Lance Armstrong, Sally Jenkins, Ausgabe vom 2001, Taschenbuch, Verkaufsrang 7260
Aus der Amazon.de-Redaktion Menschen in der ganzen Welt fühlten sich von der Geschichte Lance Armstrongs inspiriert - ein Weltklassesportler, der fast seiner Krebserkrankung erlag, um sich dann wieder völlig zu erholen und die Tour de France zu gewinnen, jenes mehrtägige Fahrradrennen, das für seine äußerst strapaziöse Intensität berühmt ist. Der Texaner Armstrong ist ein Sportler durch und durch, und die Veränderungen, die seine Krankheit in seinem Leben bewirkt hat, sind erstaunlich und beeindruckend. Dennoch ist er nicht daran interessiert als Held aufzutreten. Auch wenn sein Vokabular ein wenig machohaft klingt, seine Aktionen sind dazu geeignet, die abgebrühtesten Seelen dahinschmelzen zu lassen: eine Krebsstiftung und ein Benefiz-Radrennen, sein erstaunliches Engagement beim Training, das ihn unzählige Hürden überwinden ließ, seine Treue den Menschen und Unternehmen gegenüber, die nie den Glauben an ihn verloren hatten. Das Buch geht sehr ins medizinische Detail, was für empfindliche Seelen möglicherweise zu viel des Guten sein könnte. Von der Chemotherapie über chirurgische Eingriffe bis zur künstlichen Befruchtung seiner Frau - Ihnen wird kein Röntgenbild, kein Infusionsapparat und keine unangenehme Nebenwirkung erspart. Sportler und Trainer auf der ganzen Welt werden bei den Ausführungen über seine Trainingsmühen vom gleichen Detailreichtum profitieren - jede schmerzende Sehne, jeder verregnete Nachmittag und jeder noch so kleine Triumph während seiner langen Erholungsphase wird hier lebhaft beschrieben. It's Not About the Bike ist der perfekte Titel für dieses Buch über Leben, Tod, Krankheit, Familie, Rückschläge und Triumphe (und eben nicht unbedingt über das Fahrrad). -Jill Lightner
Buch:
Beinhart: In 3300 Tagen mit dem Fahrrad um die Welt
Autor:
Carsten Janz, Ausgabe vom 15. Okt. 2008, Gebunden, Verkaufsrang 108804
Product Description VERLAG: Delius Klasing Verlag GmbH; AUTOR: Carsten Janz; TITEL: Beinhart; UNTERTITEL: In 3300 Tagen mit dem Fahrrad um die Welt; 3. Auflage, 272 Seiten, 53 Farbfotos, 38 S/W-Fotos, Format 12,5 x 21 cm, gebunden mit Schutzumschlag; ISBN: 978-3-7688-2486-6; Carsten Janz ist Globetrotter aus Leidenschaft. Sesshaftigkeit war nie seine Sache, Sport und Bewegung umso mehr. Ausdauersport und Reisen sind die Fixpunkte, um die er schon als Jugendlicher sein Leben organisiert. Irgendwann reift der Entschluss, den Erdball komplett zu umrunden. Aus vielerlei Gründen kommt dafür nur das Fahrrad in Frage, nicht zuletzt ist es die Vorliebe für sportliche Bewegung an frischer Luft. Vier Jahre arbeitet und spart Janz für den großen Trip. Im August 1998 startet er dann in Richtung Osten. Neun Jahre später, im Sommer 2007, trifft CarstenJanz unter großer Anteilnahme von Familie, Freunden, Funk und Fernsehen wieder in Hamburg ein - etwa 100 000 Kilometer hat er auf dem Fahrrad zurückgelegt! Aber natürlich ist er nicht nur gefahren: Er hat immer wieder Stopps gemacht und sich Jobs gesucht, für die Reisekasse und manchmal auch aus Herzensgründen. Er hat sich die Welt genau angesehen, die er durchquerte, aber dabei sein Reiseziel nie aus den Augen verloren. Seine Berichte sprühen vom Leben, dem er begegnet ist. Sie sind direkt und ungeschminkt, gewitzt und authentisch. Und oft genug wird deutlich, was eine so lange Reise neben aller Abenteuerlichkeit wirklich ist: beinhart.
