Ein Abgesang Erscheinungsjahr: 2010 34 meist farb. Abb. u. Ktn.-Skizzen auf Taf. Einsteiger/Laien Gewicht: 358 gr / Abmessungen: 189 mm x 120 mm x 29 mm Von Scholl-Latour, Peter Die Wahl eines amerikanischen Präsidenten mit afrikanischen Wurzeln und pazifischer Heimat ist Sinnbild eines tiefgreifenden Wandels, der weit über die USA hinausweist. Der fünfhundertjährige Siegeszug des "weißen Mannes" ist Geschichte. Die ehemals koloniale Welt ist im Aufbruch begriffen - demographisch, wirtschaftlich, politisch. Dabei wendet sie sich vom Westen ab, sucht neue Leitbilder, besinnt sich auf eigene Stärken und Traditionen. Die Maßstäbe der Welt werden zurecht gerückt, die Verlierer von einst sind die Gewinner von morgen. Mit dem ihm eigenen Gespür für welthistorische Veränderungen schildert Peter Scholl-Latour seine jüngsten Eindrücke aus Südostasien und Lateinamerika, den beiden dynamischsten Regionen des neuen Zeitalters. Eindrucksvoll gelingt es ihm, die aktuellen Konflikte und Umbrüche dieser Länder vor dem Hintergrund ihrer kolonialen Vergangenheit zu beleuchten. Mit profundem Wissen spürt er dem verblassenden Erbe der holländischen, portugiesischen oder spanischen Kolonisten nach, das zunehmend überlagert wird vom erwachenden Selbstbewusstsein der einstigen Kolonialvölker und vom wachsenden Einfluss der neuen Weltmacht China. Wer verstehen will, wie sich die Welt heute verändert, der findet hier dank der sechzigjährigen Erfahrung Peter Scholl-Latours als Chronist des Weltgeschehens und seiner beispiellosen Kenntnis der Länder dieser Erde verlässliche Auskunft. Wenn sie Peter Scholl-Latour als Redner buchen möchten, kontaktieren Sie bitte die Econ Referenten-Agentur. Für alle weiteren Anfragen kontaktieren Sie bitte unser Veranstaltungsteam oder die Press Exakt ein halbes Jahrtausend, nachdem sich die Europäer anschickten, sich den Globus untertan zu machen, ist ihre Macht rasant im Schwinden begriffen. Dies wird durch kaum etwas sinnfälliger als durch die Wahl des Afroamerikaners mit muslimischen Vorfahren, Barack Hussein Obama, zum ersten "farbigen" Präsidenten der Vereinigten Staaten. Anlass genug für den ebenso weit- wie hellsichtigen Chronisten und Interpreten des Zeitgeschehens, Peter Scholl-Latour, seiner Rolle gerecht zu werden und einen prophetischen Abgesang auf die Weltherrschaft des "weißen Mannes" anzustimmen. Angelehnt an den Titel Die Last des weißen Mannes ? eines Buches aus der Feder des Propagandisten des britischen Empires, Rudyard Kipling ? und aufgebaut wie die Lusiaden des portugiesischen Nationaldichters Luís Vas de Camões "besingt" der 85jährige weitgereiste Seher in altbekannt schonungsloser Prosa die aktuelle Lage der Welt. Einmal mehr zieht der Altmeister der politischen Reportage in seinem mittlerweile 30. Buch dabei sämtliche Register, spannt furios historische und geographische Bögen, stellt Zusammenhänge her und lässt massenweise hochkarätige Zeitzeugen auflaufen und zu Wort kommen. Sein Buch führt von den portugiesischen und spanischen Konquistadoren zur aktuellen Reconquista durch die Abkömmlinge der präkolumbianischen Kulturen in Bolivien, Venezuela und sogar in den von den Angloamerikanern geraubten Territorien in den USA. Es zeigt den Schwund kolonialer Größe auf die kläglichen Überreste von Militärstützpunkten, den Aufstieg Chinas vom Spielball zum mächtigsten Konkurrenten der europäischen Mächte, die aktuelle Lage im Mittleren Osten und Zentralasien, wo Amerikaner und Russen gleichermaßen in schwere Bedrängnis geraten sind. Wenngleich sein Lieblingsthema, der Islam, auch diesmal nicht zu kurz kommt, wendet sich Scholl-Latour erstmals auch Weltreligionen zu, die in seinen Büchern bisher zu kurz kamen. Unter anderem findet der pazifische Ozean eine angemessene Beachtung, wo Entwicklungen im Gange sind, die die Zukunft prägen könnten. Wie alle Jahre wieder eine erleuchtende Lektüre ? trotz Scholl-Latours fragwürdiger Trauer über den Verlust der Ordnungsmacht des britischen Weltreichs und den schwindenden Einfluss Frankreichs in Afrika sowie seines Schauderns "bei der Perspektive auf eine globale Entwicklung, an deren Ende das biologische Ende des ,weißen Mannes? stünde". ? Arnold Abstreiter
eBook:
Reise in die Aequinoctial-Gegenden des neuen Continents - Band 1.
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Reise in die Aequinoctial-Gegenden des neuen Continents - Band 2.
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Reise in die Aequinoctial-Gegenden des neuen Continents - Band 3.
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Buch:
Das glücklichste Volk: Sieben Jahre bei den Pirahã-Indianern am Amazonas
Autor:
Daniel Everett, Ausgabe vom 15. Febr. 2010, Gebunden, Verkaufsrang 36699
Product Description Lvi-Strauss setzt bei seinen anthropologischen Studien im engeren Sinne zunächst bei den äußeren Merkmalen der von ihm untersuchten Indianer ein und schildert mit wissenschaftlicher Gründlichkeit, die aber Wert- und Gefühlsurteilen nicht entbehrt, u. a. deren Siedlungsstil, Riten, Bekleidung, Traditionen, Gesang, Mythen, Körperbemalung, Tänze, Werkzeuge und Sprache. Er deckt dann in akribischer Arbeit die gesellschaftliche Struktur auf, die sich beispielsweise hinter den Mustern der Mbaya-Kunst verbirgt. Bisweilen, wie in der Schilderung der Riten der Bororo, schimmert dabei die Klassenkritik des Marxisten durch. Traurig seien die Tropen nicht nur aufgrund des Identitätsverlusts der Indianer, sondern auch, weil die Städte Amerikas >>zu zerfallen scheinen, bevor sie zu altern beginnen
Buch:
Bolivianisches Tagebuch
Autor:
Ernesto Che Guevara, Ausgabe vom 22. Sept. 2008, Broschiert, Verkaufsrang 91211