Erscheinungsjahr: 2007 4 Fototaf. Mit Cathleen Miller Gewicht: 310 gr / Abmessung: 19 cm Von Dirie, Waris / Von Miller, Cathleen / Übersetzt v. Jendricke, Bernhard; Prummer-Lehmair, Christa; Schermer-Rauwolf, Gerlinde Vom Nomadenleben in der somalischen Wüste auf die teuersten Designer-Laufstege der Welt ein Traum. Und ein Alptraum, denn Waris Dirie wurde im Alter von fünf Jahren Opfer eines grausamen Rituals: Sie wurde beschnitten. In "Wüstenblume" bricht sie ihr jahrelanges Schweigen und erzählt ihre Geschichte. Heute kämpft sie als UNO-Sonderbotschafterin gegen die Genitalverstümmelung, die täglich 6000 Mädchen weltweit erleiden müssen. "Ich weiß, dass Wüstenblume eine wichtige Botschaft hat, die von allen Menschen geteilt wird: die Achtung vor der menschlichen Würde." Waris Dirie Das Leben der aus Somalia stammenden Waris Dirie, das sie in ihrer Autobiographie Wüstenblume beschreibt, liest sich wie ein modernes Märchen vor exotischer Kulisse. Zu einem richtigen Märchen gehört auch eine gehörige Portion Grausamkeit und Gewalt und nicht zu vergessen, das Wichtigste: ein Happy-End. Geboren wurde Waris in der Wüste Afrikas, zog mit ihrer Familie, einem Nomadenstamm, von Wasserstelle zu Wasserstelle, ständig im Kampf ums tägliche Überleben. Sie hütete die Tiere, und der erste grausame Einschnitt in ihre Welt der Kindheit war ihre Beschneidung mit fünf Jahren. Mit vierzehn wollte sie ihr Vater dazu zwingen, einen viel älteren Mann zu heiraten. Waris rebelliert und sieht keine andere Möglichkeit, als wegzulaufen, um ihrem Schicksal zu entkommen. Sie flieht in die Hauptstadt Mogadischu und bekommt die Chance, als Dienstmädchen mit dem somalischen Botschafter, einem Verwandten ihrer Mutter, nach London zu reisen. Mit welcher Schlitzohrigkeit es Waris gelingt, nachdem ihr Onkel wieder zurück nach Somalia berufen wird, in London zu bleiben, sich ihr Überleben zu sichern, sogar britische Bürgerin zu werden, liest sich überaus amüsant. Ein Fotograf, der sie entdeckt hat, bekniet sie tatsächlich zwei Jahre lang, Aufnahmen von ihr machen zu dürfen. Sie hat es ihrer ungeheuren Zähigkeit zu verdanken, die sie schon früh als Nomadenmädchen erlernt hat, daß sie mittlerweile zu den Topmodels der Modebranche gehört. Seit einiger Zeit setzt sie sich vehement als UNO-Sonderbotschafterin gegen die Genitalverstümmelung von Frauen ein, die sie selbst schmerzvoll erlitt. -Manuela Haselberger
Product Description Autobiographie Erscheinungsjahr: 2011 14. Aufl. 24 Fototaf. Gewicht: 560 gr / Abmessung: 19 cm Von Mandela, Nelson Kaum ein anderer Politiker dieses Jahrhunderts symbolisierte in solchem Maße die Friedenshoffnungen der Menschheit und den Gedanken der Aussöhnung aller Rassen auf Erden wie der ehemalige südafrikanische Präsident und Friedensnobelpreisträger Nelson Mandela, dessen Rolle für seinen Kontinent mit der Gandhis für Indien verglichen wurde. Seine trotz langer Haft ungebrochene Charakterstärke und Menschenfreundlichkeit haben nicht nur die Bewunderung seiner Landsleute, sondern aller friedenswilligen Menschen auf der Welt gefunden. Obwohl als Häuptlingssohn, hochgebildeter und sprachenkundiger Rechtsanwalt gegenüber der schwarzen Bevölkerung privilegiert, war er doch nicht von vornherein zum Freiheitskämpfer und international geachteten Politiker prädestiniert. Erst die fast drei Jahrzehnte währende Gefängnishaft hat ihn zum Mythos der schwarzen Befreiungsbewegung werden lassen. Nelson Mandelas Lebensgeschichte ist über die politische Bedeutung hinaus ein spannend zu lesendes, kenntnis- und faktenreiches Dokument menschlicher Entwicklung unter Bedingungen und Fährnissen, vor denen die meisten Menschen innerlich wie äußerlich kapituliert haben dürften.
