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Killing Pablo - Die Jagd auf Pablo Escobar, Kolumbiens Drogenbaron - Mark Bowden
Buch:Killing Pablo - Die Jagd auf Pablo Escobar, Kolumbiens Drogenbaron
Autor:Mark Bowden, Ausgabe vom 2001, Gebunden, Verkaufsrang 429966
Aus der Amazon.de-Redaktion
1989 war Pablo Escobar vierzig Jahre alt. Er war einer der reichsten Männer der Welt und vielleicht ihr infamster Verbrecher. Das von ihm beherrschte Medellín-Kartell lieferte 50 Prozent des in den USA konsumierten Kokains, und die Drogenmilliarden machten Escobar zum mächtigsten Mann Kolumbiens.
Doch seine maßlose Gewalt wurde ihm zum Verhängnis. Um der drohenden Auslieferung an die USA zu entgehen, erklärte Pablo dem kolumbianischen Staat den Krieg. Wer sich nicht kaufen ließ, wurde ermordet. Hunderte Richter, Polizisten und Politiker, darunter drei Präsidentschaftskandidaten, fielen seinem Terror zum Opfer. Allein der Bombenanschlag auf eine Linienmaschine der Avianca kostete 110 Menschenleben. Escobar war damit zum meistgefürchteten Terroristen der Welt geworden. Man musste ihn stoppen, egal wie.
Was folgte, war die größte Menschenjagd aller Zeiten, unterstützt von der CIA, der Anti-Drogenbehörde DEA und von Spezialverbänden der US-Armee. Am "erfolgreichsten" war jedoch eine ominöse Todesschwadron namens "Los Pepes", deren Mitglieder damit prahlten, mindestens 300 Handlanger des Drogenbarons ermordet zu haben. Am 2. Dezember 1993 war schließlich auch Pablos Flucht zu Ende. Nach offiziellen Angaben wurde er bei einem Schusswechsel mit der Polizei getötet, doch sind die genauen Todesumstände bis heute umstritten.
Killing Pablo beschreibt erstmals das volle Ausmaß des geheimen US-Engagements in Kolumbien. Bei seinen Recherchen stieß Mark Bowden zudem auf brisantes Material, das die tiefe Verstrickung der USA in den Terror von Los Pepes beweist. "Die Regierung Kolumbiens ging praktisch ein förmliches Bündnis mit den kriminellen Splittergruppen ein", schreibt Bowden, und die US-Agenten ließen es geschehen, weil Escobar sonst auf freiem Fuß geblieben wäre.
Manchmal ist die Realität spannender als jede Fiktion. Die Jagd auf Pablo Escobar ist so ein Fall, und Mark Bowden hat ein ungemein fesselndes Buch darüber geschrieben. Killing Pablo ist die minutiöse Rekonstruktion einer beispiellosen Verbrecherjagd und das beklemmende Porträt einer Gesellschaft, die sich im Chaos der Gewalt aufzulösen droht. -Stephan Fingerle

USA - Die unvollendete Geschichte einer Supermacht - Peter W. Schroeder
Buch:USA - Die unvollendete Geschichte einer Supermacht
Autor:Peter W. Schroeder, Ausgabe vom Januar 2010, Broschiert, Verkaufsrang 51041
Preis: 8,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Wirtschaft und Gewalt: Vom Kolonialismus zur Neuen Weltordnung - Noam Chomsky
Buch:Wirtschaft und Gewalt: Vom Kolonialismus zur Neuen Weltordnung
Autor:Noam Chomsky, Ausgabe vom 2001, Taschenbuch, Verkaufsrang 111334
Preis: 24,00 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Bush at War - Amerika im Krieg - Bob Woodward
Buch:Bush at War - Amerika im Krieg
Autor:Bob Woodward, Ausgabe vom Febr. 2003, Gebunden, Verkaufsrang 522218
Aus der Amazon.de-Redaktion
In den 70er-Jahren war Bob Woodward einer der Reporter, die den Watergate-Skandal aufdeckten. In seinem neuesten Buch rekonstruiert der Altmeister des investigativen Journalismus das Handeln der US-Regierung während der ersten hundert Tage des "Kriegs gegen den Terror", den Präsident Bush seit den Attentaten vom 11. September 2001 führt. Die Perspektive des Buches ist der Blick von innen: Woodward schildert die ersten Reaktionen von George W. Bush auf die Anschläge in New York und Washington. Er zeigt, wie groß der Einfluss von Vizepräsident Dick Cheney, Verteidigungsminister Rumsfeld, Sicherheitsberaterin Rice und Außenminister Colin Powell auf die Entscheidungen des Präsidenten war. Anschaulich beschreibt er die Rolle der CIA beim Vorgehen in Afghanistan.
