Carola Wedel, Ausgabe vom 1. Aug. 2005, Gebunden, Verkaufsrang 234362
Buch:
Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts, Abteilung Kairo, Bd.55, 1999 (Mitteilungen Des Deutschen Archaologischen Instituts Athenische Abteilung)
Ausgabe vom 1. Januar 1999, Gebunden, Verkaufsrang 1216738
Product Description Viel mehr als nur ein monumentales Rätsel, muß die 3000 Jahre andauerndeägyptische Hochkultur als Lebenswelt verstanden werden, in der alle heutenoch erhaltenen Zeugnisse in einem vitalen Zusammenhang standen. Jan Assmann,Ägyptologe von Weltruf, verleiht diesen Zeugnissen einen symphonischenKlang und zeigt den enormen Einfluß auf, den die ägyptische Kultur durchalle Schleier hindurch auf Europa genommen hat. 'Wer versuchen will, einwenig hinter den Schleier zu blicken, auf der Spur des Rätsels zu bleiben,sich nicht mit dem Schweigen zu bescheiden - hier hat er ein Buch, mitdem er an den Botschaften Ägyptens teilnehmen kann, das ihn zum Mitdenkenveranlaßt und damit zum Begreifen des letztlich Unbegreiflichen dieserKultur.'
Buch:
Ägypten, Orient und die Schweizer Moderne: Die Sammlung Rudolf Schmidt (1900 - 1970)
Ausgabe vom März 2011, Gebunden, Verkaufsrang 2964786
Der Mensch ist das Tier, das mit dem Wissen um seine Endlichkeit lebenmuß, und die Kultur ist die Welt, die sich der Mensch errichtet, um mitdiesem Wissen leben zu können. Diese These erläutert Jan Assmann am Beispielder altägyptischen Kultur, indem er zeigt, in welchem Umfang die Todesbilderdie gesamte Lebenswelt und Daseinsauslegung der Ägypter bestimmt haben.Ausgehend von der bisher weitgehend unbekannten Gattung der Totenliturgienbietet er einen umfassenden Überblick über die altägyptische Totenreligion. Der Mensch ist das einzige Wesen in der Natur, das um seine Sterblichkeit weiß. Und die Kultur ist "die Welt, die sich der Mensch errichtet, um mit diesem Wissen leben zu können". Auch wenn vor dem Tod alle gleich sind, er niemanden verschont, gibt es doch ein großes Spektrum an individuellen und kulturellen Möglichkeiten, mit ihm umzugehen. Dass sich die Gesellschaft im Alten Ägypten besonders intensiv mit der Vergänglichkeit des Lebens beschäftigte, sehen wir heute noch an den Überresten ihrer Totenreligion - den imposanten Grabmälern, Pyramiden, Sarkophagen und Grabbeigaben. Mehr als 15 Jahre Arbeit hat der renommierte Ägyptologe Jan Assmann in dieses imposante Werk einfließen lassen, und mit kundiger Hand geleitet er den Leser durch eine Galerie altägyptischer Todesbilder und -riten. Vor allem bei den neun Todesbildern (vom "Tod als Zerrissenheit" bis zum "Tod als Geheimnis") gelingt es Assmann immer wieder, spannende Vergleiche zur griechisch-römischen und jüdisch-christlichen Vorstellungswelt anzustellen. Dabei wird auch deutlich, welche Bilder von Tod und Jenseits für die Entstehung unseres Monotheismus aufgegeben werden mussten. Trotz aller Detailliertheit und Ausführlichkeit, mit der uns Assmann die ägyptischen Totenkulte vor Augen führt, vergisst er doch nie die Generalthese seiner Untersuchung: "Das Wissen um unsere Sterblichkeit ist ein Kultur-Generator ersten Ranges". Und es ist bei vielen Kulturen zu beobachten, dass - wie bei den Ägyptern - die spezifische Bewältigung des Todes in alle anderen Bereiche der Kultur ausstrahlt. Hier könnte man allerdings fragen, ob die Beeinflussung nicht wechselseitig ist. Wenn etwa die soziale Eingebundenheit des Einzelnen auch nach dem Tod von überragender Bedeutung ist, wirkt dann nur die ägyptische Totenreligion auf die Sozialbeziehungen oder nicht auch umgekehrt? Genau das ist das Interessante an Assmanns Buch und macht es nicht nur für eingefleischte Ägypten-Fans lesenswert: Dass er die ägyptische Todesobsession nicht als Sonderfall behandelt, sondern von diesem Beispiel ausgehend immer wieder die generelle kulturelle Bewältigung des Sterbenmüssens beleuchtet und so einen Beitrag zur allgemeinen Kulturtheorie leistet. -Christian Stahl
Buch:
Das Buch der Pyramiden - ( sachbuch).
Autor:
C. W. Ceram, Kurt W. Marek, Ausgabe vom Sept. 2001, Broschiert, Verkaufsrang 1043764