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Politik und Geschichte

Deutsche Politik

(Seite 3)
DDR
Nachkriegszeit, Besatzung und Wiederaufbau
Politisches System
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Außer Dienst: Eine Bilanz - Helmut Schmidt
Buch:Außer Dienst: Eine Bilanz
Autor:Helmut Schmidt, Ausgabe vom 12. Sept. 2008, Gebunden, Verkaufsrang 11043
Preis: 22,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Eine Bilanz
Erscheinungsjahr: 2008
Gewicht: 567 gr / Abmessung: 22 cm
Von Schmidt, Helmut
In seinem Buch über die Zeit nach dem Ausscheiden aus dem Kanzleramt beschreibt Helmut Schmidt die umwälzenden historischen Entwicklungen seit dem Ende des Kalten Kriegs, er macht sich Gedanken über die gegenwärtige Politik und die Zukunft Deutschlands, und er spricht über sehr Persönliches: über prägende Kriegserfahrungen, über eigene Fehler und Versäumnisse, seinen Glauben und das Lebensende.
Pressestimmen:
"Helmut Schmidt war Senator in Hamburg, Verteidigungs- und Finanzminister, schließlich Bundeskanzler. Stets hat er beteuert, keines dieser Ämter angestrebt zu haben. In diesem Sammelsurium von Gedanken und Erinnerungen teilt Schmidt nicht immer stringente, aber niemals belanglose Einsichten mit, die der Weisheit recht nahe kommen. Zum Beispiel: "Mein Ehrgeiz war nicht auf Ämter gerichtet, sondern auf Anerkennung - ähnlich wie ein Künstler oder ein Sportler Anerkennung durch Leistung sucht." Für sein neues Buch verdient Helmut Schmidt jedenfalls Applaus."
Denis Scheck in "Druckfrisch - Neue Bücher mit Denis Scheck", ARD)
"Zwar hat Schmidt keine Ämter mehr, dafür aber umso mehr Autorität. Mit 89 Jahren mischt er sich jetzt nicht nur ein, sondern auch wieder kräftig mit." (Aachener Zeitung)
Leseprobe:
Vorrede
Gegen Ende des Lebens wollte ich einmal aufschreiben, was ich glaube, im Laufe der Jahrzehnte politisch gelernt zu haben. Denn vielleicht könnte doch einer von den Jüngeren daraus einen Nutzen ziehen. Die meisten meiner Weggefährten haben schon endgültig ihre Adresse gewechselt; ihnen habe ich vor zwölf Jahren in dem Band "Weggefährten" meinen Dank abgetragen. In dem hier vorgelegten Buch geht es in erster Linie um persönliche Erfahrungen. Sie w
Eine kürzliche Umfrage ergab, dass, wäre der Mann nicht definitiv zu alt, sich 80 Prozent aller Deutschen Helmut Schmidt als idealen Kanzler vorstellen könnten. Wenn dies, 25 Jahre nach dem Rückzug aus allen politischen Ämtern, keine Auszeichnung ist! Der Altkanzler, dessen unglaublicher 90. Geburtstag bevorsteht, rangiert im Bewusstsein der Deutschen immer noch als Staatsmann par excellence. Und eine solch hochrangige Persönlichkeit erlaubt es sich, eine "außerdienstliche" Bilanzierung seines politischen Erfahrungsschatzes vorzulegen. "Denn", so Schmidt verschmitzt bescheiden, "vielleicht könnte doch einer von den Jüngeren daraus einen Nutzen ziehen." - Nichts wäre mehr zu wünschen, Herr Bundeskanzler!
Eines vorab: Es handelt sich hier nicht um die autobiografische Rückblende auf ein politisches Lebens- und Gesamtwerk. Im Gegenteil. Schmidt, der Pragmatiker, möchte seine in aktiver Zeit gewonnenen Erfahrungen angesichts einer völlig veränderten politischen Weltlage zur Verfügung stellen. Immer im Gepäck, die großen philosophischen Fragen: Welchen Leitbildern sollten wir folgen? Was lässt sich aus Geschichte lernen? Im Spiegel gerade dieser Frage reflektiert der Altkanzler über die Unvorstellbarkeit eines Auslandseinsatzes der Bundeswehr in Afghanistan noch zu seinen Zeiten. Gelegenheit für einen historischen Ausflug und die noch immer problematische Stellung Deutschlands im politisch-militärischen Weltgefüge.