Spektakuläre Enthüllungen gibt es keine. Denn dass das FBI bereits enttarnte Al-Quaida-Terroristen in die USA einreisen ließ, dass man sich mit dem Taliban-Regime zunächst noch arrangieren wollte oder dass es Spannungen zwischen Bush und Colin Powell gab, ist bekannt. Auch eine Analyse der weltpolitischen Hintergründe findet man bei Woodward nicht. Bush at War ist weder pro noch kontra, sondern eine weit gehend neutrale Dokumentation der Entscheidungsprozesse innerhalb der Bush-Administration. Was die betrifft, ermöglicht das Buch allerdings einen spannenden Blick hinter die Kulissen. Durch seinen Zugang zu den Sitzungsprotokollen des Nationalen Sicherheitsrates und zahlreiche Interviews mit den Beteiligten - inklusive Präsident Bush persönlich - ist Woodward eine Rekonstruktion gelungen, die so lebendig ist, dass sie dem Leser das Gefühl vermittelt, live dabei zu sein. -Bernhard Wörrle

Länderbericht USA: Geschichte, Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur -
Buch:Länderbericht USA: Geschichte, Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur
 Ausgabe vom 14. Febr. 2005, Gebunden, Verkaufsrang 515684
Preis: 34,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Product Description
Der Länderbericht USA erscheint hier in einer völlig neu bearbeiteten vierten Auflage. Vor allem die Beiträge über Politik und Gesellschaft der USA wurden unter dem Eindruck und den Auswirkungen der Anschläge vom 11. September aktualisiert. Umfassend stellen die Autorinnen und Autoren Geschichte, Wirtschaft und Gesellschaft, Innen- und Außenpolitik der USA und nicht zuletzt die spezifisch amerikanische Kultur dar. Das Buch ist ein unentbehrliches Nachschlagewerk für alle, die sich mit den USA als Nation und Weltmacht auseinander setzen wollen.

Magier der Märkte 2 - Neue Interviews mit den Top-Tradern der Finanzwelt - Jack D. Schwager
Buch:Magier der Märkte 2 - Neue Interviews mit den Top-Tradern der Finanzwelt
Autor:Jack D. Schwager, Ausgabe vom 20. Juli 2006, Gebunden, Verkaufsrang 147551
Preis: 39,00 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Zeiten und Menschen - Zum Thema: Wirtschafts- und Sozialgeschichte der USA: Erfolge und Krisen einer Freien Marktwirtschaft - Friedrich Wilhelm Bratvogel
Buch:Zeiten und Menschen - Zum Thema: Wirtschafts- und Sozialgeschichte der USA: Erfolge und Krisen einer Freien Marktwirtschaft
Autor:Friedrich Wilhelm Bratvogel, Ausgabe vom 1. Juni 2011, Broschiert, Verkaufsrang 712898
Preis: 14,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Die CIA und der 11 - September: Internationaler Terror und die Rolle der Geheimdienste - Andreas von Bülow
Buch:Die CIA und der 11 - September: Internationaler Terror und die Rolle der Geheimdienste
Autor:Andreas von Bülow, Ausgabe vom Sept. 2004, Taschenbuch, Verkaufsrang 267722
Aus der Amazon.de-Redaktion
Wer steckt hinter den Terroranschlägen vom 11. September? Der ehemalige SPD-Bundesforschungsminister Andreas von Bülow präsentiert in diesem Buch eine Aufsehen erregende These: Nicht die 19 muslimischen Selbstmord-Attentäter mit dem Al-Qaida-Paten Osama bin Laden im Hintergrund seien für die Angriffe auf das World Trade Center verantwortlich. Vielmehr gehe der 11. September auf das Konto von westlichen Geheimdiensten - mutmaßlich der CIA und des israelischen Mossad.
