Barry und die Boys: Barry Seal, eine Schlüsselfigur der amerikanischen Geheimgeschichte
Autor:
Daniel Hopsicker, Ausgabe vom Febr. 2005, Taschenbuch, Verkaufsrang 889877
Buch:
Erinnerungen eines Weltbankiers
Autor:
David Rockefeller, Ausgabe vom 31. Dez. 2007, Gebunden, Verkaufsrang 416308
Buch:
Geo Epoche, Nr - 11 : Amerikas Weg zur Weltmacht
Autor:
Michael Schaper, Ausgabe vom 2003, Broschiert, Verkaufsrang 82519
Buch:
Geschichte des Vietnamkriegs: Die Tragödie in Asien und das Ende des amerikanischen Traums
Autor:
Marc Frey, Ausgabe vom 21. Febr. 2006, Taschenbuch, Verkaufsrang 206742
Aus der Amazon.de-Redaktion Der Vietnamkrieg war die längste militärische Auseinandersetzung des 20. Jahrhunderts. Er begann 1941 als Konflikt zwischen der Kolonialmacht Frankreich und der national-kommunistischen Bewegung der Viet Minh und endete erst dreißig Jahre später mit dem Rückzug der USA aus Vietnam, dem Fall Saigons und der Vereinigung des Landes. Für die USA endete der Konflikt mit der ersten militärischen Niederlage ihrer Geschichte. Der Krieg beeinflußte die Einstellung vieler Amerikaner zu ihrem Land und führte zu einem weltweiten Ansehensverlußt der Vereinigten Staaten. Und während die Sowjetunion im Schatten von Vietnam ihre Rolle als globaler Akteur untermauern konnte, beschleunigten die gewaltigen Kosten des Vietnamkrieges den Zusammenbruch des Weltwährungssystems und führten so zu einem relativen Bedeutungsverlust Amerikas in der Weltwirtschaft. "Vietnam gewann den Krieg und verlor den Frieden. Die Vereinigten Staaten dagegen verloren den Krieg und gewannen den Frieden." Marc Freys ernüchterndes Fazit mag vor diesem Hintergrund überraschen, doch die Fakten sprechen für sich. Der Krieg hat in Vietnam tiefe Wunden hinterlassen, und noch immer leidet das Land ökologisch, sozial und wirtschaftlich unter den Spätfolgen des Krieges. Dies gilt auch für Laos und besonders für Kambodscha, wo der Vietnamkrieg eine Spirale der Gewalt in Gang setzte, deren Auswirkungen nach wie vor die Geschicke des Landes bestimmen. Die Position der Vereinigten Staaten in der Welt beeinträchtigte der Konflikt dagegen kaum. Während die Sowjetunion in den 80er Jahren ihrem Untergang entgegenschritt, demonstrierten die USA Stärke, und als sich die osteuropäischen Staaten aus der sowjetischen Hegemonie lösen konnten, hatten die Amerikaner mehrheitlich das Gefühl, den Kalten Krieg gewonnen zu haben. Dennoch prägt das "Vietnam-Syndrom" die amerikanische Außenpolitik bis heute, und es bleibt abzuwarten, ob die Vereinigten Staaten die richtigen Lehren aus den Erfahrungen des Vietnamkrieges gezogen haben. -Stephan Fingerle
Buch:
Alexis de Tocqueville (Campus Einführungen)
Autor:
Karlfriedrich Herb, Oliver Hidalgo, Ausgabe vom 7. März 2005, Broschiert, Verkaufsrang 400760
Aus der Amazon.de-Redaktion Dass alle Welt ungeduldig auf Robert Dalleks JFK-Biografie gewartet hätte, wird niemand behaupten wollen. Wohl zu keinem amerikanischen Präsidenten ist die Auswahl an biografischem Schriftgut derart groß. Und doch straft der Autor, der bereits mit seinen Arbeiten über Franklin D. Roosevelt und Lyndon B. Johnson bewiesen hat, wie sicher er das Biografenhandwerk beherrscht, all diejenigen Lügen, die glaubten, dem sei im Grunde auch nichts mehr hinzuzufügen. Zuallererst ist Dalleks Kennedy-Biografie glänzend und wie aus einem Guss geschrieben. Schon das ist nicht wenig, hatten sich doch in der Vergangenheit selbst fachlich hoch gelobte Kennedy-Biografien nicht immer durch den Lesespaß ausgezeichnet, den sie bereiteten. Dass jedoch hinter der scheinbaren Leichtigkeit, mit der er seine Forschungsergebnisse entlang der Lebenschronologie des 35. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika vorträgt, auch ein enormes Arbeitspensum steckt, verrät ein Blick in den Anmerkungsapparat. Dieser gibt Zeugnis von der enormen Fülle an (teilweise bislang tatsächlich noch unbekannten) Quellen, die der Autor gesichtet und analysiert hat. Freilich: Ob man dem insgesamt sehr positiven Fazit folgen kann, das der Historiker von der Universität Boston hinsichtlich der politischen Leistung Kennedys zieht (und die er am Ende versucht, über dessen Tod hinaus spekulativ fortzuspinnen), wird nicht unwesentlich davon abhängen, wie vorurteilsfrei (oder -befangen) man sich auf die Lektüre einzulassen vermag. Nicht jedem wird es wie Dallek ohne weiteres möglich sein, das eigene Urteil über den Politiker nicht von der persönlichen Amoralität des smarten Charismatikers (die der Autor keineswegs kleinredet!) trüben zu lassen. Auch werden manchem Zweifel kommen, ob man Kennedy dafür feiern soll, dass er im Oktober 1962 die Menschheit vermutlich vor dem Atomkrieg gerettet hat, wo er doch zuvor die Gefahr eines solchen nicht unwesentlich erst mit heraufbeschworen hatte. Doch ganz gleich, zu welchen Antworten auf solche Fragen man letztlich kommen mag: Für jeden, der darüber überhaupt noch nachzudenken bereit ist, ist die Lektüre dieses Meisterstücks der historisch-biografischen Literatur in jedem Falle ein Gewinn. -Andreas Vierecke
Buch:
Die amerikanische Bürgerrechtsbewegung
Autor:
Daniel Moosbrugger, Ausgabe vom 4. Okt. 2004, Taschenbuch, Verkaufsrang 286557