenwelt erfahren möchte, sollte sich dieses Buch zulegen, wer ihn aber erst kennen lernen will, sollte besser zu anderen Büchern greifen. -Stefan Albus
Buch:
Das geheime Tagebuch der P.D.L.
Autor:
Paula Dorothea Ludowich, Ausgabe vom 28. Okt. 2010, Gebunden, Verkaufsrang 126407
Die Zahl Null gehört zweifellos zu den schillerndsten Größen der Mathematik.So unscheinbar sie auch wirkt, so widersprüchlich ist ihr Wesen Sie markiertdie Grenze zwischen negativ und positiv, zwischen Nichts und Etwas, sieist der Zwilling der Unendlichkeit - gleich und doch gegensätzlich. Immerwieder stand sie im Zentrum philosophischer und wissenschaftlicher Debatten,ob es sich nun um Gottesbeweise handelt, um die Relativitätstheorie oderum die These vom Urknall. Charles Seife erzählt zum ersten Mal die überausspannende Geschichte dieser Zahl von ihren Ursprüngen als Platzhalter aufdem Abakus der Geburt des Dezimalsystems bis zu ihrer komplexen Rollebei der Suche nach einer Theory of Everything, von ihrer Geburt im altenBabylon über ihre Vergötterung im Hinduismus bis zu ihrer Ankunft im Westen,wo sie die größten griechischen Mathematiker das Fürchten lehrte und inder Renaissance gesetzlich verboten wurde. Große Denker wie Pythagoras,Newton und Heisenberg, aber auch Kabbalisten und moderne Astrophysiker- sie alle haben versucht, die Null zu verstehen und für ihre Systeme zunutzen. Charles Seifes Synthese aus Mathematik, Geschichte und Anthropologieverleiht dieser problematischsten aller Zahlen neue Faszination. Die scheinbar unmögliche Zen-Aufgabe, ein Buch über das Nichts zu schreiben, hat ein Hintertürchen: Menschen haben seit Jahrtausenden über das Nichts diskutiert, Erfahrungen damit gesammelt und sogar Kriege darum geführt. Zwilling der Unendlichkeit vom bekannten Wissenschaftsautor Charles Seife beginnt mit der Geschichte eines modernen Kriegsschiffs, das auf Grund einer abhanden gekommenen Null mitten im Wasser völlig lahm gelegt wird, und macht dann einen großen Sprung zurück in die Vergangenheit bis mehrere Jahrhunderte vor unserer Zeitrechnung. Damals verbesserte irgendein Genie die traditionellen orientalischen Zählmethoden ungeheuer, indem er eine Null als Platzhalter einsetzte und damit die Geburt des Dezimalsystems einleitete, das bis zum heutigen Tag in Gebrauch ist. Von da an ging es mit der Null bergauf, und der Autor setzt sich voller Begeisterung mit ihr auseinander. Seine Synthese aus Mathematik, Geschichte und Anthropologie verführt den Leser zu einer neuen Faszination für diese problematischste aller Zahlen. Warum hat die Kirche den Gebrauch der Null abgelehnt? Wieso haben sich Mystiker jeglicher Couleur über sie die Köpfe zerbrochen? Stimmt es, dass die Wissenschaft, wie wir sie kennen, von dieser geheimnisvollen, runden Ziffer abhängt? Zwilling der Unendlichkeit erschließt diese Fragen und lässt uns die Antworten und die damit verbundenen Probleme für unser ach so modernes Leben erforschen. Sogar das Format des Buches lässt auf die Begeisterung des Autors für dieses Thema schließen: Er beginnt mit Kapitel 0 und endet mit einem Anhang mit dem Titel "Bauanleitung für eine Wurmloch-Zeitmaschine". (Vorsicht: Schrauben Sie Ihre Hoffnungen hier nicht zu hoch!) Hier gibt es genug Diagramme und Gleichungen, um Numerophoben abzuschrecken. Aber die wirkliche Geschichte steckt in den Wechselwirkungen zwischen Künstlern, Wissenschaftlern, Mathematikern, religiösen und politischen Führern und allen anderen unter uns. Wie es scheint, haben wir tatsächlich nichts gemein. -Rob Lightner
Buch:
Ekstasen der Zeit: Augenblick, Gegenwart, Erinnerung
Autor:
Karl Heinz Bohrer, Ausgabe vom 16. Juni 2008, Taschenbuch, Verkaufsrang 557403
Product Description Thomas von Aquin im Interview mit Conrad Zander Erscheinungsjahr: 2009 Gewicht: 170 gr / Abmessungen: 185 mm x 116 mm x 12 mm Von Zander, Hans C. Thomas von Aquin (1224-1274) ist ein Philosoph und Theologe mit überragender Wirkungsgeschichte. Die Schriften und Lehren des Heiligen prägen bis ins 20. Jahrhundert die katholische Kirche maßgebend. Er ist der Repräsentant eines Christentums mit Verstand. Der große Theologe aus dem Dominikanerorden steht Hans Conrad Zander Rede und Antwort. Dabei zeigt sich: wir haben es mit einem Denker zu tun, der zu heutigen Fragestellungen Erhellendes und Überraschendes zu sagen weiß. Leseprobe: "Wozu hat Gott die Welt erschaffen? Thomas von Aquin: Gott ist reine Lebensfreude, und wer sich freut, begehrt nach Gesellschaft. Einmal hast du von einem Heilmittel gegen die Traurigkeit gesprochen, das dir persönlich so wichtig war, dass es dir als Sünde erschien, darauf zu verzichten Thomas von Aquin: Wenn einer sich so sehr des Weines enthielte, dass er dadurch seine Gesundheit schwer belasten würde, so wäre er von Sünde nicht frei ..."