Product Description Schritte auf dem Weg zur Versöhnung Erscheinungsjahr: 2011 m. Bildtaf. Gewicht: 420 gr / Abmessungen: 215 mm x 135 mm Von Kohl, Walter B Ein faszinierender Lebensweg, geleitet von der Kraft der Versöhnung S Als Prominentensohn aufzuwachsen, ist ein Schicksal besonderer Art. Walter Kohl hat es erlebt und teilweise einen hohen Preis dafür gezahlt. Doch es gelang ihm, aus dem Schatten seines Namens zu treten und seinen eigenen Weg zu gestalten. Eine faszinierende Lebensgeschichte und ein Buch über die größte Macht schlechthin: Versöhnung. Der Autor erzählt von seiner zeitweise schwierigen Kindheit als Sohn vom Kohl in einem Umfeld des Terrorismus und in einer Zeit voller ideologischer Auseinandersetzungen. Der Tod der Mutter im Juli 2001 bildet einen tragischen Tiefpunkt. Doch die Krise wird zum Wendepunkt für ihn, denn sie bildet den Ausgangspunkt für seine innere Neuorientierung. Walter Kohl entdeckt für sich selbst den Weg der Versöhnung als die zentrale Heilkraft seines Lebens. Dank der Versöhnung kann er seinen Frieden mit sich und anderen schließen, mit dem Namen, mit der eigenen Vergangenheit und somit neue Lebensenergie finden. Von nun an ist sein Lebensweg auf eigenen Vorstellungen aufgebaut. Walter Kohl ist überzeugt: Wir können unsere seelischen Wunden heilen und ein selbstbestimmtes, erfülltes Leben führen, wenn wir uns der eigenen Situation vorbehaltlos stellen und unserer inneren Stimme folgen, denn die Versöhnung schenkt uns allen die notwendige Lebensenergie. Was es heißt, Kanzlersohn zu sein: Einblicke in eine Kindheit und Jugend zwischen Politik und Familienalltag Wie Walter Kohl es schaffte, dem Schatten seines Namens zu entwachsen und sein eigenes Leben aufzubauen. Inspirationen für die Leser, selbst aus fr
Product Description Autobiographie Erscheinungsjahr: 2011 14. Aufl. 24 Fototaf. Gewicht: 560 gr / Abmessung: 19 cm Von Mandela, Nelson Kaum ein anderer Politiker dieses Jahrhunderts symbolisierte in solchem Maße die Friedenshoffnungen der Menschheit und den Gedanken der Aussöhnung aller Rassen auf Erden wie der ehemalige südafrikanische Präsident und Friedensnobelpreisträger Nelson Mandela, dessen Rolle für seinen Kontinent mit der Gandhis für Indien verglichen wurde. Seine trotz langer Haft ungebrochene Charakterstärke und Menschenfreundlichkeit haben nicht nur die Bewunderung seiner Landsleute, sondern aller friedenswilligen Menschen auf der Welt gefunden. Obwohl als Häuptlingssohn, hochgebildeter und sprachenkundiger Rechtsanwalt gegenüber der schwarzen Bevölkerung privilegiert, war er doch nicht von vornherein zum Freiheitskämpfer und international geachteten Politiker prädestiniert. Erst die fast drei Jahrzehnte währende Gefängnishaft hat ihn zum Mythos der schwarzen Befreiungsbewegung werden lassen. Nelson Mandelas Lebensgeschichte ist über die politische Bedeutung hinaus ein spannend zu lesendes, kenntnis- und faktenreiches Dokument menschlicher Entwicklung unter Bedingungen und Fährnissen, vor denen die meisten Menschen innerlich wie äußerlich kapituliert haben dürften.
