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Die Bibel und ich: Von einem, der auszog, das Buch der Bücher wörtlich zu nehmen - A. J. Jacobs
Buch:Die Bibel und ich: Von einem, der auszog, das Buch der Bücher wörtlich zu nehmen
Autor:A. J. Jacobs, Ausgabe vom 1. Okt. 2009, Broschiert, Verkaufsrang 3738
Preis: 9,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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"Wahnsinnig komisch und erhellend zugleich." (People)

"Ein anmutiges Buch voller Herzenswärme." (Los Angeles Times)

"Es ist ein sehr lustiges Buch geworden, zugleich ein aufschlussreiches und in seinem Verzicht auf Häme und Arroganz, in seiner Menschenfreundlichkeit ein äußerst sympatisches Buch." (SÜDDEUTSCHE ZEITUNG/Johan Schloemann/ 16.09.08)

"Der Mann ist schmerzfrei - und eine Inspiration." (sueddeutsche.de/ 16.09.08/Jürgen Schmieder)

"Wie das alles in einen New Yorker Journalistenhaushalt passt, ist höchst amüsant zu lesen. Skurriler, aber durchaus respektvoller und lehrreicher Selbstversuch." (GONG/ 19.09.08 "Amüsant" FREUNDIN/ 24.09.08)

"In dem 400-Seiten-Wälzer (reihen sich) witzige, aber auch erhellende Momente in schneller Folge aneinander. Jacobs schildert sie mit freundlicher Ironie und großer Herzenswärme." (RHEINISCHE POST Online/ 26.09.08/Philipp Stempel)

"Das Buch ... ist vor allem witzig - man merkt ihm in jedem Kapitel den Schalk von Jacobs an." (FR Online/ 30.09.08)

"Jacobs meistert diese und andere Situationen, vor die ihn die biblischen Gebote stellen, mit der Selbstironie eines großen Komikers - ohne die geringste Scheu, sich lächerlich zu machen." (FRANKFURTER RUNDSCHAU/ 30.09.08/Sebastian Moll)

"Ohne bigott zu sein eine Sünde wert." (FHM/ 11/08)

"In seinem Verzicht auf Häme und Arroganz ist ein sehr sympatisches, menschenfreundliches Buch dabei herausgekommen." (THEO/ 04/08)

"Mitten hinein in die hierzulande oft verbissen und erdenschwer geführte Debatte zwischen Atheisten, Christen und Juden kommt Die Bibel und ich von A. J. Jacobs als eine amüsante Gesellschaftssatire, eine kluge Religionskritik und ein intellektuelles Lesevergnügen gerade rechtzeitig, finde ich." (DeutschlandRadio Kultur / 24.12.2008 / Andreas Malessa)

"...eine hochinteressante Exegese der Heiligen Schrift, die intime Einblicke ins Leben eines Neurotikers und Familienmenschen gibt. Gleichzeitig sind der Selbstversuch und die skurrilen Ereignisse und Bekanntschaften, die damit einhergehen, eine Art herzensgutes Plädoyer für religiöse Toleranz. Und das alles im Rahmen einer Satire. Ein humoristisches Bravourstück." (Format / 12.12.2008 / Manfred Gram)

"Unterhaltsame Sinnsuche" (Badische Neueste Nachrichten / 05.01.2009)

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 14 Bewertungen)

Lesermeinungen:*
Lustig und regt zum Nachdenken an. (5 von 5 Punkten) meint .
A.J. Jacobs schreibt mit einem tollem Humor und trotzdem auch mit den nötigen Ernst bei so einem heiklen Thema. Dem was einige vor mir geschrieben haben kann ich nicht zustimmen, also wenn man nicht alles nachmachen soll was in der Bibel steht, so dürfte man also töten, morden und stehlen. Manche Gesetz haben anfangs keine Sinn aber wenn man sich auch mal den Bezug und den wahren Hintergrund ansieht wird man oft überrascht. Genau dies versucht uns Jacobs zu zeigen. Man lernt viel über die heutige Umsetzung der Bibel der verschiedenen Religionsgruppen. Es bringt einem wirklich zum Nachdenken und zeigt auf das man ruhig einige der Gebote im Alltag umsetzen sollte. Ich kann es nur weiterempfehlen.

