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AMILAND: Eine Streitschrift für die Weltmacht USA - Heather De Lisle
Buch:AMILAND: Eine Streitschrift für die Weltmacht USA
Autor:Heather De Lisle, Ausgabe vom 11. Sept. 2010, Broschiert, Verkaufsrang 391758
Preis: 14,80 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Product Description
Streitschrift für die Weltmacht USA
Erscheinungsjahr: 2010
Gewicht: 245 gr / Abmessung: 21 cm
Von De Lisle, Heather
Die amerikanische Journalistin Heather De Lisle lebt seit vielen Jahren in Berlin. Der latente Antiamerikanismus, den sie Tag für Tag selbst im Freundeskreis erlebt, hat sie wütend gemacht. Nun hat sie ein Buch geschrieben. AMILAND, so der Titel, handelt von der seltsamen Hassliebe, die Deutsche und Amerikaner miteinander verbindet.
AMILAND ist eine scharfsinnige Polemik, die Empfindungen, Vorurteile und Stärken zweier Völker benennt, die viel gemeinsam haben und sich doch so fremd geblieben sind.
Die amerikanische Journalistin Heather De Lisle lebt seit vielen Jahren in Berlin. Der latente Antiamerikanismus, den sie Tag für Tag selbst im Freundeskreis erlebt, hat sie wütend gemacht. Nun hat sie ein Buch geschrieben, das am 28. August auf dem deutschen Markt erscheinen wird. AMILAND, so der Titel, handelt von der seltsame Hassliebe, die Deutsche und Amerikaner seit Jahrzehnten miteinander verbindet.
Die Autorin, die sich selbst als konservativ bezeichnet, schreibt sich ihre Eindrücke von der Seele, treffend, manchmal wütend, immer polemisch. Was haben die Deutschen an den Amis rumzumäkeln? Wie funktioniert Demokratie in den USA? Ziehen die Amis gern in den Krieg? Sind sie wirklich so kulturlos? War bei Bush alles schlecht und ist bei Obama alles toll? Und vor allem: Was bedeutet der Begriff Freedom für die Amerikaner?
Was dabei nicht fehlen darf: Wie sehen die Amerikaner eigentlich uns Deutsche?
AMILAND ist eine scharfsinnige Polemik, die Empfindungen, Vorurteile und Stärken zweier Völker benennt, die so viel gemeinsam haben und sich doch so fremd geblieben sind. Was das Buch so ungewöhnlich macht, ist, dass die Autorin die Regeln

Über die Demokratie in Amerika - Alexis de Tocqueville
Buch:Über die Demokratie in Amerika
Autor:Alexis de Tocqueville, Ausgabe vom 1986, Taschenbuch, Verkaufsrang 139287
Preis: 9,80 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Im ersten Band beschäftigt sich Tocqueville insbesondere mit der Soziologiedes US-amerikanischen Staats. Er analysiert nicht nur die Struktur desBundesstaats, sondern auch den Aufbau der Einzelstaaten, die er als Ergebnisihrer ethnisch-geografischen und historischen Voraussetzungen beschreibt.Er setzt sich mit der Allgewalt der Mehrheit in der US-amerikanischen Demokratieauseinander, die er als die größte Gefahr für das Staatswesen betrachtet.In diesem Zusammenhang hebt er u. a. die Bedeutung des unabhängigen Rechtswesenshervor. Mit dem 1840 publizierten zweiten Band beabsichtigt Tocqueville,allgemeine Züge demokratischer Gesellschaften zu zeichnen, von denen bisdahin noch kein vollständiges Modell existierte. Er versucht, zur universellenProblematik einer demokratischen Weltordnung vorzudringen, wobei ihm dieDemokratie in den USA lediglich als Folie dient. Dabei analysiert er Probleme,die auch in der Gegenwart nicht an Aktualität verloren haben, wie z. B.das Spannungsverhältnis zwischen den Prinzipien Gleichheit und Freiheit.

