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Im freien Fall -: Vom Versagen der Märkte zur Neuordnung der Weltwirtschaft - Joseph Stiglitz
Buch:Im freien Fall -: Vom Versagen der Märkte zur Neuordnung der Weltwirtschaft
Autor:Joseph Stiglitz, Ausgabe vom 12. April 2010, Gebunden, Verkaufsrang 40518
Preis: 24,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Product Description
Vom Versagen der Märkte zur Neuordnung der Weltwirtschaft
Erscheinungsjahr: 2010
2. Aufl.
Einsteiger/Laien
Gewicht: 702 gr / Abmessungen: 215 mm x 135 mm
Von Stiglitz, Joseph E.
Das Plädoyer des Nobelpreisträgers für eine neue globale Wirtschaftspolitik
Der freie Fall der Weltwirtschaft begann im Herbst 2008 mit dem Zusammenbruch der Investment-Bank Lehman Brothers. Die Finanz- und Wirtschaftskrise, die wir seither erleben, ist die schlimmste seit den 1930er Jahren. In seinem neuen Buch fragt Wirtschaftsnobelpreisträger Joseph Stiglitz, wie es dazu kommen konnte - und erklärt, wie wir solche Katastrophen in Zukunft verhindern können.
Mit der Wirtschaftskrise hat sich die jahrzehntelang herrschende Wirtschaftsdoktrin selbst entzaubert: Falsche Anreize, entfesselte Märkte und eine ungerechte Verteilung des Reichtums haben die Welt an den Rand des Abgrunds geführt. Für Joseph Stiglitz ist klar: Ein "Weiter so" kann es nicht geben. Statt mit hektischen Rettungsmaßnahmen die eigene, nationale Wirtschaft zu retten und danach wieder zur Tagesordnung überzugehen, müssen wir diesen kritischen Moment nutzen, um eine neue globale Wirtschafts- und Finanzpolitik zu schaffen.
Joseph Stiglitz beschreibt in seinem neuen Buch, wie solch eine krisenfeste und gerechtere Wirtschaftsordnung aussehen könnte. Neben einer besseren Regulierung der Finanzmärkte und einer aktiveren Rolle des Staates in der Wirtschaft, müssen wir vor allem dafür Sorge tragen, weltweit Arbeitsplätze zu sichern und den Wohlstand gerechter zu verteilen.
Pressestimmen:
"Schlicht eines der klügsten Bücher zur Krise, und daneben dank flüssigem und kompaktem Stil auch für Laien gut verständlich." (Dresdner Neueste Nachrichten, 21.06.10)

Volks- und Weltwirtschaft - Gernot B. Hartmann
Buch:Volks- und Weltwirtschaft
Autor:Gernot B. Hartmann, Ausgabe vom 25. Sept. 2009, Taschenbuch, Verkaufsrang 277172
Preis: 34,00 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Product Description
Erscheinungsjahr: 2011
29., aktualis. Aufl.
m. meist farb. Abb.
Berufsschüler
Gewicht: 995 gr / Abmessung: 24 cm
Von Hartmann, Gernot B.
Das vorliegende Lehrbuch stellt volks- und weltwirtschaftliche Lerninhalte aktuell und praxisnah dar. Die Schüler lernen, wirtschaftliche und gesellschaftliche Erscheinungen und Nachrichten zu verstehen und zu beurteilen. Die "Aufgaben zur Lernkontrolle" enthalten daher auch zahlreiche zu interpretierende Textauszüge aus Zeitungen, Informationsdiensten und Zeitschriften. Das Buch berücksichtigt so viele fächerübergreifende Ansätze wie möglich. So bestehen zahlreiche Berührungspunkte zur BWL, zur Mathematik, zum Recht, zur Ethik, zur Geschichte, zum kaufmännischen Rechnen und zur Buchführung.
Inhaltsverzeichnis:
Grundfragen der Wirtschaft
Träger und Ziele der Wirtschaftspolitik
Theorie der Nachfrage
Theorie des Angebots
Koordination der Produktion und Konsumtion in der Marktwirtschaft
Koordination der Produktion und Konsumtion in der Zentralverwaltungswirtschaft
Wirtschaftskreislauf und volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Geld und Geldpolitik
Beschäftigung, Wachstum und Konjunktur
Außenwirtschaft
Einkommensverteilung
Entwicklungspolitik

Reisebericht eines T-Shirts: Ein Alltagsprodukt erklärt die Weltwirtschaft - Pietra Rivoli
Buch:Reisebericht eines T-Shirts: Ein Alltagsprodukt erklärt die Weltwirtschaft
Autor:Pietra Rivoli, Ausgabe vom Okt. 2007, Taschenbuch, Verkaufsrang 63394
Preis: 8,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Ein Alltagsprodukt erklärt die Weltwirtschaft
Erscheinungsjahr: 2007
m. Abb.