Buch:
Wiedersehen in Barsaloi
Autor:
Corinne Hofmann, Ausgabe vom 1. Febr. 2007, Taschenbuch, Verkaufsrang 15683
Product Description Nachdr. 32 farb. Fototaf. Gewicht: 277 gr / Abmessung: 18 cm Von Hofmann, Corinne Vierzehn Jahre nach der abenteuerlichen Flucht mit ihrer kleinen Tochter Napirai kehrt Corinne Hofmann erstmals wieder nach Kenia zurück in das Land, das einmal ihre Heimat war. In Barsaloi, im kenianischen Hochland, kommt es schließlich zu einem bewegenden Wiedersehen mit dem Massaikrieger Lketinga, dem Vater ihrer Tochter. Zum ersten Mal nach all den Jahren trifft sie auch ihre Schwiegermutter und all die Menschen, die sie seit ihrer Flucht nicht mehr gesehen hat. In Mombasa und auf der Likoni-Fähre, wo einst das Abenteuer der "weißen Massai" begann, schließt sich der Kreis ihrer ereignisreichen Reise in die afrikanische Vergangenheit.
Buch:
Zurück aus Afrika
Autor:
Corinne Hofmann, Ausgabe vom Nov. 2004, Taschenbuch, Verkaufsrang 10787
Erscheinungsjahr: 2004 meist farb. Fotos auf Taf. Gewicht: 290 gr / Abmessung: 18 cm Von Hofmann, Corinne Nach der langen Abwesenheit und dem Leben in einer ganz und gar andersartigen, fast archaischen Welt muss Corinne Hofmann so manche Fähigkeit, die ein Leben in Mitteleuropa erfordert, neu erlernen. Doch mit der gleichen Stärke, dem Mut und dem Optimismus, mit denen sie die Herausforderungen in Kenia bewältigte, baut sie für sich und ihre kleine Tochter eine neue Existenz auf. Während dieser Zeit hält sie durch viele Briefe und finanzielle Hilfe den Kontakt zu ihrer "afrikanischen Familie". Eines Tages kehrt sie zurück und blickt vom Dach Afrikas, dem Kilimandscharo, in die Weiten der kenianischen Steppe ... Die "weiße Massai" erzählt, wie es weiterging ... Nach dem Leben in einer fast archaischen Welt muss Corinne Hofmann so manche Fähigkeit neu erlernen, die das Leben in der "Welt der Weißen" erfordert. Doch mit der gleichen Stärke, dem Mut und dem Optimismus, mit denen sie die Herausforderungen in Kenia bewältigte, baut sie für sich und ihre kleine Tochter eine neue Existenz auf. Während dieser Zeit hält sie durch viele Briefe den Kontakt zu ihrer "afrikanischen Familie". Eines Tages kehrt sie zurück und blickt vom Dach Afrikas, dem Kilimandscharo, in die Weiten des kenianischen Hochlandes ... Von der Autorin des Bestsellers "Die weiße Massai" Sie nimmt erst einmal ein heißes Vollbad und öffnet ihre Afrikazöpfe - jetzt ist sie endgültig wieder in der "Zivilisation" angelangt. Nach dem sensationellen Bucherfolg über ihr Leben als weiße Massai, berichtet Corinne Hofmann in Zurück aus Afrika, wie sie sich zusammen mit ihrer kleinen Tochter in der Schweiz ein neues Leben aufbaut. Als Urlaub getarnt, flieht sie mit Töchterchen Napirai in ihre wahre Heimat. Denn das Zusammenleben mit dem afrikanischen Ehemann ist aufgrund seiner krankhaften Eifersucht unerträglich. All denjenigen, die lebhaft an ihrem Schicksal auf dem Schwarzen Kontinent Anteil genommen hatten, hat Hofmann nun ihr zweites Buch gewidmet. Es soll die Fragen beantworten, die ihr viele Leser gestellt haben. In erster Linie natürlich, wie sie mit ihrem neuen Leben zurecht kommt. Und so wie Hofmann auch in Afrika die Sachen angegangen ist und Probleme angepackt hat, so tut sie es nun auch in der Schweiz. Abenteuerlich ist das nicht. Denn als zurückgekehrte Eidgenossin muss sie sich höchstens im Bürokraten-Dschungel behaupten. Es gilt, eine Arbeit zu finden, eine Wohnung, eine Unterbringung für ihr kleines Kind, in der Zeit, in der sie arbeitet. Aufgaben, vor denen mit ihr unzählige andere Menschen stehen. Zunächst ist die Umstellung von Wildnis auf Stadt ein wenig irritierend, aber sie schafft es: Arbeit, neuer Freund, Bucherfolg. Nein, ihren Entschluss, ihr Leben in Afrika aufzugeben, braucht sie nicht zu bereuen. Auf sehr schlichte Weise erzählt Zurück aus Afrika, wie Hofmann reüssiert. Zwischendrin erfährt der Leser ein wenig, wie es mit den angeheirateten Verwandten in Afrika weitergeht. Für diejenigen, die das erste Buch mögen, sicherlich interessant. -Anne Hauschild
