Selbstmordattentäter - sterben, um zu töten: Wie werden Menschen zu Selbstmordattentätern? Wie entstehen und funktionieren ihre Ideologien? Wie kann .. - begegnen? Eine psychologische Analyse
Autor:
Ute Meck, Ausgabe vom 19. März 2007, Broschiert, Verkaufsrang 615101
Aus der Amazon.de-Redaktion Obwohl es am Ende scheinbar doch nichts genützt hat: Mit Fahrenheit 9/11 hat Michael Moore alles gegeben, um eine zweite Amtszeit des US-Präsidenten George W. Bush zu verhindern. Wer das Buch gelesen hat, in dem uns der wohl erfolgreichste Dokumentarfilmer aller Zeiten die Ergebnisse seiner Recherchen zu seinem gleichnamigen Film noch einmal schwarz auf weiß vor Augen führt, der kann nicht glauben, dass auch nur ein normal begabter amerikanischer Wähler trotz der Kenntnis der hier aufgeführten Fakten Bush tatsächlich in seinem Amt bestätigt haben soll. Angesichts der Zuschauerzahlen des Films einerseits und des Wahlergebnisses andererseits muss dies aber rein rechnerisch in erheblicher Zahl dennoch geschehen sein. Dem Anschein hat das amerikanische Publikum also mehrheitlich nicht glauben können, was ihnen Moore und seine Quellen hier aufgetischt haben - dass also etwa die Verwandten des Terror-Chefs Bin-Laden in den Tagen nach dem 11. September zu Dutzenden aus den USA ausgeflogen wurden, obwohl hier doch ansonsten ein absolutes Flugverbot herrschte; oder dass Bush, Rumsfeld & Co die Jagd nach Bin-Laden in Afghanistan nicht ernsthaft genug betrieben haben, weil der Bursche ihnen eigentlich ziemlich egal war, Hauptsache sie hatten nun endlich einen Grund für den Krieg gegen den Irak, wie fadenscheinig die Gründe auch sein mochten und wie sehr die angeblichen Kontakte zwischen dem irakischen Regime und al-Qaida auch an den Haaren herbeigezogen waren. Und offensichtlich mochten sie Moore auch nicht glauben, dass Zweifel an Bushs Loyalität gegenüber seinem Volk angebracht seien, nur weil der Bush-Clan so inniglich mit der saudischen Herrscher-Clique verquickt ist, die darüber hinaus sowieso schon längst über das Wohl und Wehe Amerikas entscheidet, das ihnen schließlich schon zu einem guten Teil gehört? "War das alles nur ein Traum?", fragt Moore zu Beginn von Fahrenheit 9/11? Und tatsächlich würde man gerne aus einem solchen erwachen. Allein: All das ist wahr! - Hasso Greb
Buch:
Stadtguerilla und soziale Revolution - Über den bewaffneten Kampf und die Rote Armee Fraktion
Autor:
Emile Marenssin, Ausgabe vom 1998, Taschenbuch, Verkaufsrang 816100
Product Description Die RAF, das war die Lebensphilosophie des Existentialismus in Waffen. Wer allerdings die Geständnisse und intimen Memoiren ehemaliger "Terroristen" zur Kenntnis nimmt, wer den Bekenntnissen Inge Vietts, Peter-Jürgen Boocks oder Irmgard Möllers den hohen Ton der Moral und das sanfte Schrammeln der allgemeinen Menschheitsliebe abmerkt, das die verlorenen Kinder der Studentenrevolte anstimmen, der mag sich fragen, ob sich die ganze Aufregung gelohnt hat: War es nötig, einfache GI's und hohe Funktionäre zu liquidieren, nur um den Sinn des Lebens zu ergattern? War es wirklich geboten, bewaffneten Kampf zu organisieren, nur um aufs gleiche Resultat zu kommen wie noch jede Selbsterfahrungsgruppe, die ein Survivaltraining bucht? Worum ging es eigentlich "damals"? Ging es um "die Revolution", von der keiner mehr spricht, oder ging es, typisch deutsch, wenn auch hinter der pompösen Camouflage des Marxismus-Leninismus verborgen, um ein Programm bürgerlicher Selbstverwirklichung?
