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Das kulturelle Gedächtnis: Schrift, Erinnerung und politische Identität in frühen Hochkulturen - Jan Assmann
Buch:Das kulturelle Gedächtnis: Schrift, Erinnerung und politische Identität in frühen Hochkulturen
Autor:Jan Assmann, Ausgabe vom 19. Dez. 2007, Broschiert, Verkaufsrang 17413
Preis: 12,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Product Description
Schrift, Erinnerung und politische Identität in frühen Hochkulturen
Erscheinungsjahr: 2007
6. Aufl.
Gewicht: 335 gr / Abmessung: 19 cm
Von Assmann, Jan
Welche Rolle spielt Erinnerung bei der Herausbildung kultureller Identitäten? Welche Formen kultureller Erinnerungen gibt es, wie werden sie organisiert, welchen Wandlungen sind sie unterworfen? Diesen Fragen geht Jan Assmann, Professor der Ägyptologie an der Universität Heidelberg, in einem Vergleich von drei Mittelmeerkulturen des Altertums - Ägypten, Israel und Griechenland - nach. Deutlich wird, welche Bedeutung gerade die Erfindung und der Gebrauch der Schrift für die Entstehung früher Staaten haben.

Das Hitler-Syndrom - Über den Umgang mit dem Bösen in der Weltpolitik - Eric Frey
Buch:Das Hitler-Syndrom - Über den Umgang mit dem Bösen in der Weltpolitik
Autor:Eric Frey, Ausgabe vom 23. Juni 2005, Gebunden, Verkaufsrang 145570
Preis: 19,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Aus dem Zweiten Weltkrieg, in den Nazi-Deutschland die Welt nur führen konnte, weil deren Führer "den Führer" Adolf Hitler nicht rechtzeitig in seine Schranken verwiesen, wollen alle gelernt haben. Die einen, dass sich das Debakel der Appeasement-Politik nicht wiederholen dürfe und man jede am Horizont dämmernde diktatorische Gefahr mit allen militärischen Mitteln abwenden müsse, die anderen, dass die oberste Devise aller Außen- und Sicherheitspolitik unter keiner anderen Prämisse als "Nie wieder Krieg" stehen könne.
Die Fixierung auf die eine oder die andere aus diesen Grundhaltungen sich ergebene Strategie hat ihre Ursache in der traumatischen Erfahrung dieses fürchterlichsten alle bisherigen Kriege. Doch, wie Eric Frey überzeugend darlegt, auch die damalige Appeasement-Politik kann man nur vor dem Hintergrund des Traumas verstehen, in das der Erste Weltkrieg die Politik gestürzt habe. Doch eben daraus, dass in der traumatischen Einschränkung der politischen Reflexion die Wurzel der grundstürzenden Fehlentscheidungen lag, hat man bis heute eben nichts gelernt, so jedenfalls die Diagnose Eric Freys. Politische Strategien gegen "das Böse" litten bis heute unter dem "Hitler-Syndrom" darunter, dass man die alten Fehler um keinen Preis noch einmal begehen wolle. Tatsächlich aber komme es darauf an, jede konkrete historische Situation für sich angemessen zu beurteilen. Ebenso, wie das richtige Verhalten bei der Begegnung mit einem Bären davon abhängt, ob es sich um einen Grizzly- oder einen Schwarzbären handelt. Der ständige, ängstlich Parallelen suchende Rückblick auf die Vergangenheit führe zu fatalen Fehleinschätzungen bei der Analyse der Gegenwart. Belege hierfür sind dem Autor der Nahost-Konflikt ebenso, wie der Jugoslawien- oder die beiden Golfkriege. Vor allem könne man völlig neuen Bedrohungen, wie jener durch den "Al-Qaidaismus" nicht mit althergebrachten Rezepten begegnen.
Das Hitler-Syndrom, das diesseits und jenseits des Atlantiks jeweils in anderer Ausprägung das politische Denken und Handeln beherrsche, sei die Ursache auch für die derzeitigen Verstimmungen im transatlantischen Verhältnis. Diese können, so Freys Tenor, nur überwunden werden, wenn man hier wie dort die Ursachen der verschiedenartigen Perzeption nicht leugne, sondern zu verstehen lerne. Ein solcherart befreiter Blick könnte manche Denkblockade lösen, was für die notwendig differenzierte Bearbeitung gegenwärtiger Weltkonflikte auch dringend nötig sei.
