Toni Morrison, Paul Auster, Colum McCann, Colum MacCann, Ausgabe vom 2001, Taschenbuch, Verkaufsrang 209395
Aus der Amazon.de-Redaktion Jedes Datum ist einmalig. Der 11. September 2001 indes ist mehr als ein einmaliges Datum. Dieser Tag hat sich eingebrannt in die Seele (nicht nur) der Vereinigten Staaten von Amerika wie wohl kein Datum zuvor. Dieser 11. September wird - wie Susan Sontag in ihrem Beitrag zu diesem lesenswerten Sammelband vermutet - in die Geschichte eingehen als "Tag der Niedertracht". Unmittelbar nach den zuvor von niemandem für möglich gehaltenen konzertierten Terroranschlägen auf New York und Washington haben viele, nicht nur Intellektuelle gegen ihr Entsetzen angeredet und angeschrieben in dem Versuch, sich das, was sich nicht verstehen lässt, irgendwie zu erklären oder Schlüsse daraus zu ziehen auf das, was uns nun erwartet. Zahlreiche dieser lesenswerten Texte hat der Rowohlt Verlag hier versammelt. Einige davon sind zuvor bereits in verschiedenen deutschen und internationalen Zeitungen erschienen, um die anderen hat der Verlag die Autoren gebeten. Neben den Essays von Paul Auster, Louis Begley, Ralph Giordano, Hans-Joachim Schädlich, Wolfgang Schmidbauer, Susan Sontag, John Updike und Ulrich Wickert - um nur einige zu nennen - findet sich auch der bemerkenswerte Beitrag einer 15-jährigen Schülerin, die davon berichtet, wie sie den Tag - nach dem, wie es in der editorischen Notiz am Ende des Buches heißt, "die westliche Welt nicht mehr dieselbe ist wie zuvor" - in der Schule erlebt hat (zum Beispiel eine Französischstunde, in der die Klasse angehalten war, sich auf Französisch über den Terror zu unterhalten, was bewirkte, dass das Grauen ein paar Blocks weiter einem erschien, als sei es ganz weit weg) und was sie fühlte in den Tagen danach. "Das alles", so schreibt sie, "wird nicht in einer Woche vorüber sein, nicht in einem Monat oder einem Jahr. Die Verletzung bleibt." -Andreas Vierecke
Buch:
The Rolling Stones: Das legendäre erste Deutschland Konzert der Rolling Stones in Münster 11 - September 1965
Autor:
Axel Schollmeier, Ausgabe vom Sept. 2005, Gebunden, Verkaufsrang 577692
Die Rächer: Wie der israelische Geheimdienst die Olympia-Mörder von München jagte
Autor:
Aaron J. Klein, Ausgabe vom 24. Januar 2006, Broschiert, Verkaufsrang 115318
Aus der Amazon.de-Redaktion "Wir haben keine Wahl", stellt Aaron J. Klein seinem Buch ein Zitat der damaligen israelischen Ministerpräsidentin Golda Meïr voran, "als gewaltsam gegen terroristische Organisationen vorzugehen, wo immer wir sie erreichen können". Dieses Diktum hatte Meïr nach der Olympiade 1972, während der die israelische Olympiamannschaft von palästinensischen Terroristen gekidnappt worden und zu Tode gekommen war, als Parole ausgegeben und ein geheimes Mossad-Kommando mit der gezielten Tötung sämtlicher Personen beauftragt, die man für die Bluttat für verantwortlich hielt. Diesen geheimen Rache- und Abschreckungsfeldzug, den der Mossad gegen die palästinensischen Terroristen des "Schwarzen September" führte, schildert Klein in seinem Buch ebenso detailliert, wie er zuvor die Ereignisse selbst. Auf die Frage, wie ihm Steven Spielbergs Spielfilm München gefallen habe, der dem selben Thema wie Kleins Film gewidmet ist, hat Aaron Klein in einem Interview geantwortet, es sei gewiss ein guter Film, von den wirklichen Ereignissen aber lediglich "inspiriert". Reine Fiktion beispielsweise sei die These des Films, der Mossad habe die Informationen über die Palästinenser, die man töten wollte, von privaten Organisation gekauft. Kein Geheimdienst würde so vorgehen, und auch der der Mossad hätte dies, schon um der Sicherheit seiner Tötungskommandos willen, niemals getan. Überhaupt: Kleins ausgesprochen detaillierter und allem Anschein nach äußerst sorgfältig recherchierter Bericht. widerspricht in vielen weiteren wichtigen Details den Schilderungen in George Jonas' Schwarzer September, die Spielberg als Grundlage für sein Drehbuch gedient haben. Und er hat auch keinen einzigen Mossad-Agenten gefunden, dem, wie der Hauptfigur des Films "Avner", irgendwelche Zweifel an der Richtigkeit seines Tuns gekommen wären. Kurzum: Wer wissen will, wie es wirklich war, der lese dieses Buch! Vieles spricht dafür, dass es der Wahrheit näher kommt als alles, was bisher über die Ereignisse nach dem Attentat von München publiziert worden ist! - Andreas Vierecke 1
Buch:
Martin Luther und die Juden - neu untersucht anhand von Anton Margarithas 'Der gantz Jüdisch glaub' (1530/31): Buch zum Thema Judenfeindschaft bei .. - .. - zum Thema und die Rezeption seiner Traktate
Autor:
Peter von der Osten-Sacken, Ausgabe vom 1. Januar 2002, Taschenbuch, Verkaufsrang 473143
Product Description Die Live-Aufnahmen der einstxrzenden Txrme des World Trade Center dokumentieren ein globales Krisenereignis von bislang ungekanntem Ausma und sind zugleich ein Zerrbild der Mediengesellschaft Einerseits wurden die Bilder des Terrors von den Medien rund um die Welt simultan xbertragen und fxr das fassungslose Publikum kommentiert; andererseits drohte ihre massenhafte Verbreitung in unzhligen Variationen und Endlosschleifen in einen Terror der Bilder umzukippen. Diese Ambivalenz wirft wichtige Fragen zur Krisenberichterstattung am und nach dem 11. September 2001 auf Unter welchen professionellen Umstnden sind die Aufnahmen entstanden? Wie wurden sie in den Medien prsentiert? Und wie haben sie die anschlieende Kriegsberichterstattung beeinflusst? Welche Wirkung hatten sie auf die Zuschauer? Wie prgen die Ikonen der Katastrophe unser historisches Bewusstsein?Bilder des Terrors Terror der Bilder? vereint interdisziplinre Sichtweisen aus Kommunikationswissenschaft und Kunstgeschichte, Medienkultur und Angewandter Kulturwissenschaft, Politikwissenschaft und Kriminologie, Soziologie und Sozialphilosophie Der Band rekonstruiert die Entwicklung von der besinnungslosen Echtzeit- bertragung zur inszenierten Medienrealitt xber Tter, Retter und Opfer, zeigt Grenzen und Grenzerfahrungen im Nachrichtenjournalismus auf, analysiert Freund- und Feindbildkonstruktionen in der Krisen- und Kriegsberichterstattung und reflektiert die Ikonologie im Zeichen des 11. September.