Stupid White Men: Eine Abrechnung mit dem Amerika unter George W - Bush
Autor:
Michael Moore, Ausgabe vom 2003, Taschenbuch, Verkaufsrang 173234
Buch Beinahe wie in der McCarthy-Ära laufen in den USA unbequeme Zeitgenossen neuerdings Gefahr, wegen unamerikanischer Umtriebe der Ächtung anheim zu fallen. "Wer nicht für uns ist, ist gegen uns" - diese Losung gilt nicht nur Ausländern zur Warnung. Doch der solidarische Burgfrieden täuscht. Kaum erklärlich sonst, warum ausgerechnet Stupid White Men ... and Other Sorry Excuses for the State of the Nation!, diese gnadenlose und geradezu subversive Abrechnung mit dem Amerika unter George W. Bush, ganz oben auf sämtlichen US-Bestsellerlisten steht. Die Lektüre dieser hoch intelligenten und gallebitteren Satire aus der Feder des Regisseurs und Fernsehmoderators Michael Moore macht klar, wie sehr "Nine Eleven" - da war das Manuskript schon fertig - inzwischen den Blick auf die Verhältnisse in den USA verstellt hat. So ist etwa die fragwürdige Machtergreifung des bei den Präsidentenwahlen stimmenzahlmäßig unterlegenen Kandidaten der Republikaner kaum mehr Thema. Sehr wohl bei Michael Moore, der Bush Junior mit betont unfairen Schlägen unter die Gürtellinie als trotteligen Unsympathen und Ignoranten vorführt, der sich bereitwillig zum Hanswurst einer reanimierten Altfalken-Riege aus Ronald Reagans und Daddy Bushs Zeiten macht. Wer sind diese feinen, patriotischen Säulen der Bush-Junta? Mit dieser Frage leitet der Autor sein Who's who der US-Regierung ein und fährt fort: "Sie repräsentieren die bescheidenen und selbstlosen Funktionäre der amerikanischen Wirtschaft. Ich habe sie aufgeführt, damit die Truppen der UNO und NATO sie leichter zusammentreiben können, wenn sie endlich kommen, um Ordnung und Demokratie wieder herzustellen." Moore nimmt nicht nur die politischen Missstände im Land mit ätzendem Sarkasmus aufs Korn, sondern auch Rassismus, Wirtschaftskollaps, Umweltkrise, Arbeitslosigkeit, das marode Gesundheitssystem, den bedrohten Weltfrieden und so fort. Dabei zieht er derart lustvoll über dümmlich-naive Landsleute her und den American Way of Life durch den Kakao, dass es - wenn auch nicht für jeden - eine wahre Freude ist. Antiamerikanismus made in USA, ein ungewöhnlicher Brüller! -Roland Detsch
Buch:
Die 68er Bewegung: Deutschland - Westeuropa - USA
Autor:
Ingrid Gilcher-Holtey, Ausgabe vom 18. Juni 2008, Taschenbuch, Verkaufsrang 98078
Product Description Aus dem Inhalt I. "Alte Linke" - "Neue Linke"; II. "Aufklärung durch Aktion"Das Praktischwerden der Theorie; III. Parallelaktionen Der Transfer derProteste; IV. Wege in eine "andere" Gesellschaft Die konkreten Utopien;V. Widersprüche Der Zerfall der Bewegungen; VI. Nachwirkungen.
Buch:
Geschichte des Vietnamkriegs: Die Tragödie in Asien und das Ende des amerikanischen Traums
Autor:
Marc Frey, Ausgabe vom 17. Dez. 2010, Broschiert, Verkaufsrang 95681
Aus der Amazon.de-Redaktion Der Vietnamkrieg war die längste militärische Auseinandersetzung des 20. Jahrhunderts. Er begann 1941 als Konflikt zwischen der Kolonialmacht Frankreich und der national-kommunistischen Bewegung der Viet Minh und endete erst dreißig Jahre später mit dem Rückzug der USA aus Vietnam, dem Fall Saigons und der Vereinigung des Landes. Für die USA endete der Konflikt mit der ersten militärischen Niederlage ihrer Geschichte. Der Krieg beeinflußte die Einstellung vieler Amerikaner zu ihrem Land und führte zu einem weltweiten Ansehensverlußt der Vereinigten Staaten. Und während die Sowjetunion im Schatten von Vietnam ihre Rolle als globaler Akteur untermauern konnte, beschleunigten die gewaltigen Kosten des Vietnamkrieges den Zusammenbruch des Weltwährungssystems und führten so zu einem relativen Bedeutungsverlust Amerikas in der Weltwirtschaft. "Vietnam gewann den Krieg und verlor den Frieden. Die Vereinigten Staaten dagegen verloren den Krieg und gewannen den Frieden." Marc Freys ernüchterndes Fazit mag vor diesem Hintergrund überraschen, doch die Fakten sprechen für sich. Der Krieg