Taliban - Afghanistans Gotteskrieger und der Dschihad
Autor:
Ahmed Rashid, Ausgabe vom 2001, Broschiert, Verkaufsrang 57987
Aus der Amazon.de-Redaktion Als Ahmed Rashid im Jahr 2000 die englischsprachige Ausgabe seines Taliban-Buches vorlegte, da nahm die Weltöffentlichkeit die Gefahr, die von den das Land am Hindukusch großteils beherrschenden Taliban bereits damals ausging, noch nicht wirklich ernst. Afghanistan, das war ein hoffnungsloser Fall. Ein Land, das man bedauern, dem man aber kaum helfen kann. Und so schenkte man auch dem unsagbaren Unrecht nur wenig Aufmerksamkeit, das die Taliban zur Ehre Gottes tagtäglich an der eigenen Bevölkerung verüben - Mädchen dürfen nicht mehr zur Schule gehen, Frauen das Haus nur in Ausnahmefällen verlassen. Fernsehen ist ebenso verboten wie die meisten Sport- und Vergnügungsveranstaltungen. Und an Stelle eines Rechtssystems haben die ehemaligen Koranschüler eine in der islamischen Welt einzigartige Abart der Scharia errichtet, deren Herrschaft man mit öffentlichen Hinrichtungen demonstriert. Der Zwilling der Menschen- ist die Kulturverachtung. Eindrucksvoll dargelegt im Februar 2001 mit der Sprengung der 1.800 Jahre alten Buddha-Statuen, die bis dahin weithin sichtbar das Tal von Bamian beherrscht hatten. Die dem international-djihadistischen Netzwerk Al-Quaida angelastete Terrorwelle gegen Amerika im September 2001 und der anschließende, vom Weltsicherheitsrat einmütig gutgeheißene Feldzug der Nato gegen die Taliban hat das ärmste Land der Welt schlagartig ins Zentrum der weltöffentlichen Aufmerksamkeit gerückt. Und staunend entnehmen wir der exzellenten Studie des pakistanischen Journalisten Ahmed Rashid, was alles schon längst bekannt war über das Taliban-Regime. Und beschämt erfahren wir auch, wie westliche Konzerne und Regierungen unser aller vermeintlichem Interesse folgend (hier geht es vor allem um Öl- und Gasvorkommen in ehemaligen Sowjetrepubliken und den Verlauf von Pipelines) die Taliban erst in die Lage versetzt haben, aus der heraus sie nun der ganzen Welt die Stirn bieten zu können glauben. Für jeden, der sich in Zukunft in irgendeiner Form an der Diskussion beteiligen will, wie mit Afghanistan und den Taliban zu verfahren sei, ist dieses Buch unverzichtbare Pflichtlektüre! -Andreas Vierecke
Buch:
Die Verwaltung der Angst
Autor:
Paul Virilio, Ausgabe vom Juni 2011, Broschiert, Verkaufsrang 503525
Narzißmus, Christentum, Antisemitismus - Eine psychoanalytische Untersuchung
Autor:
Bela Grunberger, Pierre Dessuant, Ausgabe vom 2000, Gebunden, Verkaufsrang 151627
Buch:
Antisemitismus in der deutschen Geschichte
Autor:
Armin Pfahl-Traughber, Ausgabe vom 2002, Taschenbuch, Verkaufsrang 897872
Buch:
102 Minuten: Die nie erzählte Geschichte vom Kampf ums Überleben in den Türmen des World Trade Centers
Autor:
Jim Dwyer, Kevin Flynn, Ausgabe vom Aug. 2006, Gebunden, Verkaufsrang 234754
Aus der Amazon.de-Redaktion Wohl kein Ereignis der Zeitgeschichte hat in so kurzer Zeit eine auch nur annähernd vergleichbare Flut von Publikationen nach sich gezogen wie die Terrorangriffe auf Amerika, die am 11. September 2001 die Weltöffentlichkeit in einen Schockzustand versetzten. In den USA traumatisierte die bis dahin kaum vorstellbare Eskalation terroristischer Gewalt das Volk und seine Führung gleichermaßen. Ungezählte Autoren haben das Geschehen seither von allen denk- und undenkbaren Seiten beleuchtet. Zahlreiche bemerkenswerte Publikationen ließen sich aufzählen. Die unermüdlichen Rettungskräfte, die sich rund um das World Trade Center im wahrsten Sinne des Wortes aufopferten, wurden darin gefeiert, die Versäumnisse der Geheimdienste und die zu laxen Sicherheitskontrollen an den Flughäfen angeprangert oder auch Verschwörungstheorien über die angeblich wahren Urheber der Anschläge gesponnen, die sich zum Teil bis heute hartnäckig halten. Aus der Flut an Publikationen über den 11. September ragt die Reportage 102 Minuten der beiden New-York-Times-Reporter Jim Dwyer und Kevin Flynn hervor, die die Geschehnisse minutiös aus der Perspektive direkt Betroffener nachzeichnet, die während der 102 Minuten vom Einschlag des ersten Flugzeugs in den Nordturm um 8.46 bis zu dessen Einsturz um 10 Uhr 28 (der um 9.02 getroffene Südturm stürzte bereits um 9.58 ein) um ihr Leben kämpften. Auf der Grundlage vieler hundert Interviews