So was lebt, und Goethe musste sterben: Der dritte Bildungsweg
Autor:
Jürgen Becker, Dietmar Jakobs, Martin Stankowski, Ausgabe vom 24. Sept. 2009, Taschenbuch, Verkaufsrang 363495
Aus der Amazon.de-Redaktion Wer den besten Beleg für die Ursachen des Bildungsnotstands in der Bundesrepublik sucht, findet ihn in diesem Büchlein. Dabei hätte einem der ebenso befremdliche wie abgeschmackte Titel So was lebt und Goethe musste sterben eigentlich vorwarnen können, ja sollen! Doch zusammen mit dem Untertitel und der Ankündigung eines "nützlichen Helfers, wenn?s intellektuell eng wird" auf dem Klappentext spricht das Buch ja doch irgendwie den Bildungsbürger an, zu dessen typischen Eigenschaften Neu- und vor allem Sensationsgier gehören. Dass sich der Titel dann jedoch offenbar auf die Autoren selbst bezieht ? Selbsterkenntnis soll ja der erste Schritt zur Besserung sein ?, überrascht dann aber. Wenigstens diejenigen, die nicht aus dem Rheinland stammen und deshalb nicht das Fernsehprogramm des WDR verfolgen, wo Jürgen Becker zum festen Inventar gehört. Denn das Feuerwerk aus Sparwitzen, das der "alternative Karnelvalspräsident" der Kölner "Stunksitzung" und Kabarettist dort zusammen mit seinen Co-Autoren, den Dres. phil. (sic!) Dietmar Jakobs und Martin Stankowski ? entzündet, ist nur für ganz hartgesottene Freunde des rheinischen Frohsinns erträglich. Nicht nur den zu einem Volk von Cholerikern stilisierten Bayern ? das Wort, so lernt man, leitet sich vom griechischen "chole" für Galle ab ?, zu deren Kerneigenschaften nach Ansicht unserer Spaßvögel "Jähzorn, Wut" und ? hach wie originell ? "unnötig beklopptes Aufregen" gehören soll, fällt wie Schuppen von den Augen, warum in rheinischen Karnevalssitzungen ein Tusch als Startsignal für Lacher vonnöten ist. Welcher aber leider im Buch nicht verzeichnet ist. Über verschrobenen Humor lässt sich sicherlich ebenso trefflich streiten wie über schlechten Geschmack. Ein kleines Kunststück ist es aber schon, dass sich beides derart großartig auf derart engem Raum wie in diesem schmalen Bändchen vereinigen lässt. Bisweilen drängt sich bei der Lektüre der Verdacht auf, dass das Trio als Stichwortgeber für das klägliche Comeback von Harald Schmidt verantwortlich sein könnte. Denn WDR und Köln würden ja stimmen. Um nicht ungerecht zu sein, sollte einschränkend erwähnt werden, dass ausgerechnet die beiden Schlusskapitel über das Lachen und den Witz (Der Orgasmus des Zwerchfells und Mit Witz zum Wissen) die wirklich komischen Ausnahmen bilden. Bedauerlicherweise kann man dem Verfasser mangels namentlicher Zeichnung der Beiträge dafür nicht gesondert rühmen. Ihm sehr wohl aber dringend anraten, sich schleunigst von Kollegen zu trennen, die meinen, ganz tief in den Hosenstall oder ins Klo greifen zu müssen, um lustig zu wirken. Aus dem gleichnamigen Kapitel mit dem Untertitel Von Knüllern und Faltern eine kleine Kostprobe "?Oh da hat einer das Klo erfunden! Wahnsinn! Das Klo! Boh!? Da wollten sich alle mal draufsetzen ? bis am Ende alle auf dem Klo saßen und der Mensch sesshaft wurde?" (Tataa-tataa! ? fehlt leider) "Es waren die wohlhabenden Bürger, die sich da zum Pinkeln einfanden, weshalb man heute noch von ?feinen Pinkeln? spricht?" (Tataa-tataa! ? fehlt) Die "brachten manchmal sogar einen Sklaven mit, der ihnen den Hintern wischte. Das gab es damals als Beruf: Arschputzer. Das klingt fies, aber man darf wetten, spätestens wenn Westerwelle in Deutschland mitregiert, wird das auch hier wieder als zumutbare Arbeit gelten. Als Ich-AG?" (Tataa-Tataa! ? fehlt) "Wobei man jetzt römische Arsch-Abwischer nicht mit deutschen Ich-AGs vergleichen sollte. Vom Arschabwischen konnte man damals nämlich leben." Tataa-Tataa! ? Roland Detsch
