Product Description Heinrich und Gottliebe von Lehndorff im Widerstand gegen Hitler und von Ribbentrop. Mit e. Erinnerung v. Hanna Schygulla an Gottliebe von lehndorff u. unveröffentl. Originaldok. Erscheinungsjahr: 2010 3. Aufl. m. Abb. Gewicht: 572 gr / Abmessungen: 213 mm x 121 mm x 37 mm Von Vollmer, Antje / Von Heck, Kilian Einsatz auf Leben und Tod Die bewegende Doppelbiografie über ein charismatisches Paar, das den Widerstand gegen Hitler wagte Heinrich Graf Lehndorff gehört zu den herausragenden Persönlichkeiten des deutschen Widerstands gegen Adolf Hitler. Sein Name ist heute nur noch wenigen bekannt. Das ist umso erstaunlicher, als er zu den engsten Mitwissern des Kreises um Claus Schenk Graf von Stauffenberg und Henning von Tresckow gehörte. Die "Wolfsschanze", das Führerhauptquartier, lag in unmittelbarer Nähe der Güter Heinrich von Lehndorffs. In seinem Familienwohnsitz, Schloss Steinort, war seit 1941 ein ganzer Flügel für den Außenminister des NS-Reiches, Joachim von Ribbentrop, beschlagnahmt. Regelmäßige Essen zwischen von Ribbentrop und dem Schlossherrn und seinen Familienangehörigen sind mit Fotos dokumentiert. Auch die Verschwörer aus dem militärischen und zivilen Widerstand waren wiederholt zu Gast - ein perfektes Doppelleben, das über drei Jahre hinweg aufrechterhalten wurde.In ihrer Doppelbiographie geht Antje Vollmer der faszinierenden Frage nach, was Heinrich und Gottliebe von Lehndorff bewogen hat, das Risiko dieses Doppelspiels einzugehen. Denn über die Konsequenzen ihres Engagements waren sich die Lehndorffs jederzeit im Klaren. Anhand von Originaldokumenten, Briefen und Zeitzeugen rekonstruiert Antje Vollmer auch die dramatischen Stunden rund um den 20. Juli: Lehndorffs Verhaftung und zweimalige Flucht, die Konsequenzen für seine hochschwangere
Product Description Ausgezeichnet mit dem Friedrich-Schiedel-Literaturpreis 1983 Erscheinungsjahr: 1981 Gewicht: 145 gr Von Haffner, Sebastian "Gewissermaßen in Widerlegung des bekannten Wortes von Karl Kraus, daß ihm zu Hitler nichts mehr einfalle, legt der deutsch-britische Publizist Sebastian Haffner ein neues unorthodoxes Buch über den deutschen Diktator vor, in welchem der Autor demonstriert, daß man sehr wohl noch in ganz anderer Weise an das Hitler-Phänomen herangehen kann, als das in der Literaturflut der letzten Jahre geschehen ist." Mit diesen Worten eröffnete die Neue Zürcher Zeitung ihren Kommentar zum Erscheinen des weithin aufsehenerregenden Hitler-Buches. Kaum ein herausragender Rezensent ließ es sich nehmen, den Band demonstrativ ausführlich zu besprechen. Monatelang führten die Anmerkungen des kenntnisreichen Außenseiters die Bestsellerlisten an. In sieben eigenständigen Kapiteln mit den Titeln ''Leben'', ''Leistungen'', ''Erfolge'', ''Irrtümer'', ''Fehler'', ''Verbrechen'' und ''Verrat'' versucht der Autor, das Phänomen Hitler von verschiedenen Seiten, unter verschiedenen Aspekten und an verschieden en Schlüsselstellen seiner Lebenskonstellation zu erhellen - einer Lebenskonstellation, die uns mit ihren abrupten Brüchen und Sprüngen und ihren politischen Erlösungs- und Rettungsmythen noch immer Rätsel aufgibt.
