Product Description Warum wir eine Exzellenzgesellschaft werden müssen Erscheinungsjahr: 2010 Einsteiger/Laien Gewicht: 450 gr / Abmessungen: 220 mm x 150 mm x 26 mm Von Dueck, Gunter Es geht um unsere Zukunft! Die Dienstleistungsgesellschaft stirbt, weil neue Technologien die Hälfte aller Jobs überflüssig machen. Die Überlebensperspektive für die Zukunft liegt in einer Hochbildungskultur - es ist unsere einzige Chance, sagt Wirtschaftsvordenker Gunter Dueck. Die DiagnoseDen westlichen Gesellschaften drohen Elite und Slum: auf der einen Seite wenige hoch bezahlte Jobs in der Steuerung von Prozessen, auf der anderen Seite viele Menschen, die einen neuen Job suchen, aber keinen finden, weil sie nicht entsprechend (aus-)gebildet sind. Die ChanceAuf die Agrar-, Industrie- und Dienstleistungskultur folgt die Wissenskultur: Brain-Jobs in IT-, Umwelt-, Medizin-, Gen-, Nano- und Biotechnologie. Sie sind da. Es sind nur zu wenige. Was wir tun müssenExzellenzgesellschaft meint Jobs für das Gehirn. Das muss trainiert werden. Von jedem. Keine Ausreden mehr: Jeder muss studieren! Was der Staat tun mussDie alte Klientelpolitik gehört in Rente. Unser Weg in die Exzellenzgesellschaft führt vom Subventions- zum Investitionsstaat, der die notwendige Infrastruktur von Wissen und Bildung bereitstellt. Superschnelle Datenhighways statt Fernstraßen. Pressestimmen: "Indem er nicht müde wird, den Wert von Bildung und Kreativität hervorzuheben, nimmt Günther Dueck auch dem konservativen Leser die Angst vor der technisierten Zukunft. Denn der Technologe verliert sich nicht in blinder Begeisterung für das Neue, sondern zeigt, wie wir uns die Chancen der Moderne zunutze machen können." (Sybille Hasenclever, NDR Info, 22. Februar 2010) "Selten hat einer die vielzitierte Wissensgesellschaft, auf die
Product Description Ein Weg aus der Krise Erscheinungsjahr: 2010 m. 60 Abb. u. 15 Tab. Gewicht: 380 gr / Abmessung: 20 cm Von Spitzer, Manfred Was kann die Bildung von der Medizin lernen? Sehr viel! So die überraschende Antwort dieses Buchs. Denn es gibt für die Bildung ebenso einen Weg aus der Krise wie für den entzündeten Blinddarm: indem man die richtigen Diagnosen stellt und die richtigen Therapien sorgfältig erforscht. Damit unsere Kinder gut durch die Schule kommen,sollten wir nicht auf politische Reformen hoffen, sondern auf das Wissen über Lernen und Lernerfolg setzen. Manfred Spitzer zeigt in diesem Buchbeitrag zur Bildungsdebatte einen Weg aus der Krise: Mit experimenteller pädagogischer Forschung begründet er Rahmenbedingungen für die Gestaltung und Bewertung von Schulleistungen, die psychologische Lern-und Lehrfähigkeiten von Lehrern und Schülern ebenso berücksichtigen wie die ökonomische Machbarkeit. Inhaltsverzeichnis: 1. Einleitung.- 2. Die Krise und die Kosten.- 3. Spuren im Gehirn.- 4. Welche Bildung?.- 5. Bildung durch die Umwelt.- 6. Entwicklung.- 7. Gehirn-Bildung.- 8. Persönlichkeits-Bildung.- 9. Herzens-Bildung: Angst und Glück.- 10. Motivation und Neugier.- 11. Selbstkontrolle und Leistungsbereitschaft.- 12. Medien.- 13. Lehrer-Bildung.- 14. Grundlagenforschung für die Praxis.- 15. Rückblick und Ausblick Pressestimmen: "Medizin für die Bildung" [bietet] reichhaltiges Futter für den eigenen Hippocampus, jenen Gehirnteil mit der Form eines Seepferdchens, der Episoden, Inhalte und Erfahrungen, die in einem positiven emotionalen Kontext gemacht wurden, abspeichert. Durch den gesamten Text des Buches hindurch ist die mitreißende Begeisterung Spitzers für das aufregendste Organ im Körper, das Gehirn, spürbar. Die Presse Bildungsreformen ohne Feld
Buch:
Qualität und Evaluation: Ein Leitfaden für Pädagogisches Qualitätsmanagement
Autor:
Guy Kempfert, Hans-Günter Rolff, Ausgabe vom 4. Januar 2005, Taschenbuch, Verkaufsrang 262507
