Dreizehn spektakuläre Fälle aus der Rechtsmedizin. Jetzt mit seinem neuesten Fall Rosa Luxemburg Erscheinungsjahr: 2009 Erw. u. aktualis. Neuausg., nach d. 5. Aufl. d. Originalausg. Einsteiger/Laien Gewicht: 286 gr / Abmessungen: 189 mm x 121 mm x 25 mm Von Tsokos, Michael / Von Etzold, Veit ; Strüh, Lothar Ein verkohltes Skelett auf der Rückbank eines ausgebrannten Wagens. Eine Wasserleiche, gekleidet im Stil des 19. Jahrhunderts. Ein halbnackter Mann, der bei eisiger Kälte tot aufgefunden wird. Michael Tsokos, Deutschlands bekanntester Rechtsmediziner, erzählt von zwölf mysteriösen Todesfällen, die er allesamt selbst untersucht hat. Zugleich liefert er eine verständliche Einführung in die Arbeitsweise der Forensik: Welche Untersuchungsmethoden gibt es? Was ist ein Polytrauma? Und wie erkennt man, ob jemand Suizid begangen hat oder ermordet wurde? Hochinformativ und spannend wie ein Krimi. Dass zu einer standardmäßigen Sektion neben der Öffnung der drei Körperhöhlen stets auch die Entnahme von Blut, Urin, Magen- und Darminhalten gehört, sind nur einige der zahlreichen Details, die der Leser in dem ebenso spannenden wie lehrreichen Buch von Michael Tsokos erfährt. Dem Tod auf der Spur lautet der bezeichnende Titel dieser Sammlung spektakulärer Fälle aus dem Berufsalltag des Leiters von Deutschlands größter gerichtsmedizinischen Abteilung in der Berliner Charité. Bei alledem räumt Tsokos auf mit den in TV-Serien kolportierten Klischees von exzentrischen oder verschrobenen Knochensägern, die mit ihrer unappetitlichen Arbeit, beinahe im Alleingang Kriminalfälle lösen. Das beginnt bereits damit, dass bei den wenigsten Fällen, mit denen es Tsokos und sein Team zu tun haben, Mord im Spiel ist. Wesentlich häufiger stellen sich Suizide oder schlichtweg Unfälle als die wahren Todesursachen heraus. Entsprechend fällt auch die Gewichtung innerhalb der zwölf Fälle aus, die Tsokos in seinem Buch präsentiert. Allen gemeinsam ist die Kniffligkeit und die Spannung ihrer Begleitumstände. Pseudopsychologisierend und bis an die Grenzen des Sadismus in ekelerregenden Details schwelgend, spielt es kaum noch eine Rolle, dass sich der Autor obendrein über weite Strecken einer grauenhaften Mischung aus Medizinerjargon und Beamtendeutsch befleißigt. So ist etwa ? um nur einen Fall herauszugreifen ? von der "widernatürlichen Auffindeposition" des Toten die Rede, dessen Körper auf der Suche nach "Faserspuren" mit "Plastikklebeband abgetastet" wird. Von "intensiven körperlichen Kontakten wie zum Beispiel Rangeleien", von "Rektal- und Köperkerntemperaturen" oder "postmortalen Artefakten" in Form von Hauteinschlüssen, die mit "Fäulnisflüssigkeit gefüllt" sind, welche sich wiederum von "thermischen Verletzungen", sprich: Brandblasen, durch das Fehlen eines "stark eiweißreichen Exsudats (entzündliche Absonderung)" unterscheidet. Alles in allem ein Buch für Voyeure und Sensationsgierige, sofern es ihnen vor gar nichts graust und sie nicht allzu empfindliche Mägen haben. ? Franz Klotz
Buch:
"Aus Angst um mein Kind": Flucht aus Tunesien
Autor:
Tina Sachs, Ausgabe vom 25. Aug. 2010, Gebunden, Verkaufsrang 46737
Product Description Flucht aus Tunesien Erscheinungsjahr: 2010 Gewicht: 465 gr / Abmessung: 22,5 cm Von Sachs, Tina Während eines Urlaubs auf der tunesischen Insel Djerba lernt Tina den charmanten Einheimischen Kamal kennen, der sich ihr gegenüber als Traummann zeigt: gut aussehend, charismatisch, zuvorkommend, einfühlsam er verkörpert all das, was Tina zu Hause an Männern vermisst. Auch nach ihrer Abreise umwirbt er sie eifrig, schickt Briefe, ruft sie an. Tina verfällt seinem Charme, und schon bald entspinnt sich eine leidenschaftliche Beziehung. Die junge Deutsche zieht auf die Insel, sie heiraten, bekommen einen Sohn das Glück scheint perfekt. Doch schon bald tauchen die ersten Probleme auf: Immer häufiger kommt Kamal betrunken nach Hause und verliert einen Job nach dem anderen. Er betrügt Tina mit anderen Frauen, verlangt immer mehr Geld und wird zunehmend aggressiv. Als Tina beschließt, ihn mit dem gemeinsamen Sohn zu verlassen, eskaliert die Situation. Was als romantisches Märchen begann, entwickelt sich nach und nach zu einem schrecklichen Albtraum und zur Bedrohung für Tina und ihr Kind. Eine aufwühlende Geschichte über ein dramatisches Frauenschicksal.
