Die Frau ohne Stimme: Liebe und Ehe im Mittelalter
Autor:
Georges Duby, Ausgabe vom 1. Okt. 2000, Taschenbuch, Verkaufsrang 593210
Aus der Amazon.de-Redaktion Für die mittelalterliche Feudalgesellschaft bedeutete die Institution der Ehe vor allem zweierlei: den Fortbestand eines Geschlechts und die Wahrung des Besitztums. Der Kirche hingegen war sie ein willkommenes Instrument, die sündige Wollust zu bannen. Dass in einer solchen Praxis das Dasein der Ehefrau eher ein zweitrangiges war, liegt auf der Hand - auch wenn die zeitgenössische mittelalterliche Literatur in den meisten Fällen eher das Gegenteil glauben machen wollte. George Duby (1919-1996) war einer der renommiertesten Mediävisten des französischsprachigen Raums. Seine Untersuchungen des europäischen Mittelalters fanden abseits der bloßen Aufzählungen von Herrschaftsabfolgen der Könige und Kaiser statt. Vor allem ihm verdankt die Wissenschaft den Blick auf das soziale Leben dieser Epoche - letztlich nämlich hat er es dem ideologischen Schleier entrissen, hinter dem es lange verborgen war. Mit Die Frau ohne Stimme hat der Wagenbach Verlag nun vier der wichtigsten - fast schon programmatisch zu nennenden - Schriften Dubys zu den Themen Ehe und Liebe im Mittelalter zusammengestellt, die sich nicht nur an Studenten der mittelalterlichen Geschichte oder der Philologie wenden wollen. Dubys klare Ausdrucksweise und tiefgründige Schilderung des sozialen Lebens einer vergangenen Epoche ist eine verlockende und anregende Lektüre. -Stefan Wölfel
Buch:
Kleidung des Mittelalters selbst anfertigen - Kopfbedeckungen für Mann und Frau
Autor:
Susanne Leuner, Frank Leuner, Ausgabe vom März 2010, Broschiert, Verkaufsrang 35564
Product Description Erscheinungsjahr: 2009 m. zahlr. farb. Illustr. v. Kay Elzner Hobby/Freizeit Gewicht: 332 gr / Abmessung: 30 cm Von Leuner, Susanne; Leuner, Frank Schleier, Haube, Gugel, Kappe, Hut oder Mütze? Wer eine mittelalterliche Figur glaubwürdig darstellen möchte, braucht dazu auch einen passenden historischen Kopfschmuck. Einen variantenreichen Fundus von Kopfbedeckungen im Wandel der Zeit bietet dieses sorgsam recherchierte und detailgetreu illustrierte Buch. Beispielhaft legen die Autoren die historischen Quellen offen, die ihren Interpretationen zugrunde liegen und geben Tipps zur Trageweise. Die Palette der Nähanleitungen reicht von frühmittelalterlichen Versionen über Varianten nach Abbildungen in der Maciejowski-Bibel und im Codex Manesse bis hin zu Rekonstruktionen hochmittelalterlicher Funde aus London und spätmittelalterlicher Lederfunde aus Kempten im Allgäu. Leicht nachvollziehbare und übersichtliche Beschreibungen und Abbildungen leiten durch alle Arbeitsabläufe. Auch der Laie wagt sich so an die Herstellung von Schnittzeichnungen, an unterschiedliche Nahtvarianten und an das Versäumen von Schnittkanten. Abgerundet wird das Werk durch eine grundlegende Einführung in die benötigten Arbeitstechniken und eine kleine Materialkunde zur Wahl der richtigen Stoffarten und Farben.