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Anne Frank Tagebuch - Anne Frank
Buch:Anne Frank Tagebuch
Autor:Anne Frank, Ausgabe vom 1. Juli 2006, Taschenbuch, Verkaufsrang 380
Preis: 7,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Dieses lebendige, Einblick gewährende Tagebuch ist seit seiner ersten Veröffentlichung 1947 ein geliebter Klassiker und ein passendes Denkmal für den begabten jüdischen Teenager, der 1945 im Konzentrationslager Bergen-Belsen ums Leben kam. 1929 geboren, bekam Anne Frank zu ihrem 13. Geburtstag ein neues, unbeschriebenes Tagebuch geschenkt, nur wenige Wochen bevor sie und ihre Familie im von den Nazis besetzten Amsterdam untertauchen mußten. Ihre wunderbar detaillierten persönlichen Eintragungen zeichnen 25 anstrengende Monate klaustrophobischer, streitgeladener Intimität mit ihren Eltern, ihrer Schwester, einer zweiten Familie und einem älteren Zahnarzt nach, der wenig Toleranz für Annes Lebhaftigkeit zeigt. Der universelle Reiz des Tagebuchs beruht auf seiner fesselnden Mischung aus den schmuddeligen Besonderheiten des Lebens im Krieg (karge, schlechte Mahlzeiten; schäbige Kleider, aus denen man längst herausgewachsen ist, die aber nicht ersetzt werden können; die ständige Angst, entdeckt zu werden) und der offenherzigen Auseinandersetzung über Gefühle, die jedem Heranwachsenden bekannt sind: "Jeder kritisiert mich, niemand erkennt meine wahre Natur, wann werde ich endlich geliebt?" Aber Anne Frank war kein gewöhnlicher Teenager: Die späteren Eintragungen verraten einen für eine kaum 15jährige bemerkenswerten Sinn für Mitgefühl und spirituelle Tiefe. Ihr Tod verkörpert den Wahnsinn des Holocaust, aber für die Millionen, die Anne durch ihr Tagebuch kennengelernt haben, ist er auch ein sehr persönlicher Verlust. -Wendy Smith


Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 118 Bewertungen)

Lesermeinungen:*
Lieferung (5 von 5 Punkten) meint N.H.
So schnell ohne Overnight-Lieferung habe ich noch nie erlebt. Gekauft und anderen Tag wurde es schon geliefert.

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Eichmann in Jerusalem: Ein Bericht von der Banalität des Bösen - Hannah Arendt
Buch:Eichmann in Jerusalem: Ein Bericht von der Banalität des Bösen
Autor:Hannah Arendt, Ausgabe vom 1. Juli 2010, Broschiert, Verkaufsrang 14657
Preis: 12,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Der Prozeß gegen SS-Obersturmbannführer Adolf Eichmann 1961 in Jerusalem war neben den Nürnberger Kriegsverbrecherprozessen die wichtigste Gerichtsverhandlung gegen Schergen des NS-Regimes. Spätestens mit der Vollstreckung des Todesurteils gegen Eichmann begann auch eine Diskussion um die Sinnhaftigkeit der Aufarbeitung der Nazi-Verbrechen durch juristische Mechanismen. Hannah Arendt hat den Prozeß selbst miterlebt und seine Unterlagen dazu genutzt, ihr eigenes Resümee über den Holocaust und die Person Adolf Eichmann mit seiner Rolle bei der Judenverfolgung zu ziehen. Heraus kam dabei ein Buch, das bis zum heutigen Tag nichts an Gültigkeit oder Bedeutung verloren hat. Eichmann steht prototypisch für viele der verbrecherischen Nazi-Gefolgsleute, die mit oder ohne ideologischer Verblendung, dafür aber immer mit voller Obrigkeitshörigkeit doch stets nur Befehle ausführten. Irgendeine Form der Reue geht ihm ab, denn "Reue ist etwas für kleine Kinder", so Eichmann in den Verhören. Dabei ist Reue und die daraus resultierende Selbsterkenntnis der vielleicht wichtigste Punkt einer sinnvollen Aufarbeitung. Hinter der Maske des vermeintlichen Normalos Eichmann verbirgt sich tausendfacher Schrecken - ein Schrecken, den man auch heute noch an so manchen Stellen des Erdballs in den Personen scheinbar normaler Bürger wiederfinden kann. Arendts Buch ist zudem eine über die persönliche Ebene hinausgehende Zusammenfassung des Holocaust, von den ersten Vertreibungen bis hin zur fürchterlichen Endlösung, denn all dies war Gegenstand des Prozesses. Bei aller berechtigter Kritik - so gibt es heute sicherlich ausführlichere Bücher über die Historie des Holocaust - darf man ihr eigentliches Anliegen nicht übersehen. Es ging ihr gerade um die im Untertitel aufgeführte Banalität des Bösen, um die Betrachtung der Person, die das Töten verwaltet und plant. Und genau diese Betrachtungsweise packt den Leser, denn bei der Analyse der Ereignisse im Dritten Reich sollte man immer auch die einzelnen Täter berücksichtigen. Die Erkenntnis, daß normale Menschen zu Greueltaten solchen Ausmaßes fähig sind, darf nie in Vergessenheit geraten, und so behält dieses Buch auch in Zukunft seinen Stellenwert als Warnung wie auch als Mahnmal. -Joachim Hohwieler


Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 9 Bewertungen)

Lesermeinungen:*
Eine etwas andere Sichtweise auf die nationalsozialistische Vernichtungspolitik (5 von 5 Punkten) meint P.H.
Der Prozess gegen Adolf Eichmann (1906-62) steht im Mittelpunkt, nimmt jedoch eine eher untergeordnete Stellung in diesem Buch ein. Der Autorin, Hannah Arendt, geht es vielmehr um eine Darstellung des Holocausts, unter Einbeziehung der Mithilfe der Juden bei ihrer eigenen Vernichtung sowie natürlich Eichmanns Rolle bei selbiger. Hans Mommsen schrieb ein 35-seitiges Vorwort.
Es wird bereits zu Beginn klar, dass Arendt gewisse Ressentiments gegenüber dem leitenden Staatsanwalt Gideon Hausner nicht zu unterdrücken vermochte. Sie sieht in ihm eine Marionette des damaligen israelischen Ministerpräsidenten, David Ben Gurion (1886-1973), der den Prozess dazu nutzen will, die Leiden des jüdischen Volks der Welt zu präsentieren (inwiefern damalige Verhandlungen über Reparationszahlungen der BRD an Israel eine Rolle spielten, bleibt unklar). Hausner gibt während des Prozesses Interviews, nimmt Eichmann ins Kreuzverhör, obgleich Eichmann auf jede Frage ohnehin nur mit Lügen antworte, auch wenn es ihm natürlich nicht gelingt, Eichmann diesbezüglich bloß zu stellen. Das Ganze werde der Autorin zufolge besonders dadurch ins lächerliche gezogen, dass die Anklage obgleich anders lautender Dokumente und Zeugenaussagen an der Auffassung festhalte, Eichmann habe nicht Befehle ausgeführt sondern sei sein eigener Chef gewesen, ja gar der eigentliche Drahtzieher des Holocausts [wenn diese Beschreibung auf einen zutrifft, dann auf Reinhard Heydrich]. Dieser Trugschluss sei dadurch zustande gekommen, dass die Angeklagten der Nürnberger Prozesse - von denen übrigens keiner die nationalsozialistische Weltanschauung zu verteidigen bereit gewesen sei - den schwarzen Peter gerne Abwesenden zuschoben sowie Eichmanns Hang zur Prahlerei.
Kurzum, der gesamte Prozess sei eine Farce. Einzig die Richter, insbesondere der Gerichtsvorsitzende Landau, hätten versucht, dem entgegenzuwirken.

Insgesamt ist dieses Buch sehr lesenswert, auch wenn es teilweise etwas durcheinander ist und die Autorin eine leichte Tendenz hat, die Dinge nur in hellen oder dunklen Farbtönen zu sehen. Auch wenn Hans Mommsen das ein oder andere per Endnote korrigierte, so liefert das Buch doch einen eher ungewöhnlichen Blick auf die Ereignisse dieser Zeit.

