Product Description Ein Bericht aus dem Inneren des türkischen Lebens in Deutschland. Ausgezeichnet mit dem Geschwister-Scholl-Preis 2005 Erscheinungsjahr: 2006 Gewicht: 250 gr / Abmessung: 18,5 cm Von Kelek, Necla Necla Kelek, Türkin mit deutschem Pass, deckt die Ursachen dieses Skandals auf. Sie ist in die Moscheen gegangen und hat mit den ''Importbräuten'' gesprochen, sie forscht den Traditionen nach und zeigt, wie sich die Parallelgesellschaft verfestigt, an der die Integration immer wieder scheitert. Sie erzählt von ihrem Urgroßvater, einem Tscherkessen, der mit dem Verkauf von Sklavinnen an den Harem des Sultans zu Reichtum kam. Ihr Großvater raubte als Partisan seine junge Frau; der Vater kaufte seine Frau für zwei Ochsen und wurde als einer der ersten Türken ''Gastarbeiter'' in Deutschland. Und sie erzählt von ihrem eigenen Weg in die Freiheit. Zwangsheirat ist kein Randphänomen: Jede zweite Türkin in Deutschland gibt an, ihre Eltern hätten den Ehepartner für sie ausgesucht, jede vierte kannte ihren Mann vor der Hochzeit nicht. Leseprobe: Zeynep ist 28 Jahre alt, Mutter von drei Kindern und lebt seit zwölf Jahren in Hamburg. Sie versorgt den Haushalt ihrer Großfamilie und spricht kein Wort Deutsch. Die Wohnung verlässt sie nur zum Koranunterricht. Sie ist "Import-Gelin", eine Importbraut, eine moderne Sklavin. Tausende junger türkischer Frauen werden jedes Jahr durch arrangierte Ehen nach Deutschland gebracht. Die demokratischen Grundrechte gelten für sie nicht, und niemand interessiert sich für ihr Schicksal. Die türkisch-muslimische Gemeinde redet von kulturellen Traditionen, beruft sich auf Glaubensfreiheit und grenzt sich von der deutschen Gesellschaft ab. Verständnis dafür findet sie bei den liberalen Deutschen, die eher bereit sind, ihre Verfassung zu ignori
Buch:
Alltag in Schweden: Auswandern, Leben und Arbeiten
Autor:
Delia Kübeck, Ausgabe vom April 2010, Gebunden, Verkaufsrang 137218
Product Description Jenseits von Bullerbü. Ein praktischer Ratgeber für alle Neuankömmlinge Erscheinungsjahr: 2010 2., überarb. u. erw. Aufl. Gewicht: 397 gr / Abmessung: 20,5 cm Von Kübeck, Delia Wer in Schweden leben und arbeiten, eine Firma gründen oder studieren, am liebsten seine ganze Familie mitnehmen oder sein verdientes Rentnerdasein genießen will, ist mit ''Alltag in Schweden'' bestens beraten. Sachkundig informiert dieser Ratgeber über das Auswandern nach Schweden und gibt Ihnen alle benötigten Informationen und Tipps an die Hand. Erfahren Sie alles über: Schwedische Lebensweise, die verschiedenen Regionen, Einwanderungsbestimmungen, Sprache, Arbeitssuche und -aufnahme, Geldfragen, Haus- und Wohnungssuche, Anreise und Umzug, Anmeldung bei Behörden und Dienstleistern, Firmengründung, Kindergarten, Schule und Studium/Weiterbildung, Gesundheitswesen, Rentenbezug, Einfuhr und Erwerb von Autos und Tieren uvm. Dazu eine Fülle von Insider-Informationen über die schwedische Mentalität, die vielen Neu-Schweden auch nach Jahren noch Rätsel aufgibt, und wichtige Ratschläge für den geglückten Umgang mit Nachbarn, Freunden, Kollegen und Chefs. Kurzum: Alles, was Sie für ein glückliches Leben in Schweden wissen müssen. Herzlich willkommen in Schweden! 2. aktualisierte und erweiterte Auflage
Buch:
Dänemark - Eine Nachbarschaftskunde
Autor:
Bernd Kretschmer, Ausgabe vom 31. März 2010, Broschiert, Verkaufsrang 54824