Buch:
Auf der Suche nach dem Gedächtnis: Die Entstehung einer neuen Wissenschaft des Geistes
Autor:
Eric Kandel, Ausgabe vom 13. Juli 2009, Taschenbuch, Verkaufsrang 14645
Product Description Die Entstehung einer neuen Wissenschaft des Geistes Erscheinungsjahr: 2009 m. Fotos. Gewicht: 485 gr / Abmessungen: 183 mm x 125 mm Von Kandel, Eric R. Faszinierende Biografie und Wissenschaftsgeschichte in einem Der bedeutendste Gedächtnisforscher unserer Zeit erinnert sich an sein Leben. Als Kind musste er 1939 vor den Nazis aus Wien nach New York fliehen, im Jahr 2000 wurde er in Stockholm mit dem Nobelpreis für Medizin geehrt. Mit großer erzählerischer Kraft schildert Kandel seine persönliche Suche nach der Erinnerung, die ihn eine neue Wissenschaft des menschlichen Denkens und Fühlens begründen ließ. Pressestimmen: "Eine Einführung in eines der faszinierendsten Gebiete der Wissenschaft der Gegenwart, und man bekommt diese von einer Person, die einen jenen Weg mitgehen lässt, den ihr eigenes Denken zurückgelegt hat." Die ZEIT
Product Description Autobiographie Erscheinungsjahr: 2011 14. Aufl. 24 Fototaf. Gewicht: 560 gr / Abmessung: 19 cm Von Mandela, Nelson Kaum ein anderer Politiker dieses Jahrhunderts symbolisierte in solchem Maße die Friedenshoffnungen der Menschheit und den Gedanken der Aussöhnung aller Rassen auf Erden wie der ehemalige südafrikanische Präsident und Friedensnobelpreisträger Nelson Mandela, dessen Rolle für seinen Kontinent mit der Gandhis für Indien verglichen wurde. Seine trotz langer Haft ungebrochene Charakterstärke und Menschenfreundlichkeit haben nicht nur die Bewunderung seiner Landsleute, sondern aller friedenswilligen Menschen auf der Welt gefunden. Obwohl als Häuptlingssohn, hochgebildeter und sprachenkundiger Rechtsanwalt gegenüber der schwarzen Bevölkerung privilegiert, war er doch nicht von vornherein zum Freiheitskämpfer und international geachteten Politiker prädestiniert. Erst die fast drei Jahrzehnte währende Gefängnishaft hat ihn zum Mythos der schwarzen Befreiungsbewegung werden lassen. Nelson Mandelas Lebensgeschichte ist über die politische Bedeutung hinaus ein spannend zu lesendes, kenntnis- und faktenreiches Dokument menschlicher Entwicklung unter Bedingungen und Fährnissen, vor denen die meisten Menschen innerlich wie äußerlich kapituliert haben dürften.
