Buch, Hörbücher

Politik und Geschichte

Deutsche Politik

(Seite 6)
DDR
Nachkriegszeit, Besatzung und Wiederaufbau
Politisches System
RAF
Studentenbewegung '68
Wiedervereinigung






Guttenberg: Biographie - Eckart Lohse, Markus Wehner
Buch:Guttenberg: Biographie
Autor:Eckart Lohse, Markus Wehner, Ausgabe vom 1. März 2011, Gebunden, Verkaufsrang 120857
Preis: 19,99 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Manifest der Vielen: Deutschland erfindet sich neu -
Buch:Manifest der Vielen: Deutschland erfindet sich neu
 Ausgabe vom 24. Febr. 2011, Broschiert, Verkaufsrang 156930
Preis: 12,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Geschichte der USA (Uni-Taschenbücher M) - Jürgen Heideking, Christof Mauch
Buch:Geschichte der USA (Uni-Taschenbücher M)
Autor:Jürgen Heideking, Christof Mauch, Ausgabe vom 1. Mai 2008, Taschenbuch, Verkaufsrang 140302
Preis: 26,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Im Netz der Pflegemafia: Wie mit menschenunwürdiger Pflege Geschäfte gemacht werden - Claus Fussek, Gottlob Schober
Buch:Im Netz der Pflegemafia: Wie mit menschenunwürdiger Pflege Geschäfte gemacht werden
Autor:Claus Fussek, Gottlob Schober, Ausgabe vom 13. Juli 2009, Taschenbuch, Verkaufsrang 132299
Preis: 9,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Auch wenn Claus Fussek und Gottlob Schober immer wieder darauf hinweisen, dass es auch "gute Heime" gibt: Wer ihr erschütterndes Buch gelesen hat, der wird sich kaum mit dem Gedanken anfreunden können, irgendwann vielleicht einmal selbst in einem jener Pflegeheime zu landen, die von der Pflegemafia kontrolliert werden: jener Pflegemafia, die die Autoren in einem Kartell aus Pflegeverbänden, Heimbetreibern und Pharmaindustrie ausgemacht haben. Und es nähme nicht Wunder, wenn der eine oder andere nach der Lektüre lieber Vorsorge für ein beizeiten selbstbestimmtes Ableben träfe, statt Gefahr zu laufen, irgendwann doch so zu enden wie die hilflosen Opfer, von denen hier berichtet wird!
An die Nachricht, dass in Pflegeheimen aus Geldmangel oft keine optimale Pflege möglich ist, hat man sich ja bereits gewöhnt. Doch die Missstände sind offenbar sehr viel gravierender. Und: Sie werden nicht nur hingenommen, sondern teilweise wird das Leid der Menschen ganz bewusst herbeigeführt: "Hilf- und wehrlose Menschen werden häufig so behandelt, dass sie zwangsläufig in eine höhere Pflegestufe eingruppiert werden müssen. Dahinvegetierende Pflegebedürftige bringen nach der Logik der Pflegeversicherung mehr Geld als Menschen, deren noch bestehende Fähigkeiten gefördert werden."
Die Vorwürfe, die die Autoren erheben, sind in der Tat sehr schwerwiegend. Und sie wissen, wovon sie schreiben: Claus Fussek ist Mitbegründer eines ambulanten Pflegedienstes und seit über zwei Jahrzehnten ein intimer Kenner des Szene. Gottlob Schober hat in den vergangenen Jahren bereits für zahlreiche Fernsehmagazine zum Thema recherchiert. Man wird ihrer Klage also Gehör schenken müssen! - Hasso Greb, Literaturanzeiger.de

