Carl von Clausewitz, Ausgabe vom 29. März 2010, Kindle Edition, Verkaufsrang 565
Eines der wesentlichsten Bücher über den Krieg. Darin stellt von Clausewitz eine Menge zu seiner Zeit revolutionärer Thesen auf. Das Buch gehört zu den am weitest verbreitetsten Büchern der Erde und seni Inhalt wird nach wie vor an vielen Militärschulen gelehrt. Auch in nicht-militärischen Bereichen beschäftigte man sich mit Clausewitz. So sind seine Theorien auch Inhalt des Lehrplanes der Betriebswirtschaft an der Harvard University. Diese Ausgabe beinhaltet alle acht Bände des Werkes. Vom Kriege gilt als das bedeutendste Werk, das jemals über die Kriegsführung verfaßt wurde. Seinen Rang verdankt es insbesondere den ersten Kapiteln, in denen Clausewitz eine allgemeine Wesensbestimmung des Krieges vornimmt. In seinen Kernaussagen, wie der These vom politischen Charakter des Krieges, von seiner Doppelnatur als traditionellem und revolutionärem Krieg und seiner Bestimmung als Gewaltakt, der der Erfüllung des eigenen Willens dient, reicht sein Ansatz weit über den militärischen Bereich hinaus. Clausewitz berühmtes Postulat vom "Krieg als bloße Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln" ist längst zum Gemeinplatz mutiert; viel gelesen, oft zitiert, aber selten verstanden. Clausewitz hat das Primat der Politik theoretisch begründet; hat Ziel, Mittel und Zweck des Krieges als Instrument der Politik definiert: "Der Krieg ist ein Akt der Gewalt um den Gegner zur Erfüllung unseres Willens zu zwingen". Es gilt, "den Gegner niederzuwerfen und dadurch zu jedem fernern Widerstand unfähig zu machen". Eine Politik, die sich dem Mittel des Krieges verweigert, kann folglich nicht erfolgreich sein, da sie erpreßbar ist. Aber der Krieg sollte immer die Ultima ratio der Politik sein. Denn - so Clausewitz - er ist eine grausame und blutige Angelegenheit, und ein Erfolg setzt den unbedingten Willen zum Sieg voraus. "Nun könnten menschenfreundliche Seelen sich leicht denken, es gäbe ein künstliches Niederwerfen des Gegners ohne zu viel Wunden zu verursachen. Wie gut sich das auch ausnimmt, so muß man doch diesen Irrtum zerstören, denn in so gefährlichen Dingen, wie der Krieg eins ist, sind die Irrtümmer, welche aus Gutmütigkeit entstehen, grade die schlimmste". Einen "sauberen Krieg" gibt es nur in den Hirnen der PR-Strategen. -Stephan Fingerle
Buch:
Dieses Mal ist alles anders: Acht Jahrhunderte Finanzkrisen
Autor:
Carmen Reinhart, Kenneth Rogoff, Ausgabe vom 15. März 2010, Gebunden, Verkaufsrang 31145
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Product Description Das Wirtschaftsmodell der Zukunft Erscheinungsjahr: 2010 Gewicht: 245 gr / Abmessung: 21 cm Von Felber, Christian Nie wieder soll jemand sagen können, dass es in Wirtschaft und Politik keine Alternative zum Kapitalismus und zu den realsozialistischen Irrwegen gebe. Die "Gemeinwohl-Ökonomie" ist eine profunde Antwort auf die vielgesichtige Krise der Gegenwart: Finanzblasen, Arbeitslosigkeit, Armut, Klimawandel, Migration, Globalisierung, Demokratieabbau, Werte- und Sinnverlust. Felbers "Gemeinwohl-Ökonomie" beruht - wie eine Marktwirtschaft - auf privaten Unternehmen und individueller Initiative, jedoch streben die Betriebe nicht in Konkurrenz zueinander nach Finanzgewinn, sondern sie kooperieren mit dem Ziel des größtmöglichen Gemeinwohls - ein fundamentaler Neuansatz.
