Aus der Amazon.de-Redaktion Wenn ein naher Angehöriger an Krebs erkrankt, ist das furchtbar. Wenn es die eigene Tochter trifft, die gerade einmal drei Jahre alt ist, ist das vielleicht das Schlimmste, das einem widerfahren kann: ein Leben, das gerade erst begonnen hat, dem Tod geweiht zu wissen. Genau dies ist Maria Housden geschehen: Bei ihrer Tochter Hannah wurde ein paar Wochen vor ihrem dritten Geburtstag Krebs diagnostiziert - unheilbar. Die ganze Familie drohte an dieser Katastrophe zu zerbrechen. Nur eine nicht: Hannah selber. Das kleine Mädchen reagierte auf die veränderten Umstände mit einer Leichtigkeit und Unbekümmertheit, die sich wiederum auf die anderen Familienmitglieder übertrugen. Eine ungeheure Lebensfreude ging von Hannah aus, auch während des anstrengenden Ringens mit der Krankheit, selbst in den letzten Tagen vor ihrem Tod. Das im Sterben liegende Kind vermittelte seinen Familienangehörigen mit seiner fröhlichen Art tiefe Einsichten über den Tod und das Leben - Hannahs Geschenk eben. Der sieben Jahre nach dem Tod ihrer Tochter verfasste Erfahrungsbericht der Amerikanerin Maria Housden, ihr erstes Buch, beschreibt eindrucksvoll, wie das kleine Mädchen mit ihrer lebenslustigen, unbekümmerten Einstellung zur Lehrerin ihrer Mutter und ihrer ganzen Familie wurde. Dieses Buch kann sicher eine große Hilfe für diejenigen sein, die mit dem Sterben oder dem Tod naher Menschen konfrontiert sind, es ist aber auch für alle anderen ein teils erschütterndes, teils zum Lächeln bringendes Dokument, das Mut macht. -Christoph Nettersheim
Buch:
Ein amerikanischer Traum: Die Geschichte meiner Familie
Autor:
Barack Obama, Ausgabe vom 1. Mai 2009, Taschenbuch, Verkaufsrang 46682
Die Geschichte meiner Familie Erscheinungsjahr: 2009 Gewicht: 452 gr / Abmessungen: 210 mm x 135 mm x 25 mm Von Obama, Barack "Ein hinreißend persönliches und ausgesprochen politisches Buch, und eben nicht das Buch eines Politikers." FAZ In diesen großartig erzählten, unsentimentalen Erinnerungen sucht der Sohn eines schwarzen afrikanischen Vaters und einer weißen amerikanischen Mutter nach der Bedeutung seines Lebens als farbiger Amerikaner. Es beginnt in New York, als Barack Obama erfährt, dass sein Vater - für ihn mehr ein Mythos als ein Mensch - bei einem Autounfall ums Leben kam. Dieser plötzliche Tod löst eine Odyssee der Gefühle aus. Sie führt zuerst in eine kleine Stadt in Kansas, von wo aus er den Spuren der Familie seiner Mutter auf der Wanderung nach Hawaii folgt. Dann nach Kenia, wo er dem afrikanischen Teil seiner Familie begegnet und mit der bitteren Wahrheit über das Leben seines Vaters konfrontiert wird. Am Ende führt sie zu einer Versöhnung mit seinem geteilten Erbe. Pressestimmen: "Eine beeindruckende Schilderung der Suche nach seiner Identität als schwarzer US-Bürger. Er ist ein begnadeter Schreiber." Der Tagesspiegel Bis zu seine Ankündigung, er wolle demokratischer Präsidentschaftskandidat werden, kannte kaum jemand außerhalb von Illinois Barack Obama. Dass der Senator aus diesem Bundesstaat schon wenige Monate später als Shooting-Star der Primaries und charismatischer Hoffnungsträger gefeiert wurde, hat das politische Establishment in seinen Grundfesten erschüttert. In seiner Autobiografie erzählt er von seinen ersten 34 Lebensjahren. Obama ist nicht nur aufgrund seines raschen Erfolgs ein Phänomen. Er ist sperrig und lässt sich nur schwer irgendeinem Lager zuordnen; wenig verwunderlich, dass die amerikanischen Demoskopen regelmäßig in ihren Vorhersagen scheitern. Obama ist schwarz, stammt aber nicht von aus Afrika verschleppten Sklaven ab. Sein Vater kam aus Kenia als Gaststudent in die USA, die Mutter ist eine weiße Amerikanerin aus Kansas. So ist er vielen Schwarzen zu weiß und hat