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Alexander der Große: Leben und Legende - Alexander Demandt
Buch:Alexander der Große: Leben und Legende
Autor:Alexander Demandt, Ausgabe vom 22. Okt. 2009, Gebunden, Verkaufsrang 28035
Preis: 29,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Alexander der Große war Entdecker, Staatsmann und Integrationsfigur für Völker unterschiedlichster Kulturen und Religionen. Seine Lebensgeschichte ist durchwirkt von Heldentaten und Wundererzählungen. Alexander Demandt beschreibt den Weg des Prinzen Alexander zum Herrscher über Makedonien und Griechenland sowie Reich, Gesellschaft und Kultur der Perser. Im Zentrum seiner gleichermaßen spannenden und informativen Erzählung stehen der Alexanderzug durch Kleinasien, die Levante und Ägypten, die siegreichen militärischen Auseinandersetzungen mit dem persischen Großkönig Darius, schließlich der Weg Alexanders bis in das Wunderland Indien und die verlustreiche Heimkehr nach Babylon - der Hauptstadt seines neuen Reiches. Darüber hinaus erhält der Leser einen konzisen Überblick über die Anfänge des Hellenismus, über Grundprinzipien der Herrschaft Alexanders sowie über sein Bild im Spiegel der Rezeption von der Antike bis zur Gegenwart.

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 1 Bewertung)

Leserkommentare:*
Alexander der Große (5 von 5 Punkten) meint R.H. aus Wiesbaden
Die beste Alexander-Biografie, die ich kenne; das Quellenverzeichnis ist vorbildlich, es war für mein Gasthörer-Studium sehr hilfreich.

Leben lernen: Die Weisheit der Mythen - Luc Ferry, Lis Künzli
Buch:Leben lernen: Die Weisheit der Mythen
Autor:Luc Ferry, Lis Künzli, Ausgabe vom 1. Sept. 2009, Gebunden, Verkaufsrang 216245
Preis: 24,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 2 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Ohne klassische Vorkenntnisse ist das Buch schwer zu lesen; dennoch sei es auch für philosophische Anfänger empfohlen (5 von 5 Punkten) meint W.S. aus Ober-Ramstadt, Hessen Deutschland

Zu allen Zeiten haben Menschen darüber nachgedacht, wie menschliches Leben zu interpretieren sei, welchen Sinn es habe und ob es eine Unterscheidung geben kann zwischen einem gelungenen Leben und einem, das man als gescheitert bezeichnen muß, weil es seinen Sinn verfehlt hat oder anderen Zielvorstellungen folgte, die ins Verderben führten. Schon in den vorchristlichen Jahrhunderten haben die griechischen Philosophen versucht, auf diese schwierigen Fragen nicht-religiöse Antworten zu geben. In Abgrenzung von den Religionen versuchte Luc Ferry schon in seinem letzten Buch, sich der Heilsfrage von der philosophischen Tradition her zu nähern.

Das zentrale Datum allen Fragen nach dem Sinn menschlichen Lebens und nach dem Heil ("wie können wir gerettet werden ?") ist die Frage nach der Endlichkeit des Lebens, die brutale Tatsache des Todes und wie man damit umgeht. Bedient sich vor allem die christliche Religion einer religio, einer Rückbindung an ein höheres Wesen, Gott, um diese Fragen zu beantworten, verlässt sich die Philosophie einzig auf die eigene Kraft und die Vernunft.
"Mit anderen Worten, wenn die Religionen sich selbst als ,Lehren zur Erlangung des Heils' durch einen anderen, nämlich Gott, verstehen, so könnte man die großen Philosophien definieren als Doktrinen zur Erlangung des Heils durch sich selbst, ohne die Hilfe Gottes."

Wenn aber auch die Philosophie die Endlichkeit des Lebens anerkennt, ihr der transzendente und religiöse Weg verschlossen bleibt aus Vernunftgründen, dann muß sie erst recht und radikal die Frage beantworten, was man mit diesem begrenzten Leben anfangen soll, wenn es gelingen und Sinn machen soll. Welche Kriterien gibt es dafür, welche Ziele und Geisteshaltungen ?

All dies konnte man in dem Vorgängerwerk "Leben lernen. Eine philosophische Gebrauchsanweisung" lernen, dass aus einer spontanen philosophischen Ferienschule entstanden war.

