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Auf dem neuesten Stand der Technik ist dieser erfolgreiche Ratgeber der ideale Pannenhelfer - unentbehrlich für Ihre Radreise. - anschaulich und leicht verständlich - praktisch in der Handhabung - treffende Bilder statt vieler Worte Übersichtliche Schritt-für-Schritt-Anleitungen und pfiffige Tipps für den Notfall bieten auch dem technisch weniger versierten Radler immer eine Lösung. Und da Wartung und Pflege die beste Pannenvorsorge sind, gibt's auch dazu viele nützliche Hinweise. Mit zahlreichen Graphiken und Abbildungen und Spiralbindung.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 12 Bewertungen)
Leserkommentare:* das neue fahrradreparaturbuch: anleitungen und tipps (5 von 5 Punkten) meint d.g. Die einzelnen Arbeitsbereiche werden ausführlich und gut bebildert dargestellt, sodass auch ein Anfänger ohne größere Schwierigkeiten Reparaturen vornehmen kann.
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| | Buch: | Taschenwörterbuch Technik, Deutsch-Englisch |
| Autor: | Henry G. Freeman, Günter Glass, Ausgabe vom 31. Januar 2006, Taschenbuch, Verkaufsrang 20428 |
| Preis: | 9,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 3 Bewertungen)
Leserkommentare:* Super Preis/Leistung (4 von 5 Punkten) meint G.S. aus Trofaiach, Steiermark Gutes Taschenwörterbuch Technik, jedoch findet man 1,2 eher seltene Wörter nicht in diesem Taschenbuch, was sich aber mit Größe und Preis erklären läßt.
Preisgünstiges Hilfsmittel mit kleinen Mängeln (4 von 5 Punkten) meint . Für den schnellen Nachschlagegebrauch ist dieses Buch eine echte Hilfe. Leider sind die Übersetzungen etwas knapp gehalten, sie bieten nicht den Komfort, den man aus bekannten Nachschlagewerken gewohnt ist. (Bspw. Anwendungsfälle oder Idiome insbesondere bei Verben). Ebenso fehlt durchgängig die Lautschrift, so daß dem ungeübten Nutzer eine wichtige Hilfe nicht geboten wird. Dieses Buch empfehle ich jenen, die sich bereits sehr gut mit dem Englischen auskennen und lediglich eine Ergänzung für den Vokabelschatz benötigen.
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| | Buch: | Technisches Wörterbuch für die Luftfahrt - Englisch-Deutsch |
| | Ausgabe vom 2004, Broschiert, Verkaufsrang 17933 |
| Preis: | 12,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Leserbewertungen: Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 1 Bewertung)
Leserkommentare:* Super (5 von 5 Punkten) meint C.L. aus Bad Arolsen Also wirklich zu Empfehlen,ich selber habe nur reingelesen,habe es zum Geburtstag verschenkt an jemanden der gerade eine Flugausbildung macht,man kann sich kaum vorstellen wie groß die Augen wurden und wo dieses Buch bis jetzt schon war,die meiste Zeit verbringt es in den Händen auf der Toilette und im Bett...grins..
Also absolut zu Empfehlen... |
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In diesem Band (Nr. 1196) werden alle Modelle von 1976 bis 1996 mit folgenden Motoren behandelt: 850ccm, 34PS 1000ccm, 40/41/42/44PS 1100ccm, 40PS 1275ccm, 53/61/63PS mit und ohne Katalysator
Leserbewertungen: Durchschnitt: 3.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 4 Bewertungen)
Leserkommentare:* Gute Hilfe. (5 von 5 Punkten) meint P.K. Stimmt schon...man sollte sich ein wenig mit Autos auskennen.
Die Bereiche Getriebe und Achsen sind sehr ausführlich dargestellt.
Das Buch bietet insgesamt eine gute Hilfe für Hobbyschrauber.