Buch:
Außer Dienst: Eine Bilanz
Autor:
Helmut Schmidt, Ausgabe vom 15. März 2010, Broschiert, Verkaufsrang 11780
Eine Bilanz Erscheinungsjahr: 2010 Gewicht: 484 gr / Abmessungen: 205 mm x 135 mm Von Schmidt, Helmut Einer der bekanntesten und beliebtesten Politiker und Publizisten zieht Bilanz In seinen Erinnerungenüber die Zeit nach dem Ausscheiden aus dem Kanzleramt im Herbst 1982 beschreibt Helmut Schmidt die umwälzenden historischen Entwicklungen seit dem Ende des Kalten Kriegs, er macht sich Gedanken über die gegenwärtige Politik und die Zukunft Deutschlands, und er spricht über sehr Persönliches. "Außer Dienst" ist Helmut Schmidts privatestes Buch - und zugleich sein politisches Vermächtnis. Helmut Schmidt zählt zu den großen Figuren der deutschen Politik, über die Parteigrenzen hinweg verkörpert er für viele Deutsche den idealen Staatsmann. Fünfundzwanzig Jahre nach dem Ende seiner Amtszeit als Bundeskanzler zieht er nun Bilanz und äußert sich gewohnt deutlich zu zentralen Fragen unserer Zeit. So geißelt er die globalen Verwerfungen des Raubtierkapitalismus und appelliert an die Moral der Eliten in unserem Land. Welchen Leitbildern soll man folgen? Kann man aus der Geschichte lernen? Wie erwirbt man politische Klugheit? Immer wieder kreisen die Gedanken des Autors um das schwierige Selbstverständnis der Deutschen, um ihre oft unheilvolle Rolle in der Geschichte und ihre Zukunft innerhalb der Europäischen Union. Eingestreut sind aber auch höchst private Reflexionen und Bekenntnisse. Pressestimmen: "In diesem Sammelsurium von Gedanken und Erinnerungen teilt Schmidt nicht immer stringente, aber niemals belanglose Einsichten mit, die der Weisheit recht nahe kommen." ARD Druckfrisch Eine kürzliche Umfrage ergab, dass, wäre der Mann nicht definitiv zu alt, sich 80 Prozent aller Deutschen Helmut Schmidt als idealen Kanzler vorstellen könnten. Wenn dies, 25 Jahre nach dem Rückzug aus allen politischen Ämtern, keine Auszeichnung ist! Der Altkanzler, dessen unglaublicher 90. Geburtstag bevorsteht, rangiert im Bewusstsein der Deutschen immer noch als Staatsmann par excellence. Und eine solch hochrangige Persönlichkeit erlaubt es sich, eine "außerdienstliche" Bilanzierung seines politischen Erfahrungsschatzes vorzulegen. "Denn", so Schmidt verschmitzt bescheiden, "vielleicht könnte doch einer von den Jüngeren daraus einen Nutzen ziehen." - Nichts wäre mehr zu wünschen, Herr Bundeskanzler! Eines vorab: Es handelt sich hier nicht um die autobiografische Rückblende auf ein politisches Lebens- und Gesamtwerk. Im Gegenteil. Schmidt, der Pragmatiker, möchte seine in aktiver Zeit gewonnenen Erfahrungen angesichts einer völlig veränderten politischen Weltlage zur Verfügung stellen. Immer im Gepäck, die großen philosophischen Fragen: Welchen Leitbildern sollten wir folgen? Was lässt sich aus Geschichte lernen? Im Spiegel gerade dieser Frage reflektiert der Altkanzler über die Unvorstellbarkeit eines Auslandseinsatzes der Bundeswehr in Afghanistan noch zu seinen Zeiten. Gelegenheit für einen historischen Ausflug und die noch immer problematische Stellung Deutschlands im politisch-militärischen Weltgefüge. Natürlich holt der Wirtschaftsfachmann Schmidt zu einem satten Referat über die Finanzmärkte aus. Beklagt wird die verschlafene "Modernisierung unseres zerklüfteten Bankensystems", gewarnt wird vor Spekulantentum und Heuschreckenflügen. Betrauert die große Zeit des von der RAF ermordeten Freundes Herrhausen und seiner Deutschen Bank. Institutionen, so Schmidt, an die sich eine Bundesregierung in ökonomischen Fragen noch vertrauensvoll wenden konnte. Wie anders heute. Der Kanzler wird (in Maßen) privat. Erstaunt vernehmen wir, dass Schmidt die "Guillaume-Affäre" als Rücktrittsgrund Willy Brandts im Mai 1974 völlig inakzeptabel fand und ihm die eigene künftige Kanzlerschaft große Sorgen bereitete. Risiken und Chancen der Globalisierung. Der "Sonderfall" der Neuen Bundesländer. Die radikal veränderte Rentensituation, die ebenso radikal veränderte Maßstäbe verlangt. Ein kleiner Seitenhieb auf Lafontaine und seine "Sekundärtugenden". Eine Schulung bei den antiken Rhetorikern. Spurensuche nach eigenen Fehlern. In einem der letzten Sätze seiner klugen Reflexion appelliert der Altkanzler mit einer römischen Weisheit an die heutige Politikerkaste: Im Zweifelsfalle sei das Gemeinwohl höherzustellen als die eigene Karriere. Um schließlich witzelnd, aber nicht ohne Wehmut festzustellen: "Die meisten meiner Weggefährten haben schon endgültig ihre Adresse gewechselt." - Das können Sie sich aus dem Kopf schlagen, Herr Bundeskanzler. Die Republik braucht Sie noch! ?Ravi Unger