Aus der Amazon.de-Redaktion Steffen Möller, ein Name, der wohl den wenigsten etwas sagen dürfte. Nach diesem Buch wird sich dies gründlich ändern. Der jungenhafte Mann, der uns auf dem Cover aus der Ferne mustert, hat zur Befriedung des chronisch labilen Verhältnisses zu unseren polnischen Nachbarn vermutlich mehr beigetragen, als sämtliche Kartoffelkrieger und Vertriebenen-Erikas jemals zerdeppern konnten. Angefangen hatte alles mit der leicht abseitigen Studentenidee, einen zweiwöchigen Polnischkurs in Krakau zu belegen. Was im März 1993 als Gag gemeint war, entwickelte sich zur großen Liebe eines Lebens. Man fasst es kaum, aber Möllers Vernarrtheit in die unglaublich komplexe polnische Sprache gab den Ausschlag. Heute, dreizehn Jahre später, kennt in Polen jedes Fernsehkind diesen merkwürdigen Deutschen, der als Kabarettist und Schauspieler zu einem der Ihren wurde. Und uns nun Polen erklärt. Aber wie! Wer Möller auf seiner PR-Tour durch den deutschen Talkshowdschungel erlebte, verfiel augenblicklich dem Charme, mit dem er für seine neue Heimat warb. Gängige Vorurteile (Autoklau, Tristesse pur, etc.), werden gelangweilt abgeschmettert, nur um sie durch andere, eigene, zu ersetzen. So den notorischen Aberglauben, von dem die polnische Bevölkerung in ihrer Gesamtheit fast schon voodoohaft erfasst ist. Möller liefert Beispiele gelebter polnischer Alltagsanarchie, die uns Deutsche als bedauernswerte obrigkeitshörige Hackenschläger dastehen lassen. Auch der ehemalige Sprachcoach in Möller gibt keine Ruhe. Lustige, aber hoffnungslose Vokabelübungen durchziehen sein Buch, ein linguistisches Desaster, das jeden deutschen Rachenraum übel malträtiert. Ledigleich die Lehnwörter aus dem Deutschen wie "Gancegal", "Hochsztapler" und "Szajs", erweisen sich als halbwegs brauchbar. Nebenbei ? lebenswichtig! ? keine Scherze treiben über Papst Johannes Paul II. Bescheidenheit, Abwesenheit von Aggressionen, gänzlich unerwarteter schwarzer Humor. Dazu der Reiz der polnischen Frauen, von Heine schon als "Weichselaphroditen" verehrt. Attribute, die Möller den Abschied von der deutschgrauen Ellbogenmentalität versüßten. Der Mann schafft das Positivbild einer liebenswert-schrulligen Gesellschaft, dass man noch beim Lesen die geistigen Koffer zu packen beginnt. "Es lebe Polen!" Vorschlag zur Güte: Wer, auch in den heiklen Fragen unserer unseligen Vergangenheit, derart sensibel, aber ohne falsche Betroffenheit die Herzen unserer Nachbarn aufschließen konnte, sollte doch gleich den Botschafterposten auf der offiziellen Ebene bekommen. Ein besserer ließe sich ohnehin nicht finden! ?Ravi Unger
Buch:
Patentöchter: Im Schatten der RAF - ein Dialog
Autor:
Julia Albrecht, Corinna Ponto, Ausgabe vom 14. März 2011, Gebunden, Verkaufsrang 67877
Product Description Vom Leben mit der Intensivstation Erscheinungsjahr: 2010 Gewicht: 210 gr / Abmessungen: 190 mm x 125 mm Von Grunwald, Katrin Ein erschreckender Blick hinter die Türen der Intensivstation. Überforderte Ärzte, hektisches Pflegepersonal, anstrengende Angehörige - der Alltag auf einer Intensivstation hat wenig mit der glitzernden Welt von Arztroman und Krankenhausserie zu tun. Katrin Grunwald kennt das Leben auf der Station; ihr Buch ist eine bitterböse medizinische Satire aus der Perspektive einer Krankenschwester, die sich zwischen Nacht-, Früh- und Wochenendschichten quält und ohne eine große Portion Humor wohl aufgeschmissen wäre.