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Kauderwelsch, Hebräisch Wort für Wort - Roberto Strauss
Buch:Kauderwelsch, Hebräisch Wort für Wort
Autor:Roberto Strauss, Ausgabe vom Juni 2009, Taschenbuch, Verkaufsrang 12417
Preis: 7,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Die Sprechführer der Kauderwelsch-Reihe orientieren sich am typischen Reisealltag und vermitteln auf anregende Weise das nötige Rüstzeug, um ohne lästige Büffelei möglichst schnell mit dem Sprechen beginnen zu können, wenn auch vielleicht nicht immer druckreif. Besonders hilfreich ist hierbei die Wort-für-Wort-übersetzung, die es ermöglicht, mit einem Blick die Struktur und "Denkweise" der jeweiligen Sprache zu durchschauen. Israel - klein zwar an Ausdehnung, aber unverhältnismäßig viel größer ist der Platz, den es in den Medien einnimmt. Hier gibt es wahrscheinlich die höchste Anzahl an Korrespondenten pro Quadratmeter auf der Welt. Trotzdem ist die Lage alles andere als klar. Wer aber mit offenen Augen und Ohren hierher kommt, dem stellt sich ein ganz anderes Bild dar. Und vielleicht wird er etwas bekommen, das eigentlich das Ziel jeder Reise ist: Verständnis. Dabei kann Hebräisch sehr weiterhelfen. Zwar kommt man auch mit Englisch mehr schlecht als recht durch, aber man ist und bleibt ein Tourist. Gibt man sich Mühe, die Landessprache zu sprechen, wird das viele Türen öffnen: Man wird als Gast gesehen.

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 10 Bewertungen)

Lesermeinungen:*
ideal für den einstieg ins hebräische (5 von 5 Punkten) meint M.
das buch in verbindung mit der cd ist ein guter einstieg in die sprache und ist für einen ersten aufenthalt in israel äußerst hilfreich. es werden sätze aufgeführt, die man für alltagssituationen braucht und wichtige fragen. es gibt aber auch lektionen, die zB liebesgeflüster heißen was sehr amüsant ist. interessant ist auch wie der autor einige eigenarten wie die typische israelische direktheit beschreibt. die cd zum buch ist auch zu empfehlen.

das buch ist wirklich für jemanden zu empfehlen, der die basics der sprache lernen möchte, sich im alltag in israel verständigen will und den sich den einstieg ins hebräische mit etwas spaß erleichtern möchte. mir hat das buch im alltag in israel sehr geholfen mich oft zu lachen gebracht und dazu geführt, dass ich nun auf einem höheren level weiterlerne.

mein lieblingssatz des buches: "Wenn ich dich sehe, tut es mir leid, dass ich schon geheiratet habe" = "im ani ro'e otach ani miztaer schekvar hitchatanti."

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Ich darf das, ich bin Jude - Oliver Polak, Jens Oliver Haas
Buch:Ich darf das, ich bin Jude
Autor:Oliver Polak, Jens Oliver Haas, Ausgabe vom 22. Sept. 2008, Taschenbuch, Verkaufsrang 8485
Preis: 8,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Mein Name ist Oliver Polak, ich bin dreißig Jahre alt - und ich bin Jude. Sie müssen trotzdem nur lachen, wenn es Ihnen gefällt. Aufgewachsen in der einzigen jüdischen Familie in Papenburg im Emsland, ist Oliver Polak nichts Komisches fremd. Jetzt ist er dreißig und blickt zurück: In seinem ersten Buch erzählt er das Beste aus seinem Leben. Es geht um die beiden Freistunden während der Religionsunterrichts, die er mit den "beiden anderen Losern" (ein Moslem, ein Zeuge Jehovas) verbringt, um die gestrenge jüdische Lehre seiner herrischen Mutter und die daraus folgende Psychotherapie, seine doppelte Beschneidung, seine Jahre in einem orthodoxen Internat in England, seinen überstandenen Hodentumor und darum, dass Juden und Jamaikaner eigentlich dasselbe sind. Oliver Polak erklärt plausibel, warum er bei einer eventuellen Wiedervereinigung der biblischen Religionen Kandidat für einen Posten ganz oben wäre, was er mit dem Papst gemeinsam hat, und warum der Papenburger der Lachs unter den Emsländern ist. Für die Dauer der Lektüre macht Ihnen der Autor übrigens ein Angebot: Er vergisst die blöde Sache mit dem Holocaust - und Sie verzeihen ihm Michel Friedmann. Darf man über so etwas lachen? Man muss! Denn Oliver Polak erzählt mit so viel Charme und Chuzpe von seinen ersten dreißig Jahren, dass man Hoffnung für den deutschen Humor schöpft.

