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Leserbewertungen: Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 1 Bewertung)
Leserkommentare:* Wer in der Küche gern etwas experimentiert (5 von 5 Punkten) meint S.W. ..... der kauft sich dieses kleine lohnenswerte Buch. Salz ist nicht gleich Salz, das erfährt der interessierte Leser gleich als Erstes. Es ist nicht teuer, sich ein hochwertiges Salz zu gönnen - der Gesundheit zuliebe ! Das fast schon giftige Industriesalz (damit es rieselfähig ist, wird es mit Aluminium bedampft) sollten wir alle aus der Küche verbannen. Es macht Spaß die einzelnen Salz-Rezepte zu lesen und sie auszuprobieren. Hat man erst einmal "seine Salzmischung" gefunden, dann darf experimentiert werden. Es wird auch erklärt, warum es Sinn macht manche Speisen erst am Tisch mit Salz zu würzen - und hier liegt die Betonung auf der Würze, und nicht auf der simplen Verwendung als Salz von dem manche Menschen ohnehin zu viel zu sich nehmen. Ich empfehle das Buch vor allen den Menschen, die gern kochen und würzen - und nicht nur salzen wollen ! |
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Welches Alterungspotenzial haben verschiedene Weine? Wie reinigt man eine Dekantierkaraffe richtig? Wieso lässt der Gourmet nie den Champagnerkorken knallen? Antworten auf diese und viele andere Fragen zur "Dramaturgie des Weingenusses" hält die Einführung in die Themen Weingeschichte, Weinerzeugung, Weinkeller, und Weingenuss bereit. Reich bebildert, mit anschaulichem Kartenmaterial versehen und mit Liebe zum Detail aufbereitet werden im Anschluss die Weine der Welt präsentiert - vom weltbekannten französischen Beaujolais Nouveau bis hin zum indischen Schaumwein Omar Kayyam. Alle Weinländer und -regionen der Welt erfahren hier Beachtung. Herausgeber André Dominé vereint, unterstützt durch 17 weitere Fachautoren, mit diesem gewichtigen Werk sein überragendes Fachwissen in einem Buch, das Nachschlagewerk, Weinführer und Weinatlas zugleich ist.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 24 Bewertungen)
Leserkommentare:* Kauftipp! Mehr fürs Geld als beim Großen Johnson... (5 von 5 Punkten) meint C.L.D. Absolut viel Weinwissen fürs Geld wird hier geboten. Beginnern und Weininteressierten kann ich guten Gewissens raten, dieses Buch dem "Großen Johnson" vorzuziehen.
Für mich die größten Vorteile gegenüber dem Großen Johnson sind:
- ausführlichere Beschreibung der Weinbauregionen als im Johnson,
- viel bessere und detailliertere Karten als im Johnson,
- tolle Fotos und Übersichten gegenüber (zugegebenermaßen künstlerisch wertvollen) Schwarz-Weiß-Zeichnungen im Johnson,
- kleine, aber feine Listen von "Ausgewählten Erzeugern" für jede Weinbauregion statt Bewertung von tausenden Weingütern im Johnson.
Gerade diese "Ausgewählten Erzeuger" sind absolut als Weineinkaufstipps zu verstehen, ich persönlich verdanke diesen Hinweisen bereits einige "Wein-Schätze".
Was mich an diesem Buch echt überzeugt hat: Es regt trotz etwas unhandlichem Format dazu an, immer wieder hineinzuschauen - man lernt einfach ständig Neues dazu!
PS: Für wirkliche Weinfreaks ist der Große Johnson natürlich auch immens wertvoll, hier werden mehr Erzeuger beschrieben und bewertet. Als Ergänzung zu diesem Buch eigentlich ideal...
