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| | Buch: | Hitler besiegen: Warum Israel sich endlich vom Holocaust lösen muss |
| Autor: | Avraham Burg, Ausgabe vom 14. Sept. 2009, Gebunden, Verkaufsrang 13379 |
| Preis: | 22,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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12.09.2009 / Süddeutsche Zeitung: Ein Land im Schatten des Holocaust "Avraham Burg ist der rhetorische Scharfrichter der israelischen Gegenwart."
Leserbewertungen: Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 7 Bewertungen)
Leserkommentare:* Erlösungstat für Juden und Nicht-Juden (5 von 5 Punkten) meint K. Selten habe ich ein dermaßen "feingeschichtetes" und kompetentes Buch gelesen, von einem integeren Insider, der den Mut hatte sich gegen den von der Israelischen Politik seit Jahrzehnten öffentlich praktizierten Zionismus zu wenden. Indem er die Dinge bei Ihren "WAHREN" Namen nennt und kein Blatt vor den Mund nimmt, beweist er einen Mut, der heute leider nur noch selten zu finden ist.
Avraham Burg wendet sich konsequent gegen die ständige Holocaut-Monopolisierung seitens des jüdisch-israelischen Volkes und tritt offen für ein Ende dieser Überheblichkeit ein. Er brandmarkt die Aussichtslosigkeit des ständigen Lebens in Trauma der Vergangenheit und fordert eine energische Wendung und Wandlung vom völkisch-religiös-separatistischen zum allgemein menschheitlichen Bewußtsein gegen jegliche Gewalt und Diskriminierung und ein beispielhaftes Streben nach allgemeiner weltweiter Integration auf Basis des allgemein Menschlichen.
Im Verlauf seines Buches gelingt es ihm somit Reaktion, Dekadenz und und die heute völlige Unmöglichkeit eines sich auf eine Religion berufenden Staatsgebildes schonungslos offenzulegen und ad Absurdum zu führen, indem er gleichzeitig de facto für eine moderne freilassende Trennung zwischen Religion und Staat eintritt. Auch scheut er sich nicht die althergebrachten, konservativen und engen jüdischen Glaubensformeln umzudeuten und neu darzulegen im Sinne einer menschenbestimmten Göttlichkeit, welches sich vordringlich an den wahrnehmbaren und erkennbaren Werten einer selbsterlebten Wahrnehmung des Göttlichen im anderen Menschen übt.
So ist zu hoffen, daß es ihm gelingt, mit diesem Buch noch möglichst viele weitere Mitstreiter zu gewinnen und dadurch langfristig die aktuelle reaktionäre Beschränkung prominenter Juden und Politiker Israels, zum Wohle der Menschheit zu überwinden. Für jeden der schon immer ein gewisses "Bauchgrimmen" gegenüber aggressiv-reaktionärem jüdischen Selbstverständnis hatte, ist diese Buch eine "Befreiungs-Bibel" und kann zur Lektüre nur wärmstens empfohlen werden. Es muß noch ausdrücklich betont werden, daß es Burg gelungen ist, nach objektiver Sachlage ein bahnbrechendes Buch zu verfassen ohne sich auch nur entfernt dem Makel irgendeines Anti-Semitismus zu nähern.
fi
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Die Lage in Israel ist offen und explosiv. Der Frieden mit den Palästinensern, vor ein paar Jahren mit dem Abkommen von Oslo zum Greifen nahe, ist wieder in weite Ferne gerückt. Fanatismus, falsch verstandenes Heldentum, Eigennutz und unbezähmbare Ungeduld gewinnen immer wieder die Oberhand über die Stimmen der Vernunft in diesem Dauerkonflikt, der tief in der Geschichte wurzelt. Henryk M. Broder beschreibt in seinen hier zusammengestellten Reportagen, Interviews, Anekdoten und Essays den ganz normalen Wahnsinn im Heiligen Land, pointiert, witzig und engagiert. Henryk M. Broder, geboren 1946 in Katowice, Polen, ist Journalist beim Spiegel und lebt in Berlin und Jerusalem. Zahlreiche Buchveröffentlichungen, u.a.: Erbarmen mit den Deutschen (1993); Schöne Bescherung. Unterwegs im Neuen Deutschland (1994); Volk und Wahn (1996). Lese-Tip: Angela Grünert: Der längste Weg heißt Frieden. Die Frauen im ersten palästinensischen Parlament.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 10 Bewertungen)
Leserkommentare:* Immer noch aktuell! (5 von 5 Punkten) meint M. Leicht zu lesen,locker geschriebene Hindergrund Information über jüdisches Leben in Israel. Kritisch, liebevoll und nicht denunzierend.