Die Große Rezession: Amerika und die Zukunft der Weltwirtschaft - Nikolaus Piper
Buch:Die Große Rezession: Amerika und die Zukunft der Weltwirtschaft
Autor:Nikolaus Piper, Ausgabe vom 1. Sept. 2009, Gebunden, Verkaufsrang 146094
Preis: 19,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Amerika und die Zukunft der Weltwirtschaft. Ausgezeichnet mit dem Deutschen Wirtschaftsbuchpreis 2009
Erscheinungsjahr: 2009
Einsteiger/Laien
Gewicht: 445 gr / Abmessung: 21 cm
Von Piper, Nikolaus
Was kommt nach der Krise?
Amerikas Weg aus der Krise was das für uns bedeutet
Erfahrungen aus erster Hand
Von einem der großen deutschen Wirtschaftsjournalisten

Der große Crash 1929: Ursachen, Verlauf, Folgen - John Kenneth Galbraith
Buch:Der große Crash 1929: Ursachen, Verlauf, Folgen
Autor:John Kenneth Galbraith, Ausgabe vom 20. Okt. 2008, Gebunden, Verkaufsrang 12761
Preis: 14,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Ursachen, Verlauf, Folgen. Mit e. neuen Vorw. v. Bestsellerautor Max Otte
Erscheinungsjahr: 2008
4., überarb. Aufl.
Gewicht: 505 gr / Abmessung: 23,5 cm
Von Galbraith, John K.
24. Oktober 1929: Jeder kennt dieses Datum, jeder kennt die Mär vom "Schwarzen Freitag". Doch was damals genau geschehen ist und wie es zu diesem bisher einzigartigen Börsencrash kam, ist den wenigsten bekannt. In diesem Klassiker der Börsenliteratur erfährt man in allen Einzelheiten Vorgeschichte und Nachwirkungen und lernt, Parallelen zu ziehen. Denn das, was damals geschah, kann sich jederzeit wiederholen.
In diesem außergewöhnlichen Werk vergleicht der Autor die zwei große Börsencrashs von 1929 und 1987, zeigt Parallelen und Konsequenzen sowie deren Nachwirkungen auf die Gegenwart auf und sensibilisiert den Leser, damit dieser gegebenenfalls rechzeitig aussteigt und sein Depot vor den gewaltigen Verlusten schützt. Darüber hinaus analysiert der Autor die Schwächen des jetzigen Systems der Finanzwelt und deren Gefahren auch künftig nicht für einem neuen, großen Börsencrash gerüstet zu sein.

Stupid White Men: Eine Abrechnung mit dem Amerika unter George W - Bush - Michael Moore
Buch:Stupid White Men: Eine Abrechnung mit dem Amerika unter George W - Bush
Autor:Michael Moore, Ausgabe vom Okt. 2007, Taschenbuch, Verkaufsrang 118760
Preis: 8,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Bananenrepublik USA Im Weien Haus sitzt ein "Pr"sident", der nie gew"hlt wurde, und regiert mit einer Junta aus Gesch"ftsfreunden seines Daddys. Michael Moore, Filmemacher und Bestsellerautor, rechnet in dieser beienden Satire gnadenlos ab mit den "Stupid White Men" an der Spitze der USA. "Der letzte Rebell Amerikas. Moore sagt die Wahrheit über die h"lichen Dinge, die im Bush-Amerika totgeschwiegen werden." Der Spiegel
Beinahe wie in der McCarthy-Ära laufen in den USA unbequeme Zeitgenossen neuerdings Gefahr, wegen unamerikanischer Umtriebe der Ächtung anheim zu fallen. "Wer nicht für uns ist, ist gegen uns" - diese Losung gilt nicht nur Ausländern zur Warnung. Doch der solidarische Burgfrieden täuscht. Kaum erklärlich sonst, warum ausgerechnet Stupid White Men ... and Other Sorry Excuses for the State of the Nation!, diese gnadenlose und geradezu subversive Abrechnung mit dem Amerika unter George W. Bush, ganz oben auf sämtlichen US-Bestsellerlisten steht.