Product Description Qualitätsmanagement ist für die nächsten Jahre ein bedeutsames Thema, vielleicht sogar das bedeutsamste überhaupt. Qualitätsmanagement ist anspruchsvoll. Qualitätsmanagement von Schulen kann auf zweierlei Weise betrieben werden Von oben und von unten. Vermutlich ist eine Kombination von beidem das Effektivste. Über Qualität von oben herrscht eine intensive bildungspolitische Diskussion; bundes- und landesweite Standards und nationale wie internationale Tests sind die Stichwörter. Über Qualität von unten gibt es keinen öffentlichen Diskurs und es ist auch wenig klar, was damit gemeint ist. Deshalb wird in diesem Buch dargelegt, wie Qualitätsentwicklung von unten, d.h. in der Einzelschule aussieht und wie sie gelingen kann. Dieses Buch kam 1999 heraus und ist seitdem in drei Auflagen erschienen. Es wurde jetzt gründlich überarbeitet und in weiten Teilen neu geschrieben. Die neuen Inhalte betreffen vor allem Tests und Standards, Vergleichsarbeiten und schulinterne Unterrichtsevaluation, reziprokes Feedback und zielorientierte Entwicklung. So sind die Umrisse eines umfassenden und Pädagogischen Modells des Qualitäts-Managements für Schulen entstanden. Wir nennen es PQM. Es eignet sich für alle Schulen aller Schulformen. Bisher erschienen unter dem Titel Pädagogische Qualitätsentwicklung. Ein Arbeitsbuch für Schule und Unterricht.
Buch:
Die sieben Grundbedürfnisse von Kindern: Was jedes Kind braucht, um gesund aufzuwachsen, gut zu lernen und glücklich zu sein
Autor:
Stanley Greenspan, T. Berry Brazelton, Ausgabe vom 11. Aug. 2008, Broschiert, Verkaufsrang 95553
Aus der Amazon.de-Redaktion Achtung: kein Ratgeber! Eltern, die den Titel lesen und vielleicht denken, unter Anleitung von Brazelton und Greenspan die Klippen der ersten Lebensjahre ihres Kindes besser umschiffen zu können, bekommen dann doch zu wenig konkrete Hilfe geboten. Das Buch ist eher geschrieben als eine Art Grundverständigung all der sozialen Berufe, die irgendwie mit Kindern und Eltern in Berührung kommen: Ärzte, Pflegekräfte, Sozialarbeiter, Geistliche, Lehrpersonal. Nicht zu vergessen die Politiker, die auf unterschiedlichen Ebenen für das Geld sorgen müssten: in den Gemeinden, auf Landes- und auf Bundesebene (das ist in den USA nicht anders als hier zu Lande). Die Verfasser stellen ein Handlungsmodell vor, das sich an Krisenpunkten der Kindesentwicklung orientiert (Touchpoints), dabei der Prävention Vorrang einräumt und sich in manchen Städten der USA bereits praktisch bewähren konnte. Konsequenz für den Leser: ein ungeheuer breites Themenspektrum. Mal geht es um Kinder aus Slum-Verhältnissen, denen einigermaßen gesunde Zustände zu schaffen sind, dann wieder um die Sorge, dass die Wohlstandssprösslinge des hart arbeitenden Mittelstandes nicht zu oft zum Ballettunterricht müssen und keine Zeit mehr zum Spielen haben. Im ersten Fall fühlt man sich in ein Fachbuch der Sonderpädagogik versetzt, im zweiten Fall in einen wohlmeinenden (aber ein wenig pauschalen) Artikel in Psychologie heute. Fazit: Wer sich unterrichten möchte, was in den USA von Kapazitäten der Kinderpsychologie gegenwärtig zu den Zuständen gedacht und vorgeschlagen wird, auf die Kinder dort treffen, sollte zu diesem Band greifen. Die Erfahrung lehrt ja bekanntlich: Mit 15 Jahren Verzögerung kommt es bei uns stets genauso wie drüben. -Michael Winteroll
Buch:
Bildung für junge Flüchtlinge - ein Menschenrecht: Erfahrungen, Grundlagen und Perspektiven
Ausgabe vom Juli 2009, Broschiert, Verkaufsrang 224589
So was lebt, und Goethe musste sterben: Der dritte Bildungsweg
Autor:
Jürgen Becker, Dietmar Jakobs, Martin Stankowski, Ausgabe vom 24. Sept. 2009, Taschenbuch, Verkaufsrang 366621