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| | Buch: | Taschenwörterbuch Technik, Englisch-Deutsch |
| Autor: | Henry G. Freeman, Günter Glass, Ausgabe vom 4. Febr. 2008, Taschenbuch, Verkaufsrang 87162 |
| Preis: | 9,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 2 Bewertungen)
Leserkommentare:* Genau das Richtige für Auszubildende im Techniksektor (5 von 5 Punkten) meint . Meiner Meinung nach die perfekte Wahl für Die Aus- und Weiterbildung. Alle technischen Suchbegriffe sind in Englisch aufgelistet und in Deutsch kurz und präzise beschrieben. Ideal z.B. für Prüfungszwecke und dergleichen. Zudem ist die Ausgabe sehr handlich ausgefallen und kommt ohne unnötige Ausschweifungen daher.
Super Preis/Leistung (4 von 5 Punkten) meint G.S. aus Trofaiach, Steiermark Gutes Taschenwörterbuch Technik, jedoch findet man 1,2 eher seltene Wörter nicht in diesem Taschenbuch, was sich aber mit Größe und Preis erklären läßt. |
| | Buch: | Technisches Wörterbuch für die Luftfahrt - Deutsch - Englisch |
| | Ausgabe vom Mai 2004, Taschenbuch, Verkaufsrang 19153 |
| Preis: | 12,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Das Spektrum der Tätigkeiten umfasst die folgenden Gebiete: Anlegen einer Mauer, Werkzeuge, Geräte, Hilfsmittel, Binderverband, Kreuzverband, Zeichnungslesen, Anlegen eines Baukörpers, Bockgerüst. All diese Inhalte werden einfach und praxisnah vermittelt, so dass dem Anwender bzw. Auszubildenden genügend Zeit zur Selbstüberprüfung seines erlernten Wissens bleibt.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 3.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 2 Bewertungen)
Leserkommentare:* Aufmachung zu ?fraulich? aber inhaltlich stark (4 von 5 Punkten) meint . "Starke Frauen, sanfte Herzen" stammt aus der Feder der Familienseelsorgerin Paula Reinhart. Es sind 12 Kapitel, deren drei Hauptüberschriften die Tiefe der Gesamtthematik andeuten: "Die Reise des Herzens", "Die Fenster zum Herzen" und "das weise Herz". Sensibel geht die Autorin die verschiedenen Themenbereiche wie u.a. Kontrolle ausüben, Sehnsucht und Verletzlichkeit an. Tja, das Bild einer starken Frau, wie es in der Welt definiert wird, ist nicht unbedingt das Bild einer starken Frau, wie Gott es hat. Was macht wahre Stärke aus? Wie kann ich ungesunde Bindungen loslassen? Das sind Fragen, denen Sie sich beim Lesen des Buches stellen müssen.
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Zu dem Versuch des Biologen Sheldrake, das Geheimnis der Formenentstehung in der Natur zu erklären, schreibt "The Washington Post": "'Das Gedächtnis der Natur' ist hervorragend lesbar in in seiner methodischen Nachzeichnung der Entwicklung unserer Anschauungen von Energie, Evolution und dem Lebendigen. Es zeigt die Geschichte unserer gegenwärtigen Vorstellungen über morphogenetische Felder, biologische Vererbung, Erinnerung bei Tieren und das menschliche Lernen auf und führt den Leser aus der Vergangenheit über die Gegenwart behutsam hin zu seinen logisch sehr überzeugenden eigenen Hypothesen."
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 12 Bewertungen)
Leserkommentare:* Rupert Sheldrake auf den Pfaden von Gottfried Wilhelm Leibniz (5 von 5 Punkten) meint N. aus Erde Jetzt höre ich sie schon wieder schreien wieder so ein Esoteriker so ein Mystiker so ein Merlin Scharlatan. Aber das was der Oxford Absolvent Prof. Sheldrake hier versucht ist wieder einmal ein Brückenschlag, der die Spatendenke der einzelnen naturwissenschaftlichen Themenfelder wie Physik, Chemie, Biologie wie auch die Philosophie verlässt und sie in klarer Weise analog denkend als EINS erklärt.
Sheldrake hat schon lange die "klassischen" Denkstrukturen verlassen und vernetzt seine Beobachtungen durch wissenschaftliche Erkenntniss und empirischer Beobachtung. Spätestens seit dem schöpferischen Universum und seinen Orchideen und Ratten Experimenten ist er auf der Suche nach dem übergeordnetetem Prinzip der Formgebung durch die Natur. Für mich ist Sheldrake mit seinem ganzheitlichen übergreifenden "Theorien" auf der Suche nach dem Ursprung der Schöpfung und der Suche nach der Frage gibt es überhaupt einen steuernden overall creator oder ist ALL/ES reine Chaostheorie. ( Indirekt sucht er quasi innerhalb des Chaos die Grundprinzipien einer das Chaos eingrenzenden Macht die er als morphogenetische Felder tituliert.
