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Die Holocaust-Industrie: Wie das Leiden der Juden ausgebeutet wird - Norman G. Finkelstein
Buch:Die Holocaust-Industrie: Wie das Leiden der Juden ausgebeutet wird
Autor:Norman G. Finkelstein, Ausgabe vom 1. Juni 2002, Taschenbuch, Verkaufsrang 164909
Preis: 11,00 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Holocaust-Industrie Wie das Leiden der - Norman G. Finkelstein unter  
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Norman Finkelstein wirft den großen jüdischen Organisationen in den U S A vor, den Holocaust für ökonomische, politische und ideologische Zwecke zu missbrauchen. Er kritisiert die "jüdischen Eliten", die seiner Meinung nach ihren " Opferstatus" dazu nutzen, die "verwerfliche Politik des israelischen Staates und die amerikanische Unterstützung für diese Politik zu rechtfertigen". Und schließlich wehrt er sich dagegen, dass der Holocaust als singuläres Ereignis in der Geschichte betrachtet wird, damit aus dem historischen Kontext gelöst und unvergleichbar sei. Dies sei "purer Chauvinismus", der allein israelischen und jüdischen Interessen diene, die Leiden anderer Völker aber ignoriere.
Diese moralische und finanzielle Ausbeutung jüdischen Leidens bezeichnet Finkelstein als Grundlage der " Holocaust-Industrie". Neben den jüdischen Organisationen und Interessenverbänden zählt er zu diesem Konglomerat auch renommierte wissenschaftliche Institutionen, "im jüdischen Besitz befindliche" Medien sowie prominente Vertreter der amerikanisch-jüdischen Gemeinde, allen voran den vermeintlichen " Hohepriester" des Holocaust, Elie Wiesel.
Er sorge sich um das Vermächnis seiner Eltern und möchte mit seiner Anklage "die Integrität der historischen Überlieferung bewahren", rechtfertigt Finkelstein seine umstrittenen Thesen. Edle Gründe, fürwahr. Doch andere Motive drängen sich beim Lesen des Buches in den Vordergrund: der Ärger über die geringen Entschädigungszahlungen an seine Mutter; die kaum verhüllte Frustration über einen Wissenschaftsbetrieb, der ihn selbst ablehnt und sein vehementer Antizionismus.
Finkelsteins Buch ist keine wissenschaftlich fundierte Studie über den öffentlichen Umgang mit der Holocaust-Erinnerung oder den Komplex der Entschädigungszahlungen. Es ist eine wütende, polemische, vor allem aber sehr persönliche Abrechnung mit dem "jüdischen Establishment", die ihm viel Beifall von der falschen Seite einbringen dürfte. Seinem zweifellos berechtigten Anliegen hat Finkelstein damit einen Bärendienst erwiesen. < I>-Stephan Fingerle
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»Opa war kein Nazi«: Nationalsozialismus und Holocaust im Familiengedächtnis (Die Zeit des Nationalsozialismus) - Harald Welzer, Sabine Moller, Karoline Tschuggnall
Buch:»Opa war kein Nazi«: Nationalsozialismus und Holocaust im Familiengedächtnis (Die Zeit des Nationalsozialismus)
Autor:Harald Welzer, Sabine Moller, Karoline Tschuggnall, Ausgabe vom 1. Mai 2002, Taschenbuch, Verkaufsrang 28512
Preis: 10,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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»Opa war kein Nazi« Nationalsozialismus - Harald Welzer unter  
" Was wird in Familien ""ganz normaler"" Deutscher über Nationalsozialismusund Holocaust überliefert? Die Autoren haben in Familiengesprächen und Interviews untersucht , was Deutsche aus der N S-Vergangenheit erinnern, wie sie darüber sprechen und was davon an die Kinder- und Enkelgenarationweitergegeben wird. "
In der Buchreihe Die Zeit des Nationalsozialismus des Fischer Taschenbuch Verlags erscheinen regelmäßig wissenschaftliche Beiträge und Untersuchungen zum dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte. Der neueste Band beschäftigt sich mit den Ergebnissen eines Forschungsprojekts, das sich mit der Frage befasst hat, wie in deutschen Familien über die Zeit des Nationalsozialismus und den Holocaust gesprochen wird - und welche Auffassungen, Bilder und Vorstellungen vom Dritten Reich in Gesprächen zwischen den Generationen weitergegeben werden.