Das neue Buch über "Die Weisheit der Mythen" ist grundsätzlicher Art, auch nicht mehr in der wohltuend dialogischen Form seines Vorgängers geschrieben,obwohl er den Leser mit Du anredet, sondern es ist ein philosophisches Lehrbuch über die griechische Mythologie von höchster Aktualität. Denn diese Mythen, die noch vor kurzem zum Bestand jedes klassischen Bildungskanons gehörten, mittlerweile aber leider aus der "Allgemeinbildung" herausgefallen sind, sind viel mehr als eine lockere Sammlung alter Legenden von Göttern und Helden.

Luc Ferry arbeitet in seinem umfangreichen Werk schön heraus, dass diese Mythen nach wie vor ihre aktuelle Bedeutung haben, sieht er in ihnen doch Vorstufen und Vorformen von Philosophie. Auch in diesen alten Geschichten wird immer wieder die Frage nach gelingendem Leben, nach dem was richtig ist und falsch gestellt und es werden Antworten versucht.

In einer Welt, in der die Religion für viele Menschen ihre einst mächtige Kraft verloren zu haben scheint, bei dieser Frage authentische und wahrhaftige Antworten zu geben, können die Philosophie und die alten Mythen, aus denen sie sich einmal entwickelt hat, vielleicht hilfreiche Hinweise geben.

Ohne klassische Vorkenntnisse ist das Buch schwer zu lesen; dennoch sei es auch für philosophische Anfänger empfohlen.


Was wir aus den griechischen Sagen lernen können (4 von 5 Punkten) meint T.W. aus Hamburg
Als Philosophieprofessor und ehemaliger Erziehungsminister in Frankreich hat Luc Ferry schon eine beeindruckende Laufbahn hinter sich gebracht, doch mit seinem Buch LEBEN LERNEN - DIE WEISHEIT DER MYTHEN lässt er uns an der Quintessenz der griechischen Kultur teilhaben, deren Sagenstoffen rund um Zeus und den griechischen Parthenon. Was uns dieser Sagenstoff vermitteln will ist das universelle im menschlichen Miteinander, es will uns zeigen wo unser Platz ist im kosmischen Durcheinander und wie wir diesen wiederfinden, wenn wir meinen diesen verloren zu haben. LEBEN LERNEN für eine Zeit in der wir durch Technik, Maßlosigkeit und Konsumterror zu Abhängigen fremder Mächte geworden sind.


Obwohl der Autor Luc Ferry das vertrauliche Du verwendet in seinem Buch bin ich nicht der Meinung das Buch sei für Kinder, vielleicht für Jugendliche aber in jedem Fall ist es etwas für Erwachsene.

Luc Ferry führt uns chronologisch durch die Mythen und Sagengeschichten der griechischen Kultur, vom Anbeginn der Schöpfung über die Machtkonzentration auf Zeus und die Kriege der Götter und Menschen auf der Erde.

Der Autor analysiert jeder Geschichte und zeigt auf wo das bestimmende Element zu finden ist und wie aus philosophischer Sicht die Geschichte zu verstehen sei. Letztendlich bringen uns die griechischen Mythen also uns selbst näher in dem wir aus dem verhalten der Götter und Helden ablesen können wie wir selbst uns verhalten sollten und wo die Fehler liegen im Umgang miteinander.

Die Weisheit der Mythen liegt zwar nicht nur im griechischen Ursprung begründet, doch deren Kraft ist seit über 2.000 Jahren mitbestimmend für die gesamte europäische Kultur. Niemand sollte meinen, dass ohne Griechenland Europa das wäre was es heute ist, wenn nicht diese Vielzahl an Geschichten uns so wie sie sind überliefert worden wäre.

Luc Ferry hat sich mit seinem Buch LEBEN LERNEN alle erdenkliche Mühe gegeben aus seinem Blickwinkel heraus die Mythen der Griechen uns so darzustellen, dass man aus ihnen direkt eine Essenz des menschlichen Miteinanders und Nebeneinanders ablesen kann.

Empfehlenswert!

