Product Description Romane, die zu Klassikern wurden. Romane, die man immer schon mal lesenwollte, Romane, die von ganzen Generationen verschlungen wurden, Romane,die kaum lesbar sind, Romane, deren Titel die Ohren klingen lassen, auchwenn man sie noch nicht gelesen hat. Joachim Scholl macht Lust darauf,dies nachzuholen. Er nimmt den Leser mit auf eine Reise durch die Literaturdes 20. Jahrhunderts von den 'Buddenbrooks' über 'Ulysses', 'Mrs. Dalloway'und 'Der Mann ohne Eigenschaften' zu 'Generation X'. 50 Klassiker Romanedes 20. Jahrhunderts gibt einen Überblick über die wichtigsten Romane derletzten 100 Jahre. In jedem Kurzessay wird ein Roman aus seiner Zeit herauserklärt und aus heutiger Sicht betrachtet. Durch Kästen im Layout hervorgehobensind Verrisse und Lobeshymnen zeitgenössischer Kritiker sowie aktuelleEinschätzungen wichtiger Persönlichkeiten. Auf der Faktenseite findet sichdie Biografie des jeweiligen Autors, seine wichtigsten Werke sowie Lese-,Hör- und Filmempfehlungen. Gerstenbergs kritisches Bewertungssystem vermitteltdie relevanten Aspekte jedes einzelnen Romans auf einen Blick. Abgerundetwird das Buch durch ein Personen- und Werkregister und ein Glossar zu literaturwissenschaftlichenFachbegriffen.
Buch:
Gartengeflüster: Pikantes und Unterhaltsames aus der Geschichte der Gärten
Autor:
Otto Krätz, Ausgabe vom 4. Febr. 2009, Gebunden, Verkaufsrang 345083
Wenn eine Ärztin einen Totenschein auf Herzversagen ausstellt und die 16Messerstiche im Rücken der Leiche nicht bemerkt, so kann sich der erfahrenePathologe Hans Bankl darüber nicht wundern. Nach 35 Berufsjahren und 30.000Obduktionen ist er überzeugt, dass viele Ärzte nicht in der Lage sind,ohne Obduktion die wirkliche Todesursache eines Menschen festzustellen.Deshalb solle man, so rät er, auch den Statistiken darüber, woran Menschenin der Regel sterben, nicht allzuviel Glauben schenken. Glauben sollteman auch nicht unbedingt, dass es sich zu Hause besser stirbt. Immer wiederstellen sich unauffällige Herzstillstände als heimtückische Anschläge oderkuriose Unfälle heraus. Wie etwa bei der alten Frau, bei der erst der Leichenbestattersich wunderte, warum er ihren Mund nicht schließen konnte. Als er genauerhinsah, hatte sie ein Taschentuch tief im Rachen. Oder jener Mann, derim Garten zusammenbrach; erst später bemerkte man, dass er ein Loch inder Brust hatte. Sein Nachbar hatte Schießübungen gemacht und ihn dabeimit einer abgeprallten Kugel tödlich getroffen. Da Bankl als Pathologehäufig mit Mordopfern zu tun hat, gibt er bereitwillig Expertentipps fürden perfekten Mord. Mögliche Nachahmer warnt er jedoch, dass die Detektivemit dem Skalpell nicht nur gute Spürnasen und scharfe Instrumente haben,sondern auch über modernste High-tech-Wissenschaft verfügen und nicht einmaldavor zurückschrecken, sich von Schmeißfliegen Auskunft über einen Todeszeitpunktgeben zu lassen. Bankl berichtet über die beliebtesten Gifte der Geschichteund über interessante Selbstmorde von Kleopatra über Karl Lütgendorf bishin zur Baader-Meinhof-Gruppe. Spannend sind die Irrfahrten berühmter Leichen,die oft Jahrhunderte nach ihrem Tod noch nicht zur letzten Ruhe gefundenhaben; von mancher blieb ... Gerichtsmediziner tauchen immer öfter in Krimis oder im Film auf und tragen souverän Entscheidendes zur Klärung des Falles bei. Mit der realen pingeligen Laborarbeit bei merkwürdigen Todesfällen haben die Abenteuer von Kay Scarpetta oder Quincy allerdings wenig zu tun. Doch wahre Geschichten sind oft spannender als ein Krimi. Diesen Beweis erbringt der altgediente Pathologe Hans Bankl. Unter dem bezeichnenden Titel Im Rücken steckt das Messer erzählt er locker und amüsant aus seiner Praxis und der Geschichte der Gerichtsmedizin. Er spannt dabei einen weiten Bogen vom Altertum bis zur Gegenwart. Beschreibungen von der Arbeit am Tatort oder am Obduktionstisch garniert er mit zahlreichen Beispielen prominenter und weniger bekannter Todesfälle. Josef Mengele, Karl Lütgendorf oder Napoleon werden herangezogen, ebenso wie der Dichter Emile Zola oder Mozart. Dabei kann Bankl so richtig aus seinem Erfahrungsschatz schöpfen, denn er konnte schon einige Male falsche Todesursachen von prominenten Verstorbenen richtig stellen. Mit dieser Sammlung legt Bankl auch ein Resümee seiner langjährigen Arbeit vor, streut reichlich Anekdoten bei, die manchmal wohligen Schauder verbreiten und scheut sich nicht vor drastischen Beschreibungen. Genauer widmet er sich unter anderem den Giftmorden, die deshalb von einer Aura des Geheimnisvollen umgeben sind, weil sie so schwer nachzuweisen waren. Obwohl Bankl von der Gerichtsmedizin und ihren Möglichkeiten alles aufzuklären, überzeugt ist, gibt er schließlich doch einige Praxistipps wie man einen Mord anlegen sollte, um ihn "perfekt" durchzuführen. Zu den vier Grundregeln zählen, Augenzeugen und Mitwisser vermeiden, keine Spuren hinterlassen und nicht sofort im Kreis der Verdächtigen auftauchen. Dann folgen Erläuterungen zu passenden Tatwaffen und möglichen Vertuschungen von Todesfällen. Wenn man alles befolgt, sollte es klappen. Auf alle Fälle ist Bankls Buch eine gute Grundlage, um Krimis mit anderen Augen lesen zu können. -Tobias Hierl
Buch:
Das Grosse Buch der Liebe: Erzählungen und Gedichte aus 1000 Jahren