Buch:
Auf dem roten Teppich und fest auf der Erde
Autor:
Loki Schmidt, Ausgabe vom 7. Okt. 2010, Gebunden, Verkaufsrang 43135
Und fest auf der Erde Erscheinungsjahr: 2010 m. zahlr. Fotos. Gewicht: 361 gr / Abmessungen: 205 mm x 125 mm x 22 mm Von Schmidt, Loki / Von Buhl, Dieter "Mit Knicksen konnte ich nicht dienen." - Die Bilanz eines reichen Lebens. Wer packt dem Kanzler die Koffer, wenn er auf Reisen geht? Wie schmecken gekochte Pferdesehnen, die bei einem Pekinger Staatsbankett serviert werden? Was bietet man Jehan Sadat, die sich plötzlich zum Besuch im Reihenhaus ansagt? Mit Charme und Humor erzählt Loki Schmidt aus ihrem Leben - ob vor oder hinter den Kulissen der Macht. Aus einem Arbeiterhaushalt in die Welt der Mächtigen und Monarchen - Loki Schmidt, Frau eines bedeutenden Bundeskanzlers und Naturschützerin von Rang, erinnert sich: Wie änderte sich ihr Leben mit dem Eintritt ihres Mannes in die Politik? Welche Aufgaben musste sie als Gattin eines Ministers und Regierungschefs bewältigen? Was hat sie aus den Möglichkeiten gemacht, die sich ihr auf der Bühne der Öffentlichkeit boten? Sie hat viel zu erzählen - von Ellenbogenstößen der Ceausescus in die Rippen des Kanzlerpaares und übelriechenden Briefen an ihre Adresse, von Frikadellen à la Adenauer und einer aufmüpfigen Farah Diba am persischen Hof. Trotz allem Glanz und Gloria ist sich Loki Schmidt treu geblieben. "Du stehst hier nicht als Frau Schmidt, sondern du stehst hier als Frau Deutschland." So empfand Loki Schmidt ihre Treffen mit Präsidenten und gekrönten Häuptern, auf die sie ihren Mann Helmut als Kanzlergattin begleitete. In der Nacht auf den 21. Oktober 2010 starb Loki, 28 Jahre nach dem Ende der Kanzlerschaft ihres Gatten. Nur zwei Wochen vor dem Tod der 91-Jährigen war Auf dem roten Teppich und fest auf der Erde erschienen, in dem die Hamburgerin ihr Leben an der Seite des bundesdeutschen Spitzenpolitikers Revue passieren lässt. Aufgrund der zeitlichen Nähe empfinden Leser diese Erinnerungen Lokis wie einen letzten Gruß. Auf dem Streifzug durch die westdeutsche Nachkriegszeit dreht es sich um Lokis Liebe zur Natur sowie um ein verlockendes Angebot eines Onkels aus Amerika. Die Tochter eines Werftarbeiters und einer Näherin verrät, wie sie den schweigsamen japanischen Tenno zum sprechen brachte, warum sich das Ehepaar Ceausescu bei einem Staatsbesuch in Rumänien daneben benahm ? und zu welchem Anlass sie einmal genötigt wurde, Cognac zu trinken. Politisch interessiert, wann Regierung und Opposition ganz eng zusammenrückten oder welcher "Pfundskerl" ab und zu im Kanzlerbungalow auftauchte. Stets unaufgeregt und diszipliniert begegnet uns das Ehepaar Schmidt. Diese "hanseatische Nüchternheit", wie Loki es nennt, kennzeichnet übrigens auch ihre Antworten auf die Fragen von Ex-Zeitjournalist Dieter Buhl, die Grundlage des Buches sind. Dabei präsentiert sich Loki einerseits als selbstbewusste und selbstständige Frau. Andererseits war es für die 1919 geborene Hanseatin selbstverständlich, ihren Beruf als Lehrerin der politischen Karriere ihres Mannes unterzuordnen. Ihren Überzeugungen tat das keinen Abbruch. So weigerte sie sich einmal aus republikanischer Gesinnung, vor der englischen Queen einen Knicks zu machen. Nun muss ihr Mann Helmut ohne "Volkes Stimme" auskommen, wie er im Vorwort zur Erstausgabe seine Frau anerkennend nennt. In vorliegenden Erinnerungen bleiben Loki Schmidts Taten und Werke lebendig. ? Herwig Slezak
Buch:
Ein amerikanischer Traum: Die Geschichte meiner Familie
Autor:
Barack Obama, Ausgabe vom 1. Mai 2009, Taschenbuch, Verkaufsrang 19675