Was ist was?, Bd.61, Pyramiden - Hans Reichardt
Buch:Was ist was?, Bd.61, Pyramiden
Autor:Hans Reichardt, Ausgabe vom 1. Dez. 1999, Gebunden, Verkaufsrang 65134
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Gemäß unserem Anspruch "WAS IST WAS - Wissen up to date" werden die Bände der WAS IST WAS-Reihe in regelmäßigen Abständen überarbeitet und aktualisiert. Dieser spannende WAS IST WAS-Band erzählt die Geschichte der Pyramiden. Außerdem erfährt der Leser, wie Menschen im alten Ägypten lebten, wie sie ihre Toten bestatteten, wie man die Hieroglyphen entzifferte und wo es sonst noch Pyramiden gibt.

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 2 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Äußerst gelungen! (5 von 5 Punkten) meint I.K. aus Würzburg
Ein wirklich ÄU?ERST empfehlenswertes Buch für Jugendliche als auch Erwachsene!
Sehr informatinv & ausführlich werden diverse Aspekte des Pyramidenbaus erläutert und dem Laien in ausgezeichneter Art und Weise nahegebracht.
Super auch für Erwachsene!!! Wesentlich anspruchsvoller, als der "Alte Ägypten" Band der Reihe, da dieser nur kurz das Thema abhandelt, in dem hier vorliegende Band also logischerweise wesentlich mehr Aspekte behandelt werden. Ich würde sagen nicht fur Kinder unter 9 Jahren geeignet! Klasse ist auch Gerstenbergs "sehen staunen wissen", aber mit anderer Schwerpunktsetzung. Bei der "Was ist Was" REihe erfährt man wesentluch mehr, auch wenn die Bilder der anderen Reihe wesentl. detaillierter sind!

Fazit: unbedingt kaufen!!!


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Die spannendsten griechischen Sagen: Große Vorlesebücher - Dimiter Inkiow
Buch:Die spannendsten griechischen Sagen: Große Vorlesebücher
Autor:Dimiter Inkiow, Ausgabe vom Febr. 2007, Gebunden, Verkaufsrang 11552
Preis: 12,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Wer war der Minotaurus? Wie ist die Welt der griechischen Götter entstanden? Und warum konnten Daedalus und Ikaros fliegen? Dimiter Inkiow erzählt meisterhaft von Sisyphos, von Kadmos und seinem Kampf gegen den Drachen und vom sagenhaften König Midas, dessen Berührung alles zu Gold verwandelte. 20 altersgerecht und mit viel Humor erzählte Sagen aus der griechischen Antike, mit zahlreichen witzigen Illustrationen von Wilfried Gebhardt. Ein Wissens- und Geschichtenschatz für Eltern und Kinder! Das Vorlesebuch aus der Welt der griechischen Antike vermittelt Wissen spielerisch.

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 4 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Lehrreich, spannend, kindgerecht (5 von 5 Punkten) meint R.N.
Endlich mal ein Buch, das die griechischen Sagen kindgerecht und spannend erzählt. Dass es hart her ging bei den griechischen Göttern, weiß man ja. Dennoch, oder vielleicht genau deshalb lieben meine Jungs (8 und 6) diese Geschichten. Und ich lerne auch dazu.
Klasse Buch, nur zu empfehlen!

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Griechische Mythologie - Quellen und Deutung - Robert von Ranke-Graves
Buch:Griechische Mythologie - Quellen und Deutung
Autor:Robert von Ranke-Graves, Ausgabe vom 20. März 2008, Gebunden, Verkaufsrang 250843
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Vom pelasgischen Schöpfungsmythos bis zur Heimkehr des Odysseus reicht die Spanne der mythischen Geschichten, die der britische Autor Robert von Ranke-Graves auf einzigartige Weise in 171 Kapiteln vor seinen Lesern entfaltet. Mit großer Könnerschaft entwirrt er die Fäden der griechischen Mythologie und bündelt sie zu klar identifizierbaren einzelnen Mythen, die er in harmonischen Erzählungen zusammenfasst. Zusätzlich erleichtern zahlreiche Begriffserklärungen den Zugang.

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 1 Bewertung)

Leserkommentare:*
DIE Mythologie schlechthin (5 von 5 Punkten) meint g.
Abgesehen von dem günstigen Preis ist der Ranke-Graves die erste Wahl für Althistoriker und andere Interessierte, wenn es um die Auflösung mythischer Anspielungen geht. Er verfolgt ein anderes Ziel als Schwab und Co. Er erzählt nicht episch, sondern in aller Kürze das Wissenswerte der einzelnen Mythenstränge. Wichtig: Er nennt seine Quellen und auch alles, was in der weiteren Überlieferung relevant ist.