Gewicht: 255 gr / Abmessungen: 189 mm x 120 mm x 20 mm
Von Rivoli, Pietra
Welchen Weg legt ein T-Shirt zurück, bis es zum Verkauf im Laden liegt, und wohin kommt es, nachdem es im Altkleidercontainer gelandet ist? Pietra Rivoli reiste mit ihrem T-Shirt von Texas nach Schanghai und Tansania. Ihr spannender Reisebericht entwirrt die komplexen Strukturen des Welthandels und schildert, wie sich amerikanische Baumwollfarmer gegen Importmassen aus China wehren und wie T-Shirts aus Schanghai trotzdem in den amerikanischen Hafen gelangen.
Pressestimmen:
"Fazit dieses äußerst empfehlenswerten Buches ist, daß moralische Argumente für den freien Handel schwerer wiegen als die ökonomischen..." WELT AM SONNTAG " ... schreibt lebendig und präzis, moralisch wach und ökonomisch nüchtern - man kann ohne Übertreibung sagen: ein moderner Adam Smith." BERLINER ZEITUNG "Ihr ''Reisebericht eines T-Shirts'' verliert trotz der Konzentration auf die Mikro-Faser nie den Faden im Makro-Gewebe der Weltwirtschaft. Diese Verknüpfung von Reportage und Analyse ist angenehm lesbar, versprüht gute Laune und bringt nebenbei auch noch eine Geschichte der Textilindustrie als Industrialisierungsmotor unter." LITERATUREN "Menschennahe Reportage, gekreuzt mit ökomomischen Hintergrundwissen: aufschlussreich." SPECTRUM "Die US-amerikanische Wirtschaftsprofessorin Pietra Rivoli hat erstmals von Anfang bis Ende den Weg eines globalen Produkts verfolgt: von Texas über China nach Europa und Afrika. Ihr Fazit: Globalisierung ist gut für alle Beteiligten." taz "Es ist sehr unterhaltsam, erzählt Geschichten und enthält lebhafte Reportagen. Ausflüge in die Wirtschaftsgeschichte liefern darüber hinaus wertvolles Hintergrundwi
Hätten Sie gedacht, dass die US-Zollbehörden mehr Geld durch die Einfuhr von Unterwäsche aus Kambodscha einnehmen als durch australischen Wein oder japanischen Stahl? Und dass der Betrag, den die amerikanische Regierung Jahr für Jahr ausgibt, um die einheimische Textilindustrie vor Importen zu schützen, größer ist als das Bruttoinlandsprodukt einiger der ärmsten baumwollproduzierenden Länder? Jeder erhaltene Textil-Job kostete den amerikanischen Steuerzahler im Jahr 2002 stolze 175.000 Dollar. Dagegen nehmen sich die Summen, mit denen deutsche Stahl- und Kohle-Arbeitsplätze subventioniert werden, geradezu wie ein Witz aus.
Wer dem freien Welthandel das Wort redet, erntet oft den Vorwurf, dadurch würde nur der "Wettlauf nach unten" beschleunigt: Wann immer ein Produkt anderswo billiger hergestellt werden kann, wandern die Arbeitsplätze dorthin ab - und die sozialen Standards sinken. Vor allem die berüchtigten "Sweatshops", wo in der Hauptsache Frauen für niedrigste Löhne härteste Arbeit verrichten, sind vielen Globalisierungskritikern ein Dorn im Auge. Pietra Rivoli, Wirtschaftsprofessorin an der Georgetown University in Washington, D.C., beschloss, all diese Argumente zu überprüfen, indem sie den Produktionszyklus eines einzelnen T-Shirts verfolgte: Von der Baumwoll-Plantage bis in die Läden der Einzelhandelsketten (und sogar darüber hinaus: auch dem Altkleider-Export nach Afrika widmet sie ein interessantes Kapitel!). Die Reise führte die Autorin von Texas über Schanghai nach Daressalam und erbrachte einige verblüffende Ergebnisse.
