Product Description Erscheinungsjahr: 2008 Gewicht: 355 gr / Abmessung: 20,5 cm Von Naumann, Günter Schilderung der deutschen Geschichte von 1806 bis heute anhand markanter Ereignisse. Im ersten Band wurde die Deutsche Geschichte bis zum Jahre 1806 vorgestellt. In diesem Band wird sie bis zur Gegenwart fortgeführt. Nachgezeichnet werden auch hier die großen politischen Zusammenhänge anhand markanter Ereignisse. Weil jedoch ab dem 19. Jahrhundert wirtschaftliche Entwicklungen und soziale Konflikte in zunehmendem Maße die Politik beeinflussen, wird der Wirtschafts- und Sozialgeschichte größere Aufmerksamkeit gewidmet. Auch die weltweiten Verflechtungen, die in der fortschreitenden wirtschaftlichen und politischen Integration ihren Ausdruck finden, sind hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf Deutschland Gegenstand der vorliegenden Darstellung.
Buch:
Deutsche Kolonialgeschichte
Autor:
Sebastian Conrad, Ausgabe vom 29. Aug. 2008, Broschiert, Verkaufsrang 135487
Aus der Amazon.de-Redaktion Professor emeritus Fritz R. Stern der New Yorker Columbia Universität, Gewinner des Friedenspreises des deutschen Buchhandels 1999, zählt in den USA und weltweit zu den wichtigsten Historikern der jüngeren deutschen Geschichte überhaupt. Mehrfach ausgezeichnet ist Stern unter anderem auch Mitglied des deutschen Ordens "Pour le Mérite", und steht damit in einer Reihe mit bekannten Persönlichkeiten wie Johannes Brahms, Charles Darwin und Albert Einstein. Gold und Eisen, eine faszinierende kulturpsychologische Biographie Otto von Bismarcks und seines jüdischen Bankiers Gerson Bleichröder, gilt - neben The Politics of Cultural Despair - als Hauptwerk des stets nach Völkerverständigung strebenden deutsch-amerikanischen Historikers. Das Buch ist ein absolutes Muß für jeden Studenten der deutschen Geschichte. Hier werden die zentralen Themen behandelt: Geld und Diplomatie, Wirtschaft und Politik, Juden und Deutsche. Die zwei Figuren Bismarck und Bleichröder - der eine preußischer Junker, der andere jüdischer Großbürger - hätten verschiedener nicht sein können, doch ihre Schicksale waren über drei Jahrzehnte eng miteinander verbunden. Ihre komplizierte Beziehung sieht Stern als symptomatisch für das Aufeinanderprallen zweier Welten: die neue Welt des aufstrebenden Kapitalismus und kosmopolitischen Liberalismus und die alte, feudale Welt des preußischen Landadels. Die Tatsache, daß diese Welten mehr oder weniger erfolgreich vereint werden konnten, zeigt, daß man das Deutsche Kaiserreich keineswegs nur als Vorboten des Dritten Reiches sehen darf. Stern selbst sagt zum Kernthema seines Buches: "Die Wechselbeziehung zwischen psychischen und politischen Faktoren hat mich fasziniert. Es gibt nicht nur sogenannte materielle Interessen, sondern ganz besonders auch psychische. Die einen sind meist klarer als die anderen - verschwiegen werden oft beide." Fritz Stern, der Breslauer, der in der 30er Jahren mit seinen Eltern flüchten mußte, aber dennoch vom Land seiner Geburt gefesselt ist, beobachtet deutsche Geschichte und Gegenwart aus einer Perspektive, deren Klarheit wohl erst durch den psychischen Abstand des Exils ermöglicht wurde. Stern ist inzwischen durch und durch Amerikaner, aber seit fünf Jahrzehnten hat er sich produktiv in Themen der deutschen Geschichte und Politik eingemischt. -Marven Krug 1
Buch:
Was ist deutsch?: Wie die Deutschen wurden, was sie sind
Autor:
Hans-Dieter Gelfert, Ausgabe vom 22. Aug. 2005, Taschenbuch, Verkaufsrang 207187