Griechische Mythologie: Ein Handbuch - Anna-Elisabeth Berve-Glauning, Herbert Jennings Rose
Buch:Griechische Mythologie: Ein Handbuch
Autor:Anna-Elisabeth Berve-Glauning, Herbert Jennings Rose, Ausgabe vom 4. Dez. 2006, Taschenbuch, Verkaufsrang 19553
Preis: 14,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 5 Bewertungen)

Leserkommentare:*
wissenschaftlich (5 von 5 Punkten) meint V. aus Wien
ein wissenschaftlich gut ausgearbeitetes werk, das nicht nur einen (meist attischen) erzählstrang kennt, sondern auch auf die varianten eingeht. im normaldruck ist alles erklärt, wer es ganz genau wissen will, liest die fußnoten, die dann speziell auf bestimmte personen/orte eingehen.
die götter und helden werden nicht nur in den sagen, sondern auch in ihrer entwicklung dargestellt; also welche gottheiten sind wo im frühen griechentum besonders relevant, welche schwinden in klassischer zeit an bedeutung.

sehr gut aufbereitet, verständlich, informativ und dient mit dem schönen anhang gut als nachschlagewerk.

nachschlagewerk (5 von 5 Punkten) meint V. aus Wien
eine wirklich gute zusammenfassung aller griechischer mythen. nicht nur eine, meist die gängigste und attische fassung eines mythos wird erzählt, sondern auch nebenversionen. erst mit diesem buch wurde mir vollends klar, dass die griechische mythologie kein homogener glaube war, sondern über eine unglaublich spannende entwicklung und einen variantenreichtum verfügt. für laien ist es möglich nur den normaldruck zu lesen und auf übermäßige detailverliebtheit oder wissenschaftliche tiefe zu verzichten, allen anderen ist der weg in den mythologischen elfenbeinturm dennoch nicht verwehrt.
das register ist wirklich gut ausgearbeitet, sodass es eines der besten nachschlagewerke für die griechische mythologie ist.
sehr zu empfehlen!

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Griechische Geschichte: Von den Anfängen bis zum Hellenismus - Detlef Lotze
Buch:Griechische Geschichte: Von den Anfängen bis zum Hellenismus
Autor:Detlef Lotze, Ausgabe vom 2. März 2007, Taschenbuch, Verkaufsrang 26216
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Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 5 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Sehr gelungener Überblick (5 von 5 Punkten) meint H.B.
Lotzes Buch zählt zu den gelungensten Beiträgen der Reihe, dem Verfasser gelingt das fast Unmögliche, nämlich eine - sehr wohl lesbare - Kurzfassung der griechischen Geschichte zu liefern, die die meisten Themen und Fragestellungen zumindest kurz anspricht und dabei in der Regel jedem wissenschaftlichen Anspruch genügt, soweit es unter den gegebenen Umständen möglich ist, ohne daß das Buch nur für Fachleute lesbar wäre. Als erster Überblick über das Thema oder zur Auffrischung des Wissens um die groben Züge der griechischen Geschichte ist das Buch wirklich zu empfehlen, wenngleich man natürlich kein stilistisches Feuerwerk, sondern "nur" sehr sachliche und konzentrierte Prosa erwarten darf. Im Regal eines Geschichtsstudenten jedenfalls sollte Lotzes Überblick nicht fehlen. In derselben Reihe sind inzwischen übrigens auch gelungene gesonderte Darstellungen der griechischen Frühzeit (Welwei) und des Hellenismus (Heinen) erschienen. Wer einen insgesamt guten Überblick über die Alte Geschichte in einem Band sucht, sollte sich vielleicht die "Geschichte der Antike" von Gehrke/Schneider ansehen.

Geschichtswissen, so trocken wie die Ebene von Marathon (4 von 5 Punkten) meint G.G. aus Karlsruhe
Informativ, aber so trocken wie die Ebene von Marathon

"Als Grundlage für Studenten", so will Detlef Lotze den Inhalt seines Geschichtsbuchs definiert wissen.
Nun werden in der Beck'schen Wissensreihe auch so "hochgeisteswissenschaftliche" Themen wie "Die Geschichte der Schule", "Biowetter" oder "Mutter Theresa" angeboten. Insofern kann der Leser nicht von vorne hinein wissen, dass es sich hierbei und ein Fachbuch für Universitätsabsolventen handelt. Vielleicht wäre hier eine eindeutigere Betitelung hilfreich.