Politische Korrektheit: Das Schlachtfeld der Tugendwächter - Jörg Schönbohm
Buch:Politische Korrektheit: Das Schlachtfeld der Tugendwächter
Autor:Jörg Schönbohm, Ausgabe vom 13. April 2009, Gebunden, Verkaufsrang 26724
Preis: 7,80 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Als die Deutschen weg waren: Was nach der Vertreibung geschah: Ostpreußen, Schlesien, Sudetenland - Adrian von Arburg, Wlodzimierz Borodziej, Jurij Kostjaschow
Buch:Als die Deutschen weg waren: Was nach der Vertreibung geschah: Ostpreußen, Schlesien, Sudetenland
Autor:Adrian von Arburg, Wlodzimierz Borodziej, Jurij Kostjaschow, Ausgabe vom 2. Januar 2007, Taschenbuch, Verkaufsrang 138590
Preis: 9,99 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Der 2. Weltkrieg war schrecklich. Bücher und TV-Dokumentationen tragen bei, die menschliche Katastrophe aufzuarbeiten. Ein Thema blieb jedoch weitgehend ausgespart - nämlich: Was geschah in den ehemals deutsch besiedelten Gebieten, nachdem Deutsche geflüchtet oder vertrieben worden waren? Diese Frage beantwortet nun ein siebenköpfiges Autoren-Team aus Deutschland, Polen, Tschechien und Russland. Ihr mit Karten und Bildern ausgestattetes Buch begleitet eine dreiteilige WDR-Reihe (Erstausstrahlung ab 03.10.2005 wöchentlich um 20.15 Uhr). Als Quelle dienen sowohl Deutsche, die bleiben durften, als auch neue Siedler.
Etwa 20 Millionen Menschen verloren nach dem 2. Weltkrieg ihre Heimat, knapp zwei Drittel davon Deutsche. Polen, die von Lemberg nach Breslau umsiedeln mussten, ging es nicht viel besser als Schlesiern, die aus Breslau vertrieben wurden. Eine einzigartige "ethnische Säuberung" war voll im Gange. Was danach geschah, zeigen Geschichten aus drei beispielhaften Orten: Tollmingkehmen in Ostpreußen, Groß Döbern in Schlesien und Gablonz im Sudetenland. Auch die Vorgeschichte bleibt nicht ausgespart.
Beispiel Sudetenland: Dort erlebt Christa Petrásková, geborene Tippelt, wie Deutsche nach dem Krieg eine weiße Armbinde mit einem "N" für "Nemec" (Deutscher) tragen müssen. Tschechen übernehmen im "Grenzland" die Häuser der Vertriebenen. Nicht nur wer mit den Nazis kollaboriert hatte, muss gehen. Die deutsche Sprache bleibt verpönt und aus den Schulen verbannt. Da nur zwei Millionen Tschechen in die Gebiete zogen, aus denen drei Millionen Deutsche vertrieben worden waren, entstehen Hunderte von Geisterdörfern. 1948 übernehmen die Kommunisten die Macht, 1968 beenden die "Bruderstaaten" den Prager Frühling, 1989 bricht die "Sozialistische Republik" zusammen. Sowohl Versöhnliches als auch Vorbehalte kennzeichnen die deutsch-tschechischen Beziehungen heute.
Wir Deutsche vergessen nicht, dass wir den Krieg und das damit verbundene gewaltige Leid lostraten. Andererseits rechtfertigt der Verweis auf die deutsche Kriegsschuld kein Verbrechen an deutschen Zivilisten - und auch keine "ethnische Säuberung". Wiederum schwierig ist es, Nachsicht von denen einzufordern, die überfallen und gedemütigt worden waren und dabei Angehörige wie Freunde verloren hatten. Andauernd mahnen uns alle unschuldigen Opfer, in Frieden zusammenzuleben. Dazu gehört, die Geschichte ehrlich aufzuarbeiten. Dieses Buch hilft dabei. Und letztendlich lädt gestern wie heute der Einzelne Schuld auf sich und nicht das Kollektiv. -Herwig Slezak

Schwarzbuch Bundeswehr: Überfordert, demoralisiert, im Stich gelassen - - Achim Wohlgethan
Buch:Schwarzbuch Bundeswehr: Überfordert, demoralisiert, im Stich gelassen -
Autor:Achim Wohlgethan, Ausgabe vom 11. April 2011, Gebunden, Verkaufsrang 88567
Preis: 19,99 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Überfordert, demoralisiert, im Stich gelassen
Erscheinungsjahr: 2011
Einsteiger/Laien
Gewicht: 445 gr / Abmessungen: 215 mm x 135 mm
Von Wohlgethan, Achim
Das Enthüllungsbuch über die Missstände bei der Bundeswehr
Brutale Initiationsriten, Fehlentscheidungen unter Angst und Stress, kaum zu bewältigende Aufgaben in Auslandseinsätzen: Die Bundeswehr sieht sich Herausforderungen gegenüber, für die sie weder die Ausbildungs- noch die Managementstrukturen hat und vor allem nicht das psychisch und physisch vorbereitete Personal. In seinem provokanten Buch zeigt Achim Wohlgethan die Innenansicht einer Armee, die weder den Anforderungen von Freiheit, Verantwortung, Offenheit gerecht wird noch die Aufgaben in einer globalisierten Welt erfüllen kann und der es vor allem an wehrpolitischen Konzepten, personeller Ausstattung und politischer Führung mangelt. Die Missstände werden anhand hunderter Aussagen von Soldaten, Angehörigen und Politikern belegt.
Mit brisanten Fallbeispielen, gestützt auf Aussagen von Soldaten und Politikern, die sich erstmals an die Öffentlichkeit wagen.
Nach der Lektüre seines letzten Buches hatten wir uns noch gefragt, wohin es unseren Helden von Kabul und Kundus wohl das nächste Mal verschlagen wird, nachdem er seinen Dienst bei einem Spezialzug zur Tiefenaufklärung in Afghanistan quittiert hatte. Nun, eineinhalb Jahre später, wissen wir es: in die Zunft der investigativen Publizisten. Schwarzbuch Bundeswehr. Überfordert, demoralisiert, im Stich gelassen lautet der reißerische Titel des jüngsten Werks von Achim Wohlgethan ? und entsprechend düster fällt das Bild aus, das der ehemalige Fallschirmspringer und heutige freischaffende Sicherheitsberater von der deutschen Armee zeichnet.
Offenbar um seine Seriosität zu untermauern, besteht der Kunstgriff Wohlgethans darin, seine in abenteuerliche Reportagen gegossene Kritik an der Bundeswehr im Allgemeinen und an den Missständen ihrer Auslandseinsätze im Besonderen zu objektivieren. Zu diesem Zweck befreite er sie weitestgehend von den Action- und Human-Touch-Elementen der Vergangenheit und reicherte sie mit zusätzlichen Informationen an, die er aus 2.500 Leserzuschriften und E-Mails herausdestillierte, die ihn nach eigener Darstellung in den letzten Jahren erreicht haben. Im Zentrum seiner ernüchternden Bilanz steht dabei einmal mehr der Einsatz am Hindukusch, wo laut Wohlgethan ein viel zu schwaches Kontingent schlecht ausgebildeter und bewaffneter deutscher Soldaten mit minderwertiger Ausrüstung unter orientierungslosem Kommando und ohne ausreichend Rückhalt an der Heimatfront seit Jahren auf verlorenem Posten die Stellung in einem schmutzigen Guerillakrieg hält. Doch auch die Bundeswehrreform bekommt ihr Fett weg, vor allem ihr Initiator, der einstige Hoffnungsträger und über seine dreist collagierte Doktorarbeit gestrauchelte Bundesverteidigungsminister Karl Theodor zu Guttenberg, über den sich der Autor besonders enttäuscht zeigt.
Am Ende der an brandneuen Erkenntnissen nicht gerade überreichen Lektüre bleibt vor allem die Verwunderung darüber, dass sich Wohlgethan als Insider trotz der obligatorischen Karenzzeiten zum Stillschweigen schon so kurz nach dem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst ohne Furcht vor Sanktionen derart munter aus dem Nähkästchen zu plaudern traut. ? Arnold Abstreiter