Die Geschichte meiner Familie Erscheinungsjahr: 2009 Gewicht: 452 gr / Abmessungen: 210 mm x 135 mm x 25 mm Von Obama, Barack "Ein hinreißend persönliches und ausgesprochen politisches Buch, und eben nicht das Buch eines Politikers." FAZ In diesen großartig erzählten, unsentimentalen Erinnerungen sucht der Sohn eines schwarzen afrikanischen Vaters und einer weißen amerikanischen Mutter nach der Bedeutung seines Lebens als farbiger Amerikaner. Es beginnt in New York, als Barack Obama erfährt, dass sein Vater - für ihn mehr ein Mythos als ein Mensch - bei einem Autounfall ums Leben kam. Dieser plötzliche Tod löst eine Odyssee der Gefühle aus. Sie führt zuerst in eine kleine Stadt in Kansas, von wo aus er den Spuren der Familie seiner Mutter auf der Wanderung nach Hawaii folgt. Dann nach Kenia, wo er dem afrikanischen Teil seiner Familie begegnet und mit der bitteren Wahrheit über das Leben seines Vaters konfrontiert wird. Am Ende führt sie zu einer Versöhnung mit seinem geteilten Erbe. Pressestimmen: "Eine beeindruckende Schilderung der Suche nach seiner Identität als schwarzer US-Bürger. Er ist ein begnadeter Schreiber." Der Tagesspiegel Bis zu seine Ankündigung, er wolle demokratischer Präsidentschaftskandidat werden, kannte kaum jemand außerhalb von Illinois Barack Obama. Dass der Senator aus diesem Bundesstaat schon wenige Monate später als Shooting-Star der Primaries und charismatischer Hoffnungsträger gefeiert wurde, hat das politische Establishment in seinen Grundfesten erschüttert. In seiner Autobiografie erzählt er von seinen ersten 34 Lebensjahren. Obama ist nicht nur aufgrund seines raschen Erfolgs ein Phänomen. Er ist sperrig und lässt sich nur schwer irgendeinem Lager zuordnen; wenig verwunderlich, dass die amerikanischen Demoskopen regelmäßig in ihren Vorhersagen scheitern. Obama ist schwarz, stammt aber nicht von aus Afrika verschleppten Sklaven ab. Sein Vater kam aus Kenia als Gaststudent in die USA, die Mutter ist eine weiße Amerikanerin aus Kansas. So ist er vielen Schwarzen zu weiß und hat bei den ersten Vorwahlen im "weißen" Iowa demonstriert, dass er eine Mehrheit unter weißen Wählern einfahren kann. Anderen wiederum gilt er wahlweise als neuer Martin Luther King oder J.F. Kennedy. Obama tritt in einem Land an, das hinsichtlich seiner verschiedenen Ethnien noch immer tief zerissen ist, in dem die Konfliktlinien auch für Insider mitunter schwer verständlich sind. Seine Autobiografie zeigt, wie sich diese Zerrissenheit in dem Werdegang eines Mannes spiegelt, der lange um seine Identität rang. Obamas Autobiografie ist 1995 zum ersten Mal erschienen. Er nennt sie einen "Beitrag zum Verständnis der Rassenprobleme in unserem Land..." Aus ihr lässt sich einiges über die frühen Prägungen des Newcomers erfahren und auch über seine Visionen von einem neuen Amerika. Dass er diese Erinnerungen heute anders schreiben würde, darf als gesichert gelten. So erzählt er freimütig von studentischen Marathon-Partys mit nächtelangen Diskussionen, jeder Menge Dosenbier und Zigaretten. Es sind Passagen wie diese, die nicht zum klassischen Image eines Präsidentschaftskandidaten passen wollen, die aber etwas Wichtiges leisten: Sie helfen, eine Persönlichkeit zu verstehen, die ihren eigenen, keineswegs immer geraden Weg gegangen ist; die eine juristische Karriere in Harvard begann, dann aber in der armen Chicagoer South Side Bürgeranwalt wurde, sich um die Menschen am Rande der Gesellschaft kümmerte und erst langsam in die Lokal-, Landes- und schließlich nationale Politik hineinwuchs. Entstanden ist eine fast intime Autobiografie, "eine persönliche, innere Reise ... die Suche eines Jungen nach seinem Vater und damit auch nach einem überzeugenden Lebensinhalt für ihn, den schwarzen Amerikaner." -Henrik Flor, Literaturtest
Buch:
Ou Topos: Suche nach dem Ort, den es geben müsste
Autor:
Heiner Geißler, Ausgabe vom 1. Okt. 2010, Taschenbuch, Verkaufsrang 187153