Für sein stark von Verschwörungstheorien geprägtes Buch hat von Bülow mehr oder weniger plausible Zweifel an der offiziellen Version des Tathergangs zusammengetragen. Der Autor entwirft ein ganz eigenes Szenario: Die entführten Passagierflugzeuge seien von Geheimdienstagenten per Fernsteuerung unter Kontrolle gebracht und in die Türme des WTC gelenkt worden. Der Aufprall der Flugzeuge habe aber längst nicht ausgereicht, um die Gebäude tatsächlich einstürzen zu lassen. Daher seien die tragenden Elemente der Türme zeitgleich gezielt gesprengt worden. Sinn der Aktion laut von Bülow: Die USA und Israel wollten die Anschläge als Vorwand benutzen, um danach ungehindert ihre vor allem gegen muslimische Länder gerichtete Politik weltweit durchsetzen zu können.
Wer solch Ungeheuerliches behauptet, muss gute Argumente haben. Doch genau da liegen die gravierenden Schwächen des Buches. Von Bülow beruft sich auf teilweise hanebüchene Quellen, etwa auf vorgebliche Stellungnahmen anonymer Experten im Internet. Immer wenn es konkret werden sollte, weicht der Autor ins Ungefähre aus, formuliert im Konjunktiv oder bläst Nebensächlichkeiten zu schwerwiegenden "Beweisen" auf. Zwar hat er Recht, wenn er auf die vielen Ungereimtheiten hinweist, die es bei den Ermittlungen gab. Und zweifellos wurden die Terroranschläge von der US-Regierung nachträglich für politische Ziele instrumentalisiert. Doch daraus den Vorwurf abzuleiten, der Tod tausender Menschen sei von westlichen Geheimdiensten bewusst geplant und inszeniert worden, ist absurd. -Christoph Peerenboom

Die Hinrichtung des Martin Luther King: Wie die amerikanische Staatsgewalt ihren Gegner zum Schweigen brachte - William F. Pepper
Buch:Die Hinrichtung des Martin Luther King: Wie die amerikanische Staatsgewalt ihren Gegner zum Schweigen brachte
Autor:William F. Pepper, Ausgabe vom 1. Febr. 2003, Gebunden, Verkaufsrang 756113
Aus der Amazon.de-Redaktion
Mit der Rede, die er am 28. August 1963 auf den Stufen des Lincoln Memorials in Washington hielt, hat sich Martin Luther King in die Geschichte der Rhetorik ebenso auf ewig eingetragen, wie in die Geschichte der USA. "I have a dream" - niemand, der bei diesen Worten nicht unwillkürlich das Bild des Mannes vor sich sähe, der wie kein Zweiter für den Anfang vom Ende der Rassentrennung in den Vereinigten Staaten steht. Am 4. April 1968 wurde der charismatische Held der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung mit einem gezielten Kopfschuss ermordet.
Es dauerte nicht lange, bis man der Öffentlichkeit den vermeintlichen Täter präsentierte. Am 8. Juni 1968 wurde James Earl Ray in London verhaftet. Ray gestand die Tat auf Anraten seines Anwalts, um der sicheren Todesstrafe zu entgehen. Ohne Prozess wurde er zu 99 Jahren Gefängnis verurteilt. Dass er sein Geständnis wenig später widerrief, half ihm nichts. Zu dem Aufsehen erregenden Prozess in Memphis, an dessen Ende ein Geschworenengericht zu dem Ergebnis kam, dass King in Wahrheit das Opfer eines Mordkomplotts von Regierung, CIA, FBI und Militär geworden war, kam es erst 1999, ein Jahr nachdem Ray in der Haft gestorben war. Damit hatten sich nach mehr als 30 Jahren die Gerüchte bestätigt, die schon bald nach dem Mord laut geworden waren.