Die Dimensionen die Sheldrake hier aufzeigt sind keine Paradigmenwechsel nein es sind die nötigen Quantensprünge um ein total antiqiertes westlich, geistlich wissenschaftliches Weltbild aus den Angeln zu heben. Es gehört ein unheimlicher Mut dazu, in einer Welt von Spezialisten, die durch Ihre Scheuklappensicht immer mehr von immer weniger verstehen, als Universalgelehrter seinen Mann zu stehen.
Sheldrake ist der erste Wissenschaftler der 200 Jahre nach der philosophischen Aufklärung jedwedigen scholastischen Ansatzpunkt über Bord geworfen hat um gemeinsam und unter Berücksichtigung aller anderen wissenschaftlichen Themenfelder einen Einklang Konsens zu finden. Die wahre Größe seines SEINS und WIRKENS wird zu körperlicher Lebzeit keiner adequat erkennen, da die anderen Spaten idiotischer Weise meinen das dies Ihnen Ihren Arbeitsplatz und damit Ihre Existenz kosten könnte. Das gute an Sheldrake ist das er die Gesetze des Wandels anerkennt und in seinen Beobachtungen nicht angehaftet oder gewertet wird. Die suche nach dem Prinzip der Formgebung und dessen Geheimniss ist dann auch für viele Häresie oder Ketzertum im Stil von Johannes Keppler. Ich aber denke, dass es genau diese Menschen sind die über den ganzheitlichen Ansatzpunkt auf der Suche nach "Gott" sind und genau diesen Ansatzpunkt vertritt auch der Philosoph Friedrich Nietzsche in seinem Buch "Fröhliche Wissenschaft". Sheldrake erklärt letztendlich "Gott" für tot um einem anderen EIN Gott auf die Schliche zu kommen der nicht mehr institutionalisiert, instrumentalisiert, mechanistisch oder materialistisch ausgerichtet sein kann.
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| | Buch: | Das Jahr ohne Sommer: Die großen Vulkanausbrüche der Menschengeschichte und ihre Folgen |
| Autor: | Jelle Zeilinga de Boer, Donald Theodore Sanders, Ausgabe vom 19. Mai 2004, Gebunden, Verkaufsrang 218810 |
| Preis: | 7,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Die Autoren untersuchen in neun Fallstudien die Beziehung zwischen den Vulkanausbrüchen und der Geschichte der Menschheit. Sie beschreiben nicht nur die unmittelbaren Folgen, sondern auch die längerfristigen sozialen Nachwirkungen. Es gelingt Ihnen hervorragend, eine bemerkenswerte Verbindung zwischen der Naturwissenschaft Geologie und den gesellschaftswissenschaftlichen Aspekten zu schaffen. Die ausgewählten Beispiele reichen von dem historischen bekannten Ausbruch des Vesuvs, der uns in einzigartiger Weise Einblicke in antike Welt gewährt, bis zum jüngsten und best dokumentierten Ausbruch des Mount St.Helens in Amerika.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 1 Bewertung)
Leserkommentare:* Ausführliche Informationen über die Auswirkungen ganz natürlicher Phänomene. (5 von 5 Punkten) meint U.S. aus Kirchhain-Betziesdorf Wenn heute die Erde "wackelt" und "Monsterwellen" Schiffe überfluten denken wir, das sei eine große Katastrophe.
Erdgeschichtlich sind das ganz normale Aktivitäten der Erde, die Mensch und Tier schon seit Millionen von Jahren überleben mußten.
Auch Vulkane, die Überdruckventile der Erdkruste, brechen nun mal ab und zu aus und fordern leider Opfer.