Weitere Lesermeinungen |
| | Buch: | Gambero Rosso - Vini d'Italia 2010: Neu bewertet: 2.250 Produzenten und 18.000 Weine |
| | Ausgabe vom 2. Febr. 2010, Gebunden, Verkaufsrang 23582 |
| Preis: | 29,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
Gewöhnlich versandfertig in 9 bis 11 Tagen. |
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| Vini d'Italia ist das unangefochtene Standardwerk zum italienischen Wein. Das Buch wird jährlich komplett neu recherchiert und geschrieben und gibt Ihnen einen einzigartigen Überblick über die italienische Weinwelt. Auch für diese Ausgabe bewertete eine unabhängige Jury über 18.000 der besten Weine, von denen 391 mit den begehrten Drei Gläsern, der höchsten Auszeichnung für italienischen Qualitätswein, prämiert wurden. Kurzportraits von etwa 2.250 Produzenten geben Informationen zu deren Erzeugnissen, interessante Einblicke in das Winzerhandwerk und machen Lust, auch die Auswahl hervorragender Zwei- und Ein-Gläser-Weine zu entdecken. Neben den profunden Bewertungen, der gewohnten Vielzahl an Hintergrundinformationen sowie den umfangreichen Verzeichnissen aller Weine und Produzenten präsentiert der Vini d Italia erstmals die Drei Grünen Gläser: Weine, die auf traditionelle und umweltbewusste Weise entstanden sind. Damit ist Vini dItalia 2010 unverzichtbar für alle Weinliebhaber. |
| | Buch: | Der kleine Johnson 2010: 15000 Weine, Produzenten und Jahrgänge aus aller Welt |
| Autor: | Hugh Johnson, Ausgabe vom 1. Sept. 2009, Gebunden, Verkaufsrang 52214 |
| Preis: | 19,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
Gewöhnlich versandfertig in 7 bis 10 Tagen. |
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Das erfolgreichste und meistgekaufte Weinbuch der Welt erscheint jährlich in einer gründlich überarbeiteten, aktualisierten Neuausgabe. Hugh Johnson und sein Team von Weinexperten haben alle Einträge zu Rebsorten, Weintypen, Regionen und Weinproduzenten auf den neuesten Stand gebracht. Die Bewertungen von über 15.000 Weinen, Trends und Entwicklungen in der Weinwelt sowie Hugh Johnsons persönliche Lieblingsweine machen den Weinführer zu einem unverzichtbaren Begleiter. Neu in dieser Ausgabe ist der ausführliche Sonterteil zum Thema Südamerika.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 4 Bewertungen)
Leserkommentare:* Standardwerk (4 von 5 Punkten) meint l.g. Der "kleine Johnson" ist seit 30 Jahren mein Reisebegleiter - egal, wohin es geht.
Er ist ständig dabei um mir zumindest basisrelevante Informationen geben zu können. Denn wo läuft einem nicht überall einmal die berühmte Flasche Wein über den Weg, dessen Etikett "interessant" aussieht? Und es gibt immer noch Gebiete, in die es mich verschlägt und von denen ich (noch) nicht wusste, dass es auch dort eventuelle ansprechende Gewächse, auf Flaschen abgefüllt, gibt...
Dem "kleinen Johnson" können sie immer vertrauen, allein durch seine permanente Überarbeitung. Bereits manch sinnige Vergleiche zwischen einem "kleinen Johnson" von 1980 und heute zeigt viel von dem, was man unter stetiger Aktualisierung verstehen kann. Den Entwicklungen auf dem Gebiet des weltweiten Weinanbaus wird hier, natürlich dem Format entsprechend, größtmöglicher Raum gegeben. Und für "zu Haus" gibt es ja immer noch den "großen Johnson"...
Der "Kleine" ist also nicht nur für unterwegs eine immer unterhaltsame Reiselektüre als Basis-Nachschlagwerk, sondern auch nötiger Ratgeber, sollten Sie sich einmal in Weinbaugebiete verirren, die sie so noch nicht kannten.
Und er "passt" selbstverständlich immer in jede Tasche....
Weitere Lesermeinungen |
| | Buch: | Wein aus dem Garten: Expertenrat aus erster Hand |
| Autor: | Angelika Schartl, Ausgabe vom Febr. 2010, Broschiert, Verkaufsrang 28745 |
| Preis: | 7,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden |
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Ob eigener Wein, Most, Traubensaft oder Federweißer, mit der richtigen Sorte lässt sich auch auf kleinem Raum im eigenen Hausgarten Wein anbauen und genießen. Weinbauexpertin Angelika Schartl gibt Entscheidungshilfen für den Rebkauf, lehr das Pflegeeinmaleins für die Rebstöcke und zeigt, was man aus der reichen Traubenernte alles selbst machen kann.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 3 Bewertungen)
Leserkommentare:* gutes buch für hobbygärtner (5 von 5 Punkten) meint M.T. habe mir das buch gekauft, weil ich mich in meinem garten sehr mit diversen pflanzen beschäftige. nachdem die heimischen früchte langsam "langweilig" werden, wollte ich mit weintrauben beginnen. das buch liefert wirklich hilfreiche tipps und gute grafiken sowie beispielbilder, wie man mit wein umgehen soll bzw wie man sogar selbst wein keltern könnten. kann das buch für interessierte wirklich nur empfehlen!