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 15 Bewertungen)

Lesermeinungen:*
Sehr lustig und empfehlenswert.... (5 von 5 Punkten) meint M.F.
...auch und gerade für leute die genug von der geschichtlichen auseinandersetzung haben, und eher aktuelle themen bevorzugen

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Mein Leben - Marcel Reich-Ranicki
Buch:Mein Leben
Autor:Marcel Reich-Ranicki, Ausgabe vom 1. März 2003, Taschenbuch, Verkaufsrang 19012
Preis: 9,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Aus der Amazon.de-Redaktion
Lange Zeit hatte Marcel Reich-Ranicki die Niederschrift seiner Autobiografie vor sich hergeschoben. Dennoch wurde er von Freunden und Bekannten ermutigt und gedrängt, von Verlegern mit Geld gelockt. Sechs Jahre schrieb er an seinen Erinnerungen. Im Alter von 79 hatte er sie dann vorgelegt. 2003 sind die Erinnerungen des 1920 Geborenen im Taschenbuch erschienen. Das Buch ist in fünf Teile gegliedert, wobei der Schwerpunkt auf der Zeit vor 1958 liegt. Die ersten beiden Abschnitte zeigen die Entwicklung und die Leidenszeit des Schülers und jungen Mannes, die in höchstem Maße von den Ereignissen der Zeitgeschichte geprägt ist. Es sind dies die Kindheit in Polen, die Jugend im nationalsozialistischen Berlin und schließlich die eindringlich und zugleich in einem ruhigen Tonfall geschilderten Zustände im Warschauer Getto. Nach dem Neuanfang im kommunistischen Polen erfolgt dann die Zäsur: Ende der Fünfziger zieht es Reich-Ranicki in die Bundesrepublik. Dieses Datum markiert einen Einschnitt im Leben des Kritikers und zugleich in dessen Erzählen. Hat er bis dahin seine Persönlichkeitsbildung als humanistisch geprägter Schüler und junger Mann in der immer barbarischer werdenden äußeren Welt ausführlich dargestellt, so erzählt er die folgenden Jahrzehnte nur noch in Episoden. Zwar kommt manches - z. B. seine Zeit bei der F.A.Z. - etwas zu kurz, gleichwohl können andere Abschnitte dafür entschädigen: Die Begegnungen mit Mitgliedern der Familie Mann, sein Porträt Wolfgang Koeppens oder die jahrelange und letztlich doch gebrochene Freundschaft zu Joachim Fest werden unterhaltsam wie sensibel geschildert. Mein Leben ist ein Buch über das Gezeichnetsein durch die Schrecken des Dritten Reiches und über persönliche Enttäuschungen. Es ist aber auch ein Buch über glückliche Augenblicke, sowie über die Liebe, und zwar die zu seiner Frau und - natürlich - zur Literatur. Marcel Reich-Ranicki hat im Grunde alles erreicht, was ein Kritiker erstreben kann: Er wurde zum bedeutendsten und einflussreichsten Kritiker seiner Zeit. Nach wie vor ist er gefürchtet und respektiert - doch kaum geliebt. Vor allem aber ist er eins geblieben: ein Außenseiter. Und man spürt über die 560 Seiten hinweg, wie sehr ihn das geschmerzt hat. So steht gegen Ende des Buches nicht zufällig ein Zitat des von ihm geschätzten Friedrich Schlegel, das Reich-Ranicki auf sich selbst bezieht: "Man findet mich interessant und geht mir aus dem Wege... Am liebsten besieht man mich aus der Ferne, wie eine gefährliche Rarität." -Alexander Simon


Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 129 Bewertungen)