Buch:
Die Ritter des Herrn: Geschichte der geistlichen Ritterorden
Autor:
Alain Demurger, Ausgabe vom 6. Febr. 2003, Gebunden, Verkaufsrang 196809
Product Description Aus dem Geist der Kreuzzüge entstand im 12. Jahrhundert die Idee des Gottesrittertums,eine Idee, die Europa ein halbes Jahrtausend tiefgreifend prägen sollte.In ihr verbindet sich mönchische, zisterziensisch geprägte Weltentsagungmit diesseitigem Schutz der Kirche und des Glaubens sowie dem Kampf gegendie Ungläubigen. Alle Ritterorden wurden maßgeblich beeinflußt vom erstenZusammenschluß der Ritter des Herrn, den Templern 1119 in Jerusalem. Ihnenfolgten bald die Johanniter und - nach Zusammenschlüssen in Spanien - schließlichder Deutsche Orden, die dritte bedeutsame Ordensgründung, die 1190/98 imHeiligen Land ihren Ursprung hatte und in die Tradition der Missionierungdes Ostens im 13. Jahrhundert eintrat. Das vorliegende Buch zeichnet erstmalsauf dem neuesten Stand der Forschung Idee und Wirklichkeit der Gesamtheitdieser Orden nach; welche Persönlichkeiten standen hinter den Orden? WelcheRituale begleiteten die Aufnahme in einen Orden, welche Regeln waren zubefolgen? Wie wurden Kämpfe und Kriege organisiert? In welcher Konkurrenzstanden die Orden untereinander, wie wurden Rivalitäten ausgetragen, wieoft gab es Übertritte oder Ausstoßung aus dem Orden? Wodurch wurde derUnterhalt der Ordensritter gesichert, wie kam es zu eigenen Herrschafts-und Staatsgründungen? Schließlich wird die Zeit des Niedergangs im 15.und 16. Jahrhundert beleuchtet und gezeigt, daß einige Vereinigungen denAuflösungstendenzen entgegenwirkten und bis auf die heutige Zeit fortbestehen.
Buch:
Dracula: Das Leben des Fürsten Vlad Tepes
Autor:
Ralf-Peter Märtin, Ausgabe vom 1. Januar 2004, Taschenbuch, Verkaufsrang 211868
Product Description Das Vorbild für Bram Stoker's Dracula Vlad Tepes, grausamer Herrscherder Walachei im fünfzehnten Jahrhundert, der sein Fürstentum in den Kämpfenzwischen Islam und Christentum zu verteidigen suchte, als sich jene ethnischenund religiösen Gegensätze bildeten, die heute wieder aufgebrochen sind.
Buch:
Die englischen Könige im Mittelalter: Von Wilhelm dem Eroberer bis Richard III
Ausgabe vom 16. Sept. 2009, Broschiert, Verkaufsrang 299248
Product Description Rechtsprechung im Mittelalter Erscheinungsjahr: 2010 m. über 100 Farb- u. SW-Abb. Gewicht: 1129 gr / Abmessungen: 280 mm x 210 mm Von Schild, Wolfgang Die mittelalterlichen Rechtsprechung - Hintergründe, Fallbeispiele und spannende Erläuterungen Kaum eine Epoche löst derart gemischte Gefühle aus wie die Zeit des 14. bis 17. Jahrhunderts, die meist als Mittelalter bezeichnet wird. Einerseits sind wir fasziniert vom höfischen Leben, bestaunen glänzende Ritterrüstungen und schätzen die hohe Kunst der Minne. Andererseits blicken wir verständnislos auf die gnadenlose Verfolgung und Bestrafung selbst kleinster Vergehen, sind verstört von den Folterinstrumenten in den Verliesen und schaudern angesichts der drastischen Hinrichtungsarten.Der renommierte Rechtswissenschaftler Wolfgang Schild bringt uns die Weltsicht der damaligen Zeit nahe, in der das Recht als Teil der Schöpfungsordnung des christlichen Gottes verstanden wurde, der selbst durch Gottesurteil in die irdischen Verfahren eingriff. Die vielfältigen Aspekte dieses früheren Rechts - von den Verfahrensarten, Gottesurteilen, Folterungen und Hinrichtungszeremonien bis zu den Personen (den Richtern und Henkern einerseits, den Missetätern andererseits) - werden durch den kompetenten Text in einen verständlichen Gesamtzusammenhang gebracht und durch zahlreiche Abbildungen aus alten Handschriften und Druckwerken illustriert. Zugleich werden manche der heutigen Vorstellungen als moderne, fantasievolle Erfindungen aufgedeckt. Leseprobe: "Wie in meiner Alten Gerichtsbarkeit" (1980, 2.Aufl.1985) wird auch in diesem Buch der Versuch unternommen, wesentliche Inhalte des Strafrechtslebens des Spätmittelalters und der Frühen Neuzeit in einem Zusammenspiel von Text und Bildern nachzuzeichnen und auch den nicht j
Buch:
Das Alte Reich
Autor:
Axel Gotthard, Ausgabe vom 21. Aug. 2009, Taschenbuch, Verkaufsrang 321788