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Verbotene Archäologie: Die neuen Beweise! Gab es eine Menschheit vor der Menschheit? In diesem reich illustrierten Buch dokumentiert Luc Bürgin, was uns Archäologen verheimlichen - von A bis Z. Über 190 Farbfotos enthüllen kontroverse Fundstücke und gewähren neue, brisante Einblicke in verschollene Privatsammlungen und finstere Museumskeller. Ob Fußspuren moderner Menschen vor Jahrmillionen, Saurierzeichnungen aus grauer Vorzeit oder uralte menschliche Haare, deren DNA sich keiner irdischen Rasse zuordnen lässt: Dieses Buch fördert mysteriöse Relikte ans Tageslicht, die unsere Geschichtslehrer erblassen lassen. Bizarre Zeugnisse der Vorzeit, die alles in Frage stellen, was uns in der Schule gelehrt wurde. Wussten Sie, dass die ältesten figürlichen Kunstwerke der Welt aus Deutschland stammen? Wie gelangte eine Skulptur der alten Römer in ein mittelamerikanisches Grab bei Mexico City, lange bevor die Europäer Amerika entdeckten? Und wie schafften es die alten Chinesen bereits 2.000 Jahre vor uns, Waffen zu verchromen, die bis heute nicht rosten? "Die Geschichte der Menschheit muss umgeschrieben werden!", fordert der Mystery-Jäger sowie Journalist Luc Bürgin und dokumentiert die provokativen Ergebnisse seiner neusten Spurensuche. Erfahren Sie, was uns Archäologen verschweigen und tauchen Sie ein in eine verbotene Welt voller historischer Unmöglichkeiten - in geheime Höhlen und Gräber, die selbst Indiana Jones alles abverlangen würden. Staunen Sie über das Geheimnis des blauen Feuers im Jesusgrab von Jerusalem. Lassen Sie sich von magischen Ringen und Schwertern verzaubern. Halten Sie den Atem an, wenn Totenschädel zu flüstern beginnen und klettern Sie mit einem Rebellenkämpfer in die slowakischen Tatra-Berge, wo seit Jahrhunderten eines der größten Geheimnisse der Menschheit schlummert. Gemeinsam mit dem Mossad werden Sie zum Versteck der Bundeslade schleichen. Und auch die Bekanntschaft mit einer fluchbeladenen sibirischen Mumie steht auf dem Programm. Dies ist ein Reiseführer in die Welt der verheimlichten Funde und unterdrückten Artefakte. Über 190 Farbfotos gewähren Einblicke in das Unfassbare: kontroverse Skulpturen, die es nicht geben dürfte, steinalte Relikte, wie sie heute nur mit modernsten Werkzeugen gefertigt werden könnten oder geheimnisvolle Schriftzeichen versunkener Zivilisationen, die nicht in unser vertrautes geschichtliches Weltbild einzuordnen sind. "Noch können wir unsere Geschichte ändern, indem wir unsere Vorstellungen über sie revidieren. Das geheime Vermächtnis der Vergangenheit ist der Schlüssel zur Zukunft!" Luc Bürgin
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 10 Bewertungen)
Leserkommentare:* Pflichtlektüre für Andersdenker - absolut prächtig gestaltet :-) (5 von 5 Punkten) meint B.F. Auch ich bin begeistert: Das jahrelange Warten auf das neue Buch von Luc Bürgin hat sich gelohnt, und wie! Im wohl bislang am liebvollsten gestalteten Buches des Verlages KOPP (Luxusausgabe) legt der mutige Schweizer Journalist und Herausgeber der Kioskzeitschrift MYSTRIES mit seinem "Lexikon" ein regelrechtes Feuerwerk an frechen Ideen, provokanten Anregungen und kuriosen Funden vor (mit über 200 Farbbildern, die selbst Insider verblüffen, auf dickem Glanzpapier, zum erschwinglichen Preis), wie man es im Raum Deutschland/Schweiz bislang vergeblich suchte. Ich kann Herrn Bürgin nur für seinen Mut gratulieren, dass er endlich beim Namen nennt, was viele von uns seit langem bewegt: Die Frage, woher wir kommen. Ist alles ganz anders? Oder: "Gab es eine Menschheit vor der Menschheit?" (Zitat Bürgin in seiner eigenen Zeitschrift). Na ja, lesen sie am besten unbedingt selber, denn jeder, so der Autor und erklärte Mystery-Jäger (Werbetext), soll sich zu all den kuriosen Entdeckungen unserer Vergangenheit ein eigene Meinung bilden. Mich jedenfalls liess dieses prächtige Buch à la Indiana Jiones nicht mehr los, denn es inspieriert zum Nachdenken und zum selber forschen und reisen. Darum: Fünf Sterne von mir!! Bianca F. aus der Schweiz
