Dies irae - Erinnerungen eines französischen Offiziers an Sedan - 1 - September 1870: Band 11 der 19-bändigen Gesamtausgabe von Carl Bleibtreu zum Deutsch-Französischen Krieg 1870/71
Autor:
Carl Bleibtreu, Ausgabe vom 10. Januar 2010, Taschenbuch, Verkaufsrang 820761
Der Krieg in unseren Städten - Wie radikale Islamisten Deutschland unterwandern
Autor:
Udo Ulfkotte, Ausgabe vom März 2003, Gebunden, Verkaufsrang 207256
Aus der Amazon.de-Redaktion Religiöse Toleranz ist ein Grundwert. Es gilt ihn auch in Zeiten zu verteidigen, in denen er von religiösen Fundamentalisten herausgefordert wird. Doch darf man dabei nicht den Fehler begehen, die Augen vor der Gefahr zu verschließen, die von gewaltbereiten, kriminellen und selbst in hohem Maße intoleranten ideologischen Extremisten ausgeht. Wie weit verzweigt die kaum mehr durchschaubaren Netzwerke verschiedener militanter islamistischer Gruppen in der Bundesrepublik Deutschland bereits heute sind - dies zeigt Udo Ulfkotte in seinem akribisch recherchierten Dossier Der Krieg in unseren Städten. Für das Umfeld der türkisch-islamistischen Organisation "Milli Görüs" zum Beispiel hat der Autor auf der Innenseite des auffaltbaren Schutzumschlages ein solches Netzwerk in einer beunruhigenden Grafik dargestellt. Dabei werden die mannigfachen Beziehungen und personellen Verknüpfungen zwischen den verschiedenen "religiösen" Organisationen und anderen Institutionen sowie kriminellen Vereinigungen deutlich gemacht. Deutlich wird anhand der detailreichen Recherche neben der Bedrohung der inneren Sicherheit in Deutschland aber nicht zuletzt auch der Zwiespalt, in dem sich die demokratischen Staaten angesichts terroristischer Bedrohung grundsätzlich befinden: Einerseits dürfen sie im Kampf gegen den Terrorismus nicht selbst die Grundpfeiler einreißen, auf denen die Demokratie und der Rechtsstaat ruhen. Andererseits muss die Demokratie im Kampf gegen den Terror wehrhaft sein. Ein wirklich schlüssiges Sicherheitskonzept muss diesen unterschiedlichen Zielen und Aufgaben gleichermaßen Rechnung tragen. Das freilich ist leichter gefordert als getan. Eine besondere Verantwortung wächst dabei den Medien zu, die vor einem ganz ähnlichen Dilemma stehen, weil die Medien-Aufmerksamkeit integraler Bestandteil des zynischen Kalküls der Terroristen ist. Fazit: Auch wenn Ulfkotte selbst keines dieser Dilemmata auflösen kann: Die Lektüre seines Buchs sollte niemand versäumen, dem die Demokratie und die Freiheit am Herzen liegen und der wissen will, welchen Gefährdungen diese heute ausgesetzt sind. -Andreas Vierecke
Buch:
Allahs Missionare: Ein Bericht aus der Schule des Heiligen Krieges
Autor:
Willi Germund, Ausgabe vom 19. Aug. 2010, Gebunden, Verkaufsrang 583683
Product Description Ein Bericht aus der Schule des Heiligen Krieges Erscheinungsjahr: 2010 Gewicht: 345 gr / Abmessung: 21 cm Von Germund, Willi Über Gotteskrieger ist viel geschrieben worden. Doch kaum jemand hat sich mit den ideologiestiftenden Ausbildungsstätten des Heiligen Krieges befasst. Und niemand ist bis in ihre Lehrräume vorgedrungen. Willi Germund, einer der erfahrensten deutschen Auslandskorrespondenten, reist nach Afghanistan und Pakistan, um die Hintergründe des islamischen Fundamentalismus zu verstehen. Er spricht mit Lehrern und Schülern, mit Mullahs und Selbstmordattentätern und stößt jenseits von Altbekanntem auf eine Denkschule, die ihren Ursprung im indischen Deoband hat: Eine Bewegung, die in Jahrzehnten denkt und längst auch mitten in Europa den radikalen Islam predigt. In einer atmosphärisch dichten Reportage führt uns Germund von der Dorfhütte zur Prunkmoschee und von Islamabad nach Deoband. Wer die Ursachen und den Kern der Probleme am Hindukusch verstehen will, muss dieses Buch lesen. Pressestimmen: Wer den Kern des Problems verstehen will, muss dieses Buch lesen PFORZHEIMER ZEITUNG "Auf der Spur, die Hintergründe des islamischen Fundamentalismus zu verstehen. FRANKFURTER RUNDSCHAU
Buch:
Die CIA und der 11 - September: Internationaler Terror und die Rolle der Geheimdienste
Autor:
Andreas von Bülow, Ausgabe vom Sept. 2004, Taschenbuch, Verkaufsrang 267722