Natürlich holt der Wirtschaftsfachmann Schmidt zu einem satten Referat über die Finanzmärkte aus. Beklagt wird die verschlafene "Modernisierung unseres zerklüfteten Bankensystems", gewarnt wird vor Spekulantentum und Heuschreckenflügen. Betrauert die große Zeit des von der RAF ermordeten Freundes Herrhausen und seiner Deutschen Bank. Institutionen, so Schmidt, an die sich eine Bundesregierung in ökonomischen Fragen noch vertrauensvoll wenden konnte. Wie anders heute. Der Kanzler wird (in Maßen) privat. Erstaunt vernehmen wir, dass Schmidt die "Guillaume-Affäre" als Rücktrittsgrund Willy Brandts im Mai 1974 völlig inakzeptabel fand und ihm die eigene künftige Kanzlerschaft große Sorgen bereitete. Risiken und Chancen der Globalisierung. Der "Sonderfall" der Neuen Bundesländer. Die radikal veränderte Rentensituation, die ebenso radikal veränderte Maßstäbe verlangt. Ein kleiner Seitenhieb auf Lafontaine und seine "Sekundärtugenden". Eine Schulung bei den antiken Rhetorikern. Spurensuche nach eigenen Fehlern. In einem der letzten Sätze seiner klugen Reflexion appelliert der Altkanzler mit einer römischen Weisheit an die heutige Politikerkaste: Im Zweifelsfalle sei das Gemeinwohl höherzustellen als die eigene Karriere. Um schließlich witzelnd, aber nicht ohne Wehmut festzustellen: "Die meisten meiner Weggefährten haben schon endgültig ihre Adresse gewechselt." - Das können Sie sich aus dem Kopf schlagen, Herr Bundeskanzler. Die Republik braucht Sie noch! ?Ravi Unger

Außer Dienst: Eine Bilanz - Helmut Schmidt
Buch:Außer Dienst: Eine Bilanz
Autor:Helmut Schmidt, Ausgabe vom 15. März 2010, Broschiert, Verkaufsrang 8143
Preis: 14,99 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Eine Bilanz
Erscheinungsjahr: 2010
Gewicht: 484 gr / Abmessungen: 205 mm x 135 mm
Von Schmidt, Helmut
Einer der bekanntesten und beliebtesten Politiker und Publizisten zieht Bilanz
In seinen Erinnerungenüber die Zeit nach dem Ausscheiden aus dem Kanzleramt im Herbst 1982 beschreibt Helmut Schmidt die umwälzenden historischen Entwicklungen seit dem Ende des Kalten Kriegs, er macht sich Gedanken über die gegenwärtige Politik und die Zukunft Deutschlands, und er spricht über sehr Persönliches. "Außer Dienst" ist Helmut Schmidts privatestes Buch - und zugleich sein politisches Vermächtnis.
Helmut Schmidt zählt zu den großen Figuren der deutschen Politik, über die Parteigrenzen hinweg verkörpert er für viele Deutsche den idealen Staatsmann. Fünfundzwanzig Jahre nach dem Ende seiner Amtszeit als Bundeskanzler zieht er nun Bilanz und äußert sich gewohnt deutlich zu zentralen Fragen unserer Zeit. So geißelt er die globalen Verwerfungen des Raubtierkapitalismus und appelliert an die Moral der Eliten in unserem Land. Welchen Leitbildern soll man folgen? Kann man aus der Geschichte lernen? Wie erwirbt man politische Klugheit? Immer wieder kreisen die Gedanken des Autors um das schwierige Selbstverständnis der Deutschen, um ihre oft unheilvolle Rolle in der Geschichte und ihre Zukunft innerhalb der Europäischen Union. Eingestreut sind aber auch höchst private Reflexionen und Bekenntnisse.