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Aus der Amazon.de-Redaktion Seit dem 16. Jahrhundert haben die Europäer maßgeblich bestimmt, wo es langgeht in der Welt - in guten wie in schlechten Tagen. In Arm und Reich. Die Schicksale menschlicher Gesellschaften erläutert Jared Diamond, warum sich die Dinge so entwickelt haben. Es ist eine elementare Frage, und Diamond ist gewiß nicht der erste, der sie stellt. Seine besondere Leistung besteht jedoch darin, daß er sich auf wissenschaftliche Fakten stützt statt auf fadenscheinige Theorien über die genetische Überlegenheit der Europäer. Diamond, ein Professor der Physiologie an der University of California at Los Angeles (UCLA), weist darauf hin, daß die Geographie Eurasiens bestens geeignet war für die Entwicklung der Landwirtschaft und der Viehhaltung sowie für den freien Informationsfluß. Die bevölkerungsreicheren Kulturen, die sich daraus entwickelten, hatten komplexere Regierungs- und Kommunikationsformen - und eine erhöhte Resistenz gegenüber Krankheiten. Darüberhinaus nutzte das zersplitterte Europa die Kraft der wettbewerbsorientierten Innovation in einer Weise wie es China nicht tat. (Zum Beispiel benutzten die Europäer die chinesische Erfindung des Schießpulvers, um die Schußwaffen zu entwickeln, mit denen sie dann die Neue Welt unterwarfen.) Diamonds Buch ist komplex und ein wenig verwirrend. Aber die These, die er methodisch vorbringt - die Untersuchung der "positiven Feedback-Schleife" der Landwirtschaft, der Viehhaltung, der Bevölkerungsdichte, der Innovation, und so weiter - ergibt Sinn. Geschrieben ohne Partei für irgendeine Seite zu ergreifen, ist Arm und Reich ein gutes Buch über die Weltgeschichte.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 29 Bewertungen)
Leserkommentare:* Absolut gelungen (5 von 5 Punkten) meint d. Der deutsche Titel "Arm und Reich" ist leider ziemlich irreführend; bedauerlicherweise hat das auch bei einigen Rezensenten zur Verwirrung geführt. Der englische Originaltitel trifft es viel besser. Außer ganz am Schluss geht es doch gar nicht darum, warum heute einige Gesellschaften arm und andere reich sind. Vielmehr erklärt Diamond, wie die Entwicklung der Landwirtschaft und vor allem die unterschiedliche Ausstattung mit natürlichen Schätzen einigen Völkern einen erheblichen Vorsprung verschafft haben. Die Verlierer wurden meist "überrollt".
Bis zur Zeitenwende halte ich seine Theorie für absolut plausibel. An diesem Werk wird man als am Thema Interessierter kaum vorbeikommen (selbst wenn Einzelheiten vielleicht noch revidiert werden). Das Gesamtbild stimmt sicher.
Bei der Erklärung, warum heute Länder unterschiedlich reich sind, werden seine Thesen ein wenig dünn. Hier sei die ergänzende Lektüre von David Landes' Wohlstand und Armut der Nationen: Warum die einen reich und die anderen arm sind und von Paul Kennedys Aufstieg und Fall der großen Mächte: Ökonomischer Wandel und militärischer Konflikt von 1500 bis 2000 empfohlen. Die ganze Wahrheit ist vielleicht sowieso noch nicht erzählt. Aber Jared Diamond hat uns ein ganzes Stück weitergebracht.