Aus der Amazon.de-Redaktion Wer den besten Beleg für die Ursachen des Bildungsnotstands in der Bundesrepublik sucht, findet ihn in diesem Büchlein. Dabei hätte einem der ebenso befremdliche wie abgeschmackte Titel So was lebt und Goethe musste sterben eigentlich vorwarnen können, ja sollen! Doch zusammen mit dem Untertitel und der Ankündigung eines "nützlichen Helfers, wenn?s intellektuell eng wird" auf dem Klappentext spricht das Buch ja doch irgendwie den Bildungsbürger an, zu dessen typischen Eigenschaften Neu- und vor allem Sensationsgier gehören. Dass sich der Titel dann jedoch offenbar auf die Autoren selbst bezieht ? Selbsterkenntnis soll ja der erste Schritt zur Besserung sein ?, überrascht dann aber. Wenigstens diejenigen, die nicht aus dem Rheinland stammen und deshalb nicht das Fernsehprogramm des WDR verfolgen, wo Jürgen Becker zum festen Inventar gehört. Denn das Feuerwerk aus Sparwitzen, das der "alternative Karnelvalspräsident" der Kölner "Stunksitzung" und Kabarettist dort zusammen mit seinen Co-Autoren, den Dres. phil. (sic!) Dietmar Jakobs und Martin Stankowski ? entzündet, ist nur für ganz hartgesottene Freunde des rheinischen Frohsinns erträglich. Nicht nur den zu einem Volk von Cholerikern stilisierten Bayern ? das Wort, so lernt man, leitet sich vom griechischen "chole" für Galle ab ?, zu deren Kerneigenschaften nach Ansicht unserer Spaßvögel "Jähzorn, Wut" und ? hach wie originell ? "unnötig beklopptes Aufregen" gehören soll, fällt wie Schuppen von den Augen, warum in rheinischen Karnevalssitzungen ein Tusch als Startsignal für Lacher vonnöten ist. Welcher aber leider im Buch nicht verzeichnet ist. Über verschrobenen Humor lässt sich sicherlich ebenso trefflich streiten wie über schlechten Geschmack. Ein kleines Kunststück ist es aber schon, dass sich beides derart großartig auf derart engem Raum wie in diesem schmalen Bändchen vereinigen lässt. Bisweilen drängt sich bei der Lektüre der Verdacht auf, dass das Trio als Stichwortgeber für das klägliche Comeback von Harald Schmidt verantwortlich sein könnte. Denn WDR und Köln würden ja stimmen. Um nicht ungerecht zu sein, sollte einschränkend erwähnt werden, dass ausgerechnet die beiden Schlusskapitel über das Lachen und den Witz (Der Orgasmus des Zwerchfells und Mit Witz zum Wissen) die wirklich komischen Ausnahmen bilden. Bedauerlicherweise kann man dem Verfasser mangels namentlicher Zeichnung der Beiträge dafür nicht gesondert rühmen. Ihm sehr wohl aber dringend anraten, sich schleunigst von Kollegen zu trennen, die meinen, ganz tief in den Hosenstall oder ins Klo greifen zu müssen, um lustig zu wirken. Aus dem gleichnamigen Kapitel mit dem Untertitel Von Knüllern und Faltern eine kleine Kostprobe "?Oh da hat einer das Klo erfunden! Wahnsinn! Das Klo! Boh!? Da wollten sich alle mal draufsetzen ? bis am Ende alle auf dem Klo saßen und der Mensch sesshaft wurde?" (Tataa-tataa! ? fehlt leider) "Es waren die wohlhabenden Bürger, die sich da zum Pinkeln einfanden, weshalb man heute noch von ?feinen Pinkeln? spricht?" (Tataa-tataa! ? fehlt) Die "brachten manchmal sogar einen Sklaven mit, der ihnen den Hintern wischte. Das gab es damals als Beruf: Arschputzer. Das klingt fies, aber man darf wetten, spätestens wenn Westerwelle in Deutschland mitregiert, wird das auch hier wieder als zumutbare Arbeit gelten. Als Ich-AG?" (Tataa-Tataa! ? fehlt) "Wobei man jetzt römische Arsch-Abwischer nicht mit deutschen Ich-AGs vergleichen sollte. Vom Arschabwischen konnte man damals nämlich leben." Tataa-Tataa! ? Roland Detsch
Buch:
Funktionaler Analphabetismus in Deutschland: Ursachen, Auswirkungen und Handlungsoptionen
Autor:
Simone Nöller, Ausgabe vom Aug. 2007, Broschiert, Verkaufsrang 1235675