Suche nach dem Ort, den es geben müßte Erscheinungsjahr: 2011 4. Aufl. Gewicht: 205 gr / Abmessungen: 190 mm x 125 mm Von Geißler, Heiner Wo finden wir das Glück? Bisher hat es niemand geschafft, das Himmelreich auf Erden zu errichten. Glücklich zu sein das scheint dem einzelnen manchmal möglich, allen zusammen aber unmöglich. Viele haben das Paradies daher ins Jenseits verschoben und die Menschen mit ihren Nöten allein gelassen. In diesem faszinierenden Buch setzt sich Heiner Geißler mit verschiedenen Wegen zu einer besseren Welt auseinander und schildert seine ganz persönliche Suche nach dem Glück. "Legen Sie dieses Buch neben Ihr Bett, lesen Sie jeden Abend ein Kapitel Sie werden merken, es wird sehr schnell mehr als nur ein Kapitel. Man möchte gar nicht mehr aufhören." Elke Heidenreich "Auf der Erde gibt es Geld wie Heu, es ist nur falsch verteilt. Und Hartz IV ist ein Verstoß gegen die Menschenwürde." Überraschenderweise stammen diese Äußerungen von einem CDU-Politiker ? nämlich Heiner Geißler. Das seiner Meinung nach verfehlte Wirtschaftssystem des Kapitalismus will der streitbare Politiker, Jurist und Philosoph durch eine "Internationale Sozial-Ökologische Marktwirtschaft" ersetzen ? und opponiert damit nicht nur gegen seinen Parteikollegen Friedrich Merz, der im Unterschied zu ihm noch mehr Kapitalismus wagen will. Auf seiner Suche nach einer gerechten Welt brandmarkt Geißler falsche Menschenbilder, die Ursache schlimmster Verbrechen waren, wozu der Unionsmann die kommunistische Ideologie der Klassen genauso wie den religiösen Fundamentalismus und die Unterdrückung von Frauen zählt. Nationalismus und Rassismus sind ihm zudem aus persönlicher Erfahrung verhasst, denn in seiner Kindheit ermordeten die Nazis die Familie seines "Zigeuner"-Freundes ebenso wie seine jüdische Klavierlehrerin. Bei der persönlichen Sinnsuche führt Geißler vor Augen, wie eng sinnliches und seelisches Glück einerseits sowie Elend und Tod andererseits beieinander liegen. Des Weiteren umreißt der 1930 geborene Jesuitenschüler den Unterschied zwischen Gottesliebe und Nächstenliebe ? und erklärt den praktischen Gesichtspunkt der Religionen, "ein geordnetes Zusammenleben der Menschen ethisch zu begründen". Außerdem plädiert der ehemalige Bundestagsabgeordnete für eine "richtig verstandene multikulturelle Gesellschaft". Der Titel von Geißlers Buch lehnt sich an Thomas Morus? Werk Utopia an, in dem der Engländer bereits im Spätmittelalter eine gerechte Gesellschaft umrissen hatte. Geißlers heutige Suche nach dem Ort, den es geben müsste, ist großenteils philosophisch, bisweilen politisch, ab und zu sprunghaft. Außerdem gibt der engagierte Streiter für eine lebenswerte Zukunft gegen Ende seines Essays viel Persönliches preis. Angenehm kommt rüber, dass Geißler bei allem Theoretisieren nicht abhebt, sondern meist nahe bei den Sorgen und Nöten der Menschen bleibt. So offenbart sich der Querdenker einmal mehr als freier Geist, mit dessen erfrischenden Gedanken über eine gerechte Gesellschaft sich zu beschäftigen lohnt. ? Herwig Slezak
Hörbuch:
Außer Dienst: Eine Bilanz
Autor:
Helmut Schmidt, Ausgabe vom 4. Sept. 2008, Audio CD, Verkaufsrang 100521
Aus der Amazon.de-Redaktion Eine kürzliche Umfrage ergab, dass, wäre der Mann nicht definitiv zu alt, sich 80 Prozent aller Deutschen Helmut Schmidt als idealen Kanzler vorstellen könnten. Wenn dies, 25 Jahre nach dem Rückzug aus allen politischen Ämtern, keine Auszeichnung ist! Der Altkanzler, dessen unglaublicher 90. Geburtstag bevorsteht, rangiert im Bewusstsein der Deutschen immer noch als Staatsmann par excellence. Und eine solch hochrangige Persönlichkeit erlaubt es sich, eine "außerdienstliche" Bilanzierung seines politischen Erfahrungsschatzes vorzulegen. "Denn", so Schmidt verschmitzt bescheiden, "vielleicht könnte doch einer von den Jüngeren daraus einen Nutzen ziehen." - Nichts wäre mehr zu wünschen, Herr Bundeskanzler! Eines vorab: Es handelt sich hier nicht um die autobiografische Rückblende auf ein politisches Lebens- und Gesamtwerk. Im Gegenteil. Schmidt, der Pragmatiker, möchte seine in aktiver Zeit gewonnenen Erfahrungen angesichts einer völlig veränderten politischen Weltlage zur Verfügung stellen. Immer im Gepäck, die großen philosophischen Fragen: Welchen Leitbildern sollten wir folgen? Was lässt sich aus Geschichte lernen? Im Spiegel gerade dieser Frage reflektiert der Altkanzler über die Unvorstellbarkeit eines Auslandseinsatzes der Bundeswehr