Bugge Wesseltoft, Henrik Schwarz, Audio CD, Verkaufsrang 5087
Preis:
17,99 EUR (Ab 20 € Bestellwert versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Der preisgekrönte Jazzpianist und Labelgründer Bugge Wesseltoft und Henrik Schwarz, als Produzent und Live-Act eine Ikone im House- und Techno-Genre, präsentieren ihr erstes gemeinsames Album Duo. Bekannt ist Wesseltoft durch seine Arbeit mit ECM-Künstlern wie Arild Andersen und Jan Garbarek, sowie durch sein Projekt "New Conception Of Jazz" und seine Zusammenarbeit mit Techno-Legende Laurent Garnier. Schwarz machte sich als Remixer für Stars wie Michael Jackson, James Brown und Boy George einen Namen. Mit seinen brillianten Veröffentlichungen auf Innervisions, !K7 und Moodmusic ist er ein Garant für hochqualitative elektronische Musik. Bei allen acht Album-Stücken handelt es sich um Live-Improvisationen die zeigen, dass die Fusion von Jazz und elektronischer Musik nicht zu Lasten des einen oder anderen gehen muss. Im Gegenteil: Aus den Einflüssen beider Genres formulieren die beiden Künstler ihre eigenen, höchst modernen Sounds, die Jazz-Hörer wie Club-Gänger gleichermaßen faszinieren dürften.
6,95 EUR (Ab 20 € Bestellwert versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
RE-VISION Es wabert, jaja, und dann? Paar Takte Trompete. Irgendwie nicht so prickelnd wie sonst. Der Blick ins booklet ? ah ja: Re-Vision enthält Filmmusiken. Es handelt sich um athmosphärische Tonmalerei, die Nils Petter Molvaer für drei verschiedene Projekte komponiert und hier noch mal auf einem Album zusammengefasst hat. Da muss man sagen: super! Wovon soll ein Filmemacher nachts sonst noch träumen? Molvaers elektroakustische Abstraktionen gehören zum besten, und das nicht erst seit gestern. Im Grunde ist Molvaer Pionier und stilbildend für diese Art von Jazz: für nordisch inspirierte, weite Flächen, Atmung, unorthodoxe, urbane Grooves, wiederkehrende Melodiefragmente, die er auf der Trompete intoniert, vor allem aber die minutiös erstellten, fantastischen Klangsynthesen, die Molvaer, so scheint es, sekundengenau platziert ? alles an dieser Musik ist bis ins kleinste Detail durchdacht. Wenn der hochtalentierte Norweger für das bewegte Bild komponiert, hält er sich, selbstredend, mit dem reinen musikalischen Ausdruck dezent zurück ? er wird Begleiter, nicht Solist. Daher ist Re-Vision auch keine Konzertmusik: die Dinge evolvieren langsamer als gewohnt, ein Thema, eine Idee entblättert sich in angemessenem Crescendo, würdevoll, ohne Hast. Brillante musikalische Höhepunkte reihen sich nicht, wie sonst, recht stetig aneinander, sondern blitzen hier und da signalartig auf ? um neuen, stimmungsschwangeren Ahnungen Platz zu machen. Es gibt erstaunlich viele Momente im Leben, zu denen diese Musik passen kann; man sollte nur nicht darauf bestehen, sie Takt für Takt um ihrer selbst willen zu erörtern, denn diese Klanggebilde sind vielmehr geeignet, um Eindrücke, Erlebnisse, Gemütszustände im "richtigen Leben" zu begleiten. -Katharina Lohmann
CD:
Mojo Club Vol.5 (Sunshine of Your Love)
Various, Audio CD, Verkaufsrang 31280
Preis:
9,99 EUR (Ab 20 € Bestellwert versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
CD:
Infra-Red
Dave Pike Set, Audio CD, Verkaufsrang 46550
Preis:
7,99 EUR (Ab 20 € Bestellwert versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
CD:
Solid Ether
Nils Petter Molvaer, Audio CD, Verkaufsrang 25418
Preis:
17,99 EUR (Ab 20 € Bestellwert versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Aus der Amazon.de-Redaktion 1998 veröffentlichte der Norweger Nils Petter Molvaer - hochangsehener Instrumentalist, inspirativer Improvisator und Sideman von u.a. George Russell, Arild Andersen, Django Bates und Elvin Jones - ein erstaunliches Album, das auf ganz und gar unpuristische Weise hochartikulierter Jazz war. Khmer war eine in solcher Konsequenz bis dahin nicht gehörte, moderne Verbindung aus Komposition und Improvisation, die so intensiv miteinander in Kommunikation traten, dass es schließlich zweitrangig wurde, was welcher der beiden Herangehensweisen zuzuordnen war. Und genau das trifft auch auf den Nachfolger, Solid Ether, zu. Lang, schwebend und dennoch immer nachdrücklich, wie eine Mischung aus Miles Davis und Jon Hassell, setzt Trompeter Molvaer Punkte und zieht Kreise über außerordentlich dicht verwobener, wühlender Drum'n'Bass-Rhythmik und flächigen Sounds, deren Textur vor allem in den balladesken und ambienten Teilen an das Klangbild von David Sylvian-Platten erinnert. Die enorme athmosphärische Dichte, die dabei entsteht und immer auch ein gewisses Unterwegs-Gefühl erzeut, begibt sich in der ECM-typischen, kühlen Klangästhetik nur langsam in den Hörer hinein. Erst dort, in ihm, beginnt Solid Ether zu tauen, Raum zu greifen und seine Wirkung zu entfalten. Hochkarätig wiederum die Besetzung (u.a. Sidsel Endresen und Eivind Aarset), in deren besonderen Händen ein gewisser Grad der Verfeinerung durchaus spürbar wird. Einen etwas interessanteren nächsten Schritt hätte man sich dennoch gewünscht. -Rolf Jäger 1