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Chardonnay, Pinot grigio, Chianti - was davon ist eine Rebsorte und was keine? Aber was ist eine Rebsorte überhaupt? In diesem kompakten Wein-Kompass stecken Informationen zu 111 Rebsorten und ihren Weinen. Die Einteilung in fünf verschiedene Kategorien - internationale Rebsorten, Newcomer, regionale Rebsorten, Ökorebsorten und Cuv es - ermöglicht auch dem Wein-Einsteiger einen schnellen Überblick über die Bedeutung der einzelnen Rebsorten für den internationalen Weinbau. Steckbriefe zu jeder der 111 Rebsorten geben neben vielen anderen Informationen Auskunft über Herkunft, Geschmack und Charakter. So findet jeder Leser leicht diejenigen Sorten, die ihm am besten schmecken. Jeder Eintrag wird durch kurze Texte ergänzt, die Besonderheiten und Wissenswertes erläutern.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 4 Bewertungen)
Leserkommentare:* TOP BUCH! (5 von 5 Punkten) meint K. Für mich als angehende Hotelfachfrau ist das Buch einfach super.Man findet schnell was man sucht.Alles ist knapp, aber auf den Punkt genau beschrieben!Ich kanns nur weiter empfehlen.
Weitere Lesermeinungen |
| | Buch: | Ansatz-Schnäpse: Liköre, Schnäpse und Kräuterweine selbstgemacht |
| Autor: | Walter Gaigg, Ausgabe vom 1. Juni 1998, Taschenbuch, Verkaufsrang 26422 |
| Preis: | 7,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden |
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Edle Tropfen können Sie nach ausgewählten Rezepten mühelos selbst ansetzen. Sie erfahren hier, welche Kräuter und Früchte sich eignen und wie mit ungewöhnlichen Zutaten dekorative Geschenke entstehen.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 4 Bewertungen)
Leserkommentare:* Ansatzschnäpse für Jedermann (5 von 5 Punkten) meint S.B. Bei uns in Deutschland ist das Selbermachen von Ansatzschnaps oder Likör fast verloren gegangen.
Anders in Österreich. Hier wird aus fast allen Früchten, Nüssen und Zapfen Ansatzschnaps oder Likör hergestellt. Diese Erfahrungen bringt der Autor ein und erklärt sehr einfach wie die Ansätze zu machen sind.
Einige der benötigten Gewürze gibt es zumindest in meiner Region nicht mehr! Aber eine Internetbestellung bei einem österreichischen Reformhaus macht alles möglich.
Viel Spaß beim Ansetzen der Schnäpse und Liköre.
Weitere Lesermeinungen |
| | Buch: | Heilweine, Heilschnäpse, Heilliköre: Edle Tropfen für die Gesundheit - 44 Rezepte zum Selbermachen |
| Autor: | Anita Heßmann-Kosaris, Ausgabe vom 22. Juli 2004, Taschenbuch, Verkaufsrang 133449 |
Direkt bei Amazon nicht vorrätig, andere Angebote über Amazon hier (Versandkosten beachten). |
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Liebhaber hochprozentiger Heilmittel wissen es längst, und die Wissenschaft bestätigt es: In Alkohol freigesetzte Pflanzeninhaltsstoffe sind wirksame und bekömmliche Arzneien.Auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse hat die Autorin köstliche Schnäpse, Weine und Liköre gebraut, die sich als Kräftigungsmittel bei vielerlei Alltags-Beschwerden eignen. Sie erläutert Inhaltsstoffe, Heilwirkung und Anwendung und gibt Tipps zum Einkaufen, Sammeln und Lagern.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 3.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 2 Bewertungen)
Leserkommentare:* Leicht umzusetzende Rezepte (5 von 5 Punkten) meint . Mit diesen Informationen können auch ungeübte Anwender etwas anfangen. Denn es zeigt übersichtlich und anschaulich, wie man mit wenigen Handgriffen einen bekömmlichen Heil-Schnaps, -Wein odeer Likör im Nu herstellen kann. Ein besonderes Plus sind die zeitgenössischen Rezepte: Die selbstangesetzten Elixiere sind eben nicht nach alter Machart erst nach wochenlangem Ziehenlassen fertig. Hier werden vielmehr wissenschaftliche Erkenntnisse in die Praxis umgesetzt. Interessant und leicht verständlich sind auch die neuen Erkenntnisse zu sekundären Pflanzenstoffen im Wein.