Emile Marenssins Broschüre erschien erstmals 1972, vor der Verhaftung des "historischen Kerns" der "Baader-Meinhof-Bande", und kursierte als "graue Literatur" in deutscher Übersetzung. Marenssin, radikaler Situationist der Schule Guy Debords, kritisiert die Lebenslüge der RAF, die Abschaffung von Ausbeutung und Herrschaft ausgerechnet mit den Mitteln einer Herrschaftsideologie, mit dem Marxismus-Leninismus, in die Wege leiten zu wollen - aber "die Leninisten sind die Clochards der Geschichte."
Inhalt:
* Stadtguerilla und soziale Revolution: Über den bewaffneten Kampf und die Rote Armee Fraktion
* Das Elend der Strategien des Elends
* Die autonome Akkumulation des Kapitals
* Die Landguerilla
* Von Marx zu Lenin
* Lenin und der Terrorismus
* Die Stadtguerilla
* Der Mai '68
* Die Praxis der Bewegung und ihre ökonomische Basis
* Die Epoche der kommunistischen Revolution
* Die Strategie des Kommunismus
Buch:
Der Tod wird euch finden: Al-Qaida und der Weg zum 11 - September - Ein SPIEGEL-Buch
Autor:
Lawrence Wright, Ausgabe vom 10. Sept. 2007, Gebunden, Verkaufsrang 237330
Aus der Amazon.de-Redaktion Viel hat man schon gelesen über den islamistischen Kulturkrieg der Al-Qaida gegen den Westen und über Osama Bin Laden, mit dessen Namen und Geld das Terrornetz so eng verknüpft ist. Auch an Lektüren über den 11. September 2001 ist im Grunde kein Mangel. Hat Lawrence Wright dem mit Der Tod wird euch finden tatsächlich noch etwas hinzuzufügen? Allerdings! Das zu Recht mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnete, glänzend recherchierte, insgesamt bislang vielleicht scharfsinnigste und, nebenbei bemerkt, auch glänzend geschriebene Buch eröffnet völlig neue Perspektiven auf die Vorgeschichte des 11. September und fördert überraschende Details ans Tageslicht. Hunderte von Interviews hat Wright in den USA und auf seinen Reisen kreuz und quer durch den Nahen und Mittleren Osten geführt und dabei Dinge erfahren, die wir so noch nirgends gelesen haben. Osama Bin Laden etwa erscheint vor dem Hintergrund dessen, was Wright gut belegt über ihn zu berichten hat, weniger als geheimnisvoller Dämon, als vielmehr als gescheiterte Existenz mit massiven psycho-pathologischen Problemen. Auch die großen Führer in seiner Umgebung kommen kaum besser weg. Mancher scheinbar mit militärischer Finesse ausgetüftelter Terroranschlag erweist sich als mehr oder weniger zufälliges Produkt einer beinahe verzweifelten Improvisation. Fast schon will sich bei der Lektüre eine freilich sehr trügerische Beruhigung einschleichen - so gefährlich können solche Leute doch eigentlich gar nicht sein -, da drängt sich einem die Frage ins Bewusstsein, wie es denn dann eigentlich zum 11. September hat kommen können. Und die Antworten, die das Buch auf diese Frage bereit hält, sind denn auch alles andere als lustig. Denn auch die Protagonisten des amerikanischen Antiterrorkampfes, von denen Wright berichtet, geben, auch wenn man an manchen Stellen beinahe schon lachen muss, ein eher trauriges Bild ab? - Andreas Vierecke, Literaturanzeiger.de
Buch:
An allem sind die Juden und die Radfahrer schuld: Deutsch-jüdische Missverständnisse
Autor:
Avi Primor, Christiane von Korff, Ausgabe vom März 2010, Gebunden, Verkaufsrang 45845