Pressestimmen:
"In diesem Sammelsurium von Gedanken und Erinnerungen teilt Schmidt nicht immer stringente, aber niemals belanglose Einsichten mit, die der Weisheit recht nahe kommen." ARD Druckfrisch
Eine kürzliche Umfrage ergab, dass, wäre der Mann nicht definitiv zu alt, sich 80 Prozent aller Deutschen Helmut Schmidt als idealen Kanzler vorstellen könnten. Wenn dies, 25 Jahre nach dem Rückzug aus allen politischen Ämtern, keine Auszeichnung ist! Der Altkanzler, dessen unglaublicher 90. Geburtstag bevorsteht, rangiert im Bewusstsein der Deutschen immer noch als Staatsmann par excellence. Und eine solch hochrangige Persönlichkeit erlaubt es sich, eine "außerdienstliche" Bilanzierung seines politischen Erfahrungsschatzes vorzulegen. "Denn", so Schmidt verschmitzt bescheiden, "vielleicht könnte doch einer von den Jüngeren daraus einen Nutzen ziehen." - Nichts wäre mehr zu wünschen, Herr Bundeskanzler!
Eines vorab: Es handelt sich hier nicht um die autobiografische Rückblende auf ein politisches Lebens- und Gesamtwerk. Im Gegenteil. Schmidt, der Pragmatiker, möchte seine in aktiver Zeit gewonnenen Erfahrungen angesichts einer völlig veränderten politischen Weltlage zur Verfügung stellen. Immer im Gepäck, die großen philosophischen Fragen: Welchen Leitbildern sollten wir folgen? Was lässt sich aus Geschichte lernen? Im Spiegel gerade dieser Frage reflektiert der Altkanzler über die Unvorstellbarkeit eines Auslandseinsatzes der Bundeswehr in Afghanistan noch zu seinen Zeiten. Gelegenheit für einen historischen Ausflug und die noch immer problematische Stellung Deutschlands im politisch-militärischen Weltgefüge.
Natürlich holt der Wirtschaftsfachmann Schmidt zu einem satten Referat über die Finanzmärkte aus. Beklagt wird die verschlafene "Modernisierung unseres zerklüfteten Bankensystems", gewarnt wird vor Spekulantentum und Heuschreckenflügen. Betrauert die große Zeit des von der RAF ermordeten Freundes Herrhausen und seiner Deutschen Bank. Institutionen, so Schmidt, an die sich eine Bundesregierung in ökonomischen Fragen noch vertrauensvoll wenden konnte. Wie anders heute. Der Kanzler wird (in Maßen) privat. Erstaunt vernehmen wir, dass Schmidt die "Guillaume-Affäre" als Rücktrittsgrund Willy Brandts im Mai 1974 völlig inakzeptabel fand und ihm die eigene künftige Kanzlerschaft große Sorgen bereitete. Risiken und Chancen der Globalisierung. Der "Sonderfall" der Neuen Bundesländer. Die radikal veränderte Rentensituation, die ebenso radikal veränderte Maßstäbe verlangt. Ein kleiner Seitenhieb auf Lafontaine und seine "Sekundärtugenden". Eine Schulung bei den antiken Rhetorikern. Spurensuche nach eigenen Fehlern. In einem der letzten Sätze seiner klugen Reflexion appelliert der Altkanzler mit einer römischen Weisheit an die heutige Politikerkaste: Im Zweifelsfalle sei das Gemeinwohl höherzustellen als die eigene Karriere. Um schließlich witzelnd, aber nicht ohne Wehmut festzustellen: "Die meisten meiner Weggefährten haben schon endgültig ihre Adresse gewechselt." - Das können Sie sich aus dem Kopf schlagen, Herr Bundeskanzler. Die Republik braucht Sie noch! ?Ravi Unger

Zur Sache, Chérie: Ein Franzose verzweifelt an den deutschen Frauen - Alain-Xavier Wurst
Buch:Zur Sache, Chérie: Ein Franzose verzweifelt an den deutschen Frauen
Autor:Alain-Xavier Wurst, Ausgabe vom 1. Dez. 2010, Taschenbuch, Verkaufsrang 978
Preis: 8,99 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 4 bis 5 Tagen.
Product Description
Ein Franzose verzweifelt an den deutschen Frauen
Erscheinungsjahr: 2010
Einsteiger/Laien
Gewicht: 173 gr / Abmessungen: 190 mm x 125 mm
Von Wurst, Alain-Xavier
"Die deutsche Frau ist wunderbar. Sie könnte perfekt sein. Wenn sie nur wüsste, wie man flirtet."