Buch:
Das Ende der Privatsphäre: Der Weg in die Überwachungsgesellschaft
Autor:
Peter Schaar, Ausgabe vom 17. Sept. 2007, Taschenbuch, Verkaufsrang 327868
Buch:
Wenn das Wochenende 7 Tage hat: Berufsende - Rente - Älterwerden ...und alles, was Sie dazu wissen sollten
Autor:
Herb Stumpf, Ausgabe vom 21. Okt. 2011, Broschiert, Verkaufsrang 18549
Ishmael Beah, Ausgabe vom 21. Mai 2007, Kindle Edition, Verkaufsrang 6823
Ishmael ist ein normaler, fröhlicher, durchschnittlicher Junge, als der Krieg in Sierra Leone in sein Leben tritt. Mit einem Mal findet er sich mit der Waffe in der Hand, sieht sich Ereignissen gegenüber, die selbst bei erwachsenen, ausgebildeten Soldaten schwer traumatisch wirken, wird Zeuge und Mittäter von Folter und Mord. Wie kann ein Mensch, wie kann ein Kind dies verkraften? Als einer der wenigen konnte Ishmael den Weg zurück in ein normales Leben finden. Sein eindringlicher und bewegender Bericht lässt die Unfassbarkeit und den Horror des Kriegs greifbar werden. Doch er zeigt auch, dass selbst im unfassbar Unmenschlichen die Menschlichkeit nicht stirbt, wenn wir es nicht zulassen. Ishmael ist ein normaler, fröhlicher, durchschnittlicher Junge, als der Krieg in Sierra Leone in sein Leben tritt. Mit einem Mal findet er sich mit der Waffe in der Hand, sieht sich Ereignissen gegenüber, die selbst bei erwachsenen, ausgebildeten Soldaten schwer traumatisch wirken, wird Zeuge und Mittäter von Folter und Mord. Wie kann ein Mensch, wie kann ein Kind dies verkraften? Als einer der wenigen konnte Ishmael den Weg zurück in ein normales Leben finden. Sein eindringlicher und bewegender Bericht lässt die Unfassbarkeit und den Horror des Kriegs greifbar werden. Doch er zeigt auch, dass selbst im unfassbar Unmenschlichen die Menschlichkeit nicht stirbt, wenn wir es nicht zulassen.
Buch:
Wir Schwätzer im Treibhaus: Warum die Klimapolitik versagt
Autor:
Marcel Hänggi, Ausgabe vom 1. Sept. 2008, Broschiert, Verkaufsrang 439503
Product Description Warum die Klimapolitik versagt Erscheinungsjahr: 2008 Gewicht: 353 gr / Abmessung: 20,5 cm Von Hänggi, Marcel Der Klimawandel ist definitiv zu einem der ganz großen Themen von Politik, Wirtschaft und Medien avanciert; 2007 wurde der Kampf gegen die Erwärmung der Erde mit Oscar und Nobelpreis geadelt. Dennoch heizen wir dem Treibhaus schneller ein als in den pessimistischsten Prognosen befürchtet. Nach 20 Jahren internationalen Klimaverhandlungen ist keine wirkliche Verhaltensänderung in Sicht. Gefangen in Denkgewohnheiten, die die Lösung aller Probleme von Wachstum und technischem Fortschritt erhoffen, rufen wir nach mehr erneuerbaren Energien, mehr Energieeffizienz, mehr "umweltfreundlichen" Autos - wo es doch darum ginge, weniger zu tun. Weshalb versagt die Klimapolitik? Die ökonomischen Theorien, mit denen sich der bisherige Misserfolg erklären lässt, sind vorhanden - sie müssten aber erst zur Kenntnis genommen werden. Das Buch analysiert die wissenschaftlichen Grundlagen der Klimapolitik vom IPCC-Report bis zu Kosten-Nutzen-Analysen à la Stern-Bericht. Es diskutiert Sinn und Unsinn der Strategien vom Emissionshandel über Agrartreibstoffe bis zur Umwelttechnologie. Es fragt, wie eine klimaverträgliche Welt aussehen könnte. Und es kommt dabei zum Schluss, dass die Feinde einer wirksamen Klimapolitik heute nicht mehr in erster Linie die Leugner und Verharmloser sind. Sondern, angeführt von Nobelpreisträger Al Gore, die gutmeinenden Optimisten.
Buch:
Faktor vier - Doppelter Wohlstand - halbierter Naturverbrauch
Autor:
Ernst U. von Weizsäcker, Amory B. Lovins, L. H. Lovins, Ausgabe vom 1995, Gebunden, Verkaufsrang 104800