in Afghanistan noch zu seinen Zeiten. Gelegenheit für einen historischen Ausflug und die noch immer problematische Stellung Deutschlands im politisch-militärischen Weltgefüge. Natürlich holt der Wirtschaftsfachmann Schmidt zu einem satten Referat über die Finanzmärkte aus. Beklagt wird die verschlafene "Modernisierung unseres zerklüfteten Bankensystems", gewarnt wird vor Spekulantentum und Heuschreckenflügen. Betrauert die große Zeit des von der RAF ermordeten Freundes Herrhausen und seiner Deutschen Bank. Institutionen, so Schmidt, an die sich eine Bundesregierung in ökonomischen Fragen noch vertrauensvoll wenden konnte. Wie anders heute. Der Kanzler wird (in Maßen) privat. Erstaunt vernehmen wir, dass Schmidt die "Guillaume-Affäre" als Rücktrittsgrund Willy Brandts im Mai 1974 völlig inakzeptabel fand und ihm die eigene künftige Kanzlerschaft große Sorgen bereitete. Risiken und Chancen der Globalisierung. Der "Sonderfall" der Neuen Bundesländer. Die radikal veränderte Rentensituation, die ebenso radikal veränderte Maßstäbe verlangt. Ein kleiner Seitenhieb auf Lafontaine und seine "Sekundärtugenden". Eine Schulung bei den antiken Rhetorikern. Spurensuche nach eigenen Fehlern. In einem der letzten Sätze seiner klugen Reflexion appelliert der Altkanzler mit einer römischen Weisheit an die heutige Politikerkaste: Im Zweifelsfalle sei das Gemeinwohl höherzustellen als die eigene Karriere. Um schließlich witzelnd, aber nicht ohne Wehmut festzustellen: "Die meisten meiner Weggefährten haben schon endgültig ihre Adresse gewechselt." - Das können Sie sich aus dem Kopf schlagen, Herr Bundeskanzler. Die Republik braucht Sie noch! ?Ravi Unger
Buch:
Ich war Saddams Sohn: Als Doppelgänger im Dienst des irakischen Diktators Hussein
Autor:
Latif Yahia, Ausgabe vom Febr. 2003, Taschenbuch, Verkaufsrang 195379
Aus der Amazon.de-Redaktion Im November 1990 zwangen sie ihn, sich selbst anzuklagen: "Ich habe meine Ähnlichkeit mit Odai Hussein ausgenutzt, Waren aus Kuwait in seinem Namen zu stehlen und in Bagdad zu verkaufen. Odai ist unschuldig. Er ist der ehrlichste Mensch der Welt." Ein beschämender Auftritt im irakischen Staatsfernsehen. Tagelang hatte der "ehrlichste Mensch der Welt" ihm diese Rede eingebläut, nun musste Odais Doppelgänger den bitteren Preis für seine Rolle zahlen. Sein Leben war keinen Deut mehr wert. Damals dachte Latif Yahia zum ersten Mal an Flucht. Es sollte anders kommen. Dank der erzwungenen Fernsehbeichte konnte Odai Hussein, Saddams verbrecherischer Sohn, seinen Kopf aus der Schlinge ziehen. Nach der Invasion in Kuwait hatten der zweitmächtigste Mann des Irak und seine Gang das Land raubritterartig geplündert, hunderte von Nobelkarossen wurden in der Folge in den Straßen Bagdads gesichtet. Gerüchte über den verhassten, plündernden Präsidentensohn und sein Double waren in den Westen durchgedrungen, hatten aber auch in der irakischen Armee für Empörung gesorgt. Der beklemmende Bericht Latif Yahias, des jungen Mannes aus reicher Bagdader Familie, der 1987 als Double Odais für offizielle Anlässe zwangsrekrutiert wurde, entlarvt ein brutales System aus Günstlingswirtschaft, Mord und Folter. Hatte der Autor - wie er freimütig zugibt - das ausschweifende Leben im Dunstkreis der Diktatorenfamilie anfänglich noch genossen, so erlebte er sehr bald seinen "Arbeitgeber" als grausamen Vergewaltiger und Mörder. Erschüttert liest man, wie der völlig unpolitische Odai und seine Clique sich auf dem Rücken des darbenden irakischen Volkes in hemmungslosen Party-Exzessen und schierer Mordlust ergingen. Nach einem Selbstmordversuch gelang Yahia schließlich während des Golfkrieges die Flucht ins Exil. Der weit gehend unpolitische, aber aufrüttelnde Bericht des heute in Österreich Lebenden liefert Schlüsselloch-Perspektiven in die rigide Unterdrückungsmechanik einer wahnsinnig gewordenen Diktatorenfamilie, deren letzte Stunde womöglich bald schlagen wird. -Ravi Unger
Buch:
Gedanken und Erinnerungen
Autor:
Otto von Bismarck, Ausgabe vom 1. Juli 2007, Gebunden, Verkaufsrang 118196