Alain-Xavier Wurst spricht aus Erfahrung. Seit sieben Jahren lebt und liebt der Franzose nun schon in Deutschland, wo für das Spiel des Flirtens offenbar ganz andere Regeln gelten als jenseits des Rheins. Seinen Humor finden die deutschen Demoiselles anzüglich, Komplimente gleiten an ihnen ab, und will er eine gar auf die Wange küssen, guckt sie ihn an, als sei er ein Lustmolch. In Zur Sache, Chérie erforscht der Journalist das rätselhafte Flirtverhalten der Deutschen und schildert mit viel Charme, was aus seiner Sicht daran dringend zu ändern ist.
Pressestimmen:
"Très charmant!" (Hamburger Morgenpost)

Beim Griechen: Wie mein Vater in unserer Taverne Geschichte schrieb - Alexandros Stefanidis
Buch:Beim Griechen: Wie mein Vater in unserer Taverne Geschichte schrieb
Autor:Alexandros Stefanidis, Ausgabe vom 4. Aug. 2011, Broschiert, Verkaufsrang 22857
Preis: 8,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Product Description
Wie mein Vater in unserer Taverne Geschichte schrieb
Erscheinungsjahr: 2010
Gewicht: 258 gr / Abmessungen: 190 mm x 125 mm
Von Stefanidis, Alexandros
Alexandros Stefanidis erzählt die Geschichte seiner Familie, in deren Zentrum sein Vater Christoforos und das familiengeführte Restaurant "Der Grieche" in Karlsruhe stehen. Seit 1971 spielt sich dort im "Wohnzimmer" der Stefanidis nicht nur das Leben der sechsköpfigen Familie ab, es ist gleichzeitig eine einzigartige Bühne für deutsche Zeitgeschichte: Von der Gründerszene der Grünen bis zu absurden Situationen mit rassistischen Stammgästen, von der Zeit, als griechisches Essen fast schon ein politisches Statement war, bis zur Kapitulation vor der Döner-Welle hat die Geschichte des "Griechen" neben todkomischen Alltagsgeschichten alle Elemente einer griechischen Tragödie.
Inhaltsverzeichnis:
Prolog
Einen Zentimeter zu kurz für Brasilien
Christoforos im neuen Land die sechziger Jahre
Die Eröffnung des "El Greco" die siebziger Jahre
Das "Alexis Zorbas" die Jahre 1978 bis 1982
"Der Grieche" die Jahre 1982 bis 1988
Die doppelte Wiedervereinigung die Jahre 1988 bis 1990
"Wir sind die Stefanidis-Familie" die Jahre 1990 bis 1999
Der Niedergang des "Griechen" die Jahre 1999 bis 2009
Der letzte Tag 20. Mai 2009

Ehrliche Arbeit: Ein Angriff auf den Finanzkapitalismus und seine Raffgier - Norbert Blüm
Buch:Ehrliche Arbeit: Ein Angriff auf den Finanzkapitalismus und seine Raffgier
Autor:Norbert Blüm, Ausgabe vom 21. März 2011, Gebunden, Verkaufsrang 51920
Preis: 19,99 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Vatertage: Eine deutsche Geschichte - Katja Thimm
Buch:Vatertage: Eine deutsche Geschichte
Autor:Katja Thimm, Ausgabe vom 10. März 2011, Gebunden, Verkaufsrang 26918
Preis: 18,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Shell Jugendstudie 2010 -
Buch:Shell Jugendstudie 2010
 Ausgabe vom 13. Sept. 2010, Broschiert, Verkaufsrang 17761
Preis: 16,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Der Baader-Meinhof-Komplex - Stefan Aust
Buch:Der Baader-Meinhof-Komplex
Autor:Stefan Aust, Ausgabe vom 11. Aug. 2008, Taschenbuch, Verkaufsrang 4647
Preis: 10,00 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Aus der Amazon.de-Redaktion
Gerade noch rechtzeitig, bevor sich das 68-er Jubiläumsjahr mit dem Kinostart des oskarverdächtigen Spielfilms Der Baader Meinhof Komplex zu Ende neigt, hat der Autor der Drehbuchvorlage, Stefan Aust, eine neue Version seines gleichnamigen Werkes von 1985 vorgelegt. Natürlich drängt sich bei diesem Timing der Verdacht auf, es ginge dem unlängst geschassten Chefredakteur des Nachrichtenmagazins Der Spiegel darum, beflügelt vom Hype um den Film noch einmal kräftig Kasse zu machen. Doch die Anschaffung des inzwischen auf knapp 900 Seiten angewachsenen Opus Magnus von Aust lohnt sich tatsächlich!