Man könnte annehmen, dass eine solche Untersuchung nicht viel Neues zu Tage fördert, denn die Erinnerung an die Grausamkeit der Nazi-Zeit und insbesondere an die unfassbare Tatsache der Judenvernichtung sollte sich eigentlich im Familiengedächtnis verankert haben. Doch das ist keineswegs der Fall. Die Herausgeber konnten in Gesprächen und Interviews feststellen, dass die von Generation zu Generation transportierte Sichtweise und Darstellung der Nazi-Vergangenheit von den Schilderungen und Berichten in Schulen, Gedenkstätten, Filmen und Büchern in bedenklicher Weise abweicht. In allen der 40 befragten Familien war zwar die Bereitschaft vorhanden, über "die schlimme Zeit" zu sprechen, doch oftmals wurden Familienmitglieder entweder als Opfer oder als Helden geschildert.
Von Täterschaft oder Verantwortung hingegen war wenig zu hören. Verharmlosungen und das wohl bekannte " Davon haben wir nichts gewusst" tauchen oft auf. Mit zunehmender Lesedauer gewinnt man den Eindruck, dass es mit der deutschen Vergangenheitsbewältigung nicht weit her ist. Die Schlussfolgerung der Verfasser ist erschreckend: Der Holocaust kommt im deutschen Familiengedächtnis nicht vor. Angesichts dieser "vererbten" Verdrängung kann das Wiederaufleben rechtsradikaler und antisemitischer Strömungen innerhalb der deutschen Gesellschaft auch nicht wirklich verwundern.
" Opa war kein Nazi" ist ein spannendes und zugleich schockierendes Buch, das eine fast vergessene Diskussion wieder in den Mittelpunkt rückt. Die Ergebnisse dieser Untersuchung belegen eindrücklich, wie schlecht es heute - fast 60 Jahre nach dem Ende des Dritten Reiches - um die Auseinandersetzung und Aufarbeitung der deutschen Vergangenheit im intergenerationellen Dialog steht. -Christoph Reudenbach

Reinhard Heydrich: Biographie - Robert Gerwarth
Buch:Reinhard Heydrich: Biographie
Autor:Robert Gerwarth, Ausgabe vom 26. Sept. 2011, Gebunden, Verkaufsrang 259970
Reinhard Heydrich Biographie - Robert Gerwarth unter  
Product Description
478 S. , 1 Bl. Mit zahlreichen Schwarzweißabbildungen. Originalpappband mit orig. Schutzumschlag. Lesebändchen. Gr. -8°.
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Aus der Hölle zurück: Von der Willkür des Überlebens im Konzentrationslager (Die Zeit des Nationalsozialismus) - Tadeusz Sobolewicz
Buch:Aus der Hölle zurück: Von der Willkür des Überlebens im Konzentrationslager (Die Zeit des Nationalsozialismus)
Autor:Tadeusz Sobolewicz, Ausgabe vom 1. Febr. 1999, Taschenbuch, Verkaufsrang 299861
Preis: 11,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Aus der Hölle zurück Von - Tadeusz Sobolewicz unter  
Product Description
" Der Autor war 1941 als polnisch-katholischer Widerstandskämpfer von der Gestapo verhaftet worden. Er berichtet über seine Odyssee durch sechs Konzentrations-bzw. ' Außenlager' und schließlich über seine Flucht auf einem der berüchtigten Todesmärsche durch Bayern. Ebenso sachlich wie bewegend schildert er den"" Alltag"" in den Lagern und die ständige Gratwanderung zwischen Lebenund Tod. Mit seinem Lebensbericht gibt uns Tadeusz Sobolewicz ein überauswertvolles historisches Zeugnis eines politisch Verfolgten. "
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Die fremde Braut: Ein Bericht aus dem Inneren des türkischen Lebens in Deutschland - Necla Kelek
Buch:Die fremde Braut: Ein Bericht aus dem Inneren des türkischen Lebens in Deutschland
Autor:Necla Kelek, Ausgabe vom 10. Juli 2006, Taschenbuch, Verkaufsrang 72033
Preis: 8,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
fremde Braut Ein Bericht aus - Necla Kelek unter  
284 S. , 1 Bl. Farbig illustr. Originalkarton.
Ist die Türkei reif für die E U? Bei der Diskussion dieser Frage steht meist das türkische Regierungs-, Rechts- und Wirtschaftssystem im Vordergrund: Sind die demokratischen Strukturen in der Türkei gefestigt? Könnte der türkische Staat in die Hände von Islamisten fallen? Wie sieht es mit der Einhaltung der Menschenrechte in türkischen Gefängnissen aus? und so fort. Für die gesellschaftlich-kulturelle Europatauglichkeit der Türkei wird hierzulande häufig auf die positiven Erfahrungen mit den vielen türkischen Einwanderern in Deutschland verwiesen. Doch wie weit sind die bei uns lebenden Türken gesellschaftlich tatsächlich integriert?