Der gekaufte Staat: Wie Konzernvertreter in deutschen Ministerien sich ihre Gesetze selbst schreiben - Sascha Adamek, Kim Otto
Buch:Der gekaufte Staat: Wie Konzernvertreter in deutschen Ministerien sich ihre Gesetze selbst schreiben
Autor:Sascha Adamek, Kim Otto, Ausgabe vom 20. April 2009, Taschenbuch, Verkaufsrang 48113
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Die Berliner Mauer: Grenze durch eine Stadt - Mit Karte des Mauerverlaufs - Thomas Flemming, Hagen Koch
Buch:Die Berliner Mauer: Grenze durch eine Stadt - Mit Karte des Mauerverlaufs
Autor:Thomas Flemming, Hagen Koch, Ausgabe vom 1. Januar 2000, Taschenbuch, Verkaufsrang 41448
Preis: 9,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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"Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten", verkündete DDR-Staatschef Walter Ulbricht auf einer Pressekonferenz am 15. Juni 1961. Nicht ganz zwei Monate später, in der Nacht zum 13. August, gingen die Soldaten ans Werk, und bald folgten die Bauarbeiter. Was Ulbricht noch kurz zuvor dementiert hatte, wurde nun steinerne Realität: die Berliner Mauer.
Die Mauer hat nicht nur Berlin und Deutschland geteilt, sondern auch Familien getrennt, Verwandtschafts- und Freundschaftsbeziehungen durchschnitten und vielfaches Leid verursacht. Über 700 Menschen kamen an der innerdeutschen Grenze ums Leben. 239 davon allein in Berlin. Wie viele bei einem Fluchtversuch verletzt oder festgenommen und zu langen Zuchthausstrafen verurteilt worden sind, ist nicht bekannt. Aber es müssen Tausende gewesen sein.
Thomas Flemming und Hagen Koch beschreiben detailliert, wie das SED-Regime auf die wachsende Zahl der "Grenzdurchbrüche" mit immer neuen "Ausbaustufen" reagierte: mit Betonplatten und Metallgitterzäunen, mit Todesstreifen, Hundelaufanlagen und Minenfeldern. Und noch 1988/89 wurden milliardenschwere Pläne für eine High-Tech-Grenze entwickelt, an der Fluchtversuche möglichst ohne Anwendung der Schusswaffe vereitelt werden sollten. Denn jeder Schuss, jeder Tote schadete dem internationalen Ansehen der DDR. Und gerade die Außenwirkung erhielt in Zeiten eines rapide steigenden Kreditbedarfs wachsende Bedeutung.
Der präzise recherchierte Band von Thomas Flemming und Hagen Koch macht die Berliner Mauer noch einmal in ihrer ganzen historischen Monstrosität erfahrbar, und es ist schwer zu sagen, was mehr beeindruckt: die Ausdrucksfähigkeit der Fotos und Dokumente oder die sprachlichen Feinheiten des Textes, der die Geschichte "eines politischen Bauwerks" von der ersten Berlin-Krise im Frühjahr 1948 bis zu den Verfahren gegen "Mauerschützen" nach der Wiedervereinigung übersichtlich zusammenfasst. Ein eindrucksvolles Buch, das dabei helfen wird, die Erinnerung an Täter und Opfer wachzuhalten. -Stephan Fingerle
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LTI: Notizbuch eines Philologen - Victor Klemperer
Buch:LTI: Notizbuch eines Philologen
Autor:Victor Klemperer, Ausgabe vom Nov. 2007, Taschenbuch, Verkaufsrang 22726
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