Lesermeinungen:*
Harte Schale, weicher Kern (5 von 5 Punkten) meint R.
Es ist fast schon vermessen, nach der Lektüre der Autobiographie des bedeutendsten Literaturkritikers der Nachkriegszeit eine Rezension schreiben zu wollen. Dass ich es trotzdem tue, liegt einzig und alleine daran, dass "Mein Leben" ein solch großartiges Buch ist, das viele Leser es mir nachtun mögen.
Als Kind entdeckte ich schon meine Begeisterung für Literatur und las alles, was der elterliche und großelterliche Bücherschrank so hergab. Als Jungendliche begann ich dann mit Begeisterung, das "Literarische Quartett" zu schauen. Es wurden oft Bücher besprochen, die ich schon gelesen hatte und ich ärgerte mich oft über die Kritiken, die Reich-Ranicki dort äußerte. Am liebsten wäre ich in den Fernseher gesprungen und hätte mitdiskutiert. Die Sendung regte mich aber auch dazu an, dort besprochene Bücher zu kaufen und ich hatte den Ehrgeiz, Ranickis Kritiken zu widerlegen. Was mir allerdings auch oft nicht gelang... Auf jeden Fall hat diese Sendung und seine polarisierende Meinung bei mir persönlich dazu beigetragen, dass ich bis heute sehr gerne lese. Dafür bin ich sehr dankbar.
In den Sendungen kam mir Reich-Ranicki oft hart vor und sehr selbstverliebt. Mit dieser Prämisse nahm ich auch die Biografie zur Hand-
und habe jetzt ein komplett anderes Bild von diesem für die deutsche Literatur bedeutenden Menschen.
Über den Inhalt ist schon alles gesagt.
Berührt hat mich wie gefühlvoll und sensibel Reich-Ranicki über die Beziehungen in seinem Leben schreibt. Die tiefe Zuneigung zu seiner Frau wird spürbar, er schreibt über gelebte und verlorene Freundschaften und der Leser spürt deutlich, wie tief so mancher Schmerz über erlittenes Unrecht oder menschliche Enttäuschungen sitzt.Und natürlich über seine alles überdauernde Liebe: die Liebe zur Literatur.
Dieser oft unberührbar wirkende Kritiker öffnet sein Herz für seine Leser. Ich danke Herrn Reich-Ranicki für seine Offenheit und sein Vertrauen, dem Leser Einblicke in ganz private Momente gegeben zu haben, dass er als Augenzeuge sein Überleben des Warschauer Ghettos erzählt hat.
Ein bewegendes, ehrliches und offenes Buch.Sehr zu empfehlen.


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Jureks Erben: Vom Weiterleben nach dem Überleben - Katarina Bader
Buch:Jureks Erben: Vom Weiterleben nach dem Überleben
Autor:Katarina Bader, Ausgabe vom 22. Febr. 2010, Gebunden, Verkaufsrang 8889
Preis: 19,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
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"... eine 'Ich-Geschichte', eine sehr persönliche Erzählung, die von der Freundschaft der deutschen Schülerin Katarina mit dem polnischen Auschwitz-Überlebenden Jurek handelt. Katarina Bader schreibt in leisen und klaren Worten nicht nur eine Liebeserklärung an ihren toten Freund, sondern erzählt vom Erwachsenwerden, von Nähe und Distanz der Generationen, von Schuld und Versöhnung und vom Weiterleben." Anita Blasberg über den auf jetzt.de veröffentlichten Artikel Herr Hronowski und ich von Katarina Bader, aus dem dieses Buch hervorging.

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 5 Bewertungen)

Lesermeinungen:*
Ein sehr persönliches Buch über die Erinnerung und das Leben mit ihr (5 von 5 Punkten) meint D.
Eine kurze Bemerkung vorweg: Ich hätte das Buch wohl nicht bemerkt, wenn ich nicht durch einen Zufall die Autorin (auf dem Radweg an der Isar in Süden Münchens) flüchtig kennen gelernt hätte. Sie erzählte damals, dass ihre Promotion recht zäh voranschreite, unter anderem deshalb, weil sie ein Buch, das ihr am Herzen gelegen habe, erst noch zum Abschluss bringen hätte müssen. Ich erkundigte mich ein wenig nach dem Buch, das mich ein wenig neugierig machte. Sie wiegelte eher ab, meinte, dass das kein historisches Buch sei und eigentlich eher etwas persönliches. Dabei wäre es vielleicht geblieben, wenn ich nicht noch einmal auf das Buch aufmerksam geworden wäre und es dann doch gelesen hätte.

