Aus der Amazon.de-Redaktion Mann, sind die alle blöd! Henryk M. Broder, bekannt für seine scharfzüngigen Glossen im Spiegel, hat diesmal 180 Seiten gebraucht, um diese Erkenntnis zu formulieren. Ein Buch, in dem deutsche Tageszeitungen, französische Politiker, sächsische Entführungsopfer, Peter Zadek und noch viele mehr den immergleichen Vorwurf einstecken müssen: Ihr habt vor dem Islam kapituliert! Wer würde bestreiten, dass eine Auseinandersetzung Not tut? Wer könnte leichthin sagen, die Bedrohungen durch Anschläge und Kofferbomben nähmen nicht zu? Doch sind die Mittel, die Broder wählt, wirklich die passenden? Er erklärt Ehre, Respekt und Unterwerfung zu den Primärtugenden der Moslems - in Gegenüberstellung zu den vietnamesischen Tugenden des Fleißes und der Lernbegierde. Das sei dann der Grund dafür, dass Vietnamesen besser in die deutsche Gesellschaft integriert sind als Moslems aus der Türkei und den arabischen Ländern. Broder meint an anderer Stelle aber auch, der Islam habe Tempo, Stil und Autorität - im Gegensatz zur Langsamkeit, zur Schwerfälligkeit des westlichen Systems, das noch nicht einmal "sexy" sei. Damit wird dann die Bedrohung durch den Islam erklärt. Und so geht es einem öfter bei diesem Buch: dass man nicht mehr weiß, was der Dichter mir damit sagen will? Und noch drängender stellt sich die Frage: Warum sagt er es mir auf so vielen Seiten? Meyers Lexikon definiert eine publizistische Glosse als "kurzen, polemischen Kommentar zu aktuellen Ereignissen". Polemisch ist das Buch, aktuell und wichtig sind die Ereignisse, die besprochen werden, auch. Aber kurz? - Mathias Voigt, Literaturtest
Buch:
Das Dschihadsystem - Wie der Islam funktioniert
Autor:
Manfred Kleine-Hartlage, Ausgabe vom 5. Juli 2010, Broschiert, Verkaufsrang 40788
Product Description Wie der Islam funktioniert Erscheinungsjahr: 2010 Gewicht: 417 gr / Abmessung: 20,5 cm Von Kleine-Hartlage, Manfred Das Verhältnis der westlichen zur islamischen Welt ist seit Jahren Gegenstand leidenschaftlicher Debatten - nicht nur unter außenpolitischen Gesichtspunkten, sondern auch in Bezug zu den muslimischen Parallelgesellschaften in europäischen Ländern. Doch diese Debatten werden in Begriffen geführt, die zur Beschreibung westlicher Gesellschaften entwickelt wurden und am Selbstverständnis des Islam vorbei-gehen - denn der Islam versteht sich als ein umfassendes, alle Lebensbereiche durchdringendes Normen- und Wertesystem und nicht als eine den individuellen Glauben prägende Religion - so der Berliner Sozialwissenschaftler Manfred Kleine-Hartlage. Wer in eine beliebige Gesellschaft hinein sozialisiert wird, übernimmt von Kindesbeinen an eine Reihe von unbewussten Vor-Annahmen über Recht und Wahrheit, Geschichte, Ethik und Moral, die, weil sie eben unbewusst sind, ein System kultureller Selbstverständlichkeiten darstellen, die die Kollektivmentalität der Gesellschaftsmitglieder prägen. Diese Mentalitäten müssen nicht per se inkompatibel sein, aber im westlich-islamischen Verhältnis (dies die These von Kleine-Hartlage) sind sie es. Seine außerordentlich vielschichtige und differenzierte Argumentation führt zu dem Ergebnis, dass die Konsolidierung, und vor allem die Verbreitung des Islam auf Kosten nichtmuslimischer Gesellschaften. der Leitgedanke des islamischen Normen- und Wertesystems ist; erst von diesem Leitgedanken her werden die im Westen als besonders anstößig empfundenen islamischen Normen verständlich: etwa die feindselige Abgrenzung gegenüber Nichtmuslimen, deren militante Verunglimpfung, der Aufruf zum Kampf und zum Selbstopfer für A