Nicht umsonst galt Austs ebenso präzise wie unvoreingenommene Chronik der Ereignisse vom Juni 1967 bis zum "Deutschen Herbst" 1977 schon bald nach Erscheinen der Erstauflage als Standardwerk. Die Eliminierung von Fehlern, die Anreicherung mit weiteren Details und die Illustration mit Fotos, die der Autor für die dritte Ausgabe geleistet hat, wird diesen Anspruch sicherlich weiter zementieren. Erstehanderfahrungen und die persönliche Bekanntschaft mit etlichen Akteuren der RAF und deren Umfeld machten das Buch seit jeher so einzigartig und authentisch. Dabei hat es der Sache nur wenig Abbruch getan, dass Aust, der sich seine ersten Sporen noch unter der Ägide von Ulrike Meinhof bei der linksradikalen Postille Konkret verdiente, mit dem Verdikt des Revisionisten und Karrieristen im inneren Zirkel der RAF stets auf eine Mauer des Schweigens stieß. Durchbrochen lediglich von einer Handvoll Renegaten, die sich vor allzu unvorsichtigen Äußerungen freilich gehütet haben dürften, um ihre Bewährung nicht zu gefährden.
Vor allem im Umgang mit ihnen und den offiziellen Quellen, die noch immer weit davon entfernt sind, ungefiltert zu sprudeln, ist investigatives Gespür gefragt. Und über ein solches verfügt der alte Hase des Enthüllungsjournalismus zweifellos in einem weit höheren Maße als die meisten anderen Publizisten, die sich in den letzten Jahrzehnten mit der RAF auseinandergesetzt haben. Trugen bei der Neuausgabe von 1997 vor allem Unterlagen des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) sowie Aussagen einiger in der DDR untergetauchter RAF-Mitglieder zur weiteren Erhellung des dunkelsten Kapitels der deutschen Nachkriegsgeschichte bei, so kreist Austs Spot diesmal über den zwielichtigen Machenschaften westdeutscher Geheimdienstler, die er schon in seiner TV-Dokumentation beleuchtete. Auch in dieser Hinsicht eine erhellende Lektüre! Roland Detsch, literaturanzeiger.de

Operation Kundus: Mein zweiter Einsatz in Afghanistan - Achim Wohlgethan
Buch:Operation Kundus: Mein zweiter Einsatz in Afghanistan
Autor:Achim Wohlgethan, Ausgabe vom 1. Febr. 2011, Taschenbuch, Verkaufsrang 43979
Preis: 9,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Mein zweiter Einsatz in Afghanistan. Der Spiegel-Bestseller
Erscheinungsjahr: 2011
Erw. Ausg.
m. zahlr. Farbfotos auf Taf., 2 Ktn.
Einsteiger/Laien
Gewicht: 329 gr / Abmessungen: 189 mm x 120 mm x 27 mm
Von Wohlgethan, Achim
In "Endstation Kabul" wurde die deutsche Öffentlichkeit erstmals ungeschminkt mit der Realität des deutschen Afghanistan-Einsatzes konfrontiert. In seinem zweiten Buch berichtet Wohlgethan über seinen zweiten Einsatz, der ihn nach Kundus führte. Als Mitglied der Vorauskräfte baute er dort - inmitten von Truppen feindlicher Warlords - den deutschen Stützpunkt im unerschlossenen Norden des Landes mit auf. Raketenbeschüsse, absurde Regelungen, gefährliche Erkundungstouren bis an die Grenzen Chinas und Konflikte innerhalb der Truppe waren an der Tagesordnung.