Dieses Buch läßt uns vieles verstehen, aber die Menschheit wird trotzdem nichts lernen und weiterhin in den Gefahrenzonen ihre Siedlungen anlegen. |
| | Buch: | Langenscheidt Fachwörterbuch Kompakt Elektrotechnik und Elektronik Englisch: Englisch - Deutsch / Deutsch - Englisch - 37 000 Fachbegriffe und mehr als 50 000 Übersetzungen |
| Autor: | Peter-Klaus Budig, Ausgabe vom 5. Nov. 2008, Gebunden, Verkaufsrang 182180 |
| Preis: | 39,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Leserbewertungen: Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 1 Bewertung)
Leserkommentare:* E-technik Wörterbuch (5 von 5 Punkten) meint W.C. aus Günzburg Top neuwertiger Zustand! Sehr detailierter Inhalt aus den vielen Bereichen der Elektrotechnik!
Sehr schnelle Lieferung! |
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Lebendige Anschauung der Welt - Alexander von Humboldt wird wiederentdeckt Von Ludger Lütkehaus Dass der Weltreisende und Universalgelehrte Alexander von Humboldt (1769-1859) heute in seinem deutschen Heimatland nicht nur ein hier und da bekannter Mann, sondern auch ein gelesener Autor, gar eine populäre Gestalt wäre, liesse sich nicht behaupten. In Süd-, in Mittel- und Nordamerika hingegen, in Frankreich, Spanien, England, Russland wie in Japan ist er eine Berühmtheit, neben Goethe der bekannteste Name der deutschen Kulturgeschichte. Über 1000 Orte, Städte, Plätze, Strassen, Gebirge, Gletscher, Vulkane, Wüsten, Urwälder, Ströme, Seen, Meere, bis hin zum Mare Humboldt auf dem Mond, Pflanzen- und Tierarten, dazu Schulen, Akademien, Stiftungen, Forschungsinstitute, Museen nennen sich nach ihm. Ehrgeiziges Projekt Dieser Diskrepanz will nun das "Humboldt-Projekt" abhelfen, das unter der Ägide Hans Magnus Enzensbergers, betreut von den ausgewiesenen Humboldt-Kennern Ottmar Ette und Oliver Lubrich, von der "Anderen Bibliothek" veranstaltet wird. Humboldts grandioses, zu seiner Zeit überaus erfolgreiches Spätwerk "Kosmos", sein "Entwurf einer physischen Weltbeschreibung", erscheint nach der fünfbändigen Erstausgabe von 1845 bis 1862 erstmals in einer Humboldts eigenhändige Korrekturen und Zusätze integrierenden kommentierten Neuedition einschliesslich aller Bildtafeln, dazu der "Physikalische Atlas" von Heinrich Berghaus, der ursprünglich als Beigabe des "Kosmos" vorgesehen war. Humboldts "Ansichten der Kordilleren und Monumente der eingeborenen Völker Amerikas", von 1810 bis 1813 in Paris auf Französisch publiziert, werden erstmals vollständig in der vorzüglichen deutschen Übersetzung von Claudia Kalscheuer zugänglich gemacht. Schliesslich kommt eine Neuausgabe der "Ansichten der Natur" hinzu, die schon einmal in der "Anderen Bibliothek" erschienen sind. Ein ebenso spektakuläres wie ehrgeiziges Projekt. An den entsprechenden Fanfarenstössen fehlt es nicht: Aus "wissenschafts-, bildungs- und kulturpolitischen Gründen", so Enzensberger als Spiritus Rector, soll Humboldt wieder "auf die Tagesordnung der deutschsprachigen Öffentlichkeit" gesetzt werden. Das ist ein Wort. Die Projektwerbung liest sich so, als könne an Humboldts Wesen selbst das marode deutsche Wesen genesen. Überdies ist daran zu erinnern, dass in der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft eine von Hanno Beck kenntnisreich kommentierte siebenbändige Studienausgabe inklusive des "Kosmos" und der "Ansichten der Natur" lieferbar ist. Aber auch wenn man das Trommeln überhört, das nun einmal zum Handwerk zu gehören scheint, setzt das Humboldt-Projekt neue Massstäbe. Die Leser können sich der Begegnung mit einer aussergewöhnlichen Gestalt