Die archäologische Wahrheit über die Bibel. Sachbuch des Monats Erscheinungsjahr: 2004 m. 27 Ktn., Pln. u. Abb. Gewicht: 381 gr / Abmessungen: 210 mm x 135 mm x 22 mm Von Finkelstein, Israel; Silberman, Neil A. Pressestimmen: "Ein provozierendes Buch mit allen Merkmalen einer Detektivgeschichte." (Phyllis Trible, The New York Times) "Die herausragendste und erfrischendste Synthese zur biblischen Archäologie in den letzten fünfzig Jahren." (Baruch Halpern) ""Lesbar und revolutionär. Finkelstein und Silberman haben auf einem der gegenwärtig meistumstrittenen Felder der biblischen und der archäologischen Forschung einige Eckpfosten eingerammt. Klar und provokant greifen sie einen großen Teil der bisherigen Weisheiten und gutgläubigen Annahmen vieler ihrer Fachkollegen an. ... Allen, die morgens gerne kalt duschen, sei dieses Buch wärmstens empfohlen." (David Noel Freedman) Es ist ein provokantes Buch, das Finkelstein und Silberman als Resultat jahrelanger akribischer archäologischer Forschungen da präsentieren. Denn es geht ihnen um nichts anderes als die Rekonstruktion der Geschichte des alten Israel auf der Grundlage archäologischer Befunde; also entgegen der Instrumentalisierung biblischer Archäologie zum Beweis alttestamentlicher Darstellungen. Bibelforschung inklusive der biblischen Archäologie ist letztendlich ein Ergebnis der Aufklärung. Bereits im 17. und vor allem verstärkt seit dem 18. und 19. Jahrhundert konnten Gelehrte zunächst mittels sprachwissenschaftlicher Untersuchungen nachweisen, dass die Texte der Bibel, besonders des Alten Testaments, im Laufe mehrerer Jahrhunderte zusammengestellt und von späteren Redaktoren bearbeitet worden waren und somit nicht als genuin historische Darstellungen betrachtet werden können. Doch auch nach über zwei Jahrhunderten ernsthafter Bibelkritik sind deren mit Mitteln der neuesten Forschungen (vergleichende Sprachwissenschaften und Chronologie, archäologische Surveys und Ausgrabungen mit perfektionierten technischen Methoden) zunehmend präziser gewordene Ergebnisse auch heute noch Anlass zum heftigen Streit mit der rein religiös-theologisch motivierten Interpretation. Keine Posaunen vor Jericho. Die archäologische Wahrheit über die Bibel wird die Auseinandersetzung mit bisher noch anerkannt historischen Ereignissen des Alten Testaments und damit der Geschichte des alten Israel erneut forcieren. Um ihre Erkenntnis vorwegzunehmen: Die Wurzeln des Volkes Israel beruhen auf der Geschichte zweier Königreiche und nicht wie bisher immer angenommen eines Königreiches, des Nordreiches Israel und des Südreiches Juda. Fundamentale Wahrheiten wie der Auszug aus Ägypten, die Einnahme Kanaans die Bedeutung des Reiches Salomons (fragliche Existenz des Tempels und Palastes) werden nicht nur in Frage gestellt, sondern negiert. Was sich von diesen Aussagen als letztendliche Wahrheit beweisen lässt, bleibt der zukünftigen Diskussion überlassen. Denn bei aller Schlüssigkeit und Transparenz ihrer Argumentation wird diese den Einwänden anderer standhalten müssen. Das Buch zeichnet sich durch absolute Professionalität aus. Der Stil ist klar und präzise und die Autoren verzichten auf unnötige Polemik; der Aufbau ist logisch und auch für Laien jederzeit nachvollziehbar. Eine gründliche Einleitung zum Verhältnis Archäologie und Bibel führt den Leser mit Informationen zu den betreffenden Texten und der Bibelforschung ein. Dann legen sie zunächst die biblischen Berichte dar, ziehen antike nichtbiblische Quellen zum Vergleich heran und vergleichen schließlich diese Ergebnisse mit den archäologischen Befunden. Ein umfangreiches Literaturverzeichnis zu jedem der zwölf Kapitel und ein sorgfältiges Register schließen dieses streitbare, aber hervorragende und hoch spannende Buch ab. -Osseline Kind
Buch:
Mittelalter selbst erleben!: Kleidung, Spiel und Speisen - selbst gemacht und ausprobiert
Autor:
Doris Fischer, Ausgabe vom 1. Febr. 2011, Gebunden, Verkaufsrang 103516
Product Description War das Denksystem der Renaissance vom bestimmenden Prinzip der Verwandtschaftder Dinge untereinander gekennzeichnet, so existiere laut Foucault im klassischenZeitalter eine neue, wesentlich andere Ordnung, in der es sich nichtmehr um die Frage der Ähnlichkeiten, sondern um die der Identitäten undder Unterschiede handeltdualistische Theorie des Zeichensdas, was markiert wurde, das, was markierendwar, und das, was gestattete, im Einem die Markierung des Anderen zu sehen.Dieses auf der Repräsentation basierende Zeichensystem sei die Grundlageeiner allgemeinen Ordnungswissenschaft gewesen, deren Begriffsraster Foucaultrekonstruiert. Anschließend zeichnet er dieses System in drei scheinbarunterschiedlichen Teildiskurse der Zeit, in der allgemeinen Grammatik,in der Naturgeschichte und in der Analyse der Reichtümer, nach. So leitesich beispielsweise der Wert vom Geld nicht mehr aus seinem Edelmetallbestandab, sondern aus der auf ihm abgebildeten Repräsentation des Souveräns.Im zweiten Teil des Werks widmet sich Foucault einem erneuten Wandel desDenksystems im 18. Jahrhundert in einer Analyse schildert er, wie ausder Betonung der Zirkulation von Geld die bestimmende Rolle der Arbeitentstanden sei, wie die Analyse der äußeren Merkmale von Pflanzen und Tierenin der Naturgeschichte der Vorstellung von Organisation und Funktion inder sich formierenden Biologie gewichen sei, und wie anstelle einer reinenKategorisierung der Unterschiede der Sprachen durch die Entdeckung derFlexion ihre gemeinsamen Verbindungen festgestellt wurden.
Buch:
Die weiße Pyramide - Außerirdische Spuren in Ostasien.
Autor:
Hartwig Hausdorf, Ausgabe vom 1. Juli 1994, Gebunden, Verkaufsrang 44655