Mit seinem Insiderbericht bringt er uns nicht nur die Lage in dem umkämpften Land, sondern auch die Mängel der Bundeswehr und die Probleme der Soldaten in ihrem gefährlichen Einsatz nahe. Erfahren Sie mehr unter http://www.operation-kundus.de/
Pressestimmen:
"Wohlgethans Bericht hat eine ganz neue Plattform für die Diskussion über den Afghanistan-Einsatz geschaffen. Es ist ein besonderes Verdienst des Buches, dass es für die Binnensicht der Truppe eine Öffentlichkeit geschaffen hat." taz "Eine spannende Lektüre, durch die man mehr von der Situation der Bundeswehrsoldaten am Hindukusch erfährt, als auf schönen Fotos von Ministerbesuchen zu sehen ist. Wohlgethan hat nach dem Erfolg seines ersten Afghanistan-Berichts nachgelegt und spart auch diesmal nicht mit Kritik an der Politik." Handelsblatt / 27.11.2009 "Wohlgethan berichtet sehr emotional und macht absolut keine Mödergrube aus seinem Herzen. Auch wenn man manches, was er berichtet, nicht ganz 100-prozentig nehmen soll
Gut eineinhalb Jahre nach seinem kontrovers diskutierten Insiderbericht Endstation Kabul, in dem Achim Wohlgethan, getarnt als Abenteuerreportage die Missstände des Bundeswehreinsatzes zur Verteidigung der Freiheit Deutschlands am Hindukusch anprangerte, hat er nun nachgelegt. Operation Kundus lautet der Titel der Fortsetzung, die sich um den zweiten, nur vier Monate dauernden Einsatz des Fallschirmspringers bei einem Spezialzug zur Tiefenaufklärung dreht.
In einer Zeit, in der die Bundeswehr zunehmend Opfer von Terroranschlägen zu beklagen hat und massenweise Soldaten mit posttraumatischen Belastungsstörungen, Burnout-Syndromen oder Drogenproblemen entlässt, kommen Bücher gerade recht, die zur eigenen Positionsbestimmung in der mit mancherlei Tabu belegten Diskussion über Sinn und Unsinn der deutschen Militärpräsenz im Ausland beitragen. Dies dürfte auch Achim Wohlgethan nicht unwesentlich dazu motiviert haben, seine Erlebnisse zu Papier bringen zu lassen. Dass die mit reichlich Spannung und Action garnierten Schilderungen des deprimierenden Alltags zwischen Militärcamp und Patrouille, wo an jeder Straßenecke dubiose Gestalten herumlungern oder mit irgendwelchen verdächtigen Päckchen unterm Arm Angst und Schrecken verbreiten, in einer Zeit spielt, als der Norden Afghanistans noch als ein Hort der Ruhe und des Friedens galt, wo die deutschen Truppen gern gesehene Aufbauhelfer waren, wird dabei geflissentlich übergangen. Ein dramaturgisch geschickter Höhepunkt: das Tagebuch von Anja, der braven Soldatenfrau, die mit ihren Schilderungen über das Warten und Bangen um den Geliebten im Felde fast zu Tränen rührt. "Ich habe diese quälenden Träume miterlebt, wenn Achim nachts schweißgebadet hochschoss, wild um sich schlagend. Ich konnte ihn in diesen Zeiten nur in die Arme nehmen und versuchen, ihn zu beruhigen, ihn wieder ins Hier und Jetzt zurückzuholen?"
Reichlich Stoff für ganz großes Gefühlskino! Man darf jetzt schon gespannt sein, wohin es unseren Helden in Folge drei verschlagen wird. Wo er doch vor drei Jahren seinen Dienst bei der Bundeswehr quittiert hat, um freiberuflich als Sicherheitsberater zu arbeiten. ? Arnold Abstreiter

Die verblödete Republik: Wie uns Medien, Wirtschaft und Politik für dumm verkaufen - Thomas Wieczorek
Buch:Die verblödete Republik: Wie uns Medien, Wirtschaft und Politik für dumm verkaufen
Autor:Thomas Wieczorek, Ausgabe vom 1. März 2009, Taschenbuch, Verkaufsrang 16332
Preis: 8,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Product Description
Wie uns Medien, Wirtschaft und Politik für dumm verkaufen
Erscheinungsjahr: 2009
Gewicht: 280 gr / Abmessung: 19 cm
Von Wieczorek, Thomas
So wenig Niveau war nie! Selbst Qualitätsmedien berichten ausführlich und mit Hingabe vom Dschungelcamp oder Deutschland sucht den Superstar. Gleichzeitig dürfen von der Wirtschaft finanzierte Professoren auch in der Tagesschau dreist als unabhängige Experten auftreten. Ihre Phrasen werden uns als alternativlose Wahrheiten verkauft während kritische Politsendungen im Nachtprogramm verschwinden.
In seinem neuen Buch deckt Thomas Wieczorek die Auswüchse der allgemeinen Massenverblödung auf. Und er geht der Frage nach: Wird sie bewusst betrieben? Und von wem? Und mit welchem Ziel?
Das Ergebnis seiner Recherchen ist Aufklärung im besten Sinne.

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