Aus der Amazon.de-Redaktion Ja, was ist eigentlich "typisch" deutsch? Irgendwie scheinen wir es alle zu wissen. Typisch deutsch, das ist zu viel Bürokratie, preußischer Ordnungswahn und Militarismus, Blasmusik und Schweinshaxe, Humorlosigkeit, Fleiß, Autoritätshörigkeit und Überheblichkeit - oder vielleicht doch nicht, sondern ganz etwas anderes? "Gemessen an der jährlichen Arbeitszeit sind die Deutschen heute das faulste Volk der Welt", schreibt Hans-Dieter Gelfert, Professor für Anglistik an der FU Berlin in seinem amüsanten Buch Was ist deutsch?: "Sie haben den längsten Urlaub, machen die häufigsten Auslandsreisen und gehen früher als die meisten anderen Völker in Rente." Und selbst Geschwindigkeitsbegrenzungen werden von den Deutschen häufiger übertreten als von Amerikanern und Engländern, bei denen vielleicht die meisten Vorurteile über uns Deutsche grassieren. Wie Gelfert aufzeigt, gibt es auch für jeden Beweis deutsch-typischer Mentalität ein mindestens ebenso zugkräftiges Gegenbeispiel. Und doch: Es gibt Begriffe, die sich durch unsere Geschichte ziehen wie ein roter Faden. Diesen Begriffen spürt der Autor nach. Er beleuchtet die Sehnsucht nach Heimat und romantischer Waldeinsamkeit, den Wunsch nach kantianischem Pflichtbewusstsein, nach Tragik und Totalität, Verein und Ordnung. Deutsche Mythen sind sein Thema und deutsche Helden oder deutsche Frauen, die nicht nur Schiller (von den Romantikern verspottet) verherrlicht hat. Deutsche Literatur, Musik und Kunst, deutscher Stil und deutscher Kitsch: Kein Aspekt unseres Wesens und Werdens ist vor Gelfert sicher. So entsteht ein unterhaltsames, jederzeit gut lesbares und vor allem ungemein kluges Panorama der deutschen Volksseele. Wer immer schon wissen wollte, wie er wurde, was er ist (oder eben nicht), sollte Was ist deutsch? von vorn bis hinten lesen. -Isa Gerck 1
Buch:
Nach Amerika: Die Geschichte der deutschen Auswanderung
Autor:
Bernd Brunner, Ausgabe vom 16. Sept. 2009, Broschiert, Verkaufsrang 34044
Sie waren glühende Nazionalsozialistinnen und dienten dem Regime mit Begeisterung und Fanatismus, auch unter Einsatz des eigenen Lebens. Anna Maria Sigmund schildert spannend, mit farbigem Detail und historischer Akribie die dramatischen Schicksale der "Frauen der Nazis II" Im Dritten Reich war die unpolitische, nicht berufstätige Frau das Idealbild. Die nationalsozialistische Ideologie schwor auf Heim, Herd und Nachwuchs. Es gab allerdings einige Frauen, die dem Reich auf andere Weise dienten. Im zweiten Band von Die Frauen der Nazis porträtiert die niederösterreichische Historikerin Anna Maria Sigmund die ungewöhnlichen Frauen Gerda Bormann, Karole Rascher, Lina Heydrich, Unity Mitford, Hanna Reitsch sowie Winifred Wagner, die eifrig für den Aufstieg der NSDAP und Hitler gearbeitet haben - sich letztlich jedoch frustriert eingestehen mussten, dem Ideal doch nicht entsprochen zu haben. "...Nun gehört sie mir...", berichtet Martin Bormann 1944 in einem Brief seiner Frau Gerda, nachdem er zuvor das Verhältnis zu einer Schauspielerin zugibt. Die schwangere Gerda und Mutter von neun Kindern zeigte Verständnis, wollte die Vielehe gesetzlich verankern. Ihr lag viel am Wohlergehen ihrer Mitmenschen - aber ebensoviel an der gewaltsamen Lösung der Judenfrage. Ihr Fanatismus spaltete Gerda keinen Augenblick, wohingegen er sich im Fall der kinderlosen Karole Rascher zum Wahnsinn steigerte: Um das Prestige ihres Mannes, eines KZ-Arztes, und auch ihr eigenes, zu heben, entführte sie Kinder und gab sich als deutsche Mutter einer rasch wachsenden Kinderschar aus. Hanna Reitsch wiederum war Fliegerin, die Selbstmordeinsätze für den "Endsieg" plante, Unity Mitford arbeitete als Politagitatorin für Hitler, Lina Heydrich tat alles für die Karriere ihres Mannes und Winifred Wagner verband eine platonische Freundschaft zu Hitler. Wie auch schon im erfolgreichen ersten Band Die Frauen der Nazis hat Anna Maria Sigmund penibel recherchiert, bringt teilweise noch nie Publiziertes und wählte auch das Bildmaterial sehr sorgsam aus. Wer bis jetzt noch nicht wusste, wohin Fanatismus führt, der erfährt es in diesem Buch. -Elfriede Quell
Buch:
Die Wertheims: Geschichte einer Familie
Autor:
Erica Fischer, Simone Ladwig-Winters, Ausgabe vom 2. Mai 2007, Taschenbuch, Verkaufsrang 208422