Das Buch Die fremde Braut der in Hamburg lebenden türkisch-deutschen Soziologin Necla Kelel zeichnet diesbezüglich ein ausgesprochen düsteres Bild. Jede zweite türkische Ehe in Deutschland, so haben ihre Recherchen ergeben, ist das Ergebnis einer Zwangsverheiratung. Ehefrauen oder -männer für die in Hamburg-Wilhelmsburg oder Berlin-Kreuzberg lebenden jungen Türkinnen und Türken werden demnach von den Eltern aus der Türkei "importiert". Oder man "exportiert" die Tochter zum künftigen Ehemann in die Türkei. Jede zweite Ehe in Deutschland aufgewachsener Türken soll so zustande kommen - mit steigender Tendenz! Wie soll jemand, so hat es Necla Kelek in einem Radio-Interview auf den Punkt gebracht, der nicht mal seinen Lebensgefährten selbst aussuchen darf, diese Gesellschaft demokratisch mitgestalten?
Die Zwangsverheiratung ist dabei nur das Ende eines Martyriums, wie Kelek, die als Zehnjährige 1967 nach Deutschland kam, anschaulich darlegt. Wir sollten, so lautet die Lehre, die aus diesem Buch zu ziehen ist, nicht aus falsch verstandener Toleranz vor den Relikten Menschen verachtender Konventionen mitten in unserer Gesellschaft die Augen verschließen. Die fremde Braut verdient größte Aufmerksamkeit! - Andreas Vierecke

Das Reich der Schwarzen Sonne: Geheimwaffen der Nazis und die Nachkriegslegende der Siegermächte - Joseph Farrell
Buch:Das Reich der Schwarzen Sonne: Geheimwaffen der Nazis und die Nachkriegslegende der Siegermächte
Autor:Joseph Farrell, Ausgabe vom 18. März 2010, Taschenbuch, Verkaufsrang 464550
Reich der Schwarzen Sonne Geheimwaffen - Joseph Farrell unter  

Geheimnisse des "Dritten Reichs" - Guido Knopp
Buch:Geheimnisse des "Dritten Reichs"
Autor:Guido Knopp, Ausgabe vom 12. Nov. 2012, Taschenbuch, Verkaufsrang 432430
Geheimnisse des "Dritten Reichs" - Guido Knopp unter  
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Der Brand: Deutschland im Bombenkrieg 1940-1945 - Jörg Friedrich
Buch:Der Brand: Deutschland im Bombenkrieg 1940-1945
Autor:Jörg Friedrich, Ausgabe vom 1. Sept. 2004, Taschenbuch, Verkaufsrang 29520
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Brand Deutschland im Bombenkrieg 1940-1945 - Jörg Friedrich unter  
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Im Frühjahr 1945 war Deutschland ein Trümmerfeld: Alle großen und viele mittelgroße Städte lagen nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges in Schutt und Asche. War das Flächenbombardement der Engländer und Amerikaner gegen Deutschland ein Kriegsverbrechen? Diese Frage wirft der Historiker Jörg Friedrich in diesem eindringlichen Buch auf. Der Autor bezeichnet den Bombenkrieg der Alliierten als " Zivilterror". Vor allem den englischen Premier Churchill macht Friedrich für den vermeidbaren Tod Hundertausender Menschen verantwortlich.
Entsprechend hat das Buch bei seinem Erscheinen viel Wirbel ausgelöst: In Großbritannien warfen einige Medien und Historiker dem Autor vor, er wolle die Geschichte verdrehen und die Kriegführung der Alliierten mit den nationalsozialistischen Verbrechen gleichsetzen. Davon allerdings kann keine Rede sein. Friedrich zweifelt nicht daran, dass der Kampf gegen das N S-Regime moralisch gerechtfertigt war. Ebenso verweist er darauf, dass Deutschland zuerst mit der Luftschlacht begann - Angriffe auf englische Städte wie London und Coventry hatten verheerende Folgen.