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Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 2 Bewertungen)
Leserkommentare:* Der Krimi zum Champagner (4 von 5 Punkten) meint s. aus Essen Ich bin eigentlich kein Konsument zeitgenössischer Literatur. Mein guter belletristischer Geschmack ging vermutlich irgendwo auf halbem Weg zwischen Henry Millers "Opus Pistorum" und den Lustigen Taschenbüchern verloren, ganz genau weiss ich es selbst nicht. Die Frage, weshalb ich dann berufen sein sollte, über eine Krimineuerscheinung zu schreiben, erscheint deshalb nicht unberechtigt. Die Antwort ist jedoch aus gleich zwei Gründen einfach. Immerhin ist nämlich mein zwar nur geringer, aber in Grundzügen doch vorhandener strafrechtsdogmatischer und kriminalistischer Verstand an den (Minder-)Meinungen meiner Bonner und Münsteraner Professores geschult. Darüber hinaus handelt es sich bei dem hier zu besprechenden Werk nicht um eine beliebige Räuberpistole, sondern um einen Vertreter aus der Gattung "Weinkrimis". Genauer: es handelt sich um einen Weinkrimi, dessen Handlung champagnerzentriert ist. Das wiederum ist sozusagen der archimedische Punkt, denn auch mein Handeln ist champagnerzentriert.
Die besagte Handlung könnte nun, wie stets bei guten Krimis, zeitloser nicht sein. Es geht um Geldgier und die Macht des schönen Scheins. Deren Gewandung ist vorliegend höchst modern und wie sich der Danksagung des Autors entnehmen lässt, waren die Finanzmarktkrisen der jüngsten Vergangenheit ein ergiebiger Inspirationsquell. Daraus ergibt sich eine gegen Ende immer vertrackter werdende Komposition, die hier nur andeutungsweise ausgebreitet werden soll: der Chef des angesehenen Kölner Weingroßhändlers 'France-Import' lässt sich auf die Verstrickungen eines betrügerischen Champagner-Fonds ein. Sein Chefeinkäufer Achenbach ist zunächst ahnungslos, wittert jedoch alsbald Unrat. Er geht der Sache auf eigene Gefahr in der Champagne nach. Dabei entsteht so mancher Sach- und Vermögensschaden und es wird gestorben.
Das Lektorat war gegen den allgemeinen Trend recht gründlich, bei den französischen Akzenten hätte ich mir eine konsequentere Haltung gewünscht. Denn wer Dom Pérignon mit Akzent schreibt, sollte ihn der Rhône (S. 37), dem Pétrus (S. 91), dem Dîner (S. 196) und wunderbaren Château Les Crayères (S. 342) nicht vorenthalten. Ob die Fehler, die sich bei Ludwig XV. auf S. 105 und S. 192 eingeschlichen haben, einer allgemein antiroyalistischen Haltung geschuldet sind, vermag ich indes nicht zu beurteilen. Auf S. 112 wäre hingegen zu wünschen gewesen, dass der Falsche Mehltau, bzw. Peronospora nicht nur verstümmelt wiedergegeben worden wäre. Etwas später fällt auf, dass die Wertigkeit von Grand Crus und Premier Crus etwas verrutscht zu sein scheint (S. 180 und 238), auf S. 192 wirkt es dann schon mehr als freudianisch, wenn aus dem mittleren Namenspartner von Acker, Merrall & Condit zumindest phonetisch ein Teil von Merrill Lynch & Co. wird. Über die Art, wie in Krimis mit dem StGB und der StPO umgegangen wird, werde ich nicht richten, solange ich den Eindruck habe, dass es dramaturgisch zweckmässig und umgangssprachlich nicht zu beanstanden ist. Glücklicherweise gibt es in Grotes Krimi keinen Grund zur Beanstandung, denn es geschehen keine Patzer, die so nicht auch im täglichen Polizeigeschäft anzutreffen sind Lob dafür!
Der Reiz dieses gut erzählten Krimis liegt, der Gattungsname deutet es an, weniger in der Ausgefeiltheit seines plots, als im Champagnerwissen, das der Autor en passant weitergibt. In dieser Technik ist er nach sechs anderen Weinkrimis meisterlich geübt und so wirken die eingeflochtenen Passagen keineswegs unnötig belehrend. Frei von Schnitzern ist das Buch trotzdem nicht. Denn auch wenn Chardonnay, Pinot Noir und Pinot Meunier die mit Abstand am weitesten in der Champagne verbreiteten Rebsorten sind, so sind sie doch entgegen der Behauptung auf S. 18 nicht die einzigen für die Champagnerherstellung zugelassenen Rebsorten. Im Gegenteil, historische und vergessen geglaubte Rebsorten wie Arbane, Petit Meslier, Pinot Gris und Pinot Blanc erleben gerade eine kleine Renaissance.
