Aus der Amazon.de-Redaktion Nicht schon wieder! Gibt es denn außer Helmut Schmidt (oder Richard von Weizsäcker) wirklich niemanden, der kompetent und umfassend über das 20. Jahrhundert Auskunft zu geben vermag? Bei aller Wertschätzung ist der Altkanzler doch nun wirklich im vergangenen Jubeljahr anlässlich seines Neunzigsten mehr als ausführlich zu Wort gekommen. Doch gemach! Schließlich hat da ja noch ein Anderer am Gesprächstisch gesessen. Und was für einer. Nicht ganz so alt an Jahren zwar, aber was Weisheit und Lebenserfahrung angeht, seinem Gesprächspartner in jeder Hinsicht ebenbürtig. Zudem als Sprössling einer deutsch-jüdischen Emigrantenfamilie und als führender US-Historiker sozusagen qua Geburt und Profession Experte für alles, was das zurückliegende Jahrhundert an Leben, Leiden und Lehren bereithielt. Dementsprechend handelt es sich bei dem Gespräch, das hier dokumentiert wird, um alles andere als um den Austausch von Höflichkeiten und das Schwelgen zweier Greise in den Erinnerungen an gute wie schlechte, alte Zeiten. Zwar ist Fritz Stern seinem unverhohlen bewunderten Gegenüber seit über drei Jahrzehnten in Freundschaft verbunden. Doch die Beziehung der Beiden ist nicht zuletzt aufgrund der geographischen Distanz dann doch nicht so innig, als dass der Eine den Anderen ohnehin in- und auswendig kennt. Davon kann der Leser profitieren. Denn so entspinnt sich eine äußerst lebhafte Diskussion, weit davon entfernt, sich gegenseitig nur mit Stichworten zu bedienen. Hier sitzen sich zwei Persönlichkeiten auf Augenhöhe gegenüber. Gleichermaßen belesen und eloquent, scheuen sie auch nicht davor zurück, dem Anderen Paroli zu bieten oder sogar in die Parade zu fahren ? was sich ja insbesondere in Anbetracht der berühmt berüchtigten Apodiktik Helmut Schmidts in einem echten Disput kaum vermeiden lässt. Geradezu rührend andererseits, wie Fritz Stern in solchen Fällen den Freund behutsam aber bestimmt auf den Boden zurückholt, wenn sich der einmal verstiegen hat: wenn er beispielsweise das Hohelied auf den Keynesianismus des NS-Chefökonomen Hjalmar Schacht anstimmt oder über die genetische Disposition der Deutschen zum Massenmord sinniert. Insgesamt eine ebenso spannende wie lehrreiche Geschichtsstunde, in der nicht nur die Vergangenheit Revue passiert, sondern auch die Probleme der Gegenwart nicht zu kurz kommen. ? Arnold Abstreiter
Product Description Sieben Perspektiven für Schüler, Lehrer und Eltern Erscheinungsjahr: 2008 Gewicht: 136 gr / Abmessung: 19 cm Von Bauer, Joachim Obwohl Lehrkräfte Schwerstarbeit leisten, scheitern immer mehr Kinder am Bildungsprozess. Bestsellerautor Joachim Bauer macht deutlich, welche Perspektiven sich aus aktuellen neurobiologischen Forschungen ergeben: Disziplin kann allein nichts ausrichten. Wer in Schülern Motivation und Lust am Lernen wecken will, muss gelingende Beziehungen mit ihnen gestalten. Ein notwendiges Buch für Eltern, Lehrer und Politiker! Pressestimmen: "Man muss seiner streitbaren Schrift eine weite Verbreitung wünschen. Sie ist wissenschaftlich begründet und für Laien gut zu lesen. Und es spricht aus ihr die Herzensglut der Überzeugung, dass die Investition in die Menschen die wichtigste Investition in die Bildung ist." (Psychologie Heute) Leseprobe: Schüler verstehen - eine "Neurobiologie der Schule" Ein "Lob des Regens" hat noch keine Wüste in fruchtbares Land verwandelt. Ebenso wenig wird ein "Lob der Disziplin", wie es manche derzeit gern singen, zu mehr Disziplin und Lernkultur an unseren Schulen führen. Dieses Buch, das - trotz der beschränkten Effekte von Lobgesängen - den Titel "Lob der Schule" trägt, ist keine Bekenntnisschrift, sondern ein Sachbuch. In der Schule geht es um Köpfe, um Geist, Kreativität, Motivation und um ein kooperatives Miteinander, und das heißt: um dynamische Phänomene, die allesamt eine neurobiologische Grundlage haben. Gibt es eine "Neurobiologie der Schule"? Mein Buch will allen, die die Schule zu einer lebendigen und menschlichen Bildungsstätte machen wollen, etwa das geben, was ein Buch über Brunnenbau und Bewässerung für diejenigen wäre, die es sich zum Ziel gesetzt haben, ein von Austrocknung bedrohtes S