Aus der Amazon.de-Redaktion Kein Politiker aus der Zeit des deutschen Kaiserreiches ist den Menschen bis heute so in Erinnerung geblieben wie Otto von Bismarck, seines Zeichens erster Reichskanzler von 1871 bis 1890. Er war eine zentrale Figur seiner Epoche und sein Politikverständnis hat viele Weichen für die Zukunft gestellt. Die vorliegende Neuauflage seiner selbstverfassten Lebenserinnerungen erlaubt Einblicke in Persönlichkeit und Wertvorstellungen dieses Mannes. Bismarck schildert die Ereignisse während seines politischen Engagements für Preußen, den Norddeutschen Bund und ein geeinigtes deutsches Kaiserreich. So sehr Bismarcks Außenpolitik von der fortschrittlichen Idee eines stabilen Miteinander der europäischen Staaten geprägt war - dieser Vorstellung wurde er durch die Einbindung Deutschlands in ein umfassendes Bündnissystem gerecht -, so sehr verharrte er innenpolitisch auf dem Althergebrachten und unterstützte hartnäckig die Monarchie. Für ihn war Deutschland ohne Kaiser nicht vorstellbar und entsprechend hart - etwa mit dem Sozialistengesetz - ging er gegen alle diejenigen Kräfte vor, die seiner Meinung nach das Kaiserreich gefährdeten. Vor diesem Hintergrund verblaßte seine Leistung, ab 1883 eine Sozialversicherung moderner Prägung eingeführt zu haben - und das obwohl Bismarcks damalige Ideen einer Kranken-, Unfall- und Rentenversicherung bis heute Bestand haben. Man darf bei diesem Buch nicht den Fehler machen und hier ein "neutrales" Geschichtsbuch erwarten. Die Darstellung der Ereignisse ist geprägt von der Sichtweise Bismarcks, aber hierin liegt gerade der Reiz dieses Bandes. Man kann mit seiner Hilfe eintauchen in die damalige Zeit und die Gedankengänge eines bedeutenden Staatsmannes sozusagen aus erster Hand erfahren. Und man hält auch einen echten Meilenstein der politischen Memoiren in Händen. -Joachim Hohwieler
Buch:
I'm not convinced: Der Irakkrieg und die rot-grünen Jahre
Autor:
Joschka Fischer, Ausgabe vom 18. Febr. 2010, Gebunden, Verkaufsrang 197635
Der Irak-Krieg und die rot-grünen Jahre Erscheinungsjahr: 2011 Gewicht: 536 gr / Abmessung: 22 cm Von Fischer, Joschka Zeitgeschichte von innen: Als Deutschland Nein sagte zum Krieg - Joschka Fischers Erinnerungen an dramatische Wendepunkte der Zeitgeschichte. Der 11. September 2001 leitete eine Zeitwende ein, die die Regierung und den damaligen Außenminister der rot-grünen Koalition vor dramatische Herausforderungen stellte. Der zweite Band von Joschka Fischers Erinnerungen reicht vom Beginn des Afghanistan-Kriegs und des Irak-Kriegs bis zum Ende der rot-grünen Epoche. Der zweite Band von Joschka Fischers Memoiren über seine Zeit als Bundesaußenminister in der rot-grünen Regierung beginnt mit dem 11. September 2001 und behandelt ausführlich den Krieg in Afghanistan und die sich unmittelbar an die Kampfhandlungen anschließende Afghanistan-Konferenz auf dem Petersberg bei Bonn, in der die Nachkriegsordnung für das Land festgelegt wurde. Im Zentrum des Buchs steht die dramatische Entwicklung hin zum Irak-Krieg, gegen den Fischer seit den allerersten Anfängen Stellung bezogen hat. Das Zerwürfnis zwischen Deutschland und Amerika wegen des Krieges im Irak, die dramatischen Tage auch innerhalb der Bundesregierung im Januar/Februar 2003, als es um das Abstimmungsverhalten Deutschlands im Sicherheitsrat ging, sowie Deutschlands schwierige Gratwanderung zwischen seinem Nein zum Krieg und seiner Rolle als wichtigster Bündnispartner der USA in Europa werden von Fischer umfassend dargestellt. 2003 begann auch der Versuch der drei europäischen Mächte - Deutschland, Frankreich und Großbritannien -, die drohende Gefahr einer militärischen Nuklearisierung des Irans auf dem Verhandlungswege abzuwenden. Ebenso vertieften sich die Differenzen zwischen Kanzler un Man mag zur rot-grünen Bundesregierung gestanden haben, wie man will. Eines steht fest: Sie hat Deutschland vor dem verhängnisvollen Mitmarschieren in den Krieg gegen den Irak bewahrt und sich damit historische Verdienste erworben. Während sich Angela Merkel 2002 bemüßigt gefühlt hatte, in Washington vorstellig zu werden, um für den Fall eines Unionssieges bei den bevorstehenden Bundestagswahlen ihre Gefolgsbereitschaft zu versichern, haben die Falken um George