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| | Buch: | Im Labyrinth des Unerklärlichen - Rätselhafte Funde der Menschheitsgeschichte |
| Autor: | Klaus Dona, Reinhard Habeck, Ausgabe vom 15. Okt. 2004, Gebunden, Verkaufsrang 73119 |
| Preis: | 9,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Woher kommen wir? Wo liegt die Wiege unserer Zivilisation? Waren unsere Vorfahren weit fortschrittlicher als wir bisher angenommen hatten? Ist die Menschheit älter als vermutet? Gibt es Spuren versunkener Reiche, die deshalb nicht wahrgenommen werden, weil sie nicht in das derzeit herrschende wissenschaftliche Weltbild passen? Werden unbequeme Fakten unterdrückt, Lehren verfälscht? In einer beispiellosen archäologischen Schatzsuche ist es Klaus Dona und Reinhard Habeck gelungen, unglaubliche Kunstschätze und verschol- lene Artefakte ans Licht zu bringen. Teilweise in Geheimarchiven und Privatsammlungen unter Verschluß gehaltene archäologische Fundstücke von unschätzbarem Wert werden in diesem prächtig illustrierten Band erstmals gezeigt und deren brisante Hintergründe enthüllt. - Mysteriöse Versteinerungen: Ein auf 140 Millionen Jahre datierter Hammer verwirrt Experten ebenso, wie ein 400 Millionen Jahre alter Schuhabdruck mit einer zertretenen Urzeitschnecke. Gleiches gilt für menschliche Fußspuren aus der Dinosaurierepoche. - Geheimnisvolle Kristallschädel: Woher hatten unsere Vorfahren die erstaunliche Herstellungstechnik, die selbst in unserer Zeit nicht besser möglich wäre? - Verschollene Fundstücke: Ungeklärte Sammlungen mit fremdartigen Schriftzeichen und Symbolen konnten wieder ausfindig gemacht werden, darunter die "Metallbibliothek" von Pater Crespi in Ecuador; die "Tafeln von Michigan" aus dem Kellerarchiv der Mormonen oder die Steinteller, die der Amerikaner Russel Burrows in einer Tunnelan- lage entdeckte. Woher stammen die abnormen Exponate? Was bedeuten die Schriftzeichen und Symbole? - Ungewöhnliche Leuchtobjekte: Im Dschungel von Ecuador wurden seltsame Relikte einer unbekannten Kultur gefunden. Darunter ein "Weltkarten- stein" mit den Umrissen fremder Erdteile. Einige Stücke, die Sternkonstellationen zeigen, offenbaren gespenstische Leuchteffekte. Wer hat diese Fragmente wann, wie und wozu angefertigt? - Sagenhafte Unterwasserfunde: In verschiedenen Gegenden der Welt - vom Seegebiet der Bahamas im Atlantik bis zur Küstenregion Taiwans und den japanischen Inseln um Okinawa - wurden in den letzten Jahren Reste untergegangener Kulturen entdeckt. Wer schuf die gigantischen Monumente am Meeresgrund? Sind es Überreste der sagenumwobenen Inselreiche Atlantis und MU? - Vorzeitliche Hochtechnologie: Meisterhaft hergestellte Miniaturwerk- zeuge; eine prähistorische Steinscheibe, die "genetisches Wissen" beinhaltet; ein Leuchtkörper in alten Ägypten; antike optische Vergrößerungslinsen; erstaunliche astronomische Kenntnisse in Stein verewigt. All diese Funde beweisen: unsere Ahnen waren weit fortschrittlicher, als wir ihnen gemeinhin zubilligen. Woher hatten sie ihr Wissen? Warum ist es im Laufe der Geschichte wieder verloren gegangen?