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Der Weltbestseller Ex-Agent Victor Ostrovsky, intimer Mitwisser der Machenschaften des israelischen Nachrichtendienstes, entreißt dem Mossad den Schleier des Geheimnisses. Sein Blick hinter die Kulissen erwies sich als so brisant, daß der Staat Israel - vergeblich - versuchte, die Publikation dieses Enthüllungsbuchs gerichtlich zu unterbinden. Ostrovsky macht deutlich, daß der Mossad aufgrund seiner Erfolgsgeschichte inzwischen zu einem Staat im Staate Israel geworden ist, für den das einzelne Menschenleben nicht zählt.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 12 Bewertungen)
Leserkommentare:* Schockierend und informativ zugleich (5 von 5 Punkten) meint W. Hier bekommt man einen genauen Einblick in die Ausbildung zu einem Mossad-Agenten. Auch wenn in Israel offiziell die Meinung herrscht, das es keinen Mossad gibt, so weis doch die Bevölkerung das er unter Ihnen lebt. Schockiert hat mich vor allem wie offen und egoistisch Israel manchmal mit dem Thema Sicherheit umgeht. Und da noch mehr an sich denkt, als man eventuell als neutraler Bürger denkt. Zusammen mit dem Film "Paradise Now" ist es ein absolutes Beispiel wie man ein wenig anders über die Situation Israels nachdenkt...
Absolut lesenswert!!
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| | Buch: | Von Auschwitz nach Jerusalem: Über Deutschland und Israel |
| Autor: | Alfred Grosser, Ausgabe vom 18. Sept. 2009, Gebunden, Verkaufsrang 159381 |
| Preis: | 16,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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"Menschenrechte für alle! Das Plädoyer eines großen Humanisten"Der Gaza-Krieg hat die Fragen wieder aufgeworfen: Wie scharf darf man Israel kritisieren? Messen die Israel-Kritiker mit zweierlei Maß oder die Israel-Verteidiger? Und wann ist die Grenze zum Antisemitismus überschritten? Wenn es um den jüdischen Staat geht, kochen sechzig Jahre nach dessen Gründung die Emotionen regelmäßig hoch. Das hat insbesondere in Deutschland damit zu tun, dass in der Debatte unterschiedliche Auffassungen darüber aufeinanderprallen, welche Lehren aus Auschwitz zu ziehen seien. Aus der Perspektive eines Franzosen, der als jüdischer Deutscher geboren wurde, bringt Alfred Grosser Klarheit in dieses von Polemik, Unterstellungen und Verzerrungen geprägte Feld. Er würdigt die deutsche Erinnerungspolitik und zeigt zugleich auf, wo diese doktrinär erstarrt ist. Für ihn kann die Konsequenz aus der Shoah nur lauten: Die Menschenrechte sind unteilbar und immer und überall einzufordern. Sie müssen für Muslime ebenso gelten wie für Juden in Palästina, aber auch in Europa selbst. Kaum ein Publizist hat diese Grundhaltung so konsequent vertreten, wie Grosser es seit mehr als fünfzig Jahren tut.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 3.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 2 Bewertungen)
Leserkommentare:* Ein Buch, das man bei allen Schwächen jedem empfehlen kann, der sich mit eigenständigem Denken an dem Diskurs beteiligen möchte (4 von 5 Punkten) meint W.S. aus Ober-Ramstadt, Hessen Deutschland Wer die Antworten auf die Fragen wissen möchte, die der Verlag auf die Umschlagsseite des neuen Buches von Alfred Grosser gedruckt hat, muss sich gedulden: "Wie scharf darf man Israel kritisieren ? Messen die Israel - Kritiker mit zweierlei Maß - oder die Israel-Verteidiger? Und wann ist die Grenze zum Antisemitismus überschritten?" Diesen insbesondere nach dem Gaza-Krieg wieder neu aufgeworfenen Fragen geht der bekannte Intellektuelle Alfred Grosser in seinem Buch nach, aber erst, nachdem, wie das für ihn selbstverständlich ist, über eine lange Strecke die historischen Grundlagen und Voraussetzungen dieser Fragestellungen aufgezeigt und geklärt worden sind.
