Muhammad Ali - Mit dem Herzen eines Schmetterlings - Meine Gedanken zum Leben
Autor:
Muhammad Ali, Hana Y. Ali, Ausgabe vom 2005, Gebunden, Verkaufsrang 342057
Buch:
Nur wer aufgibt, hat verloren
Autor:
Henry Maske, Detlef Vetten, Ausgabe vom 2006, Gebunden, Verkaufsrang 317138
Aus der Amazon.de Redaktion Die Erinnerungen des Mannes, der auf dem Cover mit stahlblau (nachkolorierten) Augen in die Zukunft blickt, beginnen mit dem Schlimmsten. Was die Krönung einer glanzvollen Boxerkarriere hatte werden sollen, war zum Fiasko geraten. Zu jedem ordentlichen Buch übers Boxen gehören solide Kampfberichte. Dass es sich dabei aber ausgerechnet um jenes bittere letzte WM-Gefecht 1996 gegen Virgil Hill handelt, muss Henry Maske ? es dringt aus jeder Zeile -, hart angegangen sein. Eine solche erste Runde ehrt ihn und gleichzeitig wird klar: So stilistisch elegant Henry Maske sich im Ring bewegte, so routiniert führt er nun die Feder. "Nur wer wendig bleibt, kann auch ausweichen". Kindheitsmaxime des jüngsten Sprößlings einer gutbürgerlichen Familie aus dem brandenburgischen Jüterbog, die im späteren Sportlerleben allerhöchste Gültigkeit erhalten sollte. Gleich zu Anfang geht Maske allerdings in die Offensive, kontert Medienberichte von einer zweitklassigen DDR-Kindheit mit dem Bild eines idealen Elternhauses als Hort von Liebe, Recht und Ordnung. Nicht das einzige Mal blitzt hinter der toughen Fassade eine merkwürdige Verletzlichkeit und Dementierwut auf. Der Sportclub gegenüber der Schule eröffnete dem Sechsjährigen "die Welt der starken Männer". Der DDR galt Boxen als hochfördenswerte Renommier-Sportart. Das Urteil des berühmten Sportinternats des ASK Frankfurt dann allerdings ernüchternd: Zu dünn, zu wenig Mumm! Sie vergaßen seine Wendigkeit. Drei gewonnene Spartakiaden belehrten sie eines Besseren. Obschon Maske sich in seinen Erinnerungen zu Diktatur und Doping äußerst bedeckt hält, sollte er in Sachen Parteiräson Jahre später nach verlorenen Kämpfen eigene bittere Erfahrungen machen. Der Autor strotzt vor Redlichkeit, wenn er in seiner Abhandlung über die ?Kunst des Boxens? seine unboxerischen Qualitäten ? kein Punch, harmoniebedürftig ? offenlegt. Dann wieder die Mimosenhaftigkeit gegenüber Kollegenhäme von Rocchigiani und René Weller ("Baldrian-Boxer"). Statements, schmerzhafter als jeder Leberhaken. Wendig erklärt Maske seinen defensiven Kampfstil zum intelligenten Erfolgsdesign. Am Ende sollte er Recht behalten, wie nach dem Mauerfall seine Profikarriere im Westen deutlich belegt. Hier wurde der eigentliche Star und Gentleman-Boxer geboren. Am Ende dieses spannenden Lebensberichts flattert eine uralte Rechnung ins Haus. Ihr Name: Virgil Hill! Da ist sie wieder, die alte Verletzlichkeit! ?Ravi Unger
Buch:
Mir wird nichts geschenkt!: Mein Leben, meine Träume
Autor:
Susi Kentikian, Ausgabe vom 8. März 2011, Gebunden, Verkaufsrang 154379
Eine meisterhafte Biographie über en Boxer Cassius Clay, der zu einem der grössten Sportler des 20. Jahrhunderts und zum Rebellen und Idol Muhammad Ali wurde. Man würde meinen, es gäbe nicht mehr viel über eine lebende Ikone wie Muhammad Ali zu berichten, doch David Remnick füllt King of the World mit der ganzen Frische und Vitalität, die dieser legendäre Boxer während seiner Glanzzeit verkörperte. Beginnend mit den Tagen vor Alis Boxzeit und seinen zwei Archetypen, Floyd Patterson (der "gute" schwarze Schwergewichtler) und Sonny Liston (der "böse" schwarze Schwergewichtler), bereitet Remnick geschickt die Bühne für den Auftritt eines Schwergewicht-Champions vor, den die Welt bis dato nicht gesehen hatte: Ein dreidimensionaler Technicolor-Showman, Boxer und Verkünder des Islam, ein Mann, der fast so gut redete wie er boxte. Aber hauptsächlich ist Remnicks Porträt das eines Mannes, der in keine existierenden Klischees gepreßt werden konnte, im Ring wie außerhalb des Ringes. Mit außergewöhnlicher Detailliertheit stellt Remnick Ali als eine Schöpfung dessen eigener Imagination dar, während wir dem eigensinnigen und schlagfertigen jungen Cassius Clay von seiner Kindheit an folgen, sehen, wie er sich zu einer Persönlichkeit heraufarbeitet, die schließlich einmal die Hauptbühne in einem der turbulentesten Jahrzehnte in unserer Geschichte dominieren würde. Für Remnick ist es offensichtlich, daß Alis größter Erfolg darin besteht, zweifelsfrei bewiesen zu haben, daß es nicht nur möglich ist, die erbarmungslosen Kräfte des Boxer-Kartells herauszufordern (das schwarze gangster-lastige Kampfspiel und der Ethos des ganzen Landes) sondern auch, mit der richtigen Mischung aus Überzeugungskraft und Talent, über diese Kräfte zu triumphieren. -Fred Haefele
Buch:
Rocky - Meine 15 Runden - Die Autobiographie: Wer einstecken muß, darf auch austeilen
Autor:
Graciano Rocchigiani, Ralf Grengel, René Hiepen, Ausgabe vom Okt. 2007, Gebunden, Verkaufsrang 212680