Kommen wir zum Inhalt: Hier kann man Detlef Lotze keine Fehler vorwerfen. Stilistisch einwandfrei reiht er ein geschichtliches Ereignis an das andere und jongliert mit Zahlen, Namen und Fakten. Dieses jedoch in einer derart komprimierten Art und Weise, dass ein geschichtlicher Laie bereits nach wenigen Kapiteln überfordert ist.

Fazit: Um den Wert des Buches von Detlef Lotze zu verstehen, sollte man unbedingt über geschichtliches Vorwissen verfügen. Unterhaltung in Form netter Geschichtsanekdoten oder spannender Beschreibungen von Schlachten lässt der Autor aus Platzgründen gänzlich unter den Tisch fallen. Wer nicht vorher bereits ein Geschichts- Fan ist, der wird es auch nicht durch dieses Buch. Wer allerdings seine Wissenslücken auffüllen möchte, dem kann dieses Werk durchaus empfohlen werden.


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Münzenalbum für 2-Euro-Gedenkmünzen: Ab Griechenland 2004 -
Buch:Münzenalbum für 2-Euro-Gedenkmünzen: Ab Griechenland 2004
 Ausgabe vom Okt. 2006, Gebunden, Verkaufsrang 54184
Preis: 9,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 5 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Münzalbum (5 von 5 Punkten) meint M.S. aus Demmin
Schöes 2- Euro- Münzalbum. Ist nur ein bisschen wenig Platz (zusätzliche Hüllen) für andere 2- Euro- Sammler- Münzen drin. Sonst sehr hübsch!

Münzalbum für 2?-Münzen (4 von 5 Punkten) meint H.M.
Für den Preis ein gutes Album für 2?-Münzen. Leider steht nicht in der Beschreibung, dass die darin enthaltenen Blätter nur bis 2007 vorhanden sind. Da wir jetzt das Jahr 2009 haben, hätte ich wenigstens erwartet die Münzblätter für 2?-Münzen bis 2008.

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Rosen für Apoll: Die Geschichte der Griechen - Joachim Fernau
Buch:Rosen für Apoll: Die Geschichte der Griechen
Autor:Joachim Fernau, Ausgabe vom 1993, Taschenbuch, Verkaufsrang 90609
Preis: 9,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Mit seiner unnachahmlichen Gestaltungskraft und Einfühlungsvermögen erzählt Joachim Fernau die Geschichte der Griechen von den mythischen Anfängen bis zum Tode Alexanders des Großen. Eine faszinierende Reise in die Vergangenheit zu den Ursprüngen der westlichen Zivilisation.

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 12 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Was war Solons Leibspeise? (5 von 5 Punkten) meint r. aus Bayern
Will man Joachim Fernaus "Rosen für Apoll: Die Geschichte der Griechen" in aller Kürze auf den Punkt bringen, ist das gar nicht so einfach. Was müsste ein solcher Versuch aufweisen können? Es wären die Minoer dabei mit ihrer ja eigentlich vorgriechischen Hochkultur, die beweisen, dass die Ursprünge durchaus Farbe haben und nicht nur im Dunkeln liegen. Es wäre ferner Homer dabei, der Reporter der Götter, Kriege und Helden, mit seiner Illias und der Odyssee - ganz gleich, ob Homer nun einer war oder mehrere. Und mit von der Partie wären ganz sicher auch der erste Gesetzgeber Athens, Solon, und dessen Leibspeise. Zu erzählen wäre vom Zusammenschluss der Spartaner und Athener gegen Persien, vom "echten" Marathonläufer, den Thermopylen und von Salamis. Es käme auch noch die große Figur der athenischen Demokratie, der kunstsinnige Perikles, bei dem das Lachen im Theater zu einem Dienst am Staate wurde. Noch gar nicht berichtet hätten wir dann vom Peloponnesischen Krieg zwischen Athen und Sparta, der nach Seite 249 von Fernaus Buch "Dreißigjährige Krieg", der ganz Griechenland spaltete, nicht berichtet von Philipp von Makedonien und seinem berühmten Sohn, der den halben Erdball erobert hatte, als er nach Indien kam. Aber da diese Besprechung jetzt schon über das hinausgeht, was man "in aller Kürze" nennen würde, schlage ich eines vor: Lesen Sie selbst. Die Begeisterung für die Geschichte Griechenlands kommt garantiert!