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 5 Bewertungen)
Leserkommentare:* Unerklärliche Sachen sollten Wissenschaftler auch untersuchen (5 von 5 Punkten) meint G.K. Die Autoren beschreiben ihre Suche nach mysteriösen, unerklärlichen Artefakten für eine Wanderausstellung (2000 und 2004) und beschreiben auch viele dieser Artefakte. Danach scheint es bereits vor mehr als 10 Millionen (bis vor 400 Millionen) Jahren (irdische) Humanoide gegeben zu haben.
Viele Eigentümer der Artefakte und die Aussteller-Autoren würden viele der Artefakte für eine wissenschaftliche Untersuchung in angemessenem Zeitrahmen (das von einem Wissenschaftler geforderte eine Jahr für eine Metall- und geologische Untersuchung ist m.E. ein absoluter Witz) zur Verfügung stellen. Es wäre ihnen egal, ob die Vermutungen über die Artefakte bestätigt oder diese bei der Untersuchung als Fälschung erkannt würden, beides wäre voll akzeptabel. Eine richtige Untersuchung müßte es allerdings schon sein, keine auf nichts als die momentane Lehrmeinung gestützte Wortphrase wie "das kann nur eine Fälschung sein".
Aber die Wissenschaftler kneifen, wie nicht anders zu erwarten, denn nicht eine eventuelle unbequeme neue Wahrheit zählt, sondern das Verbleiben im "anerkannten" Theorien-Umfeld. Komisch, manche Untersuchung könnte ja auch den Nachweis einer Fälschung erbringen und damit die Lehrmeinung stützen und dem Untersucher Ansehen einbringen.
Aber die meisten sind eben Kleingeister, die sich keinem Risiko aussetzen wollen. Jedoch richtige Umwälzungen erbrachten auf allen Gebieten immer nur die Wissenschaftler, die die Lehrmeinung ihrer Zeit auf den Prüfstand stellten und bereit waren auf Grund neuer Erkenntnisse die Lehrmeinung zu modifizieren und/oder die gängigen Theorien zu erweitern.
Bewahrer einer Lehrmeinung, die unbequeme Tatsachen nicht einmal untersuchen, sondern wie Vogel Strauß einfach nur ignorieren, haben noch nie wirklich große Leistungen zu Wege gebracht, hart ausgedrückt sind es lediglich wissenschaftliche Krämerseelen und Erbsenzähler.
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Gab es in der Steinzeit Lampen? Wie wurden Jagdwaffen hergestellt? Was haben die Menschen angezogen? Und wie jagte man einen Bären fort? Diese Lesemaus erzählt spannend vom Leben in der Steinzeit.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 1 Bewertung)
Leserkommentare:* super buch ich liebe die reihe !!! (5 von 5 Punkten) meint s. aus bayern einfach und schnelle erklärung zu den bestimmten themen! mach immer spaß und der preis ist super!! |
| | Buch: | Wir entdecken die Steinzeit (Wieso? Weshalb? Warum? ab 4 Jahren) |
| Autor: | Doris Rübel, Ausgabe vom Juni 2006, Gebunden, Verkaufsrang 48086 |
| Preis: | 12,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Aus der Amazon.de-Redaktion 1856 entdeckten Arbeiter eines Steinbruchs im Neanderthal am Düsselufer bei Mettmann 16 Knochen Urgeschichte, die unser Weltbild veränderten. Was Forscher zunächst für die Überreste eines kranken Höhlenbären hielten, entpuppte sich als Skelettfragment einer bisher unbekannten Menschenform. Heute ist der "Neandertaler" der berühmteste Deutsche. Grund genug für den Ravensburger Verlag, in seiner beliebten Wieso? Weshalb? Warum?