Buch:
Was wir unseren Kindern in der Schule antun: ...und wie wir das ändern können
Autor:
Sabine Czerny, Ausgabe vom 4. Okt. 2010, Gebunden, Verkaufsrang 44274
...und wie wir das ändern können Erscheinungsjahr: 2010 Einsteiger/Laien Gewicht: 624 gr / Abmessungen: 215 mm x 135 mm Von Czerny, Sabine Kinder schreiben gute Noten - wenn Sabine Czerny unterrichtet Wer ist schuld an der aktuellen Schulmisere? Die Lehrerin Sabine Czerny ist überzeugt: Es sind nicht die ehrgeizigen Eltern und auch nicht die Lehrer, die sich zwischen Bildungs- und Sortierauftrag komplett aufreiben. Und schon gar nicht die Schüler. Die Schuld liegt eindeutig bei unserem Schulsystem. Einem System, das sich unerbittlich und bürokratisch über das Wohl der Kinder stellt. Sabine Czerny schildert schonungslos den schwierigen und zermürbenden Alltag einer Grundschullehrerin. Sie erklärt, wie und warum in unsere Schulen Versager heranwachsen, sie sagt aber auch, wie das Gegenteil - lernwillige Kinder, die gerne zur Schule gehen und gute Noten schreiben - erreicht werden kann. Das Buch endet mit dem dringenden Appell, das Schulsystem grundlegend zu verändern, um damit endlich die Debatte auszulösen und Veränderungen herbeizuführen, die längst fällig sind. Nervliche Belastbarkeit, didaktisches Geschick, kindliche Empathie und ein gerüttelt Maß an Zivilcourage ? dies sind die Attribute, die sich Eltern von den Lehrern ihrer Kinder erträumen. Sabine Czerny, ihres Zeichens Grundschullehrerin in Bayern, scheint zu den wenigen zu gehören, die allesamt auf sich vereint. Sonst hätte sie es wohl kaum geschafft, ihre Schüler auch ohne Druck jahrgangsweise zu Höchstleistungen anzuspornen. Doch anstatt mit rekordverdächtigen Klassennotendurchschnitten von bis zu 1,8 von ihrem obersten Dienstherren eine Belobigung einzuheimsen, hat sich Czerny eine Strafversetzung eingefangen ? wegen "Störung des Schulfriedens", so die offizielle Begründung ? und darf bis auf Weiteres nur noch Schulanfänger unterrichten, die noch keine Noten bekommen. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Schließlich hat die Lehrerin nie einen Hehl aus ihrer ablehnenden Haltung gegen das ihrer Meinung nach auf Mittelmaß und Selektion angelegte, gängige Leistungsnachweissystem auf den Grundschulen gemacht, das mit dem dreigliedrigen Schulsystem korreliert und durch überdurchschnittliche Leistungsniveaus in Klassen wie denen von Czerny in ihrer Funktionslogik beeinträchtigt wird. Mit anderen Worten: ohne Schulversager keine Hauptschulen mehr, und ohne Mittelmaß leere Realschulen und zu viele Gymnasiasten. Zur Zivilcourage gehört auch, dass man zu seinen Überzeugungen steht, selbst wenn es einem zum Nachteil gereicht. Auch dafür gibt Sabine Czerny ein leuchtendes Beispiel ab. Weil sie sich nicht damit abfinden will, Was wir unseren Kindern in der Schule antun, hat sie sich vom ministerialen Warnschuss nicht entmutigen lassen und ist nun an die Öffentlichkeit gegangen. Sie prangert an, was ihre Kollegen nur hinter vorgehaltender Hand kritisieren, und spricht dem gesamten System die Nachhaltigkeit und Ganzheitlichkeit ab. Unterstellung von Unterschleif derart, sie habe ihren Schülern gute Noten geschenkt, weist sie dabei glaubhaft von sich. Der Unterschied zwischen guten und schlechten Schülern besteht ihr zufolge vor allem in der Geschwindigkeit des Lernens und Begreifens. "Allen Kindern werden zur gleichen Zeit die gleichen Inhalte aufgezwängt. Das macht es uns Lehrern unmöglich, individuell auf einzelne Schüler einzugehen." Nicht genug, dass das System bereits in frühesten Jahren auf Gewinner und Verlierer konditioniere, es lege den Grundstein für so manche Verweigerer-Karriere. ? Arnold Abstreiter
Product Description Das Spiel mit der Macht liegt in der Natur des Menschen. Die einen kämpfenum die Macht, andere verteidigen ihre Macht, wieder andere wollen sichvor ihr schützen oder das Spiel um die Herrrschaft einfach nur kenntnisreichbeobachten. Robert Greene hat eine ungewöhnliche, provozierende Enzyklopädieverfaßt und alle Spielregeln der Macht zusammengestellt, die immer undüberall gelten. Von Clausewitz bis Mao-Tse-tung, von Machiavelli bis Brecht- historische und literarische Beispiele aus allen Zeiten und Ländern zeigen,wie sich die Einhaltung oder Übertretung der 48 definitiven Gesetze auswirkt.Ob in der Politik, im Beruf oder in der Liebe Power ist die Kunst, souveränmit den Verführungen und Gefahren der Macht zu jonglieren.
Buch:
Was wir heute wissen müssen: Von der Informationsflut zum Bildungsgut - Ein SPIEGEL-Buch
Ausgabe vom 21. März 2011, Broschiert, Verkaufsrang 126341