bei den ersten Vorwahlen im "weißen" Iowa demonstriert, dass er eine Mehrheit unter weißen Wählern einfahren kann. Anderen wiederum gilt er wahlweise als neuer Martin Luther King oder J.F. Kennedy. Obama tritt in einem Land an, das hinsichtlich seiner verschiedenen Ethnien noch immer tief zerissen ist, in dem die Konfliktlinien auch für Insider mitunter schwer verständlich sind. Seine Autobiografie zeigt, wie sich diese Zerrissenheit in dem Werdegang eines Mannes spiegelt, der lange um seine Identität rang. Obamas Autobiografie ist 1995 zum ersten Mal erschienen. Er nennt sie einen "Beitrag zum Verständnis der Rassenprobleme in unserem Land..." Aus ihr lässt sich einiges über die frühen Prägungen des Newcomers erfahren und auch über seine Visionen von einem neuen Amerika. Dass er diese Erinnerungen heute anders schreiben würde, darf als gesichert gelten. So erzählt er freimütig von studentischen Marathon-Partys mit nächtelangen Diskussionen, jeder Menge Dosenbier und Zigaretten. Es sind Passagen wie diese, die nicht zum klassischen Image eines Präsidentschaftskandidaten passen wollen, die aber etwas Wichtiges leisten: Sie helfen, eine Persönlichkeit zu verstehen, die ihren eigenen, keineswegs immer geraden Weg gegangen ist; die eine juristische Karriere in Harvard begann, dann aber in der armen Chicagoer South Side Bürgeranwalt wurde, sich um die Menschen am Rande der Gesellschaft kümmerte und erst langsam in die Lokal-, Landes- und schließlich nationale Politik hineinwuchs. Entstanden ist eine fast intime Autobiografie, "eine persönliche, innere Reise ... die Suche eines Jungen nach seinem Vater und damit auch nach einem überzeugenden Lebensinhalt für ihn, den schwarzen Amerikaner." -Henrik Flor, Literaturtest
Buch:
Du packst es! Wie du schaffst, was du willst
Autor:
Oliver Kahn, Ausgabe vom Sept. 2010, Taschenbuch, Verkaufsrang 40434
Product Description Wie du schaffst, was du willst Erscheinungsjahr: 2010 m. Abb. ab 13 J. Gewicht: 588 gr / Abmessungen: 215 mm x 137 mm x 23 mm Von Kahn, Oliver Kein Ziel? Keine Lust? Nur Frust? Jugendliche zwischen 13 und 17 glauben oft, dass die Welt sich gegen sie verschworen hat. In seinem neuen Buch erzählt Oliver Kahn, wie auch er immer wieder auf Widerstände stieß. Und was man braucht, damit man an sich glaubt. So können auch die größten Träume von Jungs und Mädchen Wirklichkeit werden. Seit seiner "Ich schaff''s"-Tour durch deutsche Schulen 2009 sind Oliver Kahn Jugendliche zwischen 13 und 17 ein Anliegen. Grund genug für ihn, ganz speziell für sie ein Buch zu schreiben. Um sie zu motivieren. Um ihnen zu zeigen, dass es sich lohnt, die eigenen Träume zu verfolgen. Sein Tipp: Sich Ziele setzen. Freunde finden, auf die man sich, wie in einem Fußballteam, verlassen kann. Aus Niederlagen lernen. Dass nicht immer alles gleich gelingt, dieses Gefühl kennt auch Oliver Kahn. Von der B-Jugend beim Karlsruher SC. Von seinem ersten Bundesligaspiel, bei dem er gleich vier Tore einfing. Oder vom berühmten WM-Finale 2002. Persönlich, anschaulich, voller motivierender Botschaften und Geschichten: Ein Buch, das Jugendliche stark macht und sie an sich und ihre Träume glauben lässt. Pressestimmen: "Mucksmäuschenstill waren die SchülerInnen einer Hauptschule in Baden-Württemberg, als ich ihnen den Trailer von Oliver Kahn und seinem neuen Buch vorspielte. Auch die Jungs waren ganz Ohr; oft finden sie es doof, sich über ihre Zukunft und ihre Berufsziele Gedanken zu machen. Aber wenn es um das runde Leder geht, fühlen sich auch die Jungs angesprochen. Trailer, Titel und Klappentext halten, was sie versprechen: In leicht verständlicher Sprache erklärt der Autor, wie man sich
Buch:
Guttenberg: Biographie
Autor:
Eckart Lohse, Markus Wehner, Ausgabe vom 1. März 2011, Gebunden, Verkaufsrang 83794