Aus der Amazon.de-Redaktion Wer steckt hinter den Terroranschlägen vom 11. September? Der ehemalige SPD-Bundesforschungsminister Andreas von Bülow präsentiert in diesem Buch eine Aufsehen erregende These: Nicht die 19 muslimischen Selbstmord-Attentäter mit dem Al-Qaida-Paten Osama bin Laden im Hintergrund seien für die Angriffe auf das World Trade Center verantwortlich. Vielmehr gehe der 11. September auf das Konto von westlichen Geheimdiensten - mutmaßlich der CIA und des israelischen Mossad. Für sein stark von Verschwörungstheorien geprägtes Buch hat von Bülow mehr oder weniger plausible Zweifel an der offiziellen Version des Tathergangs zusammengetragen. Der Autor entwirft ein ganz eigenes Szenario: Die entführten Passagierflugzeuge seien von Geheimdienstagenten per Fernsteuerung unter Kontrolle gebracht und in die Türme des WTC gelenkt worden. Der Aufprall der Flugzeuge habe aber längst nicht ausgereicht, um die Gebäude tatsächlich einstürzen zu lassen. Daher seien die tragenden Elemente der Türme zeitgleich gezielt gesprengt worden. Sinn der Aktion laut von Bülow: Die USA und Israel wollten die Anschläge als Vorwand benutzen, um danach ungehindert ihre vor allem gegen muslimische Länder gerichtete Politik weltweit durchsetzen zu können. Wer solch Ungeheuerliches behauptet, muss gute Argumente haben. Doch genau da liegen die gravierenden Schwächen des Buches. Von Bülow beruft sich auf teilweise hanebüchene Quellen, etwa auf vorgebliche Stellungnahmen anonymer Experten im Internet. Immer wenn es konkret werden sollte, weicht der Autor ins Ungefähre aus, formuliert im Konjunktiv oder bläst Nebensächlichkeiten zu schwerwiegenden "Beweisen" auf. Zwar hat er Recht, wenn er auf die vielen Ungereimtheiten hinweist, die es bei den Ermittlungen gab. Und zweifellos wurden die Terroranschläge von der US-Regierung nachträglich für politische Ziele instrumentalisiert. Doch daraus den Vorwurf abzuleiten, der Tod tausender Menschen sei von westlichen Geheimdiensten bewusst geplant und inszeniert worden, ist absurd. -Christoph Peerenboom
Buch:
Zwischen Gottesstaat und Demokratie: Handbuch des politischen Islam
Autor:
Dunja Larise, Thomas Schmidinger, Ausgabe vom 20. Aug. 2008, Taschenbuch, Verkaufsrang 619488
Der Lockvogel: Die tödliche Geschichte eines V-Mannes zwischen Verfassungsschutz und Terrorismus
Autor:
Stefan Aust, Ausgabe vom 13. Sept. 2002, Gebunden, Verkaufsrang 435122
Aus der Amazon-Redaktion Die tödliche Geschichte eines V-Mannes zwischen Verfassungsschutz und Terrorismus, die Stefan Aust hier erzählt, endete als einer der größten Skandale der deutschen Rechtsgeschichte. Der Lockvogel hieß Ulrich Schmücker. Von der Polizei bei der Vorbereitung eines Sprengstoffanschlags verhaftet und zum Spitzeldienst erpresst, wurde der 22-jährige Student, der sich aus Frustration der späteren RAF-Nachwuchskaderschmiede "Bewegung 2. Juni" angeschlossen hatte, in der Nacht zum 5. Juni 1974 im Berliner Grunewald von seinen Genossen als Verräter hingerichtet. Ob und inwieweit die Behörden von der Gefahr für ihren arglosen Informanten wussten und seinen Tod aus fragwürdigen Ermittlungsinteressen billigend in Kauf nahmen, liegt nach wie vor im Dunkeln. In einem beispiellosen Verhandlungsmarathon, der vier Gerichte und einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss beschäftigte, war es nicht möglich, Licht in die mysteriösen Umstände dieses Fememordes zu bringen. Nach 16 Jahren staatlich sanktionierter Behinderung und Beweis-Manipulation musste die Justiz 1991 kapitulieren und das Verfahren wegen der Unmöglichkeit einer fairen Prozessführung einstellen. Offenkundige Täter kamen auf freien Fuß und mussten obendrein finanziell entschädigt werden. Alles Schnee von gestern, könnte man meinen. Wäre da nicht die jüngste Affäre um die Unterwanderung der Neonazi-Szene mit V-Männern. Sie ist dem Spiegel-Chefredakteur mehr als zwei Jahrzehnte nach seinem ersten Buch über den "Fall Schmücker" willkommener aktueller Aufhänger, um endlich den Mord und sein unrühmliches Nachspiel noch einmal minutiös Revue passieren zu lassen. "Ich hatte mit den Behörden noch eine Rechnung offen." Nicht verschmerzt sind offenbar die unverfrorenen Desinformationskampagnen und Zensurversuche, denen sich Aust seinerzeit als Reporter ausgesetzt sah. Ganz zu schweigen von dem rätselhaften Tod eines Informanten. Ein routiniert und spannend geschriebenes Buch, das zur Aufarbeitung eines der finsteren Kapitel der deutschen Nachkriegsgeschichte beiträgt. -Roland Detsch
Buch:
Judenhaß und Judenfurcht: Die Entstehung des Antisemitismus in der Antike
Autor:
Peter Schäfer, Ausgabe vom 15. März 2010, Gebunden, Verkaufsrang 501755