-Reihe rechtzeitig zum 150-jährigen Jubiläum die Welt der Steinzeitmenschen neu aufleben zu lassen und - das in enger Zusammenarbeit mit dem Neanderthal Museum Mettmann. Auf 16 durchgängig farbig illustrierten Pappseiten erklärt Autorin Doris Rübel in Wir entdecken die Steinzeit, wie die Menschen damals lebten. Die freche Comicfigur Luzie nimmt die Leser dabei an die Hand, die spielerisch und nicht zuletzt mit Hilfe von Klappen erfahren können, wie unsere Vorfahren und Fast-Vorfahren auf die Jagd gingen, welche Waffen sie benutzten, wovon sie sich ernährten, wie sie sich kleideten und welche Bedeutung die Entdeckung des Feuers für unsere Entwicklung hatte. Dabei ist nicht nur die Information, dass sich zum Beispiel Nadeln in den letzten 22.000 Jahren kaum verändert haben, überaus überraschend und spannend zu lesen. Am Ende des überaus liebevoll gemachten und klug konzipierten Buchs können junge Forscher und Hobby-Archäologen ab vier Jahren noch eine "echte" Steinzeit-Fundstelle ausgraben - wobei die abgetragenen "Erdschichten" zugleich als Puzzle für die Rekonstruktion eines Urzeit-Schädels dienen. Hier zeigt sich das vielleicht einzige Manko dieses faszinierenden Bands. Denn die Einzelteile des Puzzles fliegen nach der Entnahme im schlimmsten Fall in der ganzen Wohnung herum. Eine kleine Plastiktasche am Ende des Buchs, in der man sie hätte verstauen können, wäre nicht schlecht gewesen. -Isa Gerck 1
Leserbewertungen: Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 3 Bewertungen)
Leserkommentare:* das Buch sehr gut gelungen und vermittelt den Kindern viel (5 von 5 Punkten) meint W. aus Dresden Die Bücherserie ist sehr gut und auch das Buch ist wieder ein voller Erfolg, es wurde schon mehrfach durch gearbeitet und wird trotzdem immer wieder gern zum lesen rausgeholt
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Aus der Amazon.de-Redaktion Es ist ein provokantes Buch, das Finkelstein und Silberman als Resultat jahrelanger akribischer archäologischer Forschungen da präsentieren. Denn es geht ihnen um nichts anderes als die Rekonstruktion der Geschichte des alten Israel auf der Grundlage archäologischer Befunde; also entgegen der Instrumentalisierung biblischer Archäologie zum Beweis alttestamentlicher Darstellungen. Bibelforschung inklusive der biblischen Archäologie ist letztendlich ein Ergebnis der Aufklärung. Bereits im 17. und vor allem verstärkt seit dem 18. und 19. Jahrhundert konnten Gelehrte zunächst mittels sprachwissenschaftlicher Untersuchungen nachweisen, dass die Texte der Bibel, besonders des Alten Testaments, im Laufe mehrerer Jahrhunderte zusammengestellt und von späteren Redaktoren bearbeitet worden waren und somit nicht als genuin historische Darstellungen betrachtet werden können. Doch auch nach über zwei Jahrhunderten ernsthafter Bibelkritik sind deren mit Mitteln der neuesten Forschungen (vergleichende Sprachwissenschaften und Chronologie, archäologische Surveys und Ausgrabungen mit perfektionierten technischen Methoden) zunehmend präziser gewordene Ergebnisse auch heute noch Anlass zum heftigen Streit mit der rein religiös-theologisch motivierten Interpretation. Keine Posaunen vor Jericho. Die archäologische Wahrheit über die Bibel wird die Auseinandersetzung mit bisher noch anerkannt historischen Ereignissen des Alten Testaments und damit der Geschichte des alten Israel erneut forcieren. Um ihre Erkenntnis vorwegzunehmen: Die Wurzeln des Volkes Israel beruhen auf der Geschichte zweier Königreiche und nicht wie bisher immer angenommen eines Königreiches, des Nordreiches Israel und des Südreiches Juda. Fundamentale Wahrheiten wie der Auszug aus Ägypten, die Einnahme Kanaans die Bedeutung des Reiches Salomons (fragliche Existenz des Tempels und Palastes) werden nicht nur in Frage gestellt, sondern negiert. Was sich von diesen Aussagen als letztendliche Wahrheit beweisen lässt, bleibt der zukünftigen Diskussion überlassen. Denn bei aller Schlüssigkeit und Transparenz