Die Lektüre dieser hoch intelligenten und gallebitteren Satire aus der Feder des Regisseurs und Fernsehmoderators Michael Moore macht klar, wie sehr "Nine Eleven" - da war das Manuskript schon fertig - inzwischen den Blick auf die Verhältnisse in den USA verstellt hat. So ist etwa die fragwürdige Machtergreifung des bei den Präsidentenwahlen stimmenzahlmäßig unterlegenen Kandidaten der Republikaner kaum mehr Thema. Sehr wohl bei Michael Moore, der Bush Junior mit betont unfairen Schlägen unter die Gürtellinie als trotteligen Unsympathen und Ignoranten vorführt, der sich bereitwillig zum Hanswurst einer reanimierten Altfalken-Riege aus Ronald Reagans und Daddy Bushs Zeiten macht.
Wer sind diese feinen, patriotischen Säulen der Bush-Junta? Mit dieser Frage leitet der Autor sein Who's who der US-Regierung ein und fährt fort: "Sie repräsentieren die bescheidenen und selbstlosen Funktionäre der amerikanischen Wirtschaft. Ich habe sie aufgeführt, damit die Truppen der UNO und NATO sie leichter zusammentreiben können, wenn sie endlich kommen, um Ordnung und Demokratie wieder herzustellen."
Moore nimmt nicht nur die politischen Missstände im Land mit ätzendem Sarkasmus aufs Korn, sondern auch Rassismus, Wirtschaftskollaps, Umweltkrise, Arbeitslosigkeit, das marode Gesundheitssystem, den bedrohten Weltfrieden und so fort. Dabei zieht er derart lustvoll über dümmlich-naive Landsleute her und den American Way of Life durch den Kakao, dass es - wenn auch nicht für jeden - eine wahre Freude ist. Antiamerikanismus made in USA, ein ungewöhnlicher Brüller! -Roland Detsch

Der Dollar Crash: Was Banker Ihnen nicht erzählen - Die schockierende Wahrheit über die US-Notenbank, unser Währungssystem und wie wir uns von ihm befreien können - Ellen Brown
Buch:Der Dollar Crash: Was Banker Ihnen nicht erzählen - Die schockierende Wahrheit über die US-Notenbank, unser Währungssystem und wie wir uns von ihm befreien können
Autor:Ellen Brown, Ausgabe vom 31. Juli 2008, Gebunden, Verkaufsrang 119882
Preis: 9,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Kampf dem Terror - Kampf dem Islam?: Chronik eines unbegrenzten Krieges - Peter Scholl-Latour
Buch:Kampf dem Terror - Kampf dem Islam?: Chronik eines unbegrenzten Krieges
Autor:Peter Scholl-Latour, Ausgabe vom 1. Sept. 2004, Taschenbuch, Verkaufsrang 35799
Preis: 9,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Chronik eines unbegrenzten Krieges
Erscheinungsjahr: 2004
m. farb. Fotos u. Ktn.
Gewicht: 365 gr / Abmessungen: 180 mm x 116 mm x 33 mm
Von Scholl-Latour, Peter
Peter Scholl-Latour beschäftigt sich mit dem Krieg, den die USA gegen den islamistischen Terrorismus führen. Im Blickpunkt steht der zentralasiatische Raum, den er seit Jahrzehnten sehr gut kennt. Er analysiert die bedrohlichen Szenarien, die auf diesem "Schlachtfeld der Zukunft" erkennbar werden und setzt sich kritisch mit der Rolle der USA auseinander.
Die Terroranschläge vom 11. September 2001 haben nicht die Welt verändert, wohl aber die Massenpsychologie der Amerikaner. Präsident George W. Bush fühlt sich berufen, einen weltweiten "Kampf gegen das Böse" zu führen. Auf beklemmende Weise gerät dabei der revolutionäre Islam ins Visier dieser globalen Kriegführung.