Sehr gut nachvollziehbar sind Protagonist Achenbachs Fahrten durch die Champagne, die Landschaft mit ihren Weinberghügeln, Raps- und Weizenfeldern schildert Grote mit großer Überzeugungskraft und vollkommen authentisch. Jede der Routen lässt sich nachfahren, bis hin zu den beiden Kreiseln zwischen Epernay und Pierry Richtung Côte des Blancs, an denen auch ich mich fast jedes Mal verfahre. Fixpunkte wie die Abtei von Hautvillers oder das oberhalb von Champillon gelegene Royal Champagne tauchen ebenso auf, wie das Grand Cerf in Montchenot oder das Castel Jeanson in Ay, alles Lokale, an denen man in der Champagne ständig vorbeifährt, wo sich das Geschäftsleben abspielt und wo reisende Weinhändler ihre Spesen durchbringen. Aus den Gesprächen, die der Protagonist z.B. mit Michel Drappier, Raphael Bérèche und Bruno Paillard führt wird deutlich, dass er sich zu Recherchezwecken intensiv mit der Materie auseinandergesetzt hat was bei den drei überaus sympathischen Charismatikern übrigens nicht schwerfällt und vielmehr das reinste Vergnügen ist. Zwar habe ich Ausführungen zu sehr reifen und alten Champagnern vermisst, aber immerhin lässt Grote durchblicken, dass nicht jeder Champagner innerhalb von drei Jahren getrunken werden muss. Gleichzeitig bricht er eine Lanze für die kleinen Winzer und handwerklich arbeitenden Erzeuger, selbst wenn man Drappier und Paillard nur noch mit Mühe dazu zählen kann.
Fazit: die knapp 400 Krimiseiten sind so schnell weginhaliert wie der Inhalt einer gut gelagerten Magnum und machen genauso viel Spass.
Champagner und viel Geld ... ein spannender Weinkrimi (4 von 5 Punkten) meint M.O. aus Halle, Deutschland Die Welt des Weins ist scheinbar keine glückselige Angelegenheit, denn mit "Der Champagner-Fonds" legt der Autor Paul Grote (geb. 1946) bereits seinen fünften Kriminalroman vor, der im Milieu des Weinbaus spielt. Bisher erschienen im Deutschen Taschenbuch Verlag: "Rioja für den Matador" (dtv 20930), "Verschwörung beim Heurigen" (dtv 21018), "Der Portwein-Erbe" (dtv 21082) und "Der Wein des KGB" (dtv 21160).
Dieses Mal steht Philipp Achenbach, der Chef-Verkoster eines Kölner Weinimporteurs, im Mittelpunkt der Handlung. Mit Beunruhigung beobachtet er, dass sich Langer, sein Chef, für den er seit zehn Jahren arbeitet, in letzter Zeit verändert hat. Dem Inhaber eines der größten Weinimporthandlungen in der Domstadt geht es anscheinend nur noch ums Geld, um die Finanzen der Firma, um Kosten und Umschlagsgeschwindigkeiten. Für die Belange der Mitarbeiter, der Lieferanten und Winzer, für die Weine, ja selbst für die Kunden hat er kaum noch ein Ohr. Dabei hat er alles aufgebaut.
Langer redet zwar von Wein, doch meint er Geld. Nun will er mit einem Champagner-Aktienfonds die Firma wachsen lassen und Spekulationsgewinne machen. Achenbach soll die Sache vorbereiten und die entsprechenden Strukturen schaffen. Doch der hat Zweifel und misstraut den Fondsmanagern. Sein Chef wirkt gehetzt und nervös. Beeinflussen ihn die falschen Leute?
Trotzdem sagt Achenbach zu, schließlich hängt die Existenz seiner Familie von dem Job ab. Zuerst soll er in die Champagne reisen, um dort Kontakt zu einigen Winzern aufzunehmen. Als er vor Ort ist, kommt er einem umfangreichen Betrug auf die Schliche. Achenbach beginnt, auf eigene Faust zu ermitteln. Kein ungefährliches Unterfangen, denn er gerät zwischen die Fronten. Schließlich hat er nicht nur Unbekannte zum Gegner sondern auch seinen eigenen Chef.
