Ausgezeichnet mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis "Das wichtigste deutsche Jugendbuch in diesem Herbst!" DER SPIEGEL Endlich als Taschenbuch Das Meisterwerk von Klaus Kordon. Erzählt wird die bewegende Lebensgeschichte von Manfred Lenz, der nach einem missglückten Fluchtversuch aus der DDR ein Jahr in Stasi-Gefängnissen verbringt. Ein Zeitpanorama, wie es spannender nicht sein könnte. Gefängnis Berlin-Hohenschönhausen, Zelle 102. Hier sitzt Manfred Lenz. Seine Frau Hannah ist ebenfalls inhaftiert, die Kinder Silke und Michael sind im Heim untergebracht worden.Ein missglückter Fluchtversuch aus der DDR hat die Familie auseinandergerissen. Die Zeit im Gefängnis bedeutet Einsamkeit, Schikanen und endlose Stasi-Verhöre. In seiner Isolation lässt Manfred Lenz sein bisheriges Leben Revue passieren Die Kneipe am Prenzlauer Berg, in der er nach dem Krieg aufgewachsen ist, der Einmarsch der sowjetischen Truppen auf dem Potsdamer Platz, der Tod der Mutter, das Kinderheim, das Jugendwohnheim - und dann die nur ein paar hundert Meter entfernte Grenze nach Westberlin ... Der große Roman erzählt mit bestechender Authentizität deutsch-deutsche Zeitgeschichte. Soll man sich das antun? Noch einmal Nachkriegszeit und deutsche Teilung, Mauerbau und Stasi-Knast? Tun Sie es, Sie werden es nicht bereuen. Auf 800 Seiten keine flaue Stelle, kein Hänger. Der Bestsellerautor Kordon erzählt lustig, spannend und klischeefern von seiner Kindheit und Jugend in der Osthälfte Berlins. Und er berichtet bedrückend genau von seiner Stasi-Haft in den 70er-Jahren. Natürlich sind die Haft- und Verhörmethoden des östlichen Staatsapparates inzwischen gängiges Thema in der Literatur. Aber Kordon erzählt Neues. Er zeigt nicht nur unbezweifelbare Grausamkeit, sondern versucht hinter die Stirnen der Vernehmer und Wächter zu dringen. Damit entsteht auch hier ein Bild fern der vielen Klischees, die so nahe gelegen hätten. Dass Kordon sonst für Kinder schreibt, kommt dem erwachsenen Leser zugute. Der Erzähler treibt die Geschichte voran, Kinder wollen schließlich wissen, wie es weitergeht. Und Kordon bleibt stets detailgenau, ohne detailverliebt zu werden, Kinder lieben das Konkrete. Ein Kinderbuchautor muss sich auch stets Gedanken machen, welche Informationen seine Leser jeweils benötigen, um der Erzählung folgen zu können. Kordon hat deshalb die eigene Geschichte zugleich ein wenig als Geschichtsbuch geschrieben: Wer sich nicht mehr genau erinnert (oder nie wusste), wie der politische Irrsinn einst in und um Berlin tanzte, bei Kordon erfährt er nebenher auch das. Erzählerisches Können verbindet sich überzeugend mit der Authentizität des Selbsterlebten. Herausgekommen ist so etwas wie ein Buch für die ganze Familie: Die aufgeweckte Zwölfjährige wird es ebenso spannend finden wie der geschichtsinteressierte Mitzwanziger, von Papa und Mama, Oma und Opa ganz zu schweigen. -Michael Winteroll
Buch:
Le Fettnapf: Wie ich lernte, mich in Frankreich nicht zum Horst zu machen
Autor:
Tanja Kuchenbecker, Ausgabe vom 2. Aug. 2010, Taschenbuch, Verkaufsrang 45238