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Das kulturelle Gedächtnis: Schrift, Erinnerung und politische Identität in frühen Hochkulturen - Jan Assmann
Buch:Das kulturelle Gedächtnis: Schrift, Erinnerung und politische Identität in frühen Hochkulturen
Autor:Jan Assmann, Ausgabe vom 19. Dez. 2007, Broschiert, Verkaufsrang 18981
Preis: 12,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Hinweise auf Bücher
Vom Fluss der Dinge
lx. Der Ägyptologe Jan Assmann setzt in seiner (1997 erstmals erschienenen und nun als Taschenbuch vorliegenden) Studie die Erinnerungsleistungen früher Hochkulturen in Verbindung mit der gegenwärtig feststellbaren Virulenz des Themas "Gedächtnis und Erinnerung". Es seien drei Faktoren, welche die Konjunktur des Gedächtnisthemas begründeten - erstens die enorme Speicherkapazität elektronischer Medien, zweitens das gegenwärtige Gefühl, in einer Phase der "Nachkultur" (George Steiner) zu leben, sowie etwas Drittes, was uns viel persönlicher und existentieller betreffe: "Eine Generation von Zeitzeugen der schwersten Verbrechen und Katastrophen in den Annalen der Menschheitsgeschichte beginnt nun auszusterben." Auch wenn die Debatte um Geschichte und Gedächtnis teilweise höchst abstrakte Formen angenommen habe, sei doch feststellbar, dass der Begriff "Erinnerung" ein neues Paradigma der Kulturwissenschaften aufgebaut habe. - Auf diesem Hintergrund ist Jan Assmanns Rückgang zu den frühen Hochkulturen zu sehen: Als Versuch, über das Fixativ Kultur etwas vom unendlichen Fluss der Dinge festhalten zu können.

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 2 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Die (Un-) Beständigkeit der Erinnerung (5 von 5 Punkten) meint M.B.
Jan Assmann, seines Zeichens Ägyptologe hat mit diesem Werk, sei es beabsichtigt oder nicht geschehen, einen Klassiker der modernen Forschung geschaffen, der in sämtlichen Bereichen dessen, was als Geisteswissenschaft bezeichnet werden kann durchschlagenden Erfolg gefunden hat. Der Grund hierfür muss wohl in der Konzeption der Untersuchungen liegen, die das Fundament aller Teilaspekte der menschlichen Kultur freilegen, und auf die Kernbegriffe "Erinnern", "Vergessen" und "Identifizieren" reduzieren. Aus diesen atomaren Bestandteilen wiederum vermag es Assmann, so verschiedenartig erscheinende Ausprägungen der Gesellschaft wie Religion, Politik und Wissenschaft in deren Entstehung zu rekonstruieren. Während im ersten Teil des Buches die theoretischen Grundlagen von Erinnerungskultur, Schriftkultur und kultureller Identität gemäß den o.g. Kernbegriffen verhandelt werden (u.a. durch eine Wiederbelebung des beinahe in Vergessenheit geratenen Soziologen Maurice Halbwachs, ein sehr interessantes Kapitel!), findet im zweiten Teil die Konkretisierung jener Konstruktionen am Beispiel dreier Fallstudien aus der Antike statt (Ägypten und der Staat, Israel und die Religion, Griechenland und die Wissenschaft). Bemerkenswert erscheint mir ferner, dass in diesem Werk entgegen aller bisheriger Leseerfahrung die theoretischen Ausführungen deutlich spannender und anregender sind als die althistorischen Exkurse, die teilweise sogar einige Längen aufweisen.
Aber nichtdestotrotz: An alle Althistoriker, Ägyptologen, Mediävisten, Semiologen, Kunsthistoriker, Theologen, Literaturwissenschaftler, Ethnologen, Soziologen, Kulturgeschichtler, Archäologen, Philosophen und natürlich alle unbefangenen Interssierten kann ich nur die Empfehlung richten: Lest dieses Buch, ihr werdet davon profitieren.

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