Der entzauberte Regenbogen - Wissenschaft, Aberglaube und die Kraft der Phantasie.
Autor:
Richard Dawkins, Ausgabe vom 2. Januar 2002, Taschenbuch, Verkaufsrang 402710
Aus der Amazon.de-Redaktion Warum setzen Dichter und Künstler in ihren Arbeiten die Wissenschaft so oft herab? Und überhaupt - warum schneiden soviele wissenschaftliche Bücher beispielsweise gegenüber dem Telefonbuch so schlecht ab? Nachdem sich der Biologe Richard Dawkins jahrelang mit Fragen dieser Art befasst hatte, hat er in Der entzauberte Regenbogen - einer zutiefst humanistischen Untersuchung der Wissenschaft, des Mystizismus und der menschlichen Natur - die Themen Bedeutung und Schönheit einer weitreichenden Betrachtung unterzogen. Dawkins, auffallend willensstark in einem Berufszweig, der aus Auf-Nummer-Sicher-Gehern und Abwarten-und-Tee-Trinkern besteht, entführt den Leser auf eine Reise durch die Welten der Natur und der Kultur, davon überzeugt, dass "die Wissenschaft, in ihrer besten Form, Raum für Poesie haben sollte". Inspiriert durch die nach der Veröffentlichung seines Buches Das egoistische Gen oft gestellte Frage, "Warum stehen Sie morgens überhaupt auf?", war Dawkins fest entschlossen zu zeigen, dass es einem nicht gleich die Lebensfreude nehmen muss, wenn man die Mechanismen der Natur versteht. Abwechselnd aufschlussreich und zum Verrücktwerden, wird Der entzauberte Regenbogen nachdenkliche Leser ansprechen, seien sie nun großäugige, erstaunte Technikfreaks oder aber mürrische, Hütten bewohnende Maschinenstürmer. Vernichtenden Kritiken von Tageszeitungs-Astrologiekolumnen folgen Zitate von Blake und Shakespeare, die sich wiederum zwischen vor Geist sprühenden, leicht mitzuverfolgenden Diskussionen über Wahrscheinlichkeit, Verhalten und Evolution wiederfinden. In der Welt von Dawkins (und - so hofft er - auch in unserer) ist Wissenschaft Poesie. Er beschließt seine Reise, indem er auf den Autor und das Thema seines Titels hinweist, und dabei behauptet: "Ein Keats und ein Newton, die einander zuhören, können möglicherweise die Galaxien singen hören." -Rob Lightner 1
Buch:
Geschichte der Sexualwissenschaft
Autor:
Volkmar Sigusch, Ausgabe vom 13. Mai 2008, Gebunden, Verkaufsrang 95262
Aus der Amazon.de-Redaktion Das Konzept ist so einfach wie bestechend: 50 zentrale Ideen der Psychologie werden auf je vier bis sechs Seiten klar und gehaltvoll erklärt: Seien es der sogenannte Placebo-Effekt, Halluzinationen, Psychopathen, Suchterkrankungen und ihre Behandlung oder psychosexuelle Entwicklungsphasen. Geordnet nach Kapiteln wie "Ein kranker Geist", "Persönlichkeit und Gesellschaft" oder "Das Gehirn", hält der Band für psychologisch interessierte Leser eine durchaus anspruchsvolle Überblicksdarstellung über die thematische Vielfalt der Psychologie bereit - ohne gewaltige Fußnotenapparate und akademische Lehrformeln. Der Autor, Professor für Psychologie an der Universität London, ergänzt seine griffigen Texte um Zitate renommierter Psychologen, Forscher und Schriftsteller. Beispielsweise lässt er den Evolutionspsychologen Haldane mit folgender hintergründiger Aussage zu Wort kommen: "Ich würde mein Leben geben, um zwei Brüder oder acht Vettern zu retten." So schafft er mit kurzen, klugen Texten und leichter Hand ein plastisches Bild der jeweiligen psychologischen Konzepte und Erkenntnisse. Das alles liest sich nicht nur spannend, sondern trägt auch zum Erkenntnisgewinn nicht zuletzt für die Fachkollegen bei, die ihre unter Umständen veralteten Vorstellungen von benachbarten und oder neu entstandenen Fachgebieten auffrischen wollen. Eine Zeitleiste mit den wichtigsten Personen und Erkenntnissen der jeweiligen psychologischen Fächer ergänzt die intelligent gestalteten Texte. Und so fragt man sich als Leser nach der Lektüre ganz unwillkürlich: Warum ist eigentlich vorher kein Psychologe auf die ebenso naheliegende wie gute Idee gekommen, ein solches Buch zu schreiben? -Dr. Stefan Rusche, Literaturtest
Buch:
Das Kaiserreich transnational - Deutschland in der Welt 1871-1914
Ausgabe vom 1. Sept. 2004, Taschenbuch, Verkaufsrang 467607
Einstein, Hawking, Singh & Co.: Bücher, die man kennen muß
Autor:
Ernst Peter Fischer, Ausgabe vom Juli 2006, Taschenbuch, Verkaufsrang 521518
Aus der Amazon.de-Redaktion Der Wissenschaftshistoriker Ernst Peter Fischer hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Menschen klar zu machen, dass es tatsächlich ein paar naturwissenschaftliche Zusammenhänge gibt, über die man zumindest in Grundzügen Bescheid wissen sollte. Erst recht dann, wenn man von sich behauptet, einigermaßen gebildet zu sein. So sollte man wenigstens wissen, welche die zentralen Fragen und Erkenntnisse der Atom- oder Evolutionstheorie sind, was Kunst und Wissenschaft verbindet oder trennt. Und entgegen manches Halbgebildeten Vorurteils gehören zu unserem Kulturgut auch ein paar Bücher aus der Feder von Naturwissenschaftlern, die man gelesen haben sollte. Manche dieser verschrobenen Gestalten können nämlich tatsächlich sogar schreiben. Will heißen: so schreiben, dass das Lesen keine Tortur, sondern wirklich ein intellektueller, manchmal sogar ein literarischer Gewinn ist. Das gilt übrigens auch für dieses Buch! 25 der wichtigsten und lesenswertesten solcher Bücher hat Fischer für diesen Band zusammengetragen. Herausgekommen ist ein kleiner Kanon aus sämtlichen Bereichen der Naturwissenschaften, von der Physik über die Biologie und Verhaltensforschung bis zur Mathematik. Jedem Buch und seinem Autor hat Fischer, der jeweils auch noch eine Empfehlung für ein weiteres (nicht unbedingt naturwissenschaftliches) Buch zum Thema gibt, sechs bis zehn Seiten gewidmet und in drei Kategorien mit bis zu fünf Sternchen bewertet: wissenschaftliche Reputation des Autors, Lesbarkeit und Bucherfolg. Und den wünschen wir Fischers sehr gelungenem Kanon auch! -Alexander Dohnberg
Buch:
Die Selbstorganisation der Wissenschaft (suhrkamp taschenbuch wissenschaft)
Autor:
Wolfgang Krohn, Günter Küppers, Ausgabe vom 4. Juni 1989, Taschenbuch, Verkaufsrang 744325