ihrer Argumentation wird diese den Einwänden anderer standhalten müssen. Das Buch zeichnet sich durch absolute Professionalität aus. Der Stil ist klar und präzise und die Autoren verzichten auf unnötige Polemik; der Aufbau ist logisch und auch für Laien jederzeit nachvollziehbar. Eine gründliche Einleitung zum Verhältnis Archäologie und Bibel führt den Leser mit Informationen zu den betreffenden Texten und der Bibelforschung ein. Dann legen sie zunächst die biblischen Berichte dar, ziehen antike nichtbiblische Quellen zum Vergleich heran und vergleichen schließlich diese Ergebnisse mit den archäologischen Befunden. Ein umfangreiches Literaturverzeichnis zu jedem der zwölf Kapitel und ein sorgfältiges Register schließen dieses streitbare, aber hervorragende und hoch spannende Buch ab. -Osseline Kind
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 17 Bewertungen)
Leserkommentare:* Eine unglaubliche gute aufschlussreiche Arbeit (5 von 5 Punkten) meint W.R. aus Zürich Die Autoren tragen hier kleinlich genau die aktuelle archäologische Forschung zusammen. Mit dieser Arbeit zeigen sie Deutlich auf, dass viele Ergeignisse sicher nicht so wie in der Bibel beschrieben stattgefunden haben können.
Das Ganze ist sehr übersichtlich gemacht und es wird detailiert auf die Bibelstellen und die Beziehungen hingewiesen, es wird auch immer wieder zwischen Thesen, Fakten und Annahmen unterschieden.
Natürlich gibt es unbelehrbare Gläubige welche es einfach nicht wahr haben wollen, dass das "Alte Testament" zu grossen Teilen Propaganda und Wunschdenken als wahre Geschichten ernhält und diese versuchen hier bei den Kommentare auf Widersprüche aufmerksam zu machen. Das Buch begründet sehr gut woher welche Informationen stammen und wie man welche Thesen ableitet.
Wenn man im Zusammenhang mit dem Auszug der Israeliten aus Agypten ca. duzende Widersprüche belegen kann, dann ist es sehr unwahrscheinlich, dass der Rest trotzdem stimmt. Dazu wird klar erwähnt, dass es gut Möglich ist, dass eine kleinere Gruppe von Israeliten Fronarbeit in Agypten geleistet hat und später geflohen oder entlassen wurden. Die Geschichte in der Bibel mit den 50 Jahren in der Wüste etc. wird jedoch ganz klar als Märchen entlarvt.
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| | Buch: | Tore zur Unterwelt: Das Geheimnis der unterirdischen Gänge aus uralter Zeit |
| Autor: | Ingrid Kusch, Heinrich Kusch, Ausgabe vom Sept. 2009, Gebunden, Verkaufsrang 82067 |
| Preis: | 29,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 7 Bewertungen)
Leserkommentare:* Tore zur Unterwelt - Tore zu einem neuen Bild der Prähistorik! (5 von 5 Punkten) meint J.H. aus Steffisburg / Schweiz Wer hätte gedacht, dass unter dem Boden in der Steiermark eine Welt existiert, die alles andere als in unser klassisches Geschichtesbild passt! Das Autorenpaar, ausgewiesene, international tätige Wissenschaftler, öffnen ihrer Lesergemeinde die Tore zur Existenz von rätselhaften "Erdställen" und vergessenen Gangsystemen unter dem Boden der Steiermark. Weder über ihre Bauherren noch über den Zweck dieser Bauten und Anlagen besteht Kenntnis! Die Bautechnik wie die Abmessungen der Gänge wecken weit mehr als kritische Fragen, sie wecken gar Erinerungen an eine "mythische Zeit", die von "Zwergvölkern" belebt sein musste. Die in jeder Hinsicht gelungene Bilddokumentation unterstreicht die Note "rätselhaft" und lädt zu einer spannenden Lektüre ein, so über den Untergrund des rätselhaften Stifts Vorau, die Entdeckung eines österreichischen Stonehenge oder den prähistorischen Steinbruch in der Lurgrotte Semirach.