Auch wenn man sich vielleicht hier und da ein bisschen mehr stilistische Zurückhaltung des Autors bei der Verobjektivierung seiner subjektiven Einschätzungen wünschen würde: Eine inspirierende Lektüre! - Hasso Greb

Die Geschichte des Staates Israel: Von der Gründung bis heute - Ein NES AMMIM Buch - Michael Krupp
Buch:Die Geschichte des Staates Israel: Von der Gründung bis heute - Ein NES AMMIM Buch
Autor:Michael Krupp, Ausgabe vom 12. Januar 2004, Taschenbuch, Verkaufsrang 205927
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Gebt den Juden Schleswig-Holstein!: Wenn Deutsche Israel kritisieren - ein Streit - Ein SPIEGEL-Buch - Henryk M. Broder, Erich Follath
Buch:Gebt den Juden Schleswig-Holstein!: Wenn Deutsche Israel kritisieren - ein Streit - Ein SPIEGEL-Buch
Autor:Henryk M. Broder, Erich Follath, Ausgabe vom 22. März 2010, Gebunden, Verkaufsrang 306451
Preis: 16,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Das alte Israel: Geschichte, Gesellschaft, Kultur - Manfred Clauss
Buch:Das alte Israel: Geschichte, Gesellschaft, Kultur
Autor:Manfred Clauss, Ausgabe vom 3. Sept. 2008, Taschenbuch, Verkaufsrang 104116
Preis: 8,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Zur Beck'schen Reihe Wissen, in der auf jeweils gut hundert Seiten fachkundige Autoren alles Wissenswerte über einzelne enzyklopädische Stichwörter darstellen, hat der Historiker Manfred Clauss, Professor für Alte Geschichte an der Universität Frankfurt/M., mit Das alte Israel nach Kleopatra und Konstantin der Große und seine Zeit einen weiteren lesenswerten Band beigesteuert.
Die trotz der Kürze profunde Darstellung beginnt mit der Frühgeschichte der Staaten Juda und Israel, berichtet über die Zeit der Propheten und die babylonische Gefangenschaft, den Makkabäeraufstand, die Zeit des Herodes und endet schließlich bei der Zerstörung des zweiten Tempels durch die Römer im Jahre 70 n. Chr.
Im Vorwort weist der Autor darauf hin, daß die im Titel verwendete Bezeichnung "Israel" insgesamt nicht ganz unproblematisch ist, sich jedoch allgemein eingebürgert hat. Im engeren Sinne verwendet er selbst in seiner Darstellung den Begriff "Israel" nur für das politische Gebilde des Nordreichs. Bis zur ersten Zerstörung des Tempels 587 v. Chr. spricht der Autor dagegen von den Hebräern und meint damit diejenigen Volksgruppen, die gemeinsam mit den Kanaanäern die Bevölkerung der Königreiche Juda und Israel bildeten.
In einer klaren und verständlichen Sprache portraitiert Clauss - soweit dies anhand der Quellenlage möglich ist - die Persönlichkeiten, die die frühe jüdische Geschichte wesentlich bestimmten und zeichnet ein klares Bild von den politischen, wirtschaftlichen und religiösen Rahmenbedingungen der gesellschaftlichen und historischen Entwicklung. Eine Zeittafel und eine kleine kommentierte Bibliographie runden den gelungenen Band ab.