Grosser schreibt aus der Perspektive eines Franzosen, der als jüdischer Deutscher geboren wurde. Sein Denken war schon immer und ist auch in dieser Frage, wo es sich um Israel dreht, von bewundernswerter Unabhängigkeit. Nüchtern demontiert er etwa immer wieder bestimmte Argumentationsmuster in der Debatte um die Haltung zu Israel und dessen Politik, speziell in Deutschland. Der jüngste Besuch des neuen Außenministers Westerwelle in Israel und wie er gebannt in der Presse begleitet und kommentiert wurde, ist dafür ein ganz aktuelles Beispiel.
Grossers Kritik am Zentralrat der Juden in Deutschland und seinen Repräsentanten ist hart. Er wirft ihm vor, mit seinen oft reflexhaften öffentlichen Einlassungen dem Antisemitismus Vorschub zu leisten. Dieser Vorwurf in der innerjüdischen Debatte ist allerdings so alt wie der Diskurs um den Antisemitismus selbst.
Grossers Buch leistet insbesondere für die Generation der nach dem Zweiten Weltkrieg geborenen kritischen Menschen etwas ganz Wertvolles: es vermittelt historische Grundlagen und Informationen, die man sonst in dieser Detailverliebtheit selten findet. Das ist aber auch eine Schwäche des Buches. Seine Zitate und Bezüge, seine Vermerke über dies und jenes ziehen sich oftmals in die Länge, und auch der andauernde Verweis auf eigene Schriften, Reden und Aussagen kommt einem ab und zu überzogen vor, vor allem deshalb , weil Grosser sich anscheinend niemals geirrt hat.
Klare Antworten auf die oben gestellten Fragen gibt auch er nicht. Er zeigt aber die falschen und ideologiebeladenen Antworten auf, die in der Debatte kursieren und entlarvt sie. Das ist die Hauptleistung eines wichtigen Buches, das man bei allen Schwächen jedem nur empfehlen kann, der sich mit eigenständigem Denken an dem Diskurs "über Deutschland und Israel" beteiligen möchte.
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Aus der Amazon.de-Redaktion Es ist ein provokantes Buch, das Finkelstein und Silberman als Resultat jahrelanger akribischer archäologischer Forschungen da präsentieren. Denn es geht ihnen um nichts anderes als die Rekonstruktion der Geschichte des alten Israel auf der Grundlage archäologischer Befunde; also entgegen der Instrumentalisierung biblischer Archäologie zum Beweis alttestamentlicher Darstellungen. Bibelforschung inklusive der biblischen Archäologie ist letztendlich ein Ergebnis der Aufklärung. Bereits im 17. und vor allem verstärkt seit dem 18. und 19. Jahrhundert konnten Gelehrte zunächst mittels sprachwissenschaftlicher Untersuchungen nachweisen, dass die Texte der Bibel, besonders des Alten Testaments, im Laufe mehrerer Jahrhunderte zusammengestellt und von späteren Redaktoren bearbeitet worden waren und somit nicht als genuin historische Darstellungen betrachtet werden können. Doch auch nach über zwei Jahrhunderten ernsthafter Bibelkritik sind deren mit Mitteln der neuesten Forschungen (vergleichende Sprachwissenschaften und Chronologie, archäologische Surveys und Ausgrabungen mit perfektionierten technischen Methoden) zunehmend präziser gewordene Ergebnisse auch heute noch Anlass zum heftigen Streit mit der rein religiös-theologisch motivierten Interpretation. Keine Posaunen vor Jericho. Die archäologische Wahrheit über die Bibel wird die Auseinandersetzung mit bisher noch anerkannt historischen Ereignissen des Alten Testaments und damit der Geschichte des alten Israel erneut forcieren. Um ihre Erkenntnis vorwegzunehmen: Die Wurzeln des Volkes Israel beruhen auf der Geschichte zweier Königreiche und nicht wie bisher immer angenommen eines Königreiches, des Nordreiches Israel und des Südreiches Juda. Fundamentale Wahrheiten wie der Auszug aus Ägypten, die Einnahme Kanaans die Bedeutung des Reiches Salomons (fragliche Existenz des Tempels und Palastes) werden nicht nur in Frage gestellt, sondern negiert. Was sich von diesen Aussagen als letztendliche Wahrheit beweisen lässt, bleibt der zukünftigen Diskussion überlassen. Denn bei aller Schlüssigkeit und Transparenz ihrer Argumentation wird