Product Description Wie ich lernte, mich in Frankreich nicht zum Horst zu machen Erscheinungsjahr: 2010 2. Aufl. Hobby/Freizeit Gewicht: 201 gr / Abmessungen: 190 mm x 125 mm Von Kuchenbecker, Tanja Mein Leben als Französin Im Café vom Kellner übersehen, von den Nachbarn ignoriert und eigentlich immer falsch angezogen in ihren ersten Jahren in Paris ließ Tanja Kuchenbecker kein Fettnäpfchen aus und schielte oft mit Neid auf die Französinnen: diese Eleganz! Diese Weltgewandtheit! Inzwischen hat sich die Deutsche jedoch einiges von der französischen Lebenskunst abgeguckt. So gelingt es ihr nicht nur, im Restaurant die Aufmerksamkeit des Kellners, sondern auch den besten Platz zu bekommen. Und selbst die hohe Kunst des Grand blabla beherrscht sie heute mühelos. Regel Nummer 1: immer zu allem etwas zu sagen zu haben. Wie sie lernte, sich einigermaßen würdevoll durchs französische Alltagsleben zu bewegen, erzählt Tanja Kuchenbecker in "Le Fettnapf" mit viel deutschem Humor. "Herrlich komisch!" BILD "Leichter Lesestoff zum Entspannen mit viel Humor!" FOCUS
Buch:
Cook: Die Entdeckung eines Entdeckers
Autor:
Tony Horwitz, Ausgabe vom Febr. 2006, Taschenbuch, Verkaufsrang 97275
Product Description Die Suche nach Terra australis trieb James Cook über alle Ozeane. Als er 1768 England verließ, war ein Drittel der Erde noch unentdeckt. In nur elf Jahren erkundete er zu Schiff die Welt vom Beringmeer bis zur Antarktis, von Alaska bis Tasmanien. Als Cook 1779 auf Hawaii erschlagen wurde, hinterließ er der Nachwelt nichts Geringeres als ein neues Bild der Erde. Der Pulitzerpreisträger Tony Horwitz hat sich auf die Spur von Käpt’n Cook begeben und dabei einen der größten Entdecker aller Zeiten neu entdeckt. Tony Horwitz hat sich dem Kapitän James Cook an die Fersen gehängt und ist seinen drei großen Seereisen mit großer Liebe zum Detail nachgegangen. Die Zeit
Buch:
Gute Nacht, Zuckerpüppchen
Autor:
Heidi Hassenmüller, Ausgabe vom 1. Aug. 1992, Taschenbuch, Verkaufsrang 13169
Product Description Nachw. v. Barbara Kavemann. Ausgezeichnet mit dem Jugendbuchpreis Buxtehuder Bulle 1989 Erscheinungsjahr: 2004 ab 14 J. Gewicht: 150 gr / Abmessung: 19 cm Von Hassenmüller, Heidi Die Geschichte des Mädchens Gaby, das viele Jahre hindurch von ihrem Stiefvater sexuell missbraucht wurde, hat die Autorin selbst durchlebt: "Es ist die Geschichte meiner Jugend, die ich nicht hatte.. Ich habe sie für all die Mädchen geschrieben, die in der gleichen auswegslosen Situation sind. Durchbrecht das Schweigen und ruft um Hilfe. Immer wieder, bis man euch hört." Die Geschichte des Mädchens Gaby, das viele Jahre hindurch von ihrem Stiefvater sexuell missbraucht wurde, hat die Autorin selbst durchlebt: "Es ist die Geschichte meiner Jugend, die ich nicht hatte ... Ich habe sie für all die Mädchen geschrieben, die in der gleichen ausweglosen Situation sind. Durchbrecht das Schweigen und ruft um Hilfe. Immer wieder, bis man euch hört." Ausgezeichnet mit dem "Buxtehuder Bullen" für das beste Jugendbuch des Jahres.