Buch:
Rad ab!: 71.000 km mit dem Fahrrad um die Welt
Autor:
Peter Smolka, Ausgabe vom März 2010, Gebunden, Verkaufsrang 56162
Product Description Eine exzentrische Tour de France Erscheinungsjahr: 2008 Hobby/Freizeit Gewicht: 475 gr / Abmessung: 21 cm Von Moore, Tim Ist die berühmt-berüchtigte Tour de France einfach nur eine ziemlich anstrengende Radtour durch das Land der Götter und Genießer? Ein untrainierter, bekennender Faulpelz will es wissen: Tim Moore, in England längst als neuer Meister der Comedy-Reiseliteratur gefeiert. Ohne Rücksicht auf Strapazen und Verluste nimmt er die 3.630 Kilometer auf sich und unter sein neues Rennrad - allein unterwegs als erlebnishungriger Masochist. Verstrickt in Privatrennen mit älteren Herrschaften auf grobschlächtigen Metzgereirädern sowie von wütenden Kühen und Pizzabäckern verfolgt, macht sich Tim Moore alsbald die üblichen Taktiken der Tour de France zu Eigen. Er betrügt, wo er nur kann, und greift hemmungslos zu unerlaubten Stimulanzien. So erweist sich "Alpenpässe und Anchovis" als gleichermaßen exzentrisches wie urkomisches Heldenepos. Als modernes Märchen von intimen Beschwerden, unvorteilhafter Kleidung und notorischen Gastgebern.
Buch:
Sebastian Vettel Der Champion: Vom Kartfahrer aus Heppenheim zum Weltmeister der Formel 1
Autor:
-, Ausgabe vom 10. Dez. 2010, Gebunden, Verkaufsrang 200577
Aus der Amazon.de-Redaktion Am Jahrestag seiner Krebsdiagnose feierte Lance Armstrong ein großes Fest. Auf die Torte ließ er "Carpe Diem" schreiben. Weil Jede Sekunde zählt, wenn man erfahren hat, wie endlich das Leben ist, wie schnell es passieren kann, dass man dem eigenen Tod gegenübersteht. Aus medizinischer Sicht gilt Armstrong als geheilt, aber der Krebs lässt ihn nicht los. Er ist das Hauptthema auch dieses zweiten Teils seiner Autobiografie - aber nicht in der Rolle eines Feindes, den man unter großen Qualen besiegt hat, sondern eher als Geschenk. So paradox es klingt, rückblickend sagt Armstrong, der Krebs sei das Beste, was ihm im Leben passiert sei, und dass er ohne ihn auch niemals die Tour de France gewonnen hätte. Von den allermeisten Promi-Biografien unterscheidet sich diese hier eindeutig: Zum einen ist sie sehr gut geschrieben (sicher das Verdienst von Journalistin und Koautorin Sally Jenkins). Andererseits hat dieser Mann wirklich etwas zu erzählen. Und zwar zusätzlich zu seinen Tour de France-Berichten, deren intime Details jeden Radsportfan interessieren werden. Eine Botschaft, eine Lebensphilosophie wird uns hier näher gebracht. Aber in keiner Zeile möchte Armstrong sie dem Leser aufdrängen. Er sagt nur immer wieder: Schaut her, das ist mir widerfahren und so hat es mich verändert. Als Helden sieht er sich nicht, auch wenn aus solchem Stoff natürlich unsere medialen Heroen gemacht werden: todkrank und ein paar Jahre später Dominator des Profiradsports. Das Sportidol präsentiert sich in Jede Sekunde zählt auch als "ganz gewöhnlicher Bursche", dem im Schatten des Erfolges fast seine Ehe kaputt geht, der gar nicht so cool und kontrolliert ist, wie er in der Öffentlichkeit und vor allem im Fahrradsattel wirkt. Der Leser hat tatsächlich den Eindruck, einiges über den Menschen Lance Armstrong zu erfahren - und das ist schließlich neben dem Unterhaltungsaspekt, was man sich von einer Autobiografie erhofft. -Christian Stahl