9,99 EUR (Ab 20 € Bestellwert versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
BLUES ON THE BAYOU Es ist ganz unbestritten ein Vergnügen, einem Veteranen des Blues zuzuhören, wenn er in seinem Element ist. Bei Blues on the Bayou, das er auch selbst produzierte, präsentiert B.B. King eine karge, einfach arrangierte Aufnahme, die so kompakt ist wie eine angespannte Spirale und so sanft und glatt wie eine frisch gebohnerte Tanzfläche. Angefangen von dem ersten Track "Blues Boys Tune", einem langsamen Instrumentalstück mit Orgel-Riffs, ist diese CD randvoll mit der Art von Leistung an der Gitarre, die bei einem Meister wie King völlig mühelos klingt. Ob bei dem verspielten "Bad Case of Love" im mittleren Tempo oder bei dem langsamen "Blues Man" mit seinem funkelnd klaren Gitarrenklang, bei dem wehmütigen "Darlin' What Happened" oder dem ganz einfach hinreißenden "If I Lost You" - Blues on the Bayou zeigt, warum King als Herrscher im Reich der Blues-Gitarre anerkannt wird. Selbst die Violinen liefern hier den angemessenen Klang und des Königs Untertanen bringen ebenso beeindruckende Leistungen; es gibt auf dieser Platte vor allen Dingen einige großartige Sololeistungen am Klavier. Alles in allem läßt Blues on the Bayou immer wieder Freude aufkommen. -Genevieve Williams
B.B. King, Eric Clapton, Audio CD, Verkaufsrang 1690
Preis:
5,97 EUR (Ab 20 € Bestellwert versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
RIDING WITH THE KING Dass der letzte King des Blues in Eric Clapton einen großen Fan hat, freut B.B., wie er in seiner Autobiografie Ein Leben mit dem Blues mitteilte, außerordentlich. Und es stimmt. Mit 20 hatte Clapton bereits seine Vorbilder Freddie, Albert und B.B. King eifrig studiert, traf in den Sixties zum ersten Mal auf den Oberkünstler der Blues-Eleganz und seitdem sind die Zwei einander oft genug begegnet. Ihr erstes gemeinsames Album lässt zwar vom Titel her dem 20 Jahre älteren B.B. den Vortritt, aber es ist wirklich eine Kooperation, kein Kniefall Claptons vor der lebenden Legende. Aus Kings Repertoire kommen schöne Wiederaufarbeitungen alter Hits, Clapton steuert seine ewigen Favoriten bei wie "Key To The Highway" oder "Worried Life Blues" und ein paar neue Songs und Coverversionen ergänzen das Werk. Großartige Momente: B.B.s "Ten Long Years" rettet den Sound der 50er ins Jahr 2000, die Luft ist so blau wie in einer Rauch geschwängerten Kneipe, im Hintergrund winselt Jimmie Vaughans schräger Slide. Voller Seele auch "Help The Poor", noch so ein berühmter Song von King, bei dem die Gitarre ins Schluchzen gerät aber seine Stimme das Kommando hält. Die beiden Meister spielen aufeinander zu, sogar die Gesangseinlagen ergänzen einander, auch wenn es den Puristen befremden mag, dass B.B. mal seinen Eric dominieren lässt. Schwachpunkte: das schrammelige "Key To The Highway" verläuft als Spielstraße Tempo 30 ohne Schmackes, "I Wanna Be" ist völlig überladen und wäre mit weniger Stoff mehr Soul geworden. Dafür gelingt der Rest des Treffs der beiden Blues-Helden weniger larmoyant. -Uli Lemke
8,59 EUR (Ab 20 € Bestellwert versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Aus der Amazon.de-Redaktion Buddy Guy, der bisher nicht für akustische Aufnahmen bekannt ist, hat ein ganzes Album unplugged eingespielt und einen Abstecher in Folk-Blues-Gefilde gemacht. Der Gitarrist setzt erneut auf einen erdigen Sound; die Arrangements sind knapp wie jene, die das ebenfalls von Dennis Herring produzierte Sweet Tea so direkt und kraftvoll machten, auch wenn dort noch die E-Gitarre dominierte. Die zwölf neuen Tracks klingen so naturbelassen, als hätte Guy sie spontan im Wohnzimmer oder auf der Veranda aufgenommen. Guys furiose Leadgitarre und seine ausdrucksstarke Stimme stehen immer noch im Vordergrund, nur wirkt beides auf dieser akustischen CD irgendwie bescheidener. Begleitet von einem unaufdringlichen Kontrabass und mit Besen gespieltem Schlagzeug, singt und spielt Guy Songs von Skip James ("Hard Time Killing Floor"), Johnny Shines ("Moanin' And Groanin'"), Son House ("Louise McGhee"), John Lee Hooker ("Sally Mae") und anderen mit vollkommener Hingabe. Dieses schlichte, melancholische Album ist ideal für den späten Abend, für verregnete Tage und für trübsinnige Stunden. Guy überzeugt hier mindestens ebenso wie auf seinen dynamischen, von der E-Gitarre geprägten Alben, was Blues Singer zu einem seiner mutigsten und eindrucksvollsten Werke überhaupt macht. -Hal Horowitz 1