Buch:
Der ewige Sündenbock: Heiliger Krieg, die "Protokolle der Weisen von Zion" und die Verlogenheit der sogenannten Linken im Nahostkonflikt
Autor:
Tilman Tarach, Ausgabe vom 19. Juli 2011, Broschiert, Verkaufsrang 59069
Product Description Für Integration, gegen Islamismus Erscheinungsjahr: 2010 Gewicht: 248 gr / Abmessung: 19 cm Hrsg. v. Schwarzer, Alice Moscheen-Streit. Kopftuch-Debatte. Scharia. Islamkonferenz ... Ein Buch, das aufklärt. Die große Verschleierung: ein Buch über die Hindernisse erfolgreicher Integrationspolitik, über die politisch-symbolische Dimension der Verschleierung muslimischer Frauen, aber auch über die Verschleierung der islamistischen Gefahr durch Kulturrelativisten in deutschen Medien. Die Debatten über den wachsenden Einfluss islamischer Kreise nicht nur in Deutschland werden immer heftiger. Alice Schwarzer, die im Jahr 2002 mit ihrem Buch "Die Gotteskrieger" (KiWi 683) Zeichen gesetzt hat, hat sich auch in den folgenden Jahren immer wieder zur islamistischen Gefahr zu Wort gemeldet. "Die große Verschleierung" versammelt nun zahlreiche dieser politischen Interventionen und gibt ein genaues Bild vom heutigen Stand der kritischen Auseinandersetzungen über den Islamismus in Deutschland, in Frankreich und in islamischen Ländern (wie z.B. Algerien). Die Themen reichen vom Schweizer Minarettverbot und der deutschen Kopftuchdebatte bis zu den französischen Diskussionen über die Rolle der Burka in der Öffentlichkeit. Außerdem: die Unruhen in den Pariser Vorstädten, die Strategien islamistischer Agitation z.B. im Internet, die Rolle der Konvertitinnen. Die Grenzlinie zwischen dem Islam als Religion und dem politischen Islamismus bleibt dabei immer im Blick, wenn diese auch zusehends schwerer zu ziehen ist. Alice Schwarzers Texte werden durch Untersuchungen und Berichte zahlreicher Co-Autorinnen von Djemila Benhabib bis Elisabeth Badinter und Necla Kelek ergänzt. Mit Beiträgen u.a. von: Elisabeth Badinter, Djemila Benhabib, Rita Breuer, Cornelia Filter, C
Buch:
Heiliger Krieg in Europa: Wie die radikale Muslimbruderschaft unsere Gesellschaft bedroht
Autor:
Udo Ulfkotte, Ausgabe vom 2. Febr. 2009, Taschenbuch, Verkaufsrang 59550
Aus der Amazon.de-Redaktion Udo Ulfkotte lebt gefährlich! Das weiß vermutlich niemand besser als er selbst. Wer es nämlich wagt, die Gefahren klar zu benennen, die von der in unserer offenen Gesellschaft schnell wachsenden Gruppe radikaler Islamisten ausgehen, gerät schnell in deren Fadenkreuz. Das haben nicht wenige Publizisten schon am eigenen Leib erfahren müssen. Manche, wie etwa der niederländische Filmemacher Theo van Gogh, haben für ihre allzu deutliche Islamkritik schon mit dem Leben bezahlen müssen. Deutliche Drohungen in diese Richtung hat es auch gegen Ulfkotte schon gegeben, der bereits in seinem Buch Der Krieg in unseren Städten. Wie radikale Islamisten Deutschland unterwandern seine wohlbegründete Einschätzung dargelegt hatte, dass die Gefährdung zentraler Grundwerte unserer Gesellschaft - auch der Pressefreiheit - durch den Islamismus ein nicht mehr zu tolerierendes Maß erreicht hat. Heiliger Krieg in Europa zeichnet ein noch düstereres Bild von der Bedrohung, die insbesondere von der von Ulfkotte mutig als "islamofaschistisch" charakterisierten Muslimbruderschaft nicht nur für "abtrünnige" Muslime oder unliebsame Kritiker, sondern für die demokratische Gesellschaftsordnung in Europa insgesamt ausgeht. Die Lektüre des