Niemand hat die Herausforderung, die vom "Schwert des Islam" ausgeht, früher erkannt und nachdrücklicher beschworen als Peter Scholl-Latour. Zugleich hat er stets auf die Zersplitterung der muslimischen Glaubensgemeinschaft von 1,3 Milliarden Menschen verwiesen. In offener Feldschlacht wären deren militante "Fundamentalisten" der geballten Macht der USA hoffnungslos unterlegen. Aber die US-Führung verstrickt sich zusehends in unberechenbare Regionalkonflikte - von Afghanistan bis Irak, von Pakistan bis zu den Philippinen.
Alle diese Regionen kennt Scholl-Latour aus langer, unmittelbarer Erfahrung. Er weiß um die strategischen und psychologischen Fährnisse, die einer dauerhaften "Pax Americana" entgegenwirken, ganz zu schweigen von der Gefahr einer letztlich unvermeidlichen Proliferation von Massenvernichtungswaffen. Schon werden Einwände gegen den exklusiven Herrschaftsanspruch der USA laut - nicht nur in Russland, sondern mehr
Oriana Fallaci wurde mit ihrer Anklageschrift Die Wut und der Stolz binnen kurzem zur Chiffre für die wütend-emotionale Bewältigung des 11. Septembers 2001. Peter Scholl-Latours Analyse ist ein gelungenes Beispiel für die erheblich rationalere Auseinandersetzung mit dem Thema.
Wesentlich differenzierter in der Darstellung und moderater im Ton lässt der weit gereiste Journalist aber dennoch keinen Zweifel an seiner kritischen Bewertung aufkommen. Denn ihm zufolge waren die Terrorangriffe von Manhattan und Washington nur überraschend, was ihre schreckliche Dimension anbetrifft. Ansonsten seien sie fast zwangsläufig vorherzusehen gewesen. Und: Die USA trugen laut Scholl-Latour mit ihrer Politik im Nahen und Mittleren Osten entscheidend dazu bei, dass es so weit gekommen ist.
Scholl-Latour geht in zwei Schritten vor. Im ersten Teil bietet er eine systematische Analyse, die die verschiedenen Argumentationsstränge des Buches zusammenbindet. Dort findet der Leser neben der bei diesem Thema fast schon obligatorischen Entkräftung des Anti-Amerikanismus-Vorwurfs so kluge Sätze wie: "Jede Diplomatie ist zur Ratlosigkeit verurteilt, wenn die Bewältigung politischer Konflikte die Form eines Gottesgerichts annimmt." Aber diese Erkenntnis lässt sich auch auf George Bushs Aufruf zum "Kreuzzug" anwenden.
Alle seine Talente spielt der Autor in den Länderstudien (Afghanistan, Irak, Israel, Indien, Pakistan, Usbekistan und China) aus. Auf der Grundlage seiner "Chronistentätigkeit am Ort des Geschehens, die mehr als ein halbes Jahrhundert umspannt", entsteht ein Mosaik aus historisch fundierten, aktuellen Reportagen. Scholl-Latour informiert, indem er erzählt. Dabei gelingt es ihm vielfach, seine persönlichen Eindrücke, Erlebnisse und Gespräche so miteinander zu vernetzen, dass sich immer wieder aufschlussreiche Querverbindungen ergeben.