Product Description Eine Nachbarschaftskunde Erscheinungsjahr: 2010 m. 1 Übers.-Kte. Gewicht: 287 gr / Abmessungen: 205 mm x 125 mm Von Kretschmer, Bernd Deutschlands kleiner Nachbar im Norden ist vor allem als Urlaubsland bekannt und beliebt. Aus ihren Ferien kennen die Deutschen dänisches Bier und Käse, sicherlich auch den allgegenwärtigen "Dannebrog", die dänische Nationalflagge, die an öffentlichen Gebäuden und in jedem zweiten Vorgarten flattert. Aber nur wenige wissen, dass sich Dänemark vom früheren Agrarstaat längst zu einer Industrienation gemausert hat und sich mit Möbeln, Pharmaprodukten und Elektronik erfolgreich auf den großen Weltmärkten behauptet. Oder dass es gute Gründe dafür gibt, warum die Dänen ein so inniges Verhältnis zu ihrem Königshaus haben und doch ein ausgeprägtes Demokratieverständnis besitzen. Bernd Kretschmer, 20 Jahre als Deutscher im Auswärtigen Dienst Dänemarks tätig, ist heute Leiter des Dänischen Kulturinstitutes in Deutschland. Er hat seine Erfahrungen mit dem Land und seinen Menschen in ein Buch einfließen lassen, das zu einer Tour durch das kleine Königreich im Norden einlädt ein Streifzug, der den Leser mit der Geschichte und Kultur Dänemarks vertraut macht und ihm die Mentalität und den Alltag seiner 5,5 Millionen Einwohner näherbringt. Pressestimmen: "Die Bücher dieser Reihe lesen sich wie der lange Brief eines guten Freundes aus einer anderen Kultur." (Haken)
Buch:
Die verlorenen Söhne: Plädoyer für die Befreiung des türkisch-muslimischen Mannes
Autor:
Necla Kelek, Ausgabe vom 1. Okt. 2007, Taschenbuch, Verkaufsrang 93707
Plädoyer für die Befreiung des türkisch-muslimischen Mannes. Ausgezeichnet mit dem Corine - Internationaler Buchpreis, Kategorie Sachbuch 2006 Erscheinungsjahr: 2007 Gewicht: 222 gr / Abmessung: 18,5 cm Von Kelek, Necla Warum sind so viele muslimische und türkische Jungen Schulversager? Warum sitzen so viele Muslime in deutschen Gefängnissen? Sind nur soziale Benachteiligung und mangelnde Bildungschancen die Ursache dafür? Oder auch die türkisch-muslimische Erziehung und die archaischen Stammeskulturen einer sich ausbreitenden Parallelgesellschaft? Mit ihrem Buch "Die fremde Braut" - das lange auf der Bestsellerliste stand und von dem über 75.000 Exemplare verkauft wurden - hat Necla Kelek eine heftige Debatte über Zwangsheirat und die gescheiterte Integration der Türken in Deutschland entfacht. Jetzt wendet sie sich der anderen Hälfte der türkisch-muslimischen Gesellschaft zu: den Vätern, die als Patriarchen das Leben der Familie bestimmen, den Söhnen, die sich von den Müttern vorschreiben lassen, wen sie zu heiraten haben, und den Brüdern, die ihre Schwestern kontrollieren und bestrafen - bis hin zum"Ehrenmord", dem die junge Türkin Hatan Sürücü zum Opfer fiel. Necla Kelek untersucht anhand von Lebensgeschichten muslimischer Männer - vom Mörder bis zum Vorbeter einer Moschee - das auf Ehre, Schande und Respekt, tatsächlich aber auf Gehorsam und Gewalt aufgebaute System der türkisch-muslimischen Erziehung. Sie schildert die exemplarische Sozialisation türkischer Jungen - von der Wiege über die Beschneidung bis zu den Aufgaben als Vater. Vehement kritisiert die Autorin den mangelnden Willen zur Integration bei vielen Muslimen, deren Vertreter den Dialog mit den Deutschen oft nur als Einladung zur Bekehrung zum Islam verstehen. Hätte eine Deutsche dieses Buch verfasst, von "archaischer Stammeskultur" und dem mangelnden Selbstbewusstein der Deutschen gesprochen, die den Zugewanderten keine klaren Regeln vorgeben, dann hätte es sicherlich einen Aufschrei gegeben - fremdenfeindlich und rassistisch wäre die Autorin genannt worden. Nun ist die Verfasserin des Buches türkischstämmig, kennt die Welt jenseits des Bosporus genauso gut wie die Migrantenmilieus