Aus der Amazon.de-Redaktion Nicholas Sparks ist einer der Autoren, die schon aus Prinzip nur noch Bestseller zu schreiben scheinen. Die Nähe des Himmels heißt sein neuer Roman, in dem es wieder um die ganz große Liebe geht - und natürlich auch um die vielen Schwierigkeiten auf dem Weg dorthin. Und tatsächlich scheint sich Amor dieses Mal für eine äußerst komplizierte Konstellation entschieden zu haben. Auf der einen Seite der erfolgreiche New Yorker Wissenschaftsjournalist Jeremy Marsh, der nur das glaubt, was man auch beweisen kann. Auf der anderen Seite die bezaubernde Kleinstädterin Lexie, deren Großmutter ausgerechnet Wahrsagerin ist. Boone Creek ist Schauplatz übernatürlicher Phänomene, die Jeremy untersuchen will. Bald muss er sich allerdings eingestehen, dass er sich jenseits aller Logik verliebt hat. Vor der Kulisse der verschlafenen, manchmal skurrilen Kleinstadt erzählt Nicholas Sparks diese Liebesgeschichte voller Hindernisse. Es ist gleichzeitig aber auch die Geschichte eines Menschen, der sein Leben komplett in Frage stellt; dem es gelingt loszulassen, um unendlich viel zu gewinnen. Sparks bleibt sich also treu und verbindet den Plot der Liebesgeschichte mit einer Grenzerfahrung, einem Wendepunkt, an dem jemand die Chance bekommt, noch einmal ganz von vorne zu beginnen. Ein echter "Sparks": In einem überschaubaren Tableau entwickelt sich die Geschichte zwischen liebevoll gezeichneten Charakteren, die in aller Regel zur Kirche gehen und anständig bleiben. Wer Sparks noch nicht kennt und denkt, das sei alles nicht besonders interessant, sollte einfach mal in Die Nähe des Himmels reinlesen. Er wird merken, dass der Autor seine Geschichten kraftvoll und mit einer Menge Witz erzählt, ohne sich selbst und seine Figuren dabei zu ernst zu nehmen. Und wer nicht glauben mag, dass das Leben so aussehen kann wie in dem beschaulichen Boone Creek, der kann ja einfach mal vorbeischauen bei Nicholas Sparks, seiner Frau und den fünf Kindern in North Carolina: einer ganz normalen Familie in einer ganz normalen Kleinstadt. -Henrik Flor, Literaturtest 1
Buch:
Im Bann des Elfenkönigs: Roman
Autor:
C.L. Wilson, Ausgabe vom 22. Sept. 2011, Taschenbuch, Verkaufsrang 11357
Roman Erscheinungsjahr: 2005 Gewicht: 305 gr / Abmessung: 19 cm Von Ortheil, Hanns-Josef Hanns-Josef Ortheil erzählt von der leidenschaftlichen Liebe eines Paares, das sich an der italienischen Adria-Küste kennen lernt. Er, ein deutscher Fernsehredakteur, recherchiert dort für einen Film über das Meer, sie ist Meeresbiologin und leitet ein Forschungsinstitut. Er hat sich gerade aus einer längeren Beziehung gelöst, sie ist mit einem Institutskollegen verlobt. Beide sind fasziniert vom Wasser, seinen Farben, Gerüchen, und bereits über ihrer ersten Begegnung liegt eine eigentümliche Magie. Sie erkennen, dass sie füreinander geschaffen sind - eine Erfahrung, die keiner von beiden je vorher gemacht hat. Zuerst langsam, dann mit rapide wachsender Intensität lassen sie sich aufeinander ein und versuchen ihre Liebe gegen alle inneren und äußeren Widerstände zu verteidigen Pressestimmen: "Ein großartig sinnenfrohes Buch." Rainer Moritz, Der Tagesspiegel Plötzlich ist es da, das Meer, zum Greifen nah fast, als "graue, stille, beinahe völlig beruhigte Fläche". Es ist kurz nach fünf an der italienischen Adria, ein Julimorgen, der Strand noch völlig unbelebt. Keine Sonne, keine Bewegung, vollkommene Stille. "Ich hatte das Meer einfach vergessen", heißt es in Hanns-Josef Ortheils Die große Liebe: "jetzt lag es mir wie eine Verheißung zu Füßen, unaufdringlich und groß, als bekäme ich es mit ihm zu tun". Natürlich wird sich dem Icherzähler des Romans der Strand bald füllen. Menschen kommen ihm in den Blick, und dann - wir ahnen es bereits, sind durch den Titel vorgewarnt - eine bezaubernde Frau. Im Meeresmuseum zwischen Algenformationen taucht sie auf, zunächst nur Stimme, eine Sirene, die dem Helden den Kopf verdreht: Dottoressa Franca, die junge, langhaarige Direktorin. Es ist Liebe auf den ersten Blick, mehr noch: Es ist die große Liebe. Denn Franca ist anders als die anderen Frauen, anders als Nora oder Hanna: "Wenn ich mit Franca zusammen bin", notiert der Icherzähler, "bin ich die