diese den Einwänden anderer standhalten müssen. Das Buch zeichnet sich durch absolute Professionalität aus. Der Stil ist klar und präzise und die Autoren verzichten auf unnötige Polemik; der Aufbau ist logisch und auch für Laien jederzeit nachvollziehbar. Eine gründliche Einleitung zum Verhältnis Archäologie und Bibel führt den Leser mit Informationen zu den betreffenden Texten und der Bibelforschung ein. Dann legen sie zunächst die biblischen Berichte dar, ziehen antike nichtbiblische Quellen zum Vergleich heran und vergleichen schließlich diese Ergebnisse mit den archäologischen Befunden. Ein umfangreiches Literaturverzeichnis zu jedem der zwölf Kapitel und ein sorgfältiges Register schließen dieses streitbare, aber hervorragende und hoch spannende Buch ab. -Osseline Kind
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 17 Bewertungen)
Leserkommentare:* Eine unglaubliche gute aufschlussreiche Arbeit (5 von 5 Punkten) meint W.R. aus Zürich Die Autoren tragen hier kleinlich genau die aktuelle archäologische Forschung zusammen. Mit dieser Arbeit zeigen sie Deutlich auf, dass viele Ergeignisse sicher nicht so wie in der Bibel beschrieben stattgefunden haben können.
Das Ganze ist sehr übersichtlich gemacht und es wird detailiert auf die Bibelstellen und die Beziehungen hingewiesen, es wird auch immer wieder zwischen Thesen, Fakten und Annahmen unterschieden.
Natürlich gibt es unbelehrbare Gläubige welche es einfach nicht wahr haben wollen, dass das "Alte Testament" zu grossen Teilen Propaganda und Wunschdenken als wahre Geschichten ernhält und diese versuchen hier bei den Kommentare auf Widersprüche aufmerksam zu machen. Das Buch begründet sehr gut woher welche Informationen stammen und wie man welche Thesen ableitet.
Wenn man im Zusammenhang mit dem Auszug der Israeliten aus Agypten ca. duzende Widersprüche belegen kann, dann ist es sehr unwahrscheinlich, dass der Rest trotzdem stimmt. Dazu wird klar erwähnt, dass es gut Möglich ist, dass eine kleinere Gruppe von Israeliten Fronarbeit in Agypten geleistet hat und später geflohen oder entlassen wurden. Die Geschichte in der Bibel mit den 50 Jahren in der Wüste etc. wird jedoch ganz klar als Märchen entlarvt.
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| | Buch: | Unterwegs im Heiligen Land: Das illustrierte Sachbuch zu den Orten Jesu |
| Autor: | Peter Walker, Ausgabe vom 15. Febr. 2008, Gebunden, Verkaufsrang 35643 |
| Preis: | 24,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Das illustrierte Sachbuch zu den Orten Jesu - bietet einen ausführlichen Überblick über Vergangenheit und Gegenwart der Orte, die im Leben Jesu eine wichtige Rolle spielten: von Betlehem über die Dörfer Galiläas bis nach Jerusalem - erläutert anhand der entsprechenden Bibeltexte die Bedeutung der Orte im Alten und Neuen Testament - nimmt die Leser/innen mit auf einen Rundgang durch die Orte heute und eignet sich so bestens zur Vor- und Nachbereitung einer Reise ins Heilige Land.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 2 Bewertungen)
Leserkommentare:* Gut unterwegs! (5 von 5 Punkten) meint R.N. aus Helibrunna Dieses Buch will ein Reiseführer für christliche Pilger Israels sein. Da ich die betreffenden, im Buch beschriebenen Stätte selber besucht habe, gelange ich zu dem Urteil, dass ihm das sehr gut, geistreich und originell gelungen ist. Peter Walker überrascht nebenbei mit außerordentlichen Interpretationen neutestamentlicher Schriftaussagen und Hinweisen, die man in den üblichen Reiseführern vergeblich sucht. Sein Schreibstil vermittelt dabei angenehme Zurückhaltung. Hier hat ein Autor nicht einfach nur über geschichtliche Ereignisse und örtliche Gegebenheiten berichtet, sondern über das herkömmliche Denken und traditionelle Anschauungen hinausgedacht. Das macht das Buch zu einem Glücksgriff für jeden Reisenden, der Israel bisher nur aus der Bibel kannte. Das Bildmaterial ergänzt dieses gelungene Werk passend. Reisen erweitert den Horizont. Dieses Buch tut es auch. Sehr zu empfehlen!