W. Bush bei Bundeskanzler Gerhard Schröder und erst recht bei seinem Vize, Außenminister Joschka Fischer, bis zuletzt auf Granit gebissen. Unvergessen wie dieser auf der Münchner Sicherheitskonferenz dem als Kriegstreiber auftretenden US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld ein beherztes "I am not convinced" entgegen schleuderte. Wie berechtigt die Zweifel an der windelweichen Beweislage für die mobilen Massenvernichtungswaffenarsenale des irakischen Diktators Saddam Hussein waren, denen Fischer mit diesen Worten Ausdruck verlieh, belegt just zum Zeitpunkt des Erscheinens des gleichnamigen zweiten Bandes seiner Erinnerungen an die rot-grünen Regierungsjahre ein Interview im Guardian, in dem sich der seinerzeit vom BND unter dem Decknamen "Curveball" geführte Überläufer, auf dessen Kronzeugenaussagen sich die Amerikaner stützten, selbst als eine Art Lügner für die gute Sache "outete". Weit über die Hälfte des gut 370 Seiten starken, erstaunlich gut, lebendig und spannend geschriebenen Werkes, das erkennbar aus Fischers eigener Feder stammt, ist dem Eiertanz um den Irak-Krieg gewidmet. Es setzt an jenem denkwürdigen 11. September 2001 ein, und es scheint so, als hätte sich tatsächlich alles so zugetragen, wie man es sich vorgestellt und irgendwie auch noch bestens in Erinnerung hat. Selbst hinter den Kulissen, wo ja gerade auf dem außenpolitischen Parkett für gewöhnlich das Arkanprinzip waltet, wie die Enthüllungen von Wikileaks belegen. Fischer versteht es, seinen ungewöhnlich unpolemisch und unprätentiös gehaltenen Geschichtsrapport mit intelligenten Exkursen von großer analytischer Kraft zu garnieren. So etwa wenn er auf die für die verheerenden Bush-Doktrinen verantwortlichen "Neocons" zu sprechen kommt, die er als einen von der radikalen Linken zur Ultrarechten mutierten Haufen von Weltverbesserungssektierern vorstellt , deren Machbarkeitsutopismus alles andere als konservativ sei: "Wenn man so will, war meine Ablehnung der Neokonservativen und ihres Marsches in den Krieg gegen den Irak nicht nur intellektuell und politisch begründet, sondern auch sehr stark eine Instinktreaktion, die sich aus meiner eigenen linksradikalen Biografie ergab." Man mag ja zum Opportunismus des machtpolitischen Chamäleons Fischer stehen wie man will, zu seinen Selbstinszenierungen und Metamorphosen vom militanten Berufsrevolutionär zum friedensbewegten Ökopax, vom großmäuligen Oppositionsführer im Bundestag zum bedächtigen Vizekanzler. Doch eines muss man ihm lassen: Wie in allen seinen Rollen ist er auch als Diplomat im Dreiteiler zu Hochform aufgelaufen. Bei aller berechtigten Kritik an der von ihm mitbetriebenen Neudefinition des militärischen Selbstverständnisses der Bundesrepublik hat er ihr damit zweifellos zu größerer Weltgeltung verholfen. Und seine Meriten für das europäische Einigungsprojekt sind trotz der von den Amerikanern geschürten vorübergehenden Irritationen zwischen "altem" und "neuem" Europa unbestritten. Und was die zweifelhafte China- und Russlandpolitik anbelangt, so geht diese eindeutig auf die Kappe Gerhard Schröders. Er war es, der die speziellen Beziehungen zu diesen beiden Staaten irgendwann ohne Rücksprache zur Chefsache und Wladimir Putin zu seinem Busenfreund machte. Nicht ohne Auswirkungen auf Innenpolitik und Koalitionsklima übrigens, wie wir erfahren. Scheint doch abwechselnd das Vorbild Putins und des französischen Staatspräsidenten Jacques Chirac vor Augen Schröders Urteilsvermögen über Macht und Kompetenzen eines deutschen Bundeskanzlers allmählich gelitten zu haben. Eine erstaunliche Erkenntnis für einen, der als konkurrierendes Alphatierchen im Amt alles andere als frei von Selbstüberschätzung war. Und so kommt es, dass sich am Ende der Lektüre seines Buches fast ein wenig Wehmut über den Verlust des großen Zampanos einstellt. Auch wenn man es einem Wichtigtuer wie ihm zunächst einmal erst Recht nicht gegönnt hat, muss man nachgerade zugeben, dass in Anbetracht der internationalen Lage ein Joschka Fischer auf dem Posten von Catherine Ashton als oberster Repräsentant der EU-Außenpolitik sicherlich die bessere Wahl gewesen wäre. ? Roland Detsch