und einem grossen Werk, nicht zuletzt einer bibliophilen Edition erfreuen. Als der 30-jährige Alexander von Humboldt nach mehrjähriger Reisevorbereitung am 5. Juni 1799 in der Begleitung seines vier Jahre jüngeren französischen Assistenten, Gefährten und Freundes Aimé Goujaud Bonpland vom spanischen Hafen La Coruña nach Südamerika aufbricht, da beginnt die neben Darwins Fahrt mit der "Beagle" bedeutendste, ohnehin die abenteuerlichste Forschungsexpedition der Moderne. In den kommenden fünf Jahren bereisen die beiden Venezuela, Kolumbien, Ecuador, Peru, Kuba und Mexiko, zum Dessert auch noch die USA, wo Präsident Jefferson sie mehrmals empfängt. Humboldt ist immer auch Diplomat, zur Not Höfling. Aber seitdem er 1790 in Paris den Aufbruchsgeist der noch nicht pervertierten Revolution gespürt hat, gehört den Befreiungsbewegungen seine Sympathie. Der Sklaverei, der Ausbeutung und jeglichem kulturellen und religiösen Missionarismus sagt er den Kampf an. Die Höhepunkte der Reise sind die Erforschung des Amazonas, die Befahrung des Orinoco, die Entdeckung des Rio Cassiquiare, der Aufstieg zu den Vulkanen, vor allem zum Chimborazo, der seinerzeit als der höchste Berg der Welt gilt - alles wohlgemerkt, wie kein anderer als Reinhold Messner gerühmt hat, im Gehrock und mit europäischem Schuhwerk. Dazu reichlich lebensgefährliche Abenteuer, Begegnungen mit Krokodilen, Schlangen, "Tigern", d. h. wohl Jaguaren, Panthern und, schlimmer als alles andere, riesigen Moskitoschwärmen. Bei seiner Rückkehr nach Europa 1804 stellt Humboldt den Expeditionsbericht mit eher englischem als deutschem Understatement unter den Titel "Eine Reise in die Äquinoktial-Gegenden des Neuen Kontinents". Die lebenslang andauernde Auswertung seiner Forschungsergebnisse beginnt, unterbrochen 1829 noch einmal von einer weiteren Forschungsreise nach Russland und Sibirien, die ihn bis zur chinesischen Grenze führt. Die "Ansichten der Natur" und der Kordilleren geben den unmittelbaren Eindruck seiner Forschungsreise wieder. Der "Kosmos" ist die späte natur- und wissenschaftsphilosophische Summe seiner Arbeit, das Opus magnum eines umfassenden Geistes. Wissenschaft und "Weltanschauung" Humboldt ist - auch - Abenteurer, Entdecker, aber vor allem ist er Forscher, der einer fast völlig unbekannten Welt mit unstillbarer Neugier, mit dem kontrollierten Willen zum Wissen und ungeheurer Arbeitskraft begegnet. In zehn Sprachen ist er zu Hause, in unzähligen Disziplinen leistet er Pionierarbeit, als Botaniker, Zoologe, Mineraloge, Geologe, Geograph, Geodät, Klimatologe, Ozeanograph, aber auch als Ethnologe, Historiker, Mythenforscher, Sprachwissenschafter (wie sein nur in diesem Punkt berühmterer Bruder Wilhelm). Eine seiner frappantesten Entdeckungen in den "Ansichten der Natur" ist die, dass frühere englische Kartographen erstaunlich viele Gegenden mit Bergketten ausgestattet haben, weil sie nicht wissen, dass das Wort "monte" zugleich für "Berg" und "Wald" verwendet wird. Und was ein tropischer Urwald zu heissen verdient, unterliegt strengsten Anforderungen. Mit der romantischen Inflation des "Urigen" hat Humboldt nichts im Sinn. Er ist genauer Beobachter und Datensammler, Empiriker, durchaus Spezialist. Die Wissenschaftshistorikerin Petra Werner hat in einer Studie zum Entstehungsprozess des "Kosmos" detailliert nachgewiesen, in welchem Mass sich Humboldt das Spezialwissen der Disziplinen angeeignet und wie streng er zwischen objektiver Darstellung und Einbildungskraft, Wissenschaft und Spekulation unterschieden hat. Die "Weltanschauung", für die er eintritt, ist im Gegensatz