Am wenigsten überrascht noch, dass die (im internationalen Vergleich "teuren") Arbeitsplätze in der US-Textilproduktion mehr durch Automatisierung und technischen Fortschritt gefährdet sind als durch Konkurrenz aus anderen Ländern. "Selbst wenn die amerikanischen [ergänze: deutschen, schweizerischen...] Firmen völlig von der Konkurrenz geschützt würden, stünden die Unternehmen immer noch untereinander im Wettbewerb, und jede Firma, die lieber Jobs erhält als mit der fortschreitenden Automatisierung Schritt zu halten, wäre durch die höhere Produktivität der Konkurrenz im eigenen Land bald vom Markt verdrängt."
Erstaunlicher ist schon, dass zwischen 1995 und 2002 allein die chinesische Textilbranche - Hauptziel aller protektionistischen Abwehrbemühungen - zehnmal soviele Jobs abbaute wie ihr amerikanischer Widerpart. Rivoli: "Die Textiljobs verschwinden nicht nach China. Die Textiljobs verschwinden. Punkt."
Und geradezu gewagt erscheint zunächst die These, dass die vielen Sweatshops letztlich zur ökonomischen und sozialen Befreiung der Frau führten. Doch gegen die Tatsache, dass junge Chinesinnen - wie soziologische Untersuchungen ergeben haben - trotz allem lieber in der Fabrik als auf dem Land arbeiten, wo die Arbeit nicht nur genauso hart ist, sondern die Frauen auch noch mit patriarchalen Strukturen zu kämpfen haben (Stichwort: Zwangsverheiratung) ? lässt sich kaum argumentieren. Der Versuch, den "Wettlauf nach unten" zu verbieten, sei daher schlicht "unsinnig", schreibt Rivoli: Denn was solle man einer Frau sagen, die vor allem deshalb in die Fabrik gehe, um dem von den Eltern festgelegten Lebensplan zu entfliehen? Lieber sollten die Globalisierungsgegner sich mit den sozialen und politischen Rahmenbedingungen beschäftigen (Bildung, freie Wahl des Arbeitsplatzes, sichere und gesunde Arbeitsplätze, etc.) und sich dafür einsetzen, dass der Standard des "Unten" so menschenfreundlich wie möglich definiert wird.
Globaler Kapitalismus und Arbeiterrechtsbewegung, so Rivolis Fazit, seien keine Feinde, sondern Kollaborateure, "wenn auch unbeabsichtigt und ohne es zu wissen. Gemeinsam arbeiten sie daran, die conditio humana zu verbessern."
Ein spannendes, lehrreiches und streitbares Buch, das jeder gelesen haben sollte, der nicht nur die Phrasen der Globalisierungs-Befürworter und ?Gegner nachplappern, sondern sich ein eigenes Bild von den komplizierten weltwirtschaftlichen Zusammenhängen machen möchte. -Axel Henrici

Die Schatten der Globalisierung - Joseph Stiglitz
Buch:Die Schatten der Globalisierung
Autor:Joseph Stiglitz, Ausgabe vom 1. Aug. 2004, Taschenbuch, Verkaufsrang 96572
Preis: 9,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Der Internationale Währungsfond versprach Wohlstand - und brachte Armut. Nobelpreisträger und Globalisierungskritiker Joseph Stiglitz gewährt tiefe Einblicke in Prozesse und Abgründe weltweiter ökonomischer Vernetzung.
Die Zahl der Globalisierungsgegner hat deutlich zugenommen. Doch insgesamt scheint unter der Weltbevölkerung eine positive Grundstimmung gegenüber den globalen wirtschaftlichen, sozialen und politischen Veränderungen zu überwiegen. Möglicherweise entsteht dieser Eindruck aber auch nur, weil sich die Positionen der Globalisierungskritiker kaum in der öffentlichen Debatte niederschlagen: In der Politik und in den Medien trafen sie bisher auf wenig Resonanz. In der Regel werden die Globalisierungsgegner als weltfremde Spinner und gewaltbereite Chaoten abgetan, die die Vorzüge des freien globalen Marktes nicht erkennen wollen. In Joseph Stiglitz gewinnen die Kritiker nun einen prominenten und kompetenten Fürsprecher. Der frühere Weltbank-Vizepräsident und Wirtschaftsnobelpreisträger 2001 zählt zu den weltweit renommiertesten Wirtschaftsfachleuten. Sachkundig und kritisch analysiert Stiglitz in seinem Buch die globalen (Fehl-)Entwicklungen der jüngsten Vergangenheit.
