6000 Jahre Mathematik: Eine kulturgeschichtliche Zeitreise: Eine kulturgeschichtliche Zeitreise: Bd.1: Von den Anfängen bis Leibniz und Newton - Bd.2: .. - bis zur Ggenwart (Vom Zählstein zum Computer)
Autor:
Hans Wußing, Ausgabe vom 1. Sept. 2009, Gebunden, Verkaufsrang 47790
Eine kulturgeschichtliche Zeitreise Erscheinungsjahr: 2009 Korrig. Nachdr. m. 837 Abb., davon 514 in Farbe. Gewicht: 2240 gr / Abmessungen: 235 mm x 155 mm Von Wußing, Hans / Von Alten, Heinz-Wilhelm ; Wesemüller-Kock, Heiko Die Ursprünge mathematischen Denkens, d.h. die Bildung abstrakter Begriffe und die Herstellung von Beziehungen zwischen ihnen, liegen nach heutigem Wissen in den Hochkulturen Mesopotamiens und Ägyptens im 4. Jahrtausend v. Chr. Hier beginnt der Autor seine Zeitreise durch die Mathematik und verfolgt ihre Geschichte bis in ausgehende 20. Jahrhundert. Mathematische Ideen, Methoden und Ergebnisse sowie die sie tragenden Menschen werden ebenso prägnant und lebendig geschildert, wie die Kulturen und das Umfeld, in denen Mathematik entstand und sich in Wechselwirkung mit der Gesellschaft entwickelte. Ein spannendes Lesevergnügen für Mathematiker und alle an Mathematik und seiner Geschichte als Teil unserer Kultur Interessierte. Inhaltsverzeichnis: Mathematik am Anfang und Ethnomathematik.- Entwicklung der Mathematik in asiatischen Kulturen.- Frühzeit der Mathematik im Vorderen Orient.- Mathematik in griechisch-hellenistischer Zeit und Spätantike.- Mathematik in den Ländern des Islam.- Mathematik im europäischen Mittelalter.- Mathematik während der Renaissance.- Mathematik während der Wissenschaftlichen Revolution.- Mathematik im Zeitalter des Absolutismus und der Aufklärung.- Mathematik während der industriellen Revolution im 19. Jahrhundert.- Globalisierung der Mathematik seit Ende des 19. Jahrhundert.- E. Zeidler: Gedanken zur Zukunft der Mathematik. Nach 4000 Jahre Algebra und 5000 Jahre Geometrie ist in der Springer-Reihe Vom Zählstein zum Computer nun 6000 Jahre Mathematik in zwei Bänden erschienen. Womit sogleich ein- für allemal klargestellt wird, dass es sich bei der Mathematik beileibe nicht nur um die Kombination aus Algebra und Geometrie handeln kann, wie es unsere gymnasialen Lehrpläne suggerieren. Hans Wußing, seines Zeichens Mathematikhistoriker ? so etwas gibt es tatsächlich ? nimmt den Leser mit auf einen ebenso kurzweiligen wie informativen Streifzug durch die Geschichte einer Wissenschaft, an der sich die Geister wohl mehr scheiden als an allen anderen. Des einen Folter ist des anderen Faszinosum, könnte die Devise lauten, wenn es um die Mathematik geht. Doch muss das sein? Zu Recht wird von ihren Jüngern und Advokaten der im Grunde eigentlich philosophische Charakter gegen ihre Gegner ins Feld geführt. Und da ist, wie es scheint, tatsächlich etwas Wahres dran. Angefangen von der Entwicklung von Techniken und Systemen des Zählens und der Zahlen zeigt Wußing überzeugend Kausalitäten und Konnex zwischen mathematischer und kultureller Blütezeiten in der Menschheitsgeschichte auf. Chronologisch arbeitet er sich dabei durch die Jahrhunderte und an den maßgeblichen Persönlichkeit ab. Band zwei beginnt dort wo der erste endete: im Zeitalter des Absolutismus und schreitet zügig voran über die Aufklärung in die Moderne, wobei deutlich gemacht wird, wie die Mathematik die Emanzipation des Bürgertums befördert hat, indem sie den technischen Fortschritt vorantrieb. Er schließt mit Reflexionen des Funktionalanalytikers Eberhard Zeidler über Grenzen und Zukunft, Daseinsberechtigung und Problemlösungsqualitäten der Mathematik im digitalen Zeitalter. Eines steht fest: So mancher, der sich in der Schulzeit die Zähne an der Mathematik ausgebissen hat ? und das sollen ja nicht gerade wenige sein ?, könnte sich bei der Lektüre dieser Bücher durchaus geneigt sehen, seine Einstellung noch einmal zu revidieren. Das lebendig und stringent geschriebene, reich illustrierte Werk richtet sich auch und gerade an den interessierten Laien. Zum besseren Verständnis schaden fundierte Grundkenntnisse in Mathematik und Geschichte allerdings nicht. ? Franz Klotz
Buch:
Archäologie des Wissens (suhrkamp taschenbuch wissenschaft)
Autor:
Michel Foucault, Ausgabe vom 3. Mai 1981, Taschenbuch, Verkaufsrang 23796
Product Description Revolutionäre Forschungsarbeit muß nicht den Spezialisten in großen Labors vorbehalten bleiben. In diesem Band werden sieben wissenschaftliche Experimente dargestellt, die jeder mit geringem Aufwand durchführen kann. Ihre Ergebnisse haben es in sich, denn sie stellen unser gesamtes wissenschaftliches Weltbild in Frage.