Von Übertreibung kann nicht die Rede sein, wenn die Leser bzw. die Leserinnen auf den letzten Seiten dieses Buches zur Feststellung verlockt werden, dass es unter dem Boden Österreichs mehr Dinge zu entdecken gibt als zwischen Himmel und Erde.
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Alexander der Große war Entdecker, Staatsmann und Integrationsfigur für Völker unterschiedlichster Kulturen und Religionen. Seine Lebensgeschichte ist durchwirkt von Heldentaten und Wundererzählungen. Alexander Demandt beschreibt den Weg des Prinzen Alexander zum Herrscher über Makedonien und Griechenland sowie Reich, Gesellschaft und Kultur der Perser. Im Zentrum seiner gleichermaßen spannenden und informativen Erzählung stehen der Alexanderzug durch Kleinasien, die Levante und Ägypten, die siegreichen militärischen Auseinandersetzungen mit dem persischen Großkönig Darius, schließlich der Weg Alexanders bis in das Wunderland Indien und die verlustreiche Heimkehr nach Babylon - der Hauptstadt seines neuen Reiches. Darüber hinaus erhält der Leser einen konzisen Überblick über die Anfänge des Hellenismus, über Grundprinzipien der Herrschaft Alexanders sowie über sein Bild im Spiegel der Rezeption von der Antike bis zur Gegenwart.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 1 Bewertung)
Leserkommentare:* Alexander der Große (5 von 5 Punkten) meint R.H. aus Wiesbaden Die beste Alexander-Biografie, die ich kenne; das Quellenverzeichnis ist vorbildlich, es war für mein Gasthörer-Studium sehr hilfreich. |
| | Buch: | Druiden: Von den magischen Kräften der Kelten |
| Autor: | Alexander Lüdeke, Ausgabe vom Febr. 2008, Gebunden, Verkaufsrang 47154 |
Direkt bei Amazon nicht vorrätig, andere Angebote über Amazon hier (Versandkosten beachten). |
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Die farbig illustrierte Geschichte der spirituellen Lehrer, Ärzte, Hohepriester und Ratgeber der Kelten. Alles über Kulte und heilige Orte.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 2 Bewertungen)
Leserkommentare:* informativ (5 von 5 Punkten) meint M.P. aus Pfaffenhofen Dieses Buch ist sehr fesselnd und lehrreich. Man (n) kann es nur sehr schwer aus der Hand legen wenn man darin liest. Auch ist es sehenswert zu lesen weil viele Bilder darin enthalten sind, die einige Menhire zeigen. Dieses Buch ist wirklich jedem zu empfehlen der sich mit der Materie befassen will oder auch für diejenigen, die sich schon länger damit auseinander setzen
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| | Buch: | Mit Mammut nach Neandertal: Kinder spielen Steinzeit |
| Autor: | Gipsy Baumann, Franz Baumann, Ausgabe vom 1. Januar 1999, Gebunden, Verkaufsrang 139504 |
| Preis: | 9,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Kinder spielen Geschichte Zahlreiche Sachinformationen, Vorlesegeschichten, Spiele, Basteleien und Kochrezepte eignen sich für interessante Projekte sowohl für die Schule als auch für Kindergarten, Hort, Kindergruppen, Kinderfeste, Freizeiten und Spielnachmittage. So macht die Beschäftigung mit der Steinzeit einen Riesenspaß! Lebendiger und einfühlsamer kann die Vermittlung von Geschichte nicht sein!
Leserbewertungen: Durchschnitt: 3.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 3 Bewertungen)
Leserkommentare:* Tolles Buch! (5 von 5 Punkten) meint I. aus Bayern Ein super gelungenes Buch für den Kindergarten, für die Schule und zu Hause! Lauter schnell umsetzbare Ideen, Spiele und Vorschläge zumr Steinzeit!
Sehr zu empfehlen!
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