Lob gebührt neben dem Autor einmal mehr dem Beck Verlag, der auch mit diesem Band wieder die Lücke zwischen der knappen und notgedrungen oft verkürzenden Darstellung eines Lexikon-Artikels und der Undurchdringbarkeit dickleibiger Spezialliteratur geschlossen hat. Gleiches gilt für die zeitlich an die hier besprochene Darstellung anschließende Jüdische Geschichte von Kurt Schubert. -Andreas Vierecke
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Der Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern - Mythos und Realität - Norman Finkelstein
Buch:Der Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern - Mythos und Realität
Autor:Norman Finkelstein, Ausgabe vom 1. Sept. 2002, Gebunden, Verkaufsrang 222890
Preis: 24,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Nach seinem international Aufsehen wie Anstoß erregenden Buch Die Holocaust-Industrie packt Norman G. Finkelstein ein weiteres heißes Eisen an: die Entzauberung der Gründungs- und Legitimationsmythen des israelischen Staates. Dass das Buch dabei zur Anklage gegen den Zionismus und gegen die israelische Politik geriet, war wohl unvermeidlich.
Mythen übernehmen bei der Entstehung von Nationalstaaten oft die Rolle gleichsam von Geburtshelfern. Indem sie scheinbar objektive Gründe für Taten der Machthaber liefern, legitimieren sie deren Handlungen - und beruhigen das Gewissen. Trojanischen Pferden gleich überwinden sie mit der Zeit die Mauer der Wahrheit und werden Teil des Geschichtsbewusstseins eines Volkes.
Am Beispiel des israelisch-palästinensischen Dauerkonflikts demonstriert der umstrittene amerikanische Politologe, warum Mythen in die Welt gesetzt werden und was sie bewirken. Sein Ziel ist aber nicht nur ihre Beschreibung, sondern ihre Entzauberung. Finkelstein wählt hierbei folgenden Weg: Akribisch seziert er zentrale Standardwerke israelischer Geschichtsschreibung, die immer wieder als (pseudo)wissenschaftliche Rechtfertigung für Mythen herangezogen werden. Durch den Nachweis falscher Fakten und Interpretationen zeigt er Fehler in der Geschichtsschreibung klar auf. Beispiel: Joan Peters behauptet, die Juden, die in den 40er-Jahren in Palästina eingewandert waren, fanden ein Land ohne arabische Bevölkerung vor. Finkelstein zeigt hingegen, dass das so nicht stimmt - und resümmiert: "Man wollte das Land, aber nicht die Menschen."
Mit seinem Buch gelingt es dem Autor, "die systematische Voreingenommenheit der zionistischen Rechtfertigungsliteratur zum israelisch-palästinensischen Konflikt" deutlich zu machen. Deutlich wird darüber hinaus auch, dass die israelische Seite nicht nur militärisch haushoch überlegen ist, sondern dass sie auch die nahezu uneingeschränkte Deutungshoheit von Gegenwart und Vergangenheit - zumindest innerhalb der westlichen Welt - beansprucht und auch innehat. -Dr. Manfred Schwarzmeier
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Gaza - Die Kriegsverbrechen Israels - Andrea Ricci
Buch:Gaza - Die Kriegsverbrechen Israels
Autor:Andrea Ricci, Ausgabe vom Juli 2010, Broschiert, Verkaufsrang 140038
Preis: 7,50 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Erscheinungsjahr: 2010
2., aktualis. u. erw. Aufl.
Gewicht: 130 gr / Abmessung: 19 cm
Von Ricci, Andrea / Hrsg. v. Elsässer, Jürgen

Streit um das Heilige Land: Was jeder vom israelisch-palästinensischen Konflikt wissen sollte - Dieter Vieweger
Buch:Streit um das Heilige Land: Was jeder vom israelisch-palästinensischen Konflikt wissen sollte
Autor:Dieter Vieweger, Ausgabe vom 26. Juli 2010, Gebunden, Verkaufsrang 97152
Preis: 19,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Was jeder vom israelisch-palästinensischen Konflikt wissen sollte
Erscheinungsjahr: 2011
3., überarb. u. aktualis. Aufl.
m. 43 meist farb. Abb. u. Ktn.