"Der Champagner-Fonds" ist ein spannender Weinkrimi mit viel Romantik und Flair. Paul Grote zeigt auf dramatische Weise, dass es in der globalisierten Weinwirtschaft offenbar nicht nur friedlich zugeht. Der Leser erfährt nebenbei einiges zum Weinanbau und zur Weinherstellung.
Manfred Orlick
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| | Buch: | Der große Johnson: Die Enzyklopädie der Weine, Weinbaugebiete und Weinerzeuger der Welt |
| Autor: | Hugh Johnson, Steven Brook, Ausgabe vom 1. Sept. 2009, Gebunden, Verkaufsrang 21059 |
| Preis: | 49,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Das Standardwerk bietet Weinliebhabern seit jeher einen einzigartigen Zugang in die Welt des Weins. Der große Johnson wird geschätzt für seinen unübertroffenen Reichtum an Informationen zu den weltweit wichtigsten Weinregionen, ihren Winzern und Weinen. Er vermittelt einen profunden Überblick über Rebsorten, Anbaugebiete und Herstellungsverfahren, stellt die besten Weingüter vor und bewertet sie. Zudem enthält die neue Ausgabe zahlreiche Informationen zum praktischen Umgang mit Wein: von der Lagerung bis zum Degustieren. Der unnachahmliche Stil von Hugh Johnson selbst trägt maßgeblich zum besonderen Charme des Buches bei. Dadurch ist Der große Johnson ein ebenso unterhaltsames wie informatives und unverzichtbares Nachschlagewerk für alle Weinliebhaber und Weinkenner. Die vorliegende sechste Ausgabe des Weinbuchklassikers wurde in enger Zusammenarbeit mit Hugh Johnson von Stephen Brook, einem exzellenten Weinexperten und Autor, vollständig überarbeitet und aktualisiert.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 1 Bewertung)
Leserkommentare:* das standardwerk (5 von 5 Punkten) meint D. aus Leipzig Dem Leser nahezubringen, Wein als regionale Spezialität zu verstehen, dessen Qualität massgeblich durch die Erzeuger beeinflusst wird, ist das Hauptanliegen dieses Buches, bei dem allerdings der Erzeuger die zentrale Rolle spielt.
Auf nur wenigen Seiten im ersten und dritten Teil wird das Thema Weinerzeugung vom Weinberg bis zum Einkauf, sowie der Lagerung, Auswahl und Genuss kurz und knapp, aber sehr effizient, beschrieben. Der umfangreiche zweite Teil beschäftigt sich mit den Weinländern, deren Regionen und den wichtigsten Weinerzeugern. Nach kurzer Einleitung zur Region, kommt dann eine Auflistung, der nach Johnsons Meinung, wichtigsten Erzeuger. Die Erzeugerinformationen umfassen neben einigen technischen Details auch Informationen zu Philosophie, Besonderheiten, Personen, etc.
Trotz der umfangreichen Auflistung der Erzeuger, wirkt das Gesamtwerk nicht wie ein Branchenbuch. Stundenlang kann man im Grossen Johnson blättern und schmökern oder auch zum Suchen nachschlagen, wenn man es als Entscheidungshilfe heranzieht oder beim Ausprobieren von Weinen.
Wer sich schwerpunktmässig mehr für die Regionen interessiert, deren Geographie, Klima, Traditionen, Weinkultur, ist mit dem Weinatlas von Hugh Johnson oder Andre Domines "Wein" besser beraten. Ergänzend zum Grossen Johnson ist auf jedern Fall eines der beiden Bücher zusätzlich anzuraten.
Die Informationen des Grossen Johnson sind in starkem Masse durch Aktualität geprägt. Zwar erscheint mit dem Kleinen Johnson eine jährliche Aktualisierung, auch der Grosse Johnson wird alle paar Jahre aktualisiert, was seine Werthaltigkeit leicht herabsetzt.
Wie beim Kleinen Johnson gilt hier auch: Bei den Hinweisen zur Einstufung der Weinqualität wird die Meinung von Hugh Johnson repräsentiert, es kann nur ein Teil der Erzeuger genannt werden und für viele gute, aber eventuell weniger bekannte, reicht der Platz eben nicht mehr aus, und eine Bewertung ein bis drei Sterne bei einem Erzeuger mit mehreren Produktlinien ist nicht wirklich hilfreich.
FAZIT: Der Grosse Johnson ist das Standardwerk, welches in das Regal eines jeden Weininteressierten gehört! |
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