Buch:
Deutsche Geschichte: Von den Anfängen bis zur Gegenwart
Autor:
Christian Deick, Ausgabe vom 2. Januar 2011, Gebunden, Verkaufsrang 140742
Aus der Amazon.de-Redaktion Was haben Hermann der Cherusker, Napoleon Bonaparte, Martin Luther und Otto von Bismarck gemeinsam? Sie spielten in der deutschen Geschichte eine Hauptrolle und haben deshalb ihren festen Platz in Christian Deicks Buch, in dem er seine jungendlichen Leser auf einen Streifzug durch die letzten 2.000 Jahre mitnimmt - von der Zeit als halb Germanien von den Römern besetzt war bis zu Mauerfall und Wiedervereinigung. Was den Geschichtsunterricht in der Schule auch dem Interessiertesten verleiden kann, ist die Fülle von Jahreszahlen, Herrschernamen und Schlachten, mit denen man konfrontiert wird. Diesen Fehler macht Deick nicht. Er erzählt sehr anschaulich, beschreibt ebenso die Lebensweise der einfachen Leute und beschränkt die Geschichte zudem nicht auf die politische Entwicklung, weshalb auch auf Erfinder, Philosophen, Künstler und deren Einfluss eingegangen wird. Auf 72 Doppelseiten wird jeweils ein Thema aufbereitet, aufgelockert durch viele Fotos, Karten, Abbildungen und Illustrationen (die Zeichnungen von Hauke Kock wirken allerdings teilweise etwas unbeholfen). Die Texte sind knapp gehalten, und dennoch gelingt es dem Autor, die roten Fäden geschichtlicher Entwicklungen sichtbar zu machen - z.B. der neue Geist von Humanismus und Aufklärung, der in der Renaissance anbrach und die folgenden Jahrhunderte bis heute prägte. Das Kunststück, 2.000 Jahre deutscher Geschichte ohne große Lücken auf 150 Buchseiten unter zu bringen, gelingt hier erstaunlich gut. Manche Themen wie das Mittelalter und der Nationalsozialismus mit seinen Folgen werden sogar recht ausführlich behandelt. Um ein "Nachschlagewerk für die ganze Familie", wie der Verlag etwas vollmundig lobt, handelt es sich allerdings nicht. -Christian Stahl
Aus der Amazon.de-Redaktion Wenn eine biografische Studie über Adolf Hitler 30 Jahre nach ihrem ersten Erscheinen zum wiederholten Male neu aufgelegt wird, dann muss das gute Gründe haben. Und die hat es in der Tat! Denn trotz der vereinzelt vorgetragenen Kritik, die von Joachim Fest verfolgte biografische Methode sei überholt, und trotz der Tatsache, dass in der historischen Forschung zu Hitler längst neue Meilensteine gesetzt worden sind (namentlich etwa mit der zweibändigen Biografie von Ian Kershaw): Fests Arbeit ist neben der von Alan Bullock in mancherlei Hinsicht bis heute state of the art. Und das gilt nicht nur für die für das Genre ungewöhnliche literarische Qualität. Es gilt vielmehr auch für die Frage, welche persönlichen, gesellschaftlichen und historischen Ursachen hinter dem retrospektiv immer unverständlicher erscheinenden Aufstieg Hitlers wirksam waren. Anders als Kershaw, in dessen Hitler-Biografie der Protagonist am Ende gleichsam als Ergebnis und Sprachrohr der allenthalben waltenden sozialen Energie erscheint und als Person beinahe aus dem Blick gerät, bleibt Fest bei seiner Darstellung stets eng bei der Person Hitler. Dabei verliert er die soziohistorischen Gründe für die Möglichkeit von dessen "Erfolg" nicht aus den Augen. Im Gegenteil: Immer wieder zeigt der Autor, wie sehr einzelne Fassetten der Pathologie des Diktators mit konkreten wie diffusen Bedürfnissen, Gefühlen und Ressentiments anderer Einzelner ebenso wie der "Masse" korrespondierten. Auch Fests Hitler-Biografie liefert nur einen Mosaikstein - immerhin aber einen sehr wichtigen - für das immer noch längst nicht vollständige historisch- und sozialbiografische Bild, das wir uns von dem Phänomen Hitler und all dem, was damit zusammen hängt, machen müssen. Und dieses Bild müssen wir uns nicht nur machen, um die Vergangenheit zu begreifen, sondern auch, um unsere Gegenwart besser zu verstehen. Denn wenn Fest mit seinem Buch eines deutlich gemacht hat, dann dies: Hitler markiert nicht nur das Ende einer Epoche, er steht vielmehr auch am Anfang unserer Gegenwart, die "ohne die Kenntnis der hier dargestellten Geschichte" nicht verstanden werden kann, wie der Autor im Vorwort schreibt - auch wenn diese Geschichte, was ihren Hauptdarsteller anbelangt, den größten Schrecken aus dessen primitiv-monströser Trivialität bezieht, wie das vielleicht beste Kapitel "Blick auf eine Unperson" eindrucksvoll und bis heute unüberholt belegt. -Andreas Vierecke 1