Stiglitz saß selbst jahrelang an den Hebeln der Macht oder zumindest in deren Nähe. Von 1993 bis 1997 fungierte er als Wirtschaftsberater von US-Präsident Clinton, bevor er anschließend drei Jahre als Chefvolkswirt bei der Weltbank tätig war. Als deren Vizepräsident erlebte er hautnah, wie der wirtschaftliche Neoliberalismus seinen Siegeszug um den Erdball antrat und wie die Ideologie des freien Marktes dabei die Volkswirtschaften mehrerer Länder ruinierte. Der Autor beschreibt, wie der Internationale Währungsfonds (IWF) und die Weltbank instrumentalisiert wurden, um die Interessen der Hochfinanz und der multinationalen Konzerne zu bedienen. Die restriktiven Auflagen, die IWF und Weltbank den von wirtschaftlicher Rezession bedrohten Staaten auferlegten, führten zur Verarmung eines großen Teils ihrer Bevölkerung. Am Beispiel Russlands und mehrerer ostasiatischer Staaten schildert Stiglitz die Folgen dieser fatalen Finanzpolitik.
Die Schatten der Globalisierung gewährt dem Leser tiefe Einblicke in die Prozesse und Abgründe der Weltwirtschaft. Der Autor klärt darüber auf, wer die Gewinner und Verlierer beim freien Spiel des Marktes sind. Sein Buch ist ein Plädoyer für einen dritten Weg zwischen Sozialismus und entfesseltem Kapitalismus und zugleich ein Appell an die Politik, endlich zu handeln. -Christoph Reudenbach

Reisebericht eines T-Shirts: Ein Alltagsprodukt erklärt die Weltwirtschaft - Pietra Rivoli
Buch:Reisebericht eines T-Shirts: Ein Alltagsprodukt erklärt die Weltwirtschaft
Autor:Pietra Rivoli, Ausgabe vom 1. März 2006, Gebunden, Verkaufsrang 248003
Preis: 16,00 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Aus der Amazon.de-Redaktion
Hätten Sie gedacht, dass die US-Zollbehörden mehr Geld durch die Einfuhr von Unterwäsche aus Kambodscha einnehmen als durch australischen Wein oder japanischen Stahl? Und dass der Betrag, den die amerikanische Regierung Jahr für Jahr ausgibt, um die einheimische Textilindustrie vor Importen zu schützen, größer ist als das Bruttoinlandsprodukt einiger der ärmsten baumwollproduzierenden Länder? Jeder erhaltene Textil-Job kostete den amerikanischen Steuerzahler im Jahr 2002 stolze 175.000 Dollar. Dagegen nehmen sich die Summen, mit denen deutsche Stahl- und Kohle-Arbeitsplätze subventioniert werden, geradezu wie ein Witz aus.
Wer dem freien Welthandel das Wort redet, erntet oft den Vorwurf, dadurch würde nur der "Wettlauf nach unten" beschleunigt: Wann immer ein Produkt anderswo billiger hergestellt werden kann, wandern die Arbeitsplätze dorthin ab - und die sozialen Standards sinken. Vor allem die berüchtigten "Sweatshops", wo in der Hauptsache Frauen für niedrigste Löhne härteste Arbeit verrichten, sind vielen Globalisierungskritikern ein Dorn im Auge. Pietra Rivoli, Wirtschaftsprofessorin an der Georgetown University in Washington, D.C., beschloss, all diese Argumente zu überprüfen, indem sie den Produktionszyklus eines einzelnen T-Shirts verfolgte: Von der Baumwoll-Plantage bis in die Läden der Einzelhandelsketten (und sogar darüber hinaus: auch dem Altkleider-Export nach Afrika widmet sie ein interessantes Kapitel!). Die Reise führte die Autorin von Texas über Schanghai nach Daressalam und erbrachte einige verblüffende Ergebnisse.
Am wenigsten überrascht noch, dass die (im internationalen Vergleich "teuren") Arbeitsplätze in der US-Textilproduktion mehr durch Automatisierung und technischen Fortschritt gefährdet sind als durch Konkurrenz aus anderen Ländern. "Selbst wenn die amerikanischen [ergänze: deutschen, schweizerischen...] Firmen völlig von der Konkurrenz geschützt würden, stünden die Unternehmen immer noch untereinander im Wettbewerb, und jede Firma, die lieber Jobs erhält als mit der fortschreitenden Automatisierung Schritt zu halten, wäre durch die höhere Produktivität der Konkurrenz im eigenen Land bald vom Markt verdrängt."