zum säkularisiert religiösen, Beliebigkeit implizierenden Sinn des Wortes sinnlich gesättigte, genaueste Anschauung der Welt, "Weltbewusstsein" (Ottmar Ette). Aber Humboldt ist nichts weniger als ein stupider Faktenfanatiker; er ist kein blosser Positivist. Sein Spezialistentum ist von vornherein transdisziplinär offen. Die Trennung der "zwei Kulturen" von Geistes- und Naturwissenschaft ist die seine nicht. Seine Betrachtungsweise ist vielmehr, wie es der "Kosmos" am schönsten zeigt, wo die Anschauung der Erde - der tellurischen Erscheinungen - mit der des Kosmos - der "siderischen" Erscheinungen - einhergeht, "holistisch", umfassend. Humboldt will "die Natur als ein durch innere Kräfte bewegtes und belebtes Ganzes auffassen". Und dafür hat er einen schönen alten Namen: den der "Geognosie", der Erderkenntnis. Mit den Begriffen von heute darf man ihn getrost einen ökologischen Denker und, im besten Sinn des Wortes, einen herausragenden wissenschaftlichen Globalisierer nennen. Die Ausbeutung der tropischen Natur und ihrer Völker war ihm tief zuwider. Diese Synthese von spezialwissenschaftlicher Erkenntnis und Blick aufs Ganze, Besonderem und Allgemeinem, Sinnlichkeit und Abstraktion, die ihn vor dem Nur-Spezialistentum bewahrt, kommt mit einer poetischen, künstlerischen Auffassung und einer überaus farbigen, lebendigen und belebenden Darstellungskraft zusammen. All das verbindet Humboldt mit Goethe, den er hoch verehrt hat wie Goethe ihn: In den "Wahlverwandtschaften" hat Goethe ihm ein Denkmal gesetzt. Humboldts grösster Vorzug war seine Unfähigkeit zur Einseitigkeit. Ihm kam es darauf an, wie es das zweite Buch des "Kosmos" formuliert, das exakteste Naturstudium von der Dichtung, der Kunst inspirieren zu lassen und daran sich und ein so grosses wie aufmerksames Publikum zu bilden: an der lebendigen Anschauung der Welt.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 3 Bewertungen)
Leserkommentare:* Konkret zum Reclamband: Humboldts eigene Texte schnuppereinstiegsgeeignet (5 von 5 Punkten) meint S.Z. aus Köln, Europa Die Reclam-Ausgabe erreicht den günstigen Preis und die Hosentaschengröße auch durch einen Trick: Herausgeber (und Humboldtbiograph zwei Jahre zuvor) Meyer-Abich hat 1969 Humboldts ausgiebige Fußnoten fast gänzlich gestrichen, einige wenige Erläuterungen eingefügt und damit den Text wohl mehr als halbiert. Erst wenn Sie das wissen, erklärt sich der Unterschied zu anderen Ausgaben. Dadurch wird der ausgiebige Text übrigens vielleicht auch erst für Neueinsteiger zugänglich bzw. die Schwelle niedriger (ca. 170 kleine Seiten).
Die Orthografie ist auf alte Rechtschreibung modernisiert. Erhalten blieben einige Schreibweisen und vor allem Humboldts lange Sätze (wer Latein und vor allem Französisch so gut beherrschte und schrieb wie von Humboldt, dem konnte das schnell passieren). Moderne Wissenschaftsprosa wäre gefälliger und flüssiger geschrieben, und auch Karl Mays "Kordilleren"-Buch ist natürlich leichter lesbar. ;-) Doch wer ist wie Alexander von Humboldt einer der größten deutschen wie internationalen Erforscher am Ort und das gleich "in fast allen Gassen"?
Alexander von Humboldt beschreibt in diesem Band mehrere Wissensfelder (und alle aus eigener forschender Anschauung):
- Steppen/Wüsten
- Orinoco-Wasserfälle
- Nächtliches Tierleben im Urwald
- Gewächse
- Vulkane
- Lebensgeist
- das Caxamarca-Hochland
Fazit: nicht wirklich etwas "für die Straßenbahn" (ich hab's versucht), doch wohl der beste Schnupper-Einstieg für Jedermann zu Humboldts eigenen Texten.
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