Buch:
Marshall McLuhan: Eine Biographie
Autor:
Douglas Coupland, Ausgabe vom Dez. 2011, Gebunden, Verkaufsrang 173673
Product Description Politische Theorie - Politische Systeme. Internationale Beziehungen Erscheinungsjahr: 2010 m. 113 Farbtaf. v. Werner Wildermuth. Einsteiger/Laien Gewicht: 290 gr / Abmessungen: 191 mm x 123 mm x 12 mm Von Vierecke, Andreas; Mayerhofer, Bernd; Kohout, Franz Ein unverzichtbares Nachschlagewerk für alle, die sich schnell informieren wollen: kompaktes Grundwissen zum Thema Politik für Schule und Studium. Ein unverzichtbares Nachschlagewerk für alle, die sich schnell informieren wollen. Dieser dtv-Atlas liefert das Grundwissen zum Thema Politik für Schule und Studium. Die politischen Ideen und Theorien von Platon bis zum ausgehenden 20. Jahrhundert sind ebenso Inhalt wie die parlamentarischen Systeme der BRD und Großbritanniens, das präsidentielle System der USA sowie Wahlsysteme, Parteien und Verbände anderer bedeutender Staaten. Das Kapitel Internationale Politik behandelt zentrale Themen wie Völkerrecht, ethnische Konflikte, internationale und Nichtregierungsorganisationen oder Bevölkerungsentwicklung.Ganzseitige farbige Grafiken visualisieren die Texte und liefern, wo nötig, zusätzliche Informationen.
Buch:
Das Ende der Großen - zurück zum menschlichen Maß
Autor:
Leopold Kohr, Ausgabe vom 15. März 2011, Gebunden, Verkaufsrang 85507
Ein Gespräch Erscheinungsjahr: 2010 2. Aufl. Gewicht: 492 gr / Abmessung: 22,5 cm Von Schmidt, Helmut; Stern, Fritz "Fangen Sie an, Fritz" - mit diesem Satz beginnt ein Gespräch unter Freunden. Helmut Schmidt und Fritz Stern kennen sich seit vielen Jahren und haben sich im Sommer 2009 zusammengesetzt, um über Themen miteinander zu reden, die ihnen am Herzen liegen: Erfahrungen und Lehren aus der Geschichte, das gemeinsam erlebte Jahrhundert, Menschen, die ihnen begegnet sind. Das Ergebnis ist ein ebenso anregendes wie kurzweiliges, freimütiges und nicht selten witziges Buch, in dem sich der Politiker und der Historiker die Bälle zuspielen, mal im Konsens, mal im Widerspruch, stets auf eine pointierte Darlegung ihrer eigenen Positionen bedacht. Das Spektrum der behandelten Fragen reicht von Bismarck bis Israel, vom Zweiten Weltkrieg bis zum Aufstieg Chinas, vom Rückblick auf die Ära Bush bis zu den überhöhten Boni für Banker - und auch die Anekdoten kommen nicht zu kurz. Zwei kluge alte Männer streifen durch das 20. Jahrhundert und die Welt von heute, und der Leser genehmigt sich eine Prise Weisheit. Nicht schon wieder! Gibt es denn außer Helmut Schmidt (oder Richard von Weizsäcker) wirklich niemanden, der kompetent und umfassend über das 20. Jahrhundert Auskunft zu geben vermag? Bei aller Wertschätzung ist der Altkanzler doch nun wirklich im vergangenen Jubeljahr anlässlich seines Neunzigsten mehr als ausführlich zu Wort gekommen. Doch gemach! Schließlich hat da ja noch ein Anderer am Gesprächstisch gesessen. Und was für einer. Nicht ganz so alt an Jahren zwar, aber was Weisheit und Lebenserfahrung angeht, seinem Gesprächspartner in jeder Hinsicht ebenbürtig. Zudem als Sprössling einer deutsch-jüdischen Emigrantenfamilie und als führender US-Historiker sozusagen qua Geburt und Profession Experte für alles, was das zurückliegende Jahrhundert an Leben, Leiden und Lehren bereithielt. Dementsprechend handelt es sich bei dem Gespräch, das hier dokumentiert wird, um alles andere als um den Austausch von Höflichkeiten und das Schwelgen zweier Greise in den Erinnerungen an gute wie schlechte, alte Zeiten. Zwar ist Fritz Stern seinem unverhohlen bewunderten Gegenüber seit über drei Jahrzehnten in Freundschaft verbunden. Doch die Beziehung der Beiden ist nicht zuletzt aufgrund der geographischen Distanz dann doch nicht so innig, als dass der Eine den Anderen ohnehin in- und auswendig kennt. Davon kann der Leser profitieren. Denn so