Erstaunlicher ist schon, dass zwischen 1995 und 2002 allein die chinesische Textilbranche - Hauptziel aller protektionistischen Abwehrbemühungen - zehnmal soviele Jobs abbaute wie ihr amerikanischer Widerpart. Rivoli: "Die Textiljobs verschwinden nicht nach China. Die Textiljobs verschwinden. Punkt."
Und geradezu gewagt erscheint zunächst die These, dass die vielen Sweatshops letztlich zur ökonomischen und sozialen Befreiung der Frau führten. Doch gegen die Tatsache, dass junge Chinesinnen - wie soziologische Untersuchungen ergeben haben - trotz allem lieber in der Fabrik als auf dem Land arbeiten, wo die Arbeit nicht nur genauso hart ist, sondern die Frauen auch noch mit patriarchalen Strukturen zu kämpfen haben (Stichwort: Zwangsverheiratung) ? lässt sich kaum argumentieren. Der Versuch, den "Wettlauf nach unten" zu verbieten, sei daher schlicht "unsinnig", schreibt Rivoli: Denn was solle man einer Frau sagen, die vor allem deshalb in die Fabrik gehe, um dem von den Eltern festgelegten Lebensplan zu entfliehen? Lieber sollten die Globalisierungsgegner sich mit den sozialen und politischen Rahmenbedingungen beschäftigen (Bildung, freie Wahl des Arbeitsplatzes, sichere und gesunde Arbeitsplätze, etc.) und sich dafür einsetzen, dass der Standard des "Unten" so menschenfreundlich wie möglich definiert wird.
Globaler Kapitalismus und Arbeiterrechtsbewegung, so Rivolis Fazit, seien keine Feinde, sondern Kollaborateure, "wenn auch unbeabsichtigt und ohne es zu wissen. Gemeinsam arbeiten sie daran, die conditio humana zu verbessern."
Ein spannendes, lehrreiches und streitbares Buch, das jeder gelesen haben sollte, der nicht nur die Phrasen der Globalisierungs-Befürworter und ?Gegner nachplappern, sondern sich ein eigenes Bild von den komplizierten weltwirtschaftlichen Zusammenhängen machen möchte. -Axel Henrici

Die Große Rezession: Amerika und die Zukunft der Weltwirtschaft - Nikolaus Piper
Buch:Die Große Rezession: Amerika und die Zukunft der Weltwirtschaft
Autor:Nikolaus Piper, Ausgabe vom 1. Sept. 2009, Gebunden, Verkaufsrang 339053
Preis: 19,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Product Description
Amerika und die Zukunft der Weltwirtschaft. Ausgezeichnet mit dem Deutschen Wirtschaftsbuchpreis 2009
Erscheinungsjahr: 2009
Einsteiger/Laien
Gewicht: 445 gr / Abmessung: 21 cm
Von Piper, Nikolaus
Was kommt nach der Krise?
Amerikas Weg aus der Krise was das für uns bedeutet
Erfahrungen aus erster Hand
Von einem der großen deutschen Wirtschaftsjournalisten

Der "Club Of Rome" - John Coleman
Buch:Der "Club Of Rome"
Autor:John Coleman, Ausgabe vom 6. Febr. 2011, Broschiert, Verkaufsrang 163714
Preis: 10,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

KiWi-Nummer: Der globale Countdown: Finanzcrash, Wirtschaftskollaps, Klimawandel - Wege aus der Krise - Harald Schumann, Christiane Grefe
Buch:KiWi-Nummer: Der globale Countdown: Finanzcrash, Wirtschaftskollaps, Klimawandel - Wege aus der Krise
Autor:Harald Schumann, Christiane Grefe, Ausgabe vom 30. März 2009, Taschenbuch, Verkaufsrang 57161
Preis: 9,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Product Description
Finanzcrash, Wirtschaftskollaps, Klimawandel. Wege aus der Krise. Das politische Buch 2009
Erscheinungsjahr: 2009
Gewicht: 354 gr / Abmessung: 19 cm
Von Schumann, Harald; Grefe, Christiane
Die Globalisierung hat eine neue Dimension erreicht.Völker und Staaten sind in einer beispiellosen gegenseitigen Abhängigkeit miteinander verbunden, eine Weltgesellschaft entsteht. Doch das neue System ist bedrohlich instabil: Die Finanzmärkte stehen vor dem Kollaps, die Weltwirtschaft erlebt die tiefste Rezession seit Jahrzehnten. Der wachsende Energiebedarf provoziert Konflikte um Öl und Gas. Der Klimawandel bedrohtMillionen. Reicht die Zeit, um die Weichen richtig zu stellen?