akribisch recherchierten Berichts über die Macht und die Machenschaften der Muslimbruderschaft, die sich nicht weniger als den Umsturz der bestehenden demokratischen Staats-, Rechts- und Gesellschaftsordnung in Europa auf die Fahnen geschrieben hat, an deren Stelle sie ein islamisches Kalifat unter dem Recht der Scharia errichten will, lässt den Leser immer wieder ungläubig den Kopf schütteln. Doch die gut belegten und für jeden nachprüfbaren Fakten, die der Autor vor uns ausbreitet, sprechen für sich! Vor diesen Fakten aus falsch verstandener Toleranz die Augen zu verschließen, wäre grob fahrlässig! "Der Islam", resümiert der Autor des unbedingt lesenswerten Bandes zutreffend, "ist in Europa genauso vielgestaltig wie die Ursprungsländer der Gläubigen. Doch wenn Europa dabei versagt, die muslimischen Einwanderer zu integrieren, dann wird die Religion die Ausgestoßenen als Identitätsstifter verbinden. Und deshalb sollten wir alles unternehmen, um friedfertige, unsere demokratischen Werte befürwortende Muslime zu integrieren, jegliche Radikalität oder gar hasserfüllten Islamismus aber mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln bekämpfen". - Andreas Vierecke, Literaturanzeiger.de 1
Buch:
Feindaufklärung und Reeducation: Kritische Theorie gegen Postnazismus und Islamismus
Ausgabe vom März 2006, Broschiert, Verkaufsrang 253769
Product Description Die Radikalität der besten Arbeiten der Kritischen Theorie resultiert daraus, in der Kritik der kapitalistischen Gesellschaft sich dessen bewußt zu werden, daß allererst die ebenso zwanghafte wie selbstgewählte Reaktion auf diese Gesellschaft abzuwehren ist: der Vernichtungswahn der regressiven Antikapitalisten, der auf Juden und Jüdinnen zielt. Darin ist die Erfahrung der nationalsozialistischen Verfolgung bei diesen linken Intellektuellen zur Grundlage einer Kritik geworden, die den Marxismus hinter sich lassen mußte, um die Befreiung mit der kritischen Theorie von Marx noch denken zu können. Darin liegt ihre ganze Aktualität in der postnazistischen Gesellschaft.
Inhalt:
* Stephan Grigat, Kritische Theorie gegen Burschenschaftler, Islamisten, antizionistische Antifaschisten und althusserianische Antirassisten.
* Johann Dvorák, Adorno als Ruhestörer.
* Clemens Nachtmann, Freiheitsbewegung und autoritärer Staat. Die Rezeption der Kritischen Theorie in der deutschen Studentenbewegung
* Stephan Grigat, Die Realität des Scheins. Zu Adornos Kritik des Fetischismus
* Ljiljana Radonic, Psychopathologie der Normalität.
* Gerhard Scheit, Dialektik und Erfahrung. Jean Améry, Theodor W. Adorno und der kategorische Imperativ nach Auschwitz
* Stephan Grigat, Befreite Gesellschaft und Israel.
* Florian Markl, Beschädigtes Leben und Judenhaß. Kritik des Antisemitismus als Gesellschaftskritik
* Manuel Frischberg, Das Konzept ?Islamophobie? als Abwehr westlicher Zumutungen.
* Florian Markl, "Freiheit, Islam, Frieden"
* Gerhard Scheit, Mitmachen oder Dagegensein? Zum Verhältnis von Kritik und Identifikation
* Alex Gruber, Deutschland - Amerika. Die kritische Theorie im Kampf gegen Nazideutschland
* Manfred Dahlmann, Souveränität und Gegensouverän. Amerikanische und deutsche Form negativer Vergesellschaftung
* Thomas Uwer / Thomas von der Osten-Sacken, Reeducation und Deba'athisierung. Der Nachkriegsirak und Karl August Wittfogels Kritik der Despotie
Buch:
Islam und Toleranz: Von angenehmen Märchen und unangenehmen Tatsachen - Essays
Autor:
Siegfried Kohlhammer, Ausgabe vom 15. Febr. 2011, Gebunden, Verkaufsrang 145645