mit Überlebenden und Angehörigen von Opfern haben die Autoren ein Mosaik zusammengefügt, das nicht nur ein bedrückendes Bild des Überlebenskampfes zeichnet, sondern zugleich viele der Mythen, die sich um die Geschehnisse rund um die Zwillingstürme des WTC ranken, als solche entlarvt. So klappte nicht nur die Zusammenarbeit zwischen Polizei und Feuerwehr bei weitem nicht so gut, wie der damalige Bürgermeister Rudolph Giuliani immer behauptet hat (unter anderem wegen des Einsatzes ungeeigneter Funkgeräte und einer mangelhaften Kommunikation zwischen den verschiedenen Einsatzleitungen) - die 102 Minuten haben überdies deutlich gemacht, wie schlecht es grundsätzlich um die so vorbildhafte Sicherheit in den New Yorker Hochhäusern bestellt ist, woraus sich Lehren auch für vergleichbare Bauwerke überall in der Welt ziehen lassen. - Andreas Vierecke/i>
Buch:
Psychologie des Terrors: Warum junge Männer zu Attentätern werden
Product Description Kurzbeschreibung: Wolfgang Schmidbauer ist nicht der Ansicht, dass der Selbstmordattentäter
ein Problem der islamischen Religon sei. Er sieht darin eine Folge der Globalisierung und der damit verknüpften Heimatlosigkeit. "Je weniger wir hier gegensteuern und uns bemühen,die interkulturelle Aufgabe anzupacken, desto radikaler werden sich Entwicklungen in der Psyche der Heimatlosen vollziehen" Der Westen trägt eine Mitverantwortung. Je genauer er sie wahrnimmt, desto mehr wird er auch zur Hilfe un Heilung beitragen.
Schmidtbauer ist restlos davon überzeugt, dass niemand, auch Islamanhänger nicht,
freiwillig Selbstmordattentäter werden. Auch an religiöse Gründe dafür glaubt er nicht. Für ihn zählt nur die weitverbreitete Heimatlosigkeit all jener, die schlecht ausgebildet, jung, Islam-Anhänger sowie sind, die also eigentlich eine Heimat suchen für sich. Mangels irdischer halten sie sich an die einzige, von der sie immer nur das Allerbeste hörten, an die himmlische Heimat und ihr sofortiges Dasein bei Allah nach einem solchen Selbstmordattentat. Heimatsuche - Dasein bei Allah - zuvor Mord aus oft nicht religiösen Gründen. Nur so weit können die meisten nicht denken, für sie zählt nur Allah und Heimat bei ihm für immer finden.
Buch:
Feindaufklärung und Reeducation: Kritische Theorie gegen Postnazismus und Islamismus
Ausgabe vom März 2006, Broschiert, Verkaufsrang 174278
Product Description Die Radikalität der besten Arbeiten der Kritischen Theorie resultiert daraus, in der Kritik der kapitalistischen Gesellschaft sich dessen bewußt zu werden, daß allererst die ebenso zwanghafte wie selbstgewählte Reaktion auf diese Gesellschaft abzuwehren ist: der Vernichtungswahn der regressiven Antikapitalisten, der auf Juden und Jüdinnen zielt. Darin ist die Erfahrung der nationalsozialistischen Verfolgung bei diesen linken Intellektuellen zur Grundlage einer Kritik geworden, die den Marxismus hinter sich lassen mußte, um die Befreiung mit der kritischen Theorie von Marx noch denken zu können. Darin liegt ihre ganze Aktualität in der postnazistischen Gesellschaft.
Inhalt:
* Stephan Grigat, Kritische Theorie gegen Burschenschaftler, Islamisten, antizionistische Antifaschisten und althusserianische Antirassisten.
* Johann Dvorák, Adorno als Ruhestörer.
* Clemens Nachtmann, Freiheitsbewegung und autoritärer Staat. Die Rezeption der Kritischen Theorie in der deutschen Studentenbewegung
* Stephan Grigat, Die Realität des Scheins. Zu Adornos Kritik des Fetischismus
* Ljiljana Radonic, Psychopathologie der Normalität.
* Gerhard Scheit, Dialektik und Erfahrung. Jean Améry, Theodor W. Adorno und der kategorische Imperativ nach Auschwitz
* Stephan Grigat, Befreite Gesellschaft und Israel.
* Florian Markl, Beschädigtes Leben und Judenhaß. Kritik des Antisemitismus als Gesellschaftskritik
* Manuel Frischberg, Das Konzept ?Islamophobie? als Abwehr westlicher Zumutungen.
* Florian Markl, "Freiheit, Islam, Frieden"
* Gerhard Scheit, Mitmachen oder Dagegensein? Zum Verhältnis von Kritik und Identifikation
* Alex Gruber, Deutschland - Amerika. Die kritische Theorie im Kampf gegen Nazideutschland
* Manfred Dahlmann, Souveränität und Gegensouverän. Amerikanische und deutsche Form negativer Vergesellschaftung
* Thomas Uwer / Thomas von der Osten-Sacken, Reeducation und Deba'athisierung. Der Nachkriegsirak und Karl August Wittfogels Kritik der Despotie