Zahlr. Fotos Geplant war nur ein zweiwöchiger Urlaub, doch kaum in Mombasa angekommen entdeckt die Schweizerin Corinne Hofmann ihren Traummann - einen Massai-Krieger in traditioneller Kleidung und Haartracht sowie handgefertigtem Schmuck. Mehr als vier Jahre bleibt Corinne Hofmann bei ihrem Massai-Krieger, der weder lesen noch schreiben kann, und lebt mit ihm bei seinem Stamm im Busch. Sie läßt sich durch keine bürokratischen Hürden davon abbringen, ihn zu heiraten. Die Verständigung der beiden auf englisch ist mühsam. Zusammen mit ihrem Mann und dessen Mutter "wohnt" Corinne monatelang in einer brusthohen Dornenhütte, geschlafen wird auf dem blanken Erdboden. Corinne versucht sich an die neuen Lebensbedingungen anzupassen, kauft ein Auto und gründet ein Geschäft, um die Versorgung der Menschen im Busch zu erleichtern. Krankheiten wie Malaria und Hepatitis machen Corinne schwer zu schaffen. Schließlich bringt sie sogar ein Kind zur Welt, doch das Verhältnis zu ihrem Mann gestaltet sich zunehmend schwieriger. Er reagiert so eifersüchtig, daß er sie auf Schritt und Tritt überwacht. Nach vier Jahren im afrikanischen Busch kommt sie aus einem Urlaub in der Schweiz mit ihrer Tochter nicht mehr zu ihm zurück. Corinne Hofmann schildert ihre Erlebnisse sehr plastisch und eindringlich. Unbefangen und offen hat sie sich auf ihr kenianisches Abenteuer eingelassen, ohne ständig afrikanische Verhältnisse mit europäischen Maßstäben auszuloten, und der Leser erfährt von ihr eine Vielzahl an Informationen über das harte Leben der Massai, jenseits der luxuriösen Hotelanlagen der Touristen, in Mombasa. -Manuela Haselberger
Product Description Erscheinungsjahr: 2009 Farbfotos. Mit Cathleen Miller. Aus d. Amerikan. v. Bernhard Jendricke, Christa Prummer-Lehmair, Gerlinde Schermer-Rauwolf u. a. Gewicht: 320 gr / Abmessungen: 190 mm x 125 mm Von Dirie, Waris / Von Miller, Cathleen / Übersetzt v. Jendricke, Bernhard; Prummer-Lehmair, Christa; Schermer-Rauwolf, Gerlinde IHRE GESCHICHTE HAT MILLIONEN BEWEGT! Vom Nomadenmädchen zum internationalen Top-Model Waris Diries Leben gleicht einem Traum. Und einem Alptraum: Denn als kleines Mädchen wurde sie Opfer eines grausamen Rituals. In diesem Buch berichtet sie von dem schrecklichen Unrecht, das ihr widerfahren ist. "Der Film brachte all meine Erinnerungen mit einer solchen Wucht zurück, dass es mich überwältigte. Doch ich weiß, dass Wüstenblume eine wichtige Botschaft hat, die von allen Menschen geteilt wird: die Achtung vor der menschlichen Würde." Waris Dirie
Buch:
Sternendiebe: Mein Leben in Afrika
Autor:
Nicole Mtawa, Ausgabe vom 1. Dez. 2009, Taschenbuch, Verkaufsrang 48633
Product Description Der Vater, ein Mann ohne Selbstbewusstein, kann die Eigenständigkeit seiner Frau nicht länger ertragen. Er schlägt seine Frau - und nichts ändert sich. Da wächst in ihm ein teuflischer Plan heran, und er macht die fünfjährige Ouarda zu seiner Mitwisserin. Damit stellt er sie vor eine schwere Entscheidung Soll sie ihm gehorchen, oder der Mutter in ihrer Not beistehen? Ouarda verlässt das Elternhaus, und es passiert, was der Vater angekündigt hat. Die Tochter fühlt sich schuldig am Tod der Mutter und macht sich Vorwürfe. Heute, nach über zwanzig Jahren, kehrt Ouarda an den Ort des Grauens zurück. Sie löst den Konflikt von damals auf und verabschiedet sich von ihren Schuldgefühlen. Doch die Trauer bleibt, und der Weg zurück ist lang.