Buch:
Hammerstein oder Der Eigensinn: Eine deutsche Geschichte (suhrkamp taschenbuch)
Product Description Eine deutsche Geschichte Erscheinungsjahr: 2009 m. 64 Abb. Gewicht: 352 gr / Abmessungen: 189 mm x 118 mm x 25 mm Von Enzensberger, Hans M. / Von Müller, Reinhard Kurt von Hammerstein war ein Charismatiker, ein konservativer Rebell, ein hochintelligenter Mann voller Widersprüche. 1933, kurz nach Hitlers Machtergreifung, trat er als Chef der deutschen Armee zurück. Dieses Buch erzählt sein Leben und das seiner nicht weniger eigenwilligen Kinder, die sich als kommunistische Spione betätigten und zu Stauffenbergs Verschwörern gehörten - Grenzgänger, Abenteurer, Revoltierende allesamt. Inhaltsverzeichnis: Hammerstein oder Der Eigensinn Warum dieses Buch kein Roman ist; Ein Postskriptum
Buch:
Der Jakobsweg: Eine spirituelle Reise
Autor:
Shirley MacLaine, Ausgabe vom 1. Januar 2001, Taschenbuch, Verkaufsrang 18465
Product Description Eine Reise der Seele - so nennt Shirley MacLaine ihre Pilgerfahrt auf dem berühmten Jakobsweg. Denn der Weg unter den Sternen der Milchstraße bedeutete für sie nicht nur eine körperliche, sondern vor allem eine spirituelle Herausforderung Ihre Reise führte Shirley MacLaine weit zurück in die Vergangenheit - bis zu dem Beginn der Menschheit.
Buch:
Pizza alla famiglia: Ein turbulentes Familienleben zwischen Deutschland und Italien
Autor:
Michael Weirether, Adriana Falcieri, Ausgabe vom April 2011, Taschenbuch, Verkaufsrang 19435
Ich war Staatsfeind Nr - 1: Der Stich des Skorpion Als Fluchthelfer auf der Todesliste der Stasi: Der Stich des Skorpion - Als Fluchthelfer auf der Todeslister der Stasi
Autor:
Wolfgang Welsch, Ausgabe vom März 2006, Taschenbuch, Verkaufsrang 20898
Als Fluchthelfer auf der Todesliste der Stasi. Der Stich des Skorpion Erscheinungsjahr: 2010 5. Aufl. m. Abb. Gewicht: 325 gr / Abmessungen: 190 mm x 120 mm x 26 mm Von Welsch, Wolfgang Eine deutsch-deutsche Karriere: Vom verurteilten Republikflüchtling zum erfolgreichsten Fluchthelfer und verhaßten Staatsfeind Nummer 1. Die Lebensgeschichte von Wolfgang Welsch ist der authentische, ungemein dicht und packend geschriebebne Bericht eines Mannes, der auf der Todesliste der DDR-Staatssicherheit ganz oben stand - und überlebte. Spannung (Geheimdienste, verdeckte Aktionen), Grusel (Folter, unmenschliche Haft), Action (Mordanschläge, Fluchtdramen), Geschichte (DDR, Kalter Krieg, Fall der Mauer): Alles drin! Wer sich auch nur ein bisschen für Zeitgeschichte interessiert, der dürfte den Kauf nicht bereuen. Wolfgang Welsch hat für seine Überzeugungen sieben Jahre seiner Jugend wortwörtlich hingegeben: Statt nach drei schrecklichen Jahren in Stasi-Knästen auszureisen (er ist bereits vom Westen freigekauft!), bleibt er in der DDR - um einen entlarvenden Film zu drehen. Als Leser steht einem schier das Herz still: Wer wäre nicht bis ans Ende der Welt gerannt, um aus diesem Folter-Reich zu entkommen? Er ist nicht lange draußen. Jahre im Zuchthaus Brandenburg folgen bis zur Abschiebung in den Westen 1971 auf Initiative von Willy Brandt. Bei der Schilderung des Haftalltags, der Gerichtspraxis und der Verhörmethoden steht Welschs Buch lediglich in einer Reihe mit Berichten anderer