in bundesdeutschen Großstädten und verfügt auch noch über das Handwerkszeug empirischer Sozialforschung. Nachdem ihr Buch Die fremde Braut das System der Zwangsehe anprangerte, nimmt Sie jetzt die Väter, Söhne und Brüder ins Visier. Sie geht einzelnen Biografien nach, die im Osten Anatoliens beginnen und mitunter in einem deutschen Gefängnis enden. Sie erzählt die Geschichte von PKK-Aktivisten, Zuhältern und ganz normalen Familienvätern, von starren Gesetzen und einer vorgegebenen Männerrolle, aus der die meisten türkisch-muslimischen Männer nicht herausfinden. In dieser Welt zählen Respekt, Ehre und Schande; und Kelek hat die Mehmets und Yilmaz' interviewt, die für diese Werte töteten, schlugen und zerstörten. Dabei macht Kelek von Anfang an klar, dass die porträtierten Männer nicht nur Täter, sondern ebenso Opfer eines Systems sind, das die Integration in einem Land wie Deutschland verhindert und nach aufgeklärtem Verständnis normale Familienbeziehungen unmöglich macht. Nicht zuletzt hat sie dieses Buch aus der realistischen Einsicht heraus geschrieben, dass die Emanzipation der türkisch-muslimischen Frauen nicht ohne ein Umdenken der Männer möglich ist. Man kann Keleks Eindruck nur bestätigen, dass die deutsche Gesellschaft dem unbekannten Wesen "türkischstämmiger Mann" hilflos gegenübersteht. Sie gibt hier einen biografischen Einblick, der vieles verständlicher macht, aber nichts entschuldigt. Ihr Ziel, die Unmündigkeit innerhalb einer von Männern definierten, traditionellen Welt zu überwinden, ehrt sie. Man möchte nur hoffen, dass das Buch nicht von denjenigen instrumentalisiert wird, die schon immer "wussten", wie "rückständig" die Türken im Grunde sind. -Henrik Flor
Buch:
Minsk: Sonnenstadt der Träume (edition suhrkamp)
Autor:
Artur Klinau, Ausgabe vom 30. Okt. 2006, Taschenbuch, Verkaufsrang 91705
Product Description Erscheinungsjahr: 2006 8. Aufl. m. zahlr. Abb. Gewicht: 148 gr / Abmessung: 19 cm Von Rill, Bernd Nicht nur in den Amtsstuben und im Mittelpunkt öffentlicher Plätze, in so ziemlich allen Werkstätten, Läden, Wirtshäusern und auch in sehr vielen guten Stuben der Türkei ist Kemal Atatürk auch heute noch anwesend, mehr als eine Generation nach seinem Tode: in Bildern, auf Wandteppichen, wie sie die Türken besonders lieben, gar noch auf allerlei Nippsachen. Es ist, als ob er noch lebte. In der Tat lebt er weiter in der Innen- und Außenpolitik seines Landes, ja, eine fundierte Aussage über türkische Politik ist ohne Kenntnis von Werk und Vermächtnis dieses Vaters der Türken, wie er sich selbst nannte, nicht möglich. Kein Staatsmann aus der ersten Hälfte des Jahrhunderts ist so gleichbleibend aktuell geblieben wie Mustafa Kemal Atatürk.
Buch:
Mythos niederländischer Nachwuchsfußball
Autor:
Peter Hyballa, Hans Dieter te Poel, Ausgabe vom 15. Okt. 2010, Broschiert, Verkaufsrang 82774
Gerhard Fink, Ausgabe vom 2010, Gebunden, Verkaufsrang 55893
Product Description Erscheinungsjahr: 2010 Neuaufl. m. zahlr. farb. Illustr. ab 8 J. Gewicht: 464 gr / Abmessung: 28 cm Von Fink, Gerhard / Mit Illustr. v. Klaucke, Peter Es war ein Glück für Europa, dass vor mehr als dreitausend Jahren die alten Griechen in das enge, zerklüftete Land vordrangen, das noch heute so heißt, wie sie es nannten: Hellas. Von diesem kleinen Hellas hat die Welt gelernt. Wer weiß, wie es um uns stünde, ohne die griechischen Dichter, Künstler, Baumeister, Ärzte und Denker? Was das kleine Hellas so groß, so unverwechselbar gemacht hat, beschreibt Gerhard Fink, ein ausgewiesener Kenner der Alten Welt, ebenso lebendig wie unterhaltsam.