Die Art und Weise, wie die Alliierten den Bombenkrieg gegen die deutschen Städte führten, kritisiert der Autor als ebenso unmenschlich wie überflüssig. Die Bomben waren nämlich nicht nur gegen Rüstungsfabriken und Verkehrswege gerichtet. Sie sollten ganz bewusst die Zivilbevölkerung treffen. Deswegen setzten die Alliierten nicht nur Sprengbomben gegen bestimmte Gebäude ein, sondern vor allem Brandbomben. Diese entfachten am Boden unaufhaltsame Feuerstürme, die Menschen, Häuser und alles Brennbare verschlangen.
Das "moral bombing" sollte den Durchhaltewillen der deutschen Bevölkerung brechen. Das misslang jedoch, wie Friedrich konstatiert: Anstatt gegen das nationalsozialistische Regime aufzubegehren, verfielen die Deutschen angesichts des apokalyptischen Bombenhagels in Depression und Apathie. Trotz der erkennbaren militärischen Sinnlosigkeit, so lautet der Vorwurf des Autors, steigerten Engländer und Amerikaner ihre Abwürfe aber immer weiter und nahmen wissentlich ein " Massaker" an der Zivilbevölkerung in Kauf.
Ausführlich schildert Friedrich die Angriffe auf einzelne deutsche Städte: Hamburg und Berlin, Dresden und Pforzheim, Nürnberg, Essen und andere mehr. Er fügt die vielen lokalen Berichte über die Kriegsereignisse zusammen und liefert somit eine Gesamtdarstellung des Bombenkriegs in Deutschland. Neben dem militärischen Verlauf dieser Angriffe und der eingesetzten Waffentechnik interessiert Friedrich vor allem, wie die deutsche Bevölkerung die Bombardements erlebte. Er beschreibt reportagehaft und mit emotionalisierender Sprache die Allgegenwart der Todesangst, die ständige Flucht vor den Bomben in Keller und Bunker, den Verlust von Angehörigen.
Friedrichs Buch rührt bewusst an ein Tabu. Denn angesichts der barbarischen N S-Verbrechen wollte vor allem in Deutschland lange Zeit niemand die Art der alliierten Kriegsführung in Frage stellen. Friedrich tut genau das - nicht als rechtsradikaler Geschichtsrevisionist, sondern als Wissenschaftler. Die Debatte um dieses Buch ist ebenso schmerzhaft wie notwendig. < I>-Christoph Peerenboom
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Deutsche Heeresuniformen und Ausrüstung: 1933-1945 - Ricardo Recio Cardona, Antonio González Sánchez
Buch:Deutsche Heeresuniformen und Ausrüstung: 1933-1945
Autor:Ricardo Recio Cardona, Antonio González Sánchez, Ausgabe vom 29. Aug. 2011, Gebunden, Verkaufsrang 116672
Preis: 14,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Deutsche Heeresuniformen und Ausrüstung 1933-1945 - Ricardo Recio Cardona unter  

Tausend Jahre habe ich gelebt: Eine Jugend im Holocaust - Livia Bitton-Jackson
Buch:Tausend Jahre habe ich gelebt: Eine Jugend im Holocaust
Autor:Livia Bitton-Jackson, Ausgabe vom 1. Nov. 2012, Taschenbuch, Verkaufsrang 314772
Preis: 12,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Tausend Jahre habe ich gelebt - Livia Bitton-Jackson unter  
Product Description
Mit 13 Jahren wurde das Mädchen Elli Friedmann mit ihrer Familie im März 1945 von den Nazis nach Auschwitz verschleppt. Und von einem Tag auf den anderen ging alles, was ihr Leben bis dahin ausgemacht hatte, verloren - angefangen bei ihrem neuen Fahrrad über die Freunde bis hin zu dem Gefühl, ein freier Mensch zu sein. Als eine der wenigen Jugendlichen, die die Konzentrations- und Arbeitslager überlebt haben, schildert sie ihren Weg durch die Vernichtungsmaschinerie mit einer ergreifenden Sprache, die ein erschreckendes Bild der unvorstellbaren Grausamkeit des Naziregimes zeichnet.
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