Product Description Deutsch-jüdische Missverständnisse Erscheinungsjahr: 2010 Gewicht: 445 gr / Abmessungen: 209 mm x 135 mm x 32 mm Von Primor, Avi; Korff, Christiane von Avi Primor über Deutsche, Juden und warum der Antisemitismus nicht zunimmt. Ein eindringliches Plädoyer für ein freieres Verhältnis zwischen Deutschen und Juden. Vorgetragen von einem, der die deutsche Geschichte besser kennt als viele Deutsche: Avi Primor. Wenn es im Fernsehen um Israel, den Nahostkonflikt oder die Juden geht, kommt er meistens ins Bild: Avi Primor, früherer Botschafter des Staates Israel in Deutschland. Zusammen mit der Journalistin Christiane von Korff legt er offen, was Antisemitismus heute ist - und was nicht. Den viel beschworenen und immer wieder befürchteten "neuen" Antisemitismus kann er jedenfalls nicht erkennen. Unverkrampft und sehr persönlich schildert Primor auch seine eigenen Erfahrungen als Israeli und Jude, die er im "Land des Holocaust" sammeln konnte. Nicht umsonst ist er der bis heute am häufigsten gerügte Botschafter Israels. Das Recht auf eine eigene Meinung ließ er sich von niemandem nehmen. Gerade diese Freiheit im Denken macht das Buch einzigartig. Pressestimmen: "Das Buch will aufklären und in erster Linie zu einem besseren, weil freieren Verhältnis von Deutschen und Juden führen. Wie kaum ein anderer ist Avi Primor dazu berufen, diesen Versuch zu unternehmen." (Frankfurter Allgemeine Zeitung) "Dem ehemaligen israelischen Botschafter in Deutschland und seiner journalistischen Gesprächspartnerin gelingt es, dem offenen, versteckten und vermeintlichen Antisemitismus in historischen Anekdoten und persönlichen Erlebnissen auf die Spur zu kommen. ( ) Ein überzeugendes Plädoyer für ein unverkrampftes Verhältnis zwischen Deutschen und Juden." (Südwest Presse.
Buch:
Das Terrorismus-Lexikon - Täter, Opfer, Hintergründe
Autor:
Wilhelm Dietl, Kai Hirschmann, Ausgabe vom Okt. 2006, Gebunden, Verkaufsrang 362753
Buch:
Die Terrorjahre: Mein Leben an der Seite von Carlos
Aus der Amazon.de-Redaktion Von ihrem "Leben an der Seite von Carlos?, dem über zwei Jahrzehnte meistgesuchten und weltweit gefürchteten Terroristen Illich Ramírez Sánchez erzählt Magdalena Kopp in diesem Buch. Und sie tut dies über weite Strecken ebenso abgeklärt wie anschaulich, mit einem klaren Blick für den tragischen "Irrweg des Terrorismus". "Gewalt, in jeder Form", schreibt Kopp in ihrem Vorwort, "ist kein Mittel, die Welt zu verändern". Heute sei es ihr beinahe unbegreiflich, wie sie damals gelebt habe. In die Terrorszene - so muss man es sagen - "hineingeraten" ist die Autorin über die "Revolutionären Zellen", mit denen sie 1969 in Frankfurt in Kontakt kam. Deren Strategie, mit ausschließlich gegen Sachen gerichteten Anschlägen "ein Zeichen gegen den amerikanischen Imperialismus zu setzen", erschien ihr "zu dieser Zeit durchaus legitim". Kopp ging in den Untergrund, lernte den "Alpha-Mann" Carlos kennen, der sie mit seinem Charme und seiner Überzeugungskraft umgarnte. Als sie erkannt habe, was für ein Mann dieser Carlos wirklich war, habe sie geglaubt, schon "zu tief in die ganze Sache verstrickt" zu sein, um noch zurückzukönnen. Und so blieb sie - insgesamt dreizehn Jahre. Von dieser Zeit vor allem, sowie der Zeit im Gefängnis, aber auch von ihrer Kindheit in Neu-Ulm und ihrem Leben in Berlin und Frankfurt in den sechziger Jahren handelt Kopps selbsttherapeutische Bilanz, die vor allem als eine solche lesenswert ist, und erst an zweiter Stelle als ein - gewiss ebenfalls sehr interessantes -Dokument der Zeitgeschichte. - Andreas Vierecke, Literaturanzeiger.de
Buch:
Terrorismus: Eine kurze Einführung
Autor:
Charles Townshend, Ursula Blank-Sangmeister, Ausgabe vom Febr. 2005, Taschenbuch, Verkaufsrang 156762