Zeitzeugen. Wesentlich seltener zu lesen sind jedoch Berichte über die linke Atmosphäre der 70er Jahre in der Bundesrepublik. Von Opfern des DDR-Systems will man zu jener Zeit nichts mehr hören. Welsch wird während des Studiums von DKP Professoren schikaniert. Einzigartig aber ist das Buch als authentischer Bericht eines der erfolgreichsten Fluchthelfers (der spannendste Teil). Die Stasi jagt ihn mit Killerkommandos. Nur mit unglaublichem Glück überlebt er und das gleich drei Mal! Die Geschichte selbst hat für die Pointe gesorgt: Nach 1990 setzt Welsch die Strafverfolgung der Mörder durch. Der unmittelbare Täter wird verurteilt, der Führungsoffizier erhängt sich in der Zelle. Es gibt Stellen im Buch, da wankt der Boden und die seelischen Kosten werden sichtbar, die ein Leben im Dienst einer Moral, eines Gedankens, einer Besessenheit mit sich bringt. Da wird der Text selbstgerecht im Ton und verliert an Glaubwürdigkeit. Die Lebensleistung des Verfassers mindert das nicht und auch nicht die Faszination des Berichtes. -Michael Winteroll
Product Description Ausgezeichnet mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 1974, Kategorie Kinderbuch Erscheinungsjahr: 2009 Nachdr. ab 11 J. Aus d. Engl. v. Annemarie Böll Gewicht: 220 gr / Abmessung: 18 cm Von Kerr, Judith / Übersetzt v. Böll, Annemarie Neun Jahre ist Anna alt, als sie mit ihren Eltern und ihrem Bruder fluchtartig Deutschland verlassen muss. Nur das Nötigste kann bei diesem Umzug mitgenommen werden, so bleibt auch das vielgeliebte rosa Kaninchen zurück. Die Umstellung auf das neue Land ist nicht leicht und nochmals muss die Familie den Ort wechseln. Sie ziehen aus der Schweiz nach Paris und dann nach London. Was Anna erlebt hat, haben viele Menschen in der Hitlerzeit durchmachen müssen.
Product Description Eine ostdeutsche Familiengeschichte Erscheinungsjahr: 2011 m. Fotos u. Dok. Gewicht: 220 gr / Abmessungen: 187 mm x 118 mm Von Leo, Maxim Die DDR als aufwühlende Familiengeschichte. Die Familie von Maxim Leo war wie eine kleine DDR. In ihr konzentrierte sich vieles, was in diesem Land einmal wichtig war: Die Hoffnung und der Glaube der Gründerväter. Die Enttäuschung und das Lavieren ihrer Kinder, die den Traum vom Sozialismus nicht einfach so teilen wollten. Und die Erleichterung der Enkel, als es endlich vorbei war. In dieser Familie wurden im Kleinen die Kämpfe ausgetragen, die im Großen nicht stattfinden durften. Hier traf die Ideologie mit dem Leben zusammen. Denn die Überzeugungen waren stark und sie wurden geprägt von einer starken Persönlichkeit, Großvater Leo: Résistance-Kämpfer, Spion, Journalist und Gründervater des antifaschistischen Staates. Widerspruch war entweder zwecklos oder führte zu Zerwürfnissen. Maxims kritischer Vater Wolf, ein radikaler Künstler und Freigeist, liebt Gerhards Tochter Anne trotz ihrer Staatstreue. Und Sohn Maxim steht dazwischen und muss einsehen, dass es gegen "revolutionäre" Eltern kein jugendliches Aufbegehren geben kann. Bis es das Land, das sie aufgebaut und für das sie gekämpft hatten, plötzlich nicht mehr gab und ihr Lebenssinn im Guten wie im Schlechten verschwand. Maxim Leo erzählt anhand seiner Familie, was die DDR zusammenhielt und was sie schließlich zerstörte.