Buch:
Längengrad - Die illustrierte Ausgabe: Die wahre Geschichte eines einsamen Genies, welches das größte wissenschaftliche Problem seiner Zeit löste
Autor:
Dava Sobel, Ausgabe vom 30. Okt. 2010, Gebunden, Verkaufsrang 17057
Die wahre Geschichte eines einsamen Genies, welches das größte wissenschaftliche Problem seiner Zeit löste Erscheinungsjahr: 2010 Sonderausg. m. zahlr. meist farb. Illustr. Aus d. Amerikan. v. Matthias Fienbork u. Dirk Muelder Gewicht: 720 gr / Abmessung: 24 cm Von Sobel, Dava; Andrewes, William J. H. / Übersetzt v. Fienbork, Matthias; Muelder, Dirk Dava Sobels Buch war auch in Deutschland bereits 1996 ein überragender Erfolg und wurde unter anderem zum "Wissenschaftsbuch des Jahres" gekürt. Nun liegt eine neue, opulent ausgestattete illustrierte Ausgabe vor. Durch die über 180 Abbildungen wird so die Geschichte des Längengrades und der Versuche, ihn zu bestimmen, auf faszinierende Weise anschaulich und lebendig. Längengrad erzählt die Geschichte des unbekannten schottischen Uhrmachers John Harrison, dem es im 18. Jahrhundert gelang, die Schiffahrt durch die Lösung des Längengrad-Problems auf neuen Kurs zu bringen. Bislang hatten sich die Seefahrer bei ihrer Navigation am Verlauf der Breitengrade orientiert. Eine Methode mit fatalen Folgen: Seefahrer und Fracht wurden leichte Beute von Seeräubern, die den Handelsschiffen auf den Breitengraden auflauerten. Zudem irrten die schiffe fast orientierungslos auf den Weltmeeren umher und erreichten ihre Zielorte wenn überhaupt - eher zufällig. Die ohnehin langen Schiffahrten dauerten noch länger. Der gefürchtete Skorbut raffte nicht selten die Mannschaft dahin. Mit einem Wort: Handelsschiffahrt war ein Unternehmen auf Leben und Tod. Längengrad rekonstruiert die Geschichte einer wissenschaftlichen Gralssuche, eines Davidskampfes gegen die großen Astronomen jener Zeit. Galileo Galilei, Sir Isaac Newton und Edmond Halley suchten die Lösung des damals schwierigsten nautischen Problems in den Gestirnen. Anders Dava Sobels Längengrad erzählt, wie der Wissenschaftler und Uhrmacher William Harrison im 18. Jahrhundert eines der kompliziertesten Probleme der Geschichte löste: auf See die Ost-West-Position bestimmen zu können. Dieses Buch ergänzt die Geschichte mit vielen Bildern und vermittelt dem Leser damit ein besseres Verständnis für die damalige Zeit, die Akteure und das Problem, das es zu lösen galt. Hier ging es um keine obskure, seltene Schwierigkeit - ohne Längengrad gerieten die Schiffe oft so weit vom Kurs ab, daß die Seeleute verhungerten oder an Skorbut starben, bevor sie einen Hafen erreichen konnten. Ein von der Regierung initiierter Wettbewerb setzte einen hohen Geldpreis für denjenigen aus, der eine Methode entwickeln würde, den Längengrad genau zu bestimmen. Der Wettlauf begann. Der erbitterterte Kampf um Genauigkeit - und den stärkeren Willen - zwischen Harrison und seinem Erzrivalen tobte ohne Rücksicht und es fehlte ihm nicht an Dramatik. Das ist Hollywood-Filmstoff! Längengrad überrascht, fasziniert und gewährt einen Blick in die Vergangenheit bevor Satelliten zur globalen Lagebestimmung alles so einfach aussehen ließen. -Therese Littleton
Buch:
Naturalis historia /Naturgeschichte: Neuübersetzung - Lat - /Dt.
Autor:
Plinius der Ältere, Ausgabe vom Febr. 2005, Taschenbuch, Verkaufsrang 120526
Product Description Nicht Warpfeldtheoretiker, Exobiologen und Wissenschaftsoffiziere der Sternenflotte sind es, sondern Physiker, Politologen und Soziologen, Philosophen und Philologen, Literatur- und Medienwissenschaftler, die hier das Star Trek-Universum erforschen. Mit derselben Faszination und demselben Forscherdrang, mit denen auch die Crew der Enterprise den Serien-Weltraum erkundet, dringen sie dabei in die äunendlichen Weiten der erfolgreichsten Fernsehserie der Welt vor. Mit diesem zweibändigen Werk liegt die bis dato umfassendste Textsammlung deutschsprachiger Star Trek-Forschung vor.
Buch:
Die Geburt der modernen Wissenschaft in Europa
Autor:
Paolo Rossi, Ausgabe vom 26. Sept. 1997, Gebunden, Verkaufsrang 539004