Weltkrieg um Wohlstand: Wie Macht und Reichtum neu verteilt werden - Gabor Steingart
Buch:Weltkrieg um Wohlstand: Wie Macht und Reichtum neu verteilt werden
Autor:Gabor Steingart, Ausgabe vom Nov. 2006, Gebunden, Verkaufsrang 164159
Preis: 13,99 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Noch nicht erschienen.
Aus der Amazon.de-Redaktion
Langsam wird?s eng, wie Gabor Steingart in seiner gründlich recherchierten vorläufigen Globalisierungsbilanz zeigt: Im internationalen Wettbewerb um Kunden, Märkte und Produktionsstandorte, den die westlichen Industriestaaten, das heißt vor allem die großen Strategen der sie beherrschenden Konzerne, in den vergangenen Jahrzehnten planvoll vorangetrieben haben, droht nun der Westen zurückzufallen. Und die größte Gefahr für den Wohlstand hierzulande ist rot. Ausgerechnet in der offiziell immer noch kommunistischen Volksrepublik China nämlich darf sich der Kapitalismus endlich mal so richtig ausleben. Mit einem unerschöpflichen Heer von billigsten und willigen Arbeitskräften und ohne störende Umweltauflagen (zumindest keinen, die man auch wirklich einhalten müsste) kann man dort nicht nur herrlich Geld verdienen, man kann mit dem Hinweis auf die dort so sehr viel günstigeren Lohnstückkosten auch hierzulande die Löhne immer weiter unter Druck setzen.
Auch anderswo in Asien, vor allem in Indien, herrschen beste Bedingungen für die großen Industriekonzerne, die hier zunehmend nicht nur immer bessere Produktionsbedingungen vorfinden, sondern denen hier zugleich auch ein gigantischer Absatzmarkt heranwächst. Global gesehen ist eine gigantische Umverteilung von West nach Ost im Gange, die nicht nur den Wohlstand, sondern auch seinen Zwilling, die (politische) Macht, betrifft. Hieraus werden neben sozialen Verwerfungen auch handfeste Handelskonflikte entstehen, auf die der Westen, wie Steingart überzeugend darlegt, bislang völlig unzureichend vorbereitet ist. "Wer den Handelskrieg verhindern will, muss ihn vorbereiten" lautet eine der für manches verwöhnte Ohr gewiss provokanten, aber sehr überzeugend vorgetragenen Thesen des Autors, der es dabei nicht versäumt, zugleich "Strategien der Gegenwehr" aufzuzeigen.
"Lässt Europa sich weiter fallen oder greift es noch einmal beherzt in den Lauf der eigenen Geschichte ein?", fragt Steingart am Ende dieser schonungslosen Bestandsaufnahme, und weiter: "Ist die politische Klasse stark genug, ihre vorsätzliche Ahnungslosigkeit zu beenden?" Auf die politische Klasse nämlich käme es, wie der Autor sehr anschaulich belegt, tatsächlich an! "Die Rettung wird diesmal dem eigenen Wollen entspringen ? oder gar nicht. Objekt und Subjekt der Ertüchtigung können nach Lage der Dinge diesmal nur die Völker selber sein. Europa entscheidet erstmals wirklich frei. Diese Freiheit schließt allerdings auch die Freiheit zum Scheitern ein." Insgesamt also nicht unbedingt eine sonderlich mutmachende Lektüre. Aber eine, die zeigt, dass die Globalisierung keine Naturgewalt ist, sondern ein Prozess, der, den entsprechenden Willen vorausgesetzt, sehr wohl politisch gesteuert werden könnte - und müsste! - Andreas Vierecke

Alles Geld verdampft: Finanzkrise in der Weltrisikogesellschaft (edition suhrkamp) - Jakob Arnoldi
Buch:Alles Geld verdampft: Finanzkrise in der Weltrisikogesellschaft (edition suhrkamp)
Autor:Jakob Arnoldi, Ausgabe vom 22. Juni 2009, Taschenbuch, Verkaufsrang 252824
Preis: 10,00 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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