hat in Vietnam tiefe Wunden hinterlassen, und noch immer leidet das Land ökologisch, sozial und wirtschaftlich unter den Spätfolgen des Krieges. Dies gilt auch für Laos und besonders für Kambodscha, wo der Vietnamkrieg eine Spirale der Gewalt in Gang setzte, deren Auswirkungen nach wie vor die Geschicke des Landes bestimmen. Die Position der Vereinigten Staaten in der Welt beeinträchtigte der Konflikt dagegen kaum. Während die Sowjetunion in den 80er Jahren ihrem Untergang entgegenschritt, demonstrierten die USA Stärke, und als sich die osteuropäischen Staaten aus der sowjetischen Hegemonie lösen konnten, hatten die Amerikaner mehrheitlich das Gefühl, den Kalten Krieg gewonnen zu haben. Dennoch prägt das "Vietnam-Syndrom" die amerikanische Außenpolitik bis heute, und es bleibt abzuwarten, ob die Vereinigten Staaten die richtigen Lehren aus den Erfahrungen des Vietnamkrieges gezogen haben. -Stephan Fingerle
Buch:
Der Phrasenprüfer - Szenen aus dem Leben von Wau Holland, Mitbegründer des Chaos Computer Club
Autor:
Daniel Kulla, Ausgabe vom 2003, Broschiert, Verkaufsrang 250628
Product Description Von Troja bis Vietnam Erscheinungsjahr: 2001 Gewicht: 410 gr / Abmessung: 19 cm Von Tuchman, Barbara Barbara Tuchman sieht in Geschichtsschreibung dann einen Sinn, wenn man sie auf die Gegenwart bezieht. In diesem Buch untersucht sie die vielleicht faszinierendste Paradoxie der Geschichte: die Verwirklichung einer Politik, die dem Eigeninteresse der Regierenden entgegensteht. Dazu führt sie den Leser an vier entscheidende Schauplätze. Der erste ist der Trojanische Krieg: trotz aller Warnungen ziehen die Trojaner das hölzerne Pferd in ihre Mauern und verurteilen sich selbst zum Untergang. Im zweiten Abschnitt führt sie dem Leser die jahrzehntelangen päpstlichen Torheiten vor Augen, die schließlich zum Protestantismus und Religionskriegen führten. Im dritten Kapitel erzählt sie, wie Georg III. und seine Regierung die Beziehungen zu den amerikanischen Siedlern zerstörten und schließlich Rebellion und Verlust der Kolonien heraufbeschworen. Und schließlich analysiert sie Amerikas Verwicklung in Vietnam und die kaum verhüllte Niederlage der USA.
Buch:
"Das Geheimnis der Freiheit ist Mut": Antike Vorbilder in der amerikanischen Außenpolitik von Theodore Roosevelt bis Bill Clinton
Autor:
Joachim Riecker, Ausgabe vom 1. März 2005, Taschenbuch, Verkaufsrang 1197915
Die Amerikanische Deklaration der Rechte und Pflichten des Menschen: Zum Prozeß der Rechtserzeugung durch Resolutionen internationaler Organisationen .. - öffentlichen Recht und Völkerrecht)
Autor:
Grace Nacimiento, Ausgabe vom 13. Dez. 1996, Gebunden, Verkaufsrang 2472219
Product Description InhaltEine Einführung in das amerikanische Rechtssystem wird an vielen Universitäten inzwischen angeboten.Viele Anwälte müssen sich mit Grundideen des amerikanischen Rechts beschäftigen.Vokabelhilfen machen den Text gut lesbar und verständlich.Übersichten geben einen Überblick über das Gelesene.Das auf zwei Bände angelegte Werk bietet im ersten Band eine allgemeine Einführung, einen Überblick über das Verfassungs- und Vertragsrecht.Die allgemeine Einführung macht den Leser mit den wichtigsten Institutionen, Rechtsfiguren und Rechtsbegriffen des US-amerikanischen Rechts vertraut- Common Law und Case Law- Rechtsgeschichte- Gerichtssystem- Aufgaben der Exekutive.Das Verfassungsrecht informiert über das Staatsorganisationsrecht und das materielle Verfassungsrecht- Senat und Präsident- Supreme Court- Religionsfreiheit- Gleichheitsgrundsatz- Meinungsfreiheit.Das Vertragsrecht zeigt die Grundlagen auf- Angebot und Annahme- Consideration- Vertragsverletzung und Rechtsfolgen.Die Leser bekommen Originalfälle und die Entscheidungen der Gerichte zum Verständnis der theoretischen Grundlagen.Die Fälle sind - dem amerikanischen System entsprechend - in "Facts", "Issue", "Holding" und "Reasoning" unterteilt.
Buch:
Erinnerungen eines Weltbankiers
Autor:
David Rockefeller, Ausgabe vom 16. Aug. 2010, Taschenbuch, Verkaufsrang 286823