entspinnt sich eine äußerst lebhafte Diskussion, weit davon entfernt, sich gegenseitig nur mit Stichworten zu bedienen. Hier sitzen sich zwei Persönlichkeiten auf Augenhöhe gegenüber. Gleichermaßen belesen und eloquent, scheuen sie auch nicht davor zurück, dem Anderen Paroli zu bieten oder sogar in die Parade zu fahren ? was sich ja insbesondere in Anbetracht der berühmt berüchtigten Apodiktik Helmut Schmidts in einem echten Disput kaum vermeiden lässt. Geradezu rührend andererseits, wie Fritz Stern in solchen Fällen den Freund behutsam aber bestimmt auf den Boden zurückholt, wenn sich der einmal verstiegen hat: wenn er beispielsweise das Hohelied auf den Keynesianismus des NS-Chefökonomen Hjalmar Schacht anstimmt oder über die genetische Disposition der Deutschen zum Massenmord sinniert. Insgesamt eine ebenso spannende wie lehrreiche Geschichtsstunde, in der nicht nur die Vergangenheit Revue passiert, sondern auch die Probleme der Gegenwart nicht zu kurz kommen. ? Arnold Abstreiter
Buch:
Wirtschaftskrisen: Geschichte und Gegenwart
Autor:
Werner Plumpe, Ausgabe vom 31. Aug. 2010, Broschiert, Verkaufsrang 32751
Product Description Erscheinungsjahr: 2009 6., überarb. u. veränd. Aufl. Gewicht: 689 gr / Abmessung: 21,5 cm Hrsg. v. Lauth, Hans-Joachim; Wagner, Christian Für die 6. Auflage wurde dieser Klassiker unter den Einführungen in die Politikwissenschaft grundlegend überarbeitet und erneut aktualisiert. Er liegt nun in neuem, größerem Format und noch besser didaktisiert vor. Das Werk beruht auf langjähriger Lehrerfahrung. Es gibt einen studien- und problemorientierten Überblick über die zentralen Fragestellungen und Themenfelder der Politikwissenschaft. Behandelt werden: Historische Entwicklung und aktueller Stand des Faches, seine theoretischen und methodischen Grundlagen und - ausführlich - die einzelnen Disziplinen der Politikwissenschaft. Darüber hinaus enthält der Band hilfreiche Hinweise für eine erfolgreiche Organisation des Studiums: Er informiert über grundlegende Qualifikationen, über die Anlage und Gestaltung von wissenschaftlichen Arbeiten sowie über Berufsfelder für Politologinnen und Politologen und ihre Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt.
Product Description Mit e. neuen Vorw. v. Uwe Jean Heuser Erscheinungsjahr: 2010 2. Aufl. Einsteiger/Laien Gewicht: 245 gr / Abmessungen: 213 mm x 121 mm x 15 mm Von Galbraith, John K. "Erst wenn die Spekulation platzt, kommt die Wahrheit ans Licht." J. K. Galbraith In Finanzdingen haben wir ein extrem kurzes Gedächtnis, konstatierte der amerikanische Ökonom J. K. Galbraith schon 1990. Seine scharfe Analyse zeigt, nach welchen psychologischen Regeln die Finanzmärkte funktionieren.Spekulationswellen enden mit tödlicher Sicherheit im Crash. Das sagt einem der gesunde ökonomische Menschenverstand. Aber warum lassen sich trotzdem zahllose Anleger stets aufs Neue von abenteuerlichen Gewinnversprechen blenden und hinters Licht führen? John Kenneth Galbraith arbeitet mit Witz und lässiger Souveränität die Gemeinsamkeiten der großen spekulativen Perioden in den letzten Jahrhunderten heraus. Er beschreibt die massenpsychologischen Mechanismen, die Euphorien entstehen lassen, und wie man sie erkennt. Uwe Jean Heuser nimmt den Faden kongenial auf und ergänzt in seinem Vorwort die Einschätzung der jüngsten Finanzkrise. Pressestimmen: "Es ist eine bissige, höchst vergnüglich zu lesende Lektion in Sachen menschlicher Dummheit und Unbelehrbarkeit. In zwei mal zwei Stunden hat man das Buch gelesen. Lachend und traurig zugleich. Eine kurze Geschichte der Spekulation ist das Buch eines Weisen, der sich lustig macht über die fixe Bereitschaft der Menschheit, sich begeistert ins Unglück zu stürzen und sich jedes Mal davon zu überzeugen, dass diesmal alles ganz anders ist, dass diesmal dem Rausch kein Kater, dem Aufstieg kein Abstieg folgen wird. Galbraith hat die Hoffnung aufgegeben ... Das gibt dem Buch bei allem bärbeißigen Humor einen Grundton tiefer Trauer."(Arno Widmann, Frankfurter