Katharina Bader schreibt über Jerzy Horonowski (Jurek), einen Polen, der Auschwitz überlebt und später sein Leben der Versöhnung mit den Deutschen gewidmet hat. Sie hat ihn als Fremdenführer und Zeitzeugen kennen gelernt, woraus sich eine langjährige Freundschaft entwickelte. Nachdem er sehr einsam gestorben ist und sich an seinem Grab nur wenige Menschen einfinden, bleiben viele Fragen und ein unfertiges Buch, das Jurek zu Lebzeiten gerne vollendet gesehen hätte, zurück. Die Autorin beschreibt nun, wie sie mit den Augen der Historikerin die Bruchstücke zusammenfügt, dabei auf Widersprüche trifft und diesen nachgeht.

Sie spricht mit früheren Freunden, Bekannten, Leidensgenossen und auch mit dem Sohn des Verstorbenen. Dabei hört sich verschiedene Versionen sowohl der Geschichten über Auschwitz als auch über das Leben danach. Mancher Zusammenhang erschließt sich daraus, manches bleibt aber auch unklar. Es wird aber deutlich, dass der Verstorbene eine schwierige Persönlichkeit war und in seinem weiteren Leben so manchen enttäuscht, verärgert, verletzt oder durch sein Verhalten schlicht irritiert hat. Trotzt seiner Fähigkeit, Menschen schnell nahe zu kommen und sie für sich einzunehmen, hat er sich doch von den meisten schließlich im Streit getrennt.

So entsteht das Bild einer vom Schicksal geprägten und doch schillernden Persönlichkeit mit Stärken und Schwächen. Die Details der Erinnerung an Auschwitz betrachtet die Autorin dabei zunehmend unter dem Aspekt der Verarbeitung von Erinnerung. Im Prinzip ist die Erkenntnis daraus - was die Verarbeitung von Erinnerungen in unserem Gehirn betrifft - nicht neu und nicht überraschend. Erinnerungen werden durch eigene spätere Erlebnisse und von außen hinzukommende Information beeinflusst und geformt. Das weiß auch die Autorin. Bemerkenswert ist aber der klare Blick mit dem sie die Geschichte und die Erinnerung der Menschen an sie trennt und dabei einen sehr persönliche Blickwinkel einnimmt, der bewusst darauf verzichtet, die Erinnerungen in wahr und falsch zu sortieren und jedem einzelnen seine persönliche Wahrnehmung lässt.


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Ich und Du - Martin Buber
Buch:Ich und Du
Autor:Martin Buber, Ausgabe vom 1995, Taschenbuch, Verkaufsrang 13413
Preis: 4,00 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)
Ich und Du
OA 1923 Form Abhandlung Bereich Philosophie
Die bekannteste philosophische Schrift von Martin Buber entstand seit 1916 und wurde 1919 erstmals niedergeschrieben. Sie steht für den Anfang seiner dialogischen Philosophie, die vom Gedanken des Lebens als Begegnung getragen wird.
Inhalt: In Ich und Du wird das Verhältnis des Menschen zur Welt in zwei Beziehungsbereiche aufgeteilt, die Buber durch die Wortpaare Ich-Du und Ich-Es repräsentiert sieht. Die Ich-Es-Beziehung stellt das alltägliche und neutrale Verhältnis des Menschen zu den Dingen und Mitmenschen dar und wird mit dem Begriff der Erfahrung verknüpft. Die Ich-Du-Beziehung steht für ein besonderes Verhältnis, in dem das Ich sein Gegenüber in seiner Wesensform, in seiner ganzen Existenz, erfährt. Diese absolute Begegnung, bei der ein Ich-Es-Verhältnis kurzfristig zu einem intensiven Ich-Du-Verhältnis wird, sodass sich beide Partner gegenseitig erfahren, ist für Buber eine Spiegelung der Begegnung des Menschen mit Gott, der das ewige Du aller Begegnungen verkörpert. Findet ein wahrer Dialog zwischen Ich und Du statt, impliziert er stets den Dialog mit Gott. Die Gegenwart des Göttlichen lässt jedoch auch das Ich vom Eigenwesen zur Person werden; erst als solche kann der Mensch die Wirklichkeit des Seins erfahren.
Aufbau: Aufgeteilt in drei Bücher, wird in kurzen Abhandlungen, die zum Teil an die Sinnsprüche der chassidischen Erzählungen erinnern, das Verhältnis des Ichs zur Welt, zu Gott und den Dingen dargelegt. Im ersten Buch definiert Buber die Unterschiede zwischen Ich-Es- und Ich-Du-Beziehung, die letzten beiden Bücher befassen sich mit der Charakterisierung und Bedeutung der Ich-Du-Welt auch in ihrem Verhältnis zu Gott.
Wirkung: Bubers Philosophie des Dialogs stieß vor allem unter christlichen Theologen auf große Resonanz und trug entscheidend zu Religionsgesprächen über Judentum und Christentum bei. Die Idee vom lebendigen Glauben als Dialog zwischen Mensch und Gott wurde von verschiedenen Theologen aufgenommen. Bereits in den 1920er Jahren veranlasste sein dialogisches Prinzip Buber dazu, gemeinsam mit dem Katholiken Joseph Wittig (1879-1949) und dem Protestanten Viktor von Weizsäcker (1886 bis 1957) die Zeitschrift Die Kreatur herauszugeben. Sie sollte die gemeinsame Weltverantwortung von Christen und Juden dokumentieren. K. R.