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| | Buch: | Die Geschichte der Israelis und Palästinenser: Mit Karten, Zeittafel und Medienhinweisen: Mit Karten, Zeittafel und Medienhinweisen zum Nahost-Konflikt |
| Autor: | Noah Flug, Martin Schäuble, Ausgabe vom 1. Okt. 2009, Taschenbuch, Verkaufsrang 88598 |
| Preis: | 8,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 4 Bewertungen)
Leserkommentare:* Ein gutes Buch (5 von 5 Punkten) meint N. aus Berlin Als 1948 der Staat Israel ausgerufen wurde, begannen mehrere arabische Länder einen Krieg gegen Israel. Zwei israelische Organisationen vertrieben Palästinenser aus ihren Häusern. So kam es, dass beide Ethnien Ungerechtigkeiten verübten, was zu einer nicht enden wollenden Spirale der Gewalt führte. Vor ein paar Tagen sah ich bei BBC World News, dass viele Palästinenser kein sauberes Trinkwasser haben, was dazu führt, dass viele Menschen Durchfall-Erkrankungen haben. Das muss aufhören. Auch die Palästinenser sind Menschen und brauchen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Die Autoren streuen immer wieder die Kommentare von Israelis und Palästinensern ein, die ihre Lage und ihre Gedanken beschreiben. Das macht die Sache noch authentischer. Das Buch liest sich sehr gut und schnell.
Ein beispielhaftes Buch über einen unendlichen Konflikt - dieses Buch gehört in jede öffentliche Bibliothek (5 von 5 Punkten) meint W.S. aus Ober-Ramstadt, Hessen Deutschland Der Konflikt um "Erez Israel", wie es die Juden nennen, oder "Palästina", wie es die Palästinenser bezeichnen, ist uralt. Es vergeht kaum ein Monat, wo nicht dieses umstrittene und umkämpfte Gebiet und die Menschen, die dort leben und arbeiten, oft über mehrere Tage hinweg Thema in unseren Nachrichten sind. Manches Mal gibt es auch Hintergrundsendungen oder Talkshows, doch auch hier wird immer nur das wiederholt, was alle schon kennen, häufig verbunden mit der Einschätzung, daß dies eben ein alter Konflikt sei, der wohl nie gelöst werden wird. Dennoch mühen sich die Administrationen der großen Mächte dieser Erde immer wieder, die Beteiligten an diesem unendlichen Konflikt an einen Tisch zu bringen und auch die Achsenmächte miteinzubeziehen. Sie tun dies nicht, weil sie dieses Land so lieben würden. Deutschland tut es aus geschichtlicher Verantwortung gegenüber dem jüdischen Volk, andere tun es aus Machtinteresse. Und dennoch braucht dieses durch zahllose Kriege gebeutelte Land und die miteinander verfeindeten Bevölkerungsteile nichts mehr als Frieden. Denn dieses Weltgegend ist nicht nur aus vielfältigen historischen Gründen ein Pulverfaß. Gelingt es nicht, dort die Konflikte wenigstens einzudämmen, könnte daraus ein großer, letztlich weltumspannender Konflikt katastrophalen Ausmaßes werden.
Dem vorliegenden Buch gelingt es auf beispielhafte Weise, die betroffenen Menschen zu Wort kommen zu lassen, und über diese persönlichen Zeugnisse aus Vergangenheit und Gegenwart dem jugendlichen und auch erwachsenen Leser einen profunden geschichtlichen und politischen Überblick zu geben. Daß die beiden engagierten Autoren auch nicht wissen, wie das Problem zu lösen sei, liegt in der Natur und der Dimension des Konflikts. Aber ihr publizistischer Weg, die Menschen zu Wort kommen zu lassen, ist nachahmenswert.
Ausgesuchtes Bildmaterial, Literatur- und Webhinweise, sowie eine Zeittafel runden ein ausgesprochen gelungenes und empfehlenswertes Buch ab, das in jede öffentliche Bibliothek gehört.