Aus der Amazon.de-Redaktion "Lernen von den Alten" könnte das Motto dieses Sammelbandes lauten, denn keiner der Autoren ist unter 50. Auf Symposien der Firma McKinsey haben sich Vertreter verschiedener Fachrichtungen so ihre Gedanken über den "Bildungsstandort Deutschland" (Vorwort der Herausgeber) gemacht. An ökonomische Sicht- und Sprechweisen gibt es dabei keine allzu großen Zugeständnisse, am ehesten noch beim Historiker Johannes Fried. Er benennt Konkurrenz und fortwährendes Wachstum als zentrale Elemente der "seit Jahrmillionen"(!) bestehenden Wissensgesellschaft, gleichzeitig sei Wissen "unkalkulierbarer als eine Wettervorhersage" und "auf seine Weise brandgefährlich". Das weiß auch der Genetiker Klaus Rajewsky, dennoch bezieht er seine Forscher-Ethik mehr auf die einwandfreie Methodik als auf die Abschätzung der Technikfolgen - und erntet sogleich Widerspruch von Zygmunt Bauman. Am konkretesten wird es in bildungspolitischer Hinsicht, wenn Jürgen Baumert die Ergebnisse der TIMMS-Studie referiert und große Fragezeichen hinter den deutschen Mathematik-Unterricht setzt. Thesenhaft zugespitzt philosophiert Jürgen Mittelstraß über die wachsende Kluft zwischen Verfügungswissen (ungeordnete Information) und Orientierungswissen (ordnende Gewissheiten), während der Soziologe Hans Joas zwar eine interessante Gegenposition zu Richard Sennetts Der flexible Mensch bezieht, aber sein Thema - "Wertevermittlung in einer fragmentierten Gesellschaft" - gleichwohl verfehlt. Rhetorisch durchdacht, didaktisch gut vereinfacht - Wolf Singers Bericht ("Was kann ein Mensch wann lernen?") zu den neuesten Erkenntnissen der Hirnforschung ist der beste und vermutlich zukunftsweisendste Beitrag. Resümee: Der Band gehört nicht zu den Schnellschüssen nach dem PISA-Schock und bietet alles in allem ein schmackhaftes Ideen-Potpourri, allerdings gestreckt mit nicht ganz Durchgegartem und aufgewärmten Resten (im abschließenden Manifest finden sich wortwörtliche Wiederholungen aus den Aufsätzen). So richtig satt wird man davon nicht, aber mehrere kleine Mahlzeiten sind ja sowieso gesünder. -Patrick Fischer 1
Buch:
Wie man Schule entwickelt - Eine bildungspolitische Analyse nach Pisa.
Autor:
Jürgen Oelkers, Ausgabe vom 2003, Taschenbuch, Verkaufsrang 702400
Aus der Amazon.de-Redaktion Zurzeit herrscht in der Bildungspolitik die Ruhe nach dem Sturm, eine breite Debatte ist nur ansatzweise zu erkennen. Jürgen Oelkers geht einen anderen Weg und reflektiert in seinem vielschichtigen Buch, wie Krisengeschrei und Reform-Aufrufe gerade zur Verfestigung des Status quo beitragen. Der Erziehungswissenschaftler hat schon manche Schul-Mode kommen und gehen sehen und bezeichnet "Propheten der Pädagogik" als "obskure Gestalten". Gleichzeitig beklagt er, dass man viel zu wenig auf die Wissenschaft gehört habe und die Ausbildung unserer Kinder zu oft nach dem Prinzip Versuch und Irrtum ablaufe. Professionalisierung auf allen Ebenen lautet deshalb eine zentrale Forderung, auch bei den Schülern, die für eine "Leistungspartnerschaft" gewonnen und "nicht länger hoheitlich behandelt werden" sollen. Schulentwicklung durch die unmittelbar Betroffenen könnte die "international einmalige Schulbürokratie" überflüssig machen und für "Just-in-time-Bildung" sorgen. Mehr Markt also, verbindliche Standards, permanente Evaluation, Coaching und Controlling für Lernende wie Lehrende. Immerhin "bleibt die grundlegende Bildungsversorgung eine Aufgabe des Staates". "Mal ausgesprochen liberal und mal eher konservativ" - Oelkers gefällt sich in der Rolle des Querdenkers. Kaum hat er differenziert zur PISA-Studie Stellung bezogen, kommt es knüppeldick: "Heute sind Noten Schicksale ohne objektiven Maßstab." Konkrete Handlungsmodelle sind seine Sache nicht, er bereitet das theoretische Feld vor, um Schule neu zu denken, und formuliert richtige, wichtige Fragen. Schade, dass der erklärte Computer-Befürworter beim Thema Neue Medien nicht das direkte Duell mit Hartmut von Hentig sucht. Stilistisch hätte er da freilich den Kürzeren gezogen. Trotzdem kann man das unaufgeregte Buch guten Gewissens als Alternative zu eher reflexhaften PISA-Pamphleten von Konrad Adam und anderen empfehlen. Allerdings ist es nichts für Laien, wohl aber für engagierte Lehrer und Elternvertreter. Und erst recht für Bildungsminister und -beamte. -Patrick Fischer 1