Einsteiger/Laien
Gewicht: 467 gr / Abmessungen: 227 mm x 150 mm
Von Vieweger, Dieter
Brennpunkt Heiliges Land: der Nahostkonflikt verständlich gemacht
- Ein objektiver Blick auf beide Seiten des Konflikts
- Innenansichten des Alltages in einem konfliktträchtigen Land
- Mit zahlreichen Landkarten, Fotos, Übersichten und Kurzportraits
- Jetzt in 3., überarbeiteter und aktualisierter Auflage
Der Konflikt in Israel/Palästina ist nur ein Höhepunkt in der langen Geschichte der Auseinandersetzungen im Nahen Osten. In ihm verflechten sich jahrhundertealte politische Interessen, mangelndes Verständnis zwischen Orient und Okzident sowie unterschiedliche soziale und ökonomische Lebensgrundlagen. Dazu spielen vorgeschobene wie tatsächliche Interessen dreier Weltreligionen eine große Rolle.
Dieter Vieweger hat dieses Buch für Menschen geschrieben, die von Europa aus den Konfliktherd betrachten: Die Vorgänge in Nahost sollen nachvollziehbar werden, die Vielschichtigkeit der historischen und gegenwärtigen Interessenlage in ihrer Komplexität fassbar. Denn den Rufen nach schnellen und radikalen Lösungen, von welcher Seite auch immer, kann nur mit nüchterner Aufklärung begegnet werden.

Antisemitismus als politische Waffe: Israel, Amerika und der Mißbrauch der Geschichte - Norman G. Finkelstein
Buch:Antisemitismus als politische Waffe: Israel, Amerika und der Mißbrauch der Geschichte
Autor:Norman G. Finkelstein, Ausgabe vom Mai 2007, Taschenbuch, Verkaufsrang 52630
Preis: 10,00 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Schonungslos und mit einer gehörigen Portion Wut prangert der amerikanische Jude und Nachkomme von Überlebenden des Holocausts ein weiteres Mal die Palästinapolitik Israels und seiner amerikanischen Unterstützer an. Wie bereits in seinem umstrittenen Bestseller Die Holocaust-Industrie beklagt der Autor mit dem ihm eigenen Furor, Israel versuche seine völkerrechtswidrige Politik gegen die Palästinenser mit postwendenden Antisemitismus-Vorwürfen gegen jede Kritik zu immunisieren.
"Israels Apologeten reden immer dann von einem 'neuen Antisemitismus'", schreibt Finkelstein in seiner Vorbemerkung zur deutschen Ausgabe, "wenn Israel sich mit einem größeren Public-Relations-Debakel konfrontiert sieht oder wenn der internationale Druck auf Israel wächst, den Konflikt mit den Palästinensern auf diplomatischem Wege zu lösen." Der in den letzten Jahren erhobene Antisemitismusvorwurf falle dabei zeitlich mit einer Politik der brutalen Unterdrückung in den Gebieten im Westjordanland zusammen, die Israel durch seinen völkerrechtswidrigen Mauer-Bau annektiere. Nicht nur gegen Israel richtet sich Finkelsteins Zorn, sondern auch gegen all jene, die sich moralisch einschüchtern lassen. So habe die EU "moralische Feigheit" bewiesen, als sie die Veröffentlichung einer von ihr selbst in Auftrag gegebenen Studie zurückgehalten habe, die zeige, dass "die illegale israelische Mauer jede Hoffnung auf eine Zwei-Staaten-Lösung zunichte macht".
Ohne Frage gibt es sowohl in Deutschland als auch anderen europäischen Staaten nach wie vor Antisemitismus. Dies stellt Finkelstein, dem man dies in Reaktion auf dieses Buch aber zweifellos vorwerfen wird, auch keineswegs in Abrede. Das Ausmaß dieses Antisemitismus werde aber bewusst stark übertrieben, um so die Kritik an Israel im Keim zu ersticken. Wie gerechtfertigt diese Kritik (und die Kritik an den USA, die Israel gewähren lässt) tatsächlich ist, versucht Finkelstein im zweiten Teil des Bandes nachzuweisen. Und angesichts der hier ausgebreiteten Fakten tut man sich schwer, ihm zu widersprechen. - Hasso Greb
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Jüdische Altertümer - Josephus Flavius
Buch:Jüdische Altertümer
Autor:Josephus Flavius, Ausgabe vom 21. Juni 2011, Gebunden, Verkaufsrang 133953
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