Die Wahrheit über Die Hinrichtung des Martin Luther King brachte der Journalist und Rechtsanwalt William F. Pepper ans Licht, der über 20 Jahre um die Wiederaufnahme des Verfahrens gekämpft hat. Mit dem vorliegenden Buch macht er das umfangreiche Dossier seiner Nachforschungen öffentlich. Dies tut er mit der gleichen Akribie, die ihn als hartnäckigen Anwalt auszeichnet. Literarisch mag dies bisweilen ein wenig ermüden. Doch hätten die unerhörten Tatsachen, von denen Pepper berichtet, wohl keine andere als eine möglichst vollständige Darstellung erlaubt. Ein wichtiges Zeitdokument, das zeigt, wie die Staatsgewalt der Vereinigten Staaten einen der vehementesten Verfechter eines freien, demokratischen Amerikas zum Schweigen brachte. -Andreas Vierecke

Weltmacht im Treibsand - Bush gegen die Ayatollahs. - Peter Scholl-Latour
Buch:Weltmacht im Treibsand - Bush gegen die Ayatollahs.
Autor:Peter Scholl-Latour, Ausgabe vom 1. Okt. 2005, Taschenbuch, Verkaufsrang 252210
Preis: 8,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Als Treibsand, so kann man in der Brockhaus Enzyklopädie nachlesen, bezeichnet man "schluffreiche Feinsande oder feinsandige Schluffe mit sehr geringem Tonanteil, die sich bei Wassersättigung unter Druck in Richtung einer Druckentlastung bewegen, z. B. in eine Baugrube hinein". Und wenn Peter Scholl-Latour sein Buch über den Kampf "Bush gegen die Ayatollahs" mit Weltmacht im Treibsand überschreibt, dann will er damit sagen, dass Amerika schlimmsten Falls mit in die eine oder andere der zahlreichen Baugruben gerissen werden könnte, die seine Bomben und Panzer (im Irak oder in Afghanistan) und seine diplomatischen (Droh-)Gebärden (etwa im Iran, in Saudi-Arabien oder Syrien) gegraben haben und in die hinein nach seinen Vorstellungen die Fundamente gegossen werden sollen, auf denen neue Demokratien nach westlichen (d. h. bei Bush: amerikanischen) Blaupausen aufgebaut werden sollen. An beinahe jede dieser Baugruben führt uns Scholl-Latour und zeigt uns die Gefahren, die für die westlichen Planer und Möchtegern-Bauherren darin lauern.
Der Journalist kennt die Region und die Konflikte des Nahen und Mittleren Ostens vermutlich besser als die meisten seiner Journalistenkollegen, aber auch besser als viele der Experten in den Beraterstäben des Weißen Hauses. Mit deren polit-strategischen Plänen geht er ebenso kritisch ins Gericht wie mit dem militärischen Welterlösungsprogramm der Bush-Regierung. Was aber den Spaß anbelangt (wenn man den bei Büchern wie diesen haben darf), so profitiert das Buch vor allem von der unbändigen Erzählfreude des Autors, mit der er die Aufmerksamkeit seiner Leser seit jeher belohnt.
So berichtet er von seinen Hotelbar-Begegnungen mit einem britischen Kollegen selbstverständlich nicht nur, an welchen wichtigen Informationen und Überlegungen der ihn hat teilhaben lassen, sondern eben auch, wie blendend weiß dessen Aufzug immer zu sein pflegte und wie wunderschön sein akkurat gezwirbelter Bart. So etwas mag manchem als überflüssiges Rankwerk erscheinen. Das ist es aber nicht! Diese kleinen Anekdoten nämlich geben dem Leser die Möglichkeit, die vielen, vielen Fakten und Zusammenhänge mit Bildern zu assoziieren. Und so hat auch der Nicht-Fachmann am Ende immer noch den Überblick. Jedenfalls so weit dies bei diesem doch recht komplexen Themenfeld überhaupt möglich ist. Und Spaß beim Lesen hat er trotz des ernsten Themas auch noch gehabt. Was will man mehr? -Andreas Vierecke

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