Aus der Amazon.de-Redaktion "Fräulein Junge, zum Diktat! Nehmen Sie auf." Fräulein Junge stenografierte, tippte Briefe, brachte ihrem Chef Kaffee und sortierte Akten - nicht ungewöhnlich für eine Sekretärin. Das Außerordentliche an Junges Berufsleben war ihr Vorgesetzter, denn der hieß Adolf Hitler. Zwischen 1942 und Kriegsende arbeitete Junge als Hitlers Privatsekretärin, saß in Wolfsschanze, Berghof oder Berliner Reichskanzlei, erlebte dort die Nazi-Administration hautnah. "Fräulein Junge, machen Sie aus Ihren Erlebnissen ein Buch!" Nein, diesen Satz hat Junge nie zu hören bekommen, trotzdem wusste sie von der Bedeutung ihrer Erinnerungen an die Arbeit im Führerhauptquartier. Sie schrieb diese bereits 1947/48 nieder, aber erst 2002 findet der Text an die Öffentlichkeit. Bis zur letzten Stunde enthält Junges nahezu unverändertes Originalmanuskript, eingerahmt von der Einschätzung des persönlich-historischen Bezugsrahmens der Verfasserin durch die Journalistin Melissa Müller - einer wichtigen Einordnung, strotzt das Manuskript doch stellenweise vor entwaffnender Naivität gegenüber dem Führer. Verständlich angesichts einer damals sehr jungen Schreiberin, noch ohne Distanz zum NS-Apparat - aber eben erklärungsbedürftig. Bis zur letzten Stunde ist also keine kritische Auseinandersetzung mit Hitler, ebensowenig eine Darstellung interner Entscheidungsprozesse (Junge protokollierte nur deren Ergebnisse). Das Buch zoomt hingegen auf das Alltagsleben des Führers: Umfangreiche Schilderungen seiner Arbeits- oder Freizeitgewohnheiten sind manchmal dröge, aber dafür fesseln die letzten Tage im Berliner Reichskanzleibunker. Der anfängliche Tonfall einer Teekränzchenberichterstattung macht drückender Endzeitstimmung Platz. Das gesamte Buch ist, Melissa Müller kündigte es an, ein Beleg für die "Banalität des Bösen". Und wie banal Hitlers Alltag war! Für die Einblicke in Hitlers biedere Welt muss man Traudl Junge trotz mancher "dramaturgischer" Schwäche loben: "Fräulein Junge, danke für diese Niederschrift!" -Joachim Hohwieler 1
Buch:
Der letzte Zeuge: Ich war Hitlers Telefonist, Kurier und LeibwächterUnter Mitarbeit von Sandra Zarrinbal und Burkhard Nachtigall
Autor:
Rochus Misch, Ausgabe vom 21. Nov. 2009, Taschenbuch, Verkaufsrang 10617
Product Description Ich war Hitlers Telefonist, Kurier und Leibwächter. Mit e. Vorw. v. Ralph Giordano Erscheinungsjahr: 2009 m. 73 z. Tl. farb. Abb., 2 Ausklapp-Taf. Gewicht: 286 gr / Abmessungen: 190 mm x 119 mm x 19 mm Von Misch, Rochus / Von Zarrinbal, Sandra; Nachtigall, Burkhard Er war abgestellt an die Front, bis sich ihm 1940 unerwartet die Gelegenheit bietet, bei Hitler als Kurier, Leibwächter, dann auch als Telefonist zu arbeiten. In Hitlers Wohnung in München geht Rochus Misch ebenso ein und aus wie am Berghof und in der"Wolfsschanze". Im Führerbunker absolvierte er auch noch seinen Dienst, als Hitler und Eva Braun sich umgebracht haben. Denn für Misch, der Hitler nur als Privatmann erlebte, galt das Gebot unbedingter Loyalität. Um deren fatale Seite es ihm geht, wenn er heute sein Leben erzählt: Nein, ich werfe dem Rochus Misch von damals nicht vor, dass er keinen Ärger machte. Dennoch dass mir das so selbstverständlich war, das macht mich nachdenklich. Misch Sie werden noch gebraucht. Dieser gespenstische Befehl geht am 22.4.1945 im Führerbunker an Rochus Misch, den Leibwächter und Telefonisten Hitlers. Kaum ein anderer hat die Kriegsjahre in ebenso ungeheuerlicher wie ungewöhnlicher Nähe des Führers zugebracht. Nun erzählt der letzte Zeuge seine Geschichte, mit der beklemmenden Aufrichtigkeit eines Mannes, der erkennen muss, dass er sein Tun damals für richtig hielt. Pressestimmen: "Rochus Misch verherrlicht nichts, kritisiert nichts und rechtfertigt nichts, auch nicht sich selber. Er hat einen scharfen Blick für Details, die er auch nach all den Jahren glaubhaft schildert Die Faszination des Buches liegt in Misch selbst. Er verkörpert den typischen Deutschen seiner Zeit wohl sehr genau: Kein Fanatiker war er, kein glühender Nazi. Unpolitisch und eher auf