ganze Zeit ausschließlich mit ihr beschäftigt, damit, was sie sagt und wie sie sich gibt, es gibt keinerlei Ablenkung. Der gesamte Raum um uns herum hat sich verändert, er erscheint aufgeladen, "schöner". In diesem Zustand nehme ich unendlich viel wahr." Viel wahr hat offenbar auch Ortheil genommen, denn er erzählt diese einfache Geschichte einer großen Liebe derart sensibel und zugleich geballt, dass sie einem jederzeit glaubhaft und nirgends kitschig erscheint. Über weite Strecken liest sich das Buch wie ein unendliches Happyend, bis sich das glückliche Geschehen ganz in Literatur aufzulösen beginnt und das Meer in seiner Weite wieder das Schreiben bestimmt. So gewagt Die große Liebe wegen der Nähe des Themas zum Trivialen auch gewesen sein mag, so rundherum ist Ortheil der Roman gelungen. -Stefan Kellerer
Buch:
In den Armen der Nacht: Roman
Autor:
Christina Dodd, Ausgabe vom 9. Nov. 2009, Taschenbuch, Verkaufsrang 51529
Product Description Roman. Deutsche Erstausgabe Erscheinungsjahr: 2009 Aus d. Amerikan. v. Beate Darius Gewicht: 306 gr / Abmessungen: 183 mm x 115 mm Von Dodd, Christina / Übersetzt v. Darius, Beate Ein Urahn von Rurik Wilder verkaufte seine Seele und die seiner Nachfahren einst dem Teufel. Um den Fluch zu brechen, benötigt Rurik ein besonderes Reliquiar - und die wahre Liebe einer Frau. Er weiß genau, wer für ihn die Richtige wäre: die Fotografin Tasya Hunnicut. Doch die würdigt ihn keines Blickes - aus gutem Grund. Leseprobe: Die Nacht, in der alles begann Ich will, dass du mir Rückendeckung gibst." Konstantine reichte seinem Bruder die Flasche und deutete mit einer ausholenden Geste ins Tal, wo die Zigeuner ihr Lager aufgeschlagen hatten. "Ich bin nämlich fest entschlossen, dieses Zigeunermädchen zu rauben." "Wir dürfen uns nicht mit den Zigeunern anlegen." Oleg trank einen großen Schluck Wodka. "Streng mal deine grauen Zellen an. So ist es festgeschrieben. Wir dürfen uns an alle Frauen ranmachen, aber nicht an diese schlampigen Roma-Bräute." Zwischen Konstantines Kiefern entstand ein breites Grinsen. "Kannst du mir mal verraten, wieso nicht?" Die Familie Varinski kannte keinen Moralkodex. Folglich gab es auch keine Verhaltensregeln. Sie konnten tun und lassen, was sie wollten: vergewaltigen, zündeln, foltern, morden - und niemand hätte sie daran zu hindern vermocht. Es gab nur ein ehernes Gesetz. Sie durften sich keine Zigeunerin nehmen. "Zigeunerinnen sind schmutzig." Oleg spuckte verächtlich in Richtung Lager, und der warme Auswurf traf in einer kleinen Dampfwolke auf den gefrorenen Waldboden. Der Herbst war eisig kalt wie schon lange nicht mehr, der frühe Frost hatte die Getreideernte vernichtet, und die Menschen hungerten. "Nachher holst du d
Erzählung. Vorw. v. Louis Aragon Erscheinungsjahr: 1988 Aus d. Russ. v. Gisela Drohla Gewicht: 150 gr / Abmessungen: 189 mm x 118 mm x 11 mm Von Aitmatow, Tschingis / Übersetzt v. Drohla, Gisela Pressestimmen: "Während ihr Mann im Krieg ist, verliebt sich Dshamilja in Danijar. In Kirgisien einem Land, wo Männer und Frauen eng an die patriarchalischen Traditionen der Nomaden gebunden sind, entwickelt sich das Drama dieses ungleichen Paares, die "schönste Liebesgeschichte der Welt" (Louis Aragon). Superlative sind meist fragwürdig. So auch hier, wenn Louis Aragon schwört, dies sei die schönste Liebesgeschichte der Welt (Klappentext). Freilich berührt hier der fremde Schauplatz Kirgisien, die heimatverbundenen, clan-bezogenen, hart arbeitenden Leute, die wortlose Entwicklung der Liebe zwischen einem Außenseiter und Dshamilja. Genauer: fast wortlos, denn sein gesungenes Lied hilft schon mit, dass Dshamilja Feuer fängt. Entgegen aller Tradition nimmt das Mädchen Dshamilja ihr Schicksal selbst in die Hand und wählt - ihr Mann ist im Krieg - mit Danijar einen neuen Lebensgefährten. Doch mit ihrer Entscheidung füreinander stellen sich Danijar und Dshamilja auch außerhalb der familiären Struktur. Würde die Geschichte weitergeschrieben, wäre ein Happy End unwahrscheinlich. Eine lesenswerte, kurze Liebesgeschichte ja, die schönste der Welt sicher nicht. -Herbert Huber
Buch:
Mitternachtsdiamanten
Autor:
Julia Quinn, Ausgabe vom 16. Juli 2009, Taschenbuch, Verkaufsrang 80887