Das Buch - aufwändig ausgestattet mit vielen farbigen Karten und Fotos - ist gespickt mit englischen, französischen und lateinischen Zitaten. Dieses Element der intellektuellen Selbstinszenierung des Autors werden manche Leser als Bereicherung empfinden, andere als störend. Angesichts des überzeugenden Gesamteindrucks des Buches ist dies allerdings eine lässliche Sünde. -Dr. Manfred Schwarzmeier

Die Tranceformation Amerikas: Die wahre Lebensgeschichte einer CIA-Sklavin unter Mindcontrol - Cathy O'Brien, Mark Phillips
Buch:Die Tranceformation Amerikas: Die wahre Lebensgeschichte einer CIA-Sklavin unter Mindcontrol
Autor:Cathy O'Brien, Mark Phillips, Ausgabe vom 8. Juli 2008, Broschiert, Verkaufsrang 134469
Preis: 24,00 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Die CIA-Lüge: Folter im Namen der Demokratie - Egmont R. Koch
Buch:Die CIA-Lüge: Folter im Namen der Demokratie
Autor:Egmont R. Koch, Ausgabe vom 12. Febr. 2008, Gebunden, Verkaufsrang 115190

Ein amerikanischer Traum: Die Geschichte meiner Familie - Barack Obama
Buch:Ein amerikanischer Traum: Die Geschichte meiner Familie
Autor:Barack Obama, Ausgabe vom 9. Febr. 2008, Gebunden, Verkaufsrang 132442
Aus der Amazon.de-Redaktion
Bis zu seine Ankündigung, er wolle demokratischer Präsidentschaftskandidat werden, kannte kaum jemand außerhalb von Illinois Barack Obama. Dass der Senator aus diesem Bundesstaat schon wenige Monate später als Shooting-Star der Primaries und charismatischer Hoffnungsträger gefeiert wurde, hat das politische Establishment in seinen Grundfesten erschüttert. In seiner Autobiografie erzählt er von seinen ersten 34 Lebensjahren.
Obama ist nicht nur aufgrund seines raschen Erfolgs ein Phänomen. Er ist sperrig und lässt sich nur schwer irgendeinem Lager zuordnen; wenig verwunderlich, dass die amerikanischen Demoskopen regelmäßig in ihren Vorhersagen scheitern. Obama ist schwarz, stammt aber nicht von aus Afrika verschleppten Sklaven ab. Sein Vater kam aus Kenia als Gaststudent in die USA, die Mutter ist eine weiße Amerikanerin aus Kansas. So ist er vielen Schwarzen zu weiß und hat bei den ersten Vorwahlen im "weißen" Iowa demonstriert, dass er eine Mehrheit unter weißen Wählern einfahren kann. Anderen wiederum gilt er wahlweise als neuer Martin Luther King oder J.F. Kennedy.
Obama tritt in einem Land an, das hinsichtlich seiner verschiedenen Ethnien noch immer tief zerissen ist, in dem die Konfliktlinien auch für Insider mitunter schwer verständlich sind. Seine Autobiografie zeigt, wie sich diese Zerrissenheit in dem Werdegang eines Mannes spiegelt, der lange um seine Identität rang. Obamas Autobiografie ist 1995 zum ersten Mal erschienen. Er nennt sie einen "Beitrag zum Verständnis der Rassenprobleme in unserem Land..." Aus ihr lässt sich einiges über die frühen Prägungen des Newcomers erfahren und auch über seine Visionen von einem neuen Amerika. Dass er diese Erinnerungen heute anders schreiben würde, darf als gesichert gelten.
So erzählt er freimütig von studentischen Marathon-Partys mit nächtelangen Diskussionen, jeder Menge Dosenbier und Zigaretten. Es sind Passagen wie diese, die nicht zum klassischen Image eines Präsidentschaftskandidaten passen wollen, die aber etwas Wichtiges leisten: Sie helfen, eine Persönlichkeit zu verstehen, die ihren eigenen, keineswegs immer geraden Weg gegangen ist; die eine juristische Karriere in Harvard begann, dann aber in der armen Chicagoer South Side Bürgeranwalt wurde, sich um die Menschen am Rande der Gesellschaft kümmerte und erst langsam in die Lokal-, Landes- und schließlich nationale Politik hineinwuchs. Entstanden ist eine fast intime Autobiografie, "eine persönliche, innere Reise ... die Suche eines Jungen nach seinem Vater und damit auch nach einem überzeugenden Lebensinhalt für ihn, den schwarzen Amerikaner." -Henrik Flor, Literaturtest

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