Helmut Schmidt, Ausgabe vom 11. März 2009, Kindle Edition, Verkaufsrang 767
"Wenn es um Prinzipien der Politik und der Moral geht oder um das eigene Gewissen, dann ist man niemals außer Dienst." - Die Bilanz eines großen Staatsmannes. In seinem Buch über die Zeit nach dem Ausscheiden aus dem Kanzleramt beschreibt Helmut Schmidt die umwälzenden historischen Entwicklungen seit dem Ende des Kalten Kriegs, er macht sich Gedanken über die gegenwärtige Politik und die Zukunft Deutschlands, und er spricht über sehr Persönliches: über prägende Kriegserfahrungen, über eigene Fehler und Versäumnisse, seinen Glauben und das Lebensende. Eine kürzliche Umfrage ergab, dass, wäre der Mann nicht definitiv zu alt, sich 80 Prozent aller Deutschen Helmut Schmidt als idealen Kanzler vorstellen könnten. Wenn dies, 25 Jahre nach dem Rückzug aus allen politischen Ämtern, keine Auszeichnung ist! Der Altkanzler, dessen unglaublicher 90. Geburtstag bevorsteht, rangiert im Bewusstsein der Deutschen immer noch als Staatsmann par excellence. Und eine solch hochrangige Persönlichkeit erlaubt es sich, eine "außerdienstliche" Bilanzierung seines politischen Erfahrungsschatzes vorzulegen. "Denn", so Schmidt verschmitzt bescheiden, "vielleicht könnte doch einer von den Jüngeren daraus einen Nutzen ziehen." - Nichts wäre mehr zu wünschen, Herr Bundeskanzler! Eines vorab: Es handelt sich hier nicht um die autobiografische Rückblende auf ein politisches Lebens- und Gesamtwerk. Im Gegenteil. Schmidt, der Pragmatiker, möchte seine in aktiver Zeit gewonnenen Erfahrungen angesichts einer völlig veränderten politischen Weltlage zur Verfügung stellen. Immer im Gepäck, die großen philosophischen Fragen: Welchen Leitbildern sollten wir folgen? Was lässt sich aus Geschichte lernen? Im Spiegel gerade dieser Frage reflektiert der Altkanzler über die Unvorstellbarkeit eines Auslandseinsatzes der Bundeswehr in Afghanistan noch zu seinen Zeiten. Gelegenheit für einen historischen Ausflug und die noch immer problematische Stellung Deutschlands im politisch-militärischen Weltgefüge. Natürlich holt der Wirtschaftsfachmann Schmidt zu einem satten Referat über die Finanzmärkte aus. Beklagt wird die verschlafene "Modernisierung unseres zerklüfteten Bankensystems", gewarnt wird vor Spekulantentum und Heuschreckenflügen. Betrauert die große Zeit des von der RAF ermordeten Freundes Herrhausen und seiner Deutschen Bank. Institutionen, so Schmidt, an die sich eine Bundesregierung in ökonomischen Fragen noch vertrauensvoll wenden konnte. Wie anders heute. Der Kanzler wird (in Maßen) privat. Erstaunt vernehmen wir, dass Schmidt die "Guillaume-Affäre" als Rücktrittsgrund Willy Brandts im Mai 1974 völlig inakzeptabel fand und ihm die eigene künftige Kanzlerschaft große Sorgen bereitete. Risiken und Chancen der Globalisierung. Der "Sonderfall" der Neuen Bundesländer. Die radikal veränderte Rentensituation, die ebenso radikal veränderte Maßstäbe verlangt. Ein kleiner Seitenhieb auf Lafontaine und seine "Sekundärtugenden". Eine Schulung bei den antiken Rhetorikern. Spurensuche nach eigenen Fehlern. In einem der letzten Sätze seiner klugen Reflexion appelliert der Altkanzler mit einer römischen Weisheit an die heutige Politikerkaste: Im Zweifelsfalle sei das Gemeinwohl höherzustellen als die eigene Karriere. Um schließlich witzelnd, aber nicht ohne Wehmut festzustellen: "Die meisten meiner Weggefährten haben schon endgültig ihre Adresse gewechselt." - Das können Sie sich aus dem Kopf schlagen, Herr Bundeskanzler. Die Republik braucht Sie noch! ?Ravi Unger
Buch:
Das glücklichste Volk: Sieben Jahre bei den Pirahã-Indianern am Amazonas
Autor:
Daniel Everett, Ausgabe vom 15. Febr. 2010, Gebunden, Verkaufsrang 64903