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 6 Bewertungen)

Lesermeinungen:*
Relational (5 von 5 Punkten) meint M.A.S. aus UK
Buber fehlte mir noch in meiner zweisprachigen 'Home Library' fur mein relationalles Psychotherapeutisches Studium :)

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Im Jenseits der Menschlichkeit: Ein Gerichtsmediziner in Auschwitz - Miklós Nyiszli
Buch:Im Jenseits der Menschlichkeit: Ein Gerichtsmediziner in Auschwitz
Autor:Miklós Nyiszli, Ausgabe vom Januar 2005, Taschenbuch, Verkaufsrang 6571
Preis: 12,40 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
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Der Film beruht auf der 1946 erschienenen Erinnerungsschrift "Ich war Arzt in Auschwitz" des rumänischen Pathologen Mikl s Nyiszli. Dies war die erste Publikation eines Augenzeugen, die aus dem Innern der Todesfabrik Auschwitz berichtete. Denn die Häftlinge des sogenannten Sonderkommandos waren als Augenzeugen des Völkermords zum Tode bestimmt, nur wenige überlebten und noch weniger waren in der Lage, über ihre traumatischen Erlebnisse zu berichten.
1992 erschien der Bericht von Mikl s Nyiszli erstmals in deutscher Sprache im Karl Dietz Verlag Berlin.
Die zweite Auflage erscheint zum Filmstart am 27.1.2005.

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 13 Bewertungen)

Lesermeinungen:*
Fesselnd (5 von 5 Punkten) meint G.
Dieses Buch ist sehr informationsreich und gleichzeitig sehr fesselnd. Es ist schlimm zu erfahren wie egal der SS ein Meschenleben war. Und das Nyiszli die ganzen medizinischen eingriffe psyhisch so "stabil" durchgehalten hat. Genauso wie die erschießungskomandos, finde ich echt verblüfent! Ich persönlich kann jedem dieses Buch nur weiteremfehlen, der sich für dieses Thema interessiert.

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Die Irren von Zion - Henryk M. Broder
Buch:Die Irren von Zion
Autor:Henryk M. Broder, Ausgabe vom 1. Okt. 1999, Taschenbuch, Verkaufsrang 15700
Preis: 9,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Broder bringt den ganz normalen Wahnsinn im Land humorvoll auf den Punkt.Buchjournal

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 12 Bewertungen)

Lesermeinungen:*
Bewertung "Irren von Zion" (5 von 5 Punkten) meint A.K.L. aus Hoyerswerda
Bestellungsabwicklung , Lieferung wie immer perfekt.
Das Buch selber deckt erschreckend real die Hintergründe und Zusammenhänge bezüglich Staat Israel und gesamt Nahen Osten auf. Für Leute, die diese "Pulverfassgegend" interessiert und die die hiesigen Berichterstattungen einordnen wollen ein unbedingtes MUSS.

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