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| | Buch: | Heimatcontainer: Deutsche Fertighäuser in Israel |
| Autor: | Friedrich von Borries, Jens-Uwe Fischer, Ausgabe vom 16. Nov. 2009, Broschiert, Verkaufsrang 41215 |
| Preis: | 12,00 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Berlin, Ende der zwanziger Jahre. Die Hirsch Kupfer und Messing AG entwickelt ein Fertighaus - selbstverständlich aus Kupfer, dem wetterbeständigen Material, das nach dem Ersten Weltkrieg in riesigen Mengen in den Lagern liegt. Hunderte Häuser sollen entstehen, Walter Gropius wird mit der Verfeinerung der Entwürfe beauftragt, die Häuser haben Namen wie "Kupfercastell" und "Frühlingstraum". Doch dann kommen die Weltwirtschaftskrise und die Machtübernahme Hitlers, plötzlich heißen die Fertighäuser nun "Jerusalem", "Tel Aviv" und "Libanon". In einer Anzeige in der Jüdischen Rundschau inseriert die Firma: "Nehmen Sie ein Kupferhaus mit nach Palästina. Sie wohnen bei größter Hitze in kühlen Räumen." Friedrich von Borries und Jens-Uwe Fischer haben sich in Deutschland und Israel auf die Spuren der Erbauer und Bewohner der Kupferhäuser gemacht und mit ihnen darüber gesprochen, was Heimat in einer ultramobilen Welt bedeutet.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 1 Bewertung)
Leserkommentare:* Architektur & Geschichte - sachlich & emotional; nicht nur für Architekten (5 von 5 Punkten) meint D. Für mich ein besonderes Buch. Hier wird Architektur und deren Geschichte in einer kompakten Form vermittelt, die auf jedes Schwelgen verzichtet und dennoch Emotionen auszulösen vermag. Auf endlose Gebäudebeschreibungen wird verzichtet. Stattdessen betten die Autoren die einzelnen Bauwerke in das gelebte Leben Ihrer Bewohner. Das Werden des Kupferhauses wird im Umfeld einer generationenübergreifenden Familien- und Firmengeschichte beschrieben.
Das Buch ist sehr verständlich geschrieben und durch kurze Abschnitte sehr angenehm zu lesen. Historische wie aktuelle (farbige, nicht beschönigende) Abbildungen unterstützen das Verständnis für die Architektur. Bildunterschriften fehlen leider und machen ein Nachschlagen im Register erforderlich. Eine Liste der bekannten Kupferhäuser hätte dem ohnehin hervorragenden Buch einen weiteren Akzent geben können.
Fazit: absolut lesenswert
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Aus der Amazon.de-Redaktion Schonungslos und mit einer gehörigen Portion Wut prangert der amerikanische Jude und Nachkomme von Überlebenden des Holocausts ein weiteres Mal die Palästinapolitik Israels und seiner amerikanischen Unterstützer an. Wie bereits in seinem umstrittenen Bestseller Die Holocaust-Industrie beklagt der Autor mit dem ihm eigenen Furor, Israel versuche seine völkerrechtswidrige Politik gegen die Palästinenser mit postwendenden Antisemitismus-Vorwürfen gegen jede Kritik zu immunisieren. "Israels Apologeten reden immer dann von einem 'neuen Antisemitismus'", schreibt Finkelstein in seiner Vorbemerkung zur deutschen Ausgabe, "wenn Israel sich mit einem größeren Public-Relations-Debakel konfrontiert sieht oder wenn der internationale Druck auf Israel wächst, den Konflikt mit den Palästinensern auf diplomatischem Wege zu lösen." Der in den letzten Jahren erhobene Antisemitismusvorwurf falle dabei zeitlich mit einer Politik der brutalen Unterdrückung in den Gebieten im Westjordanland zusammen, die Israel durch seinen völkerrechtswidrigen Mauer-Bau annektiere. Nicht nur gegen Israel richtet sich Finkelsteins Zorn, sondern auch gegen all jene, die sich moralisch einschüchtern lassen. So habe die EU "moralische Feigheit" bewiesen, als sie die Veröffentlichung einer von ihr selbst in Auftrag gegebenen Studie zurückgehalten habe, die zeige, dass "die illegale israelische Mauer jede Hoffnung auf eine Zwei-Staaten-Lösung zunichte macht". Ohne Frage gibt es sowohl in Deutschland als auch anderen europäischen Staaten nach wie vor Antisemitismus. Dies stellt Finkelstein, dem man dies in Reaktion auf dieses Buch aber zweifellos vorwerfen wird, auch keineswegs in Abrede. Das Ausmaß dieses Antisemitismus werde aber bewusst stark übertrieben, um so die Kritik an Israel im Keim zu ersticken. Wie gerechtfertigt diese Kritik (und die Kritik an den USA, die Israel gewähren lässt) tatsächlich ist, versucht Finkelstein im zweiten Teil des Bandes nachzuweisen. Und angesichts der hier ausgebreiteten Fakten tut man sich schwer, ihm zu widersprechen. - Hasso Greb 1
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 8 Bewertungen)
Leserkommentare:* Aufklärung vom Feinsten (5 von 5 Punkten) meint C.
Dieses Buch ist eins von 2 Büchern von Herrn Finkelstein, in denen er zu Recht die Machenschaften der von ihm benannten "Holocaust Industrie" anprangert und damit nicht nur den Zahn der Zeit trifft, sondern auch vielen Menschen, Juden wie Nichtjuden und sogar "echten" Holocaust-Überlebenden, aus aller Welt aus der Seele spricht.
Natürlich war der Aufschrei groß und Herr Finkelstein gehört für den Großteil der eigenen Leute auf die schwarze Liste, aber es bleibt eine Tatsache, dass die Themen "Schuld" und "Antisemitismus" nicht mißbraucht werden dürfen, um egoistische Machtinteressen durchzusetzen und das Leid anderer Menschen zu bagatellisieren.
5 Sterne :-)
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| | Buch: | David und Salomo: Archäologen entschlüsseln einen Mythos |
| Autor: | Israel Finkelstein, Neil A. Silberman, Ausgabe vom 1. Mai 2009, Taschenbuch, Verkaufsrang 110941 |
| Preis: | 12,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Die wahre Geschichte des alten Israel Das Bild der legendären Könige David und Salomo hat Judentum und Christentum maßgeblich geprägt. Die Legenden über sie wurden im Laufe vieler Jahrhunderte immer wieder im Interesse politischer und religiöser Machtansprüche umgearbeitet und erweitert. Doch das Jerusalem des 10. Jahrhunderts v. Chr. war keine stattliche Festung, sondern ein unbedeutendes Bergdorf.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 1 Bewertung)
Leserkommentare:* Immer mal wieder: Die Wahrheit hinter der Bibel (5 von 5 Punkten) meint N.G. aus Berlin Wie schön wäre es doch, wenn man die Bibel einfach als ein Geschichtsbuch lesen könnte. Denn dann hätte man mit dem archäologischen Nachweis der Sinnflut fast schon Gott bewiesen. Doch leider ist es in der Wirklichkeit nicht so einfach. In den Texten der Bibel findet man nicht nur Gott, sondern auch genug Spuren von den Menschen, die diese Texte im Verlauf der Geschichte verfasst hatten. Und die haben offenbar ihre Arbeit nicht als Geschichtsschreibung in unserem modernen Sinn angesehen.
Was dieses Buch sehr gut erklärt, ist, wie sich der Mythos um David, Salomo und die Gründung Israels im Altertum über Jahrhunderte entwickelt hat. Welche Ideen und Interessen bei der Niederschrift der Texte die Autoren geleitet haben. Und auch welche Ideen anderer Kulturen in die Bibel eingeflossen sind. Eine wesentliche Rolle spielt dabei der Gegensatz zwischen Israel und Juda, sowie die Diskussion um die theologische Bedeutung des Tempels in Jerusalem. So bieten die Erzählungen um die beiden Könige neben einer spannenden Geschichte auch viel religiöse Propaganda.
Und was ist, wenn man dies nun alles entfernt? Bleibt dann ein historischer Kern? Auch dieser Frage wird im Buch nachgegangen. Und tatsächlich ist die Existenz eines Davids, der Jerusalem eroberte, vielleicht garnicht so unwahrscheinlich. Aber wenn, dann muss man sich ihn doch erheblich kleiner, weniger glorreich vorstellen, als man es aus seiner Geschichte in der Bibel eigentlich gewohnt ist. Und man sollte davon ausgehen, dass sich in den bekannten Erzählungen viele Elemente aus späterer Zeit wiederfinden.
Das Buch endet mit einem Kapitel, in dem der aktuelle Stand der Ausgrabungen aus der Frühzeit Israels gut dargestellt ist. Das Buch ist gut lesbar, nutzt aber kaum die im akademischen Bereich übliche